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moka5: Noch ein Stern am „virtuellen“ Sternenhimmel?

Angeregt durch diesen Artikel von macnews.de musste ich mir mal die mir bis dato unbekannte Virtualisierungslösung moka5 ansehen. Um den Bekanntheitsgrad ihrer Lösung zu puschen, gaben moka5 in ihrem Blog indirekt durch einen Screenshot die Möglichkeit einer Ausführbarkeit von Mac OS X bekannt.

moka5 basiert auf der Lösung von Vmware, dem Vmware Player und will als Mehrwert schick vorkonfigurierte Systeme anbieten, die automatisch aus dem Internet geladen werden. Dazu lädt man sich nur eines der vielen Templatefiles herunter und importiert sie in moka5. moka5 gibt es zur Zeit nur für Windows XP.

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Interessant fand ich die Images von Quake2 und dem OS des 100 $ Laptops OLPC (welcher ja nun 188 $ kosten soll), die ich dann auch gleich mal testen musste.

Installation

Die Installation unterscheidet sich kaum von der, des Vmware Payers, siehe Screenshots:

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Der erste Kontakt

Nach dem Starten kann man mit dem Importieren eines neuen Imagefiles beginnen oder einen fertigen Host starten. An Einstellungen kann man so gut wie gar nichts vornehmen. Ich denke aber, dass ist auch der Sinn von moka5, so simple wie möglich die Funktionalitäten bereitzustellen.

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Als erstes konnte ich nicht der Versuchung, das Quake 2 Image auszuprobieren, wiederstehen. Man sieht kurz ein Linux booten und Quake 2 wird gleich gestartet. Sound und Eingabegeräte funktionierten sofort. Cool. Ich würde sagen, Q2 läuft wie in der ursprüngliche Geschwindigkeit. Als Testsystem benutzte ich einem Pentium 4 mit 2,8 GhZ und 1GB Ram.

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Der OLPC startet flott in die doch sehr gewöhnungsbedürftige Oberfläche. Bin mal gespannt, ob sich der OLPC so am Markt etablieren kann. Da ich nicht zur Zielgruppe der Benutzer gehöre, die später dann mal diesen einsetzen sollen, verkneife ich mir mal jeden weiteren Kommentar. Das Projekt aber finde ich desto trotz toll und hoffe dass es am Ende auch was wird.

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Fazit

Die zahlreich bereitgestellten Images sind gut aufbereit und machen Spass sie auszuprobieren. Eine dicke Internetleitung ist Voraussetzung, da doch so manches Image mehr als 600MB gross ist. Den grossen Mehrwert gegenüber dem Vmware Player konnte ich jetzt aber für mich nicht entdecken. Gespannt bin ich aber trotzdem, ob moka5 ihre indirekte Ankündigung, auch Mac OS X zu virtualisieren, wahr macht.

Links
http://www.moka5.com/
http://www.vmware.com/de/products/player/
Mac OS X im Windows-Fenster: Moka5 wagt das Experiment

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

Veröffentlicht von: | Unterhaltung: Kommentare deaktiviert | Kategorie: Software

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