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Sparen an der Steckdose?

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

„Eon kündigt Strompreiserhöhung an
Der Eon-Konzern will kommende Woche eine Strompreiserhöhung für das nächste Jahr beantragen. Offenbar soll der Aufschlag rund sechs Prozent betragen.“ manager-magazin.de 19.Septemper.2007

Der Wunsch nach günstigen Strom nimmt wohl in diesen Tagen immer mehr zu. Und das in allen Lebensbereichen. Sei es im privaten Haushalt oder im Rechenzentrum auf der Arbeit. Jährlich steigen die Kosten für Strom, so dass es nur recht und billig ist, sich auch kontinuierlich nach günstigen Alternativanbietern umzusehen. Doch wie aktuelle Studien immer wieder zeigen, sind ein Grossteil der Bevölkerung aus Bequemlichkeit nicht bereit sich mit so einem Thema auseinander zusetzen. Aber würde der Aufwand sich den wirklich lohnen?

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Eine Möglichkeit um immer auf den aktuellen Stand zum Thema „Stromkosten und Anbieter“ ist die noch sehr junger Webseite „steckdose.de„. Ich werde im folgenden Artikel an zwei Beispielen zeigen, wie sich ein Vergleich auf steckdose.de lohnen kann oder nicht.

Steckdose.de bietet als zentrales Element auf ihrer Seite ein Formular, wo man Daten wie Postleitzahl, Nutzung (privat oder geschäftlich), ob man Ökostrom benutzen möchte und wie die gewünschten Zahlungsmodalitäten aussehen sollten, eintragen kann. Danach wird in übersichtlicher Tabellenform eine Auflistung der Stromanbieter und ihrer Angebote aufgelistet.

Meine praktischen Beispiele

1. privater Haushalt

In unseren 4-Personen Haushalt mit ca. 3500 kWh pro Jahr Stromverbrauch würden wir gegenüber unserem jetzige Anbieter max 180 Euro pro Jahr sparen, die aber immer mit Kautions- und Bonuszahlungen verbunden wären. Bei weiteren Anbietern würden wir ca. 70 Euro pro Jahr sparen bei gleichen Konditionen.

2. Unternehmen

Leider bin ich hier wohl an eine Grenze gestossen. Der Maximalwert für den einzugebenden Verbrauch darf nicht über 100.000 kWh liegen. Das überbietet mein Haus bei weiten. Wir liegen mit ca. 480.000 kWh weit über diesen Wert und ich zähle uns noch zu einem kleinen IT-Betrieb. Aber ich denke, in solchen Größen muss man sowieso immer individuel verhandeln und hat eine ganz andere Grundlage als Wenigverbraucher. Ich rechne das jetzt nicht unbedingt als Negativpunkt von steckdose.de, ich denke das liegt eher an den Angeboten.

Bedienung/Konzept und Umsetzung

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Der Domainname steckdose.de ist hervorragend gewählt und hat sich bei mir sofort eingeprägt. Die Farbkombinationen aus Rot und Blau gefallen mir nur mäßig, was aber auch rein subjektiv ist. Die Integration eines Blogs fiel mir erst beim zweiten Hinschauen auf, gefiel mir dann aber um so besser. Hier kann man sich per RSS Feed über aktuelle Strom- und Energieentwicklungen informieren lassen. Es wird kurz und bündig auf Themen wie Strommarkt, Geschichte des Stroms und erneuerbaren Energien eingegangen. Der Bereich „Strom Service und Infos“ erklärt zum Beispiel den Wechsel zu einem neuen Anbieter, was es mit Billig- und Ökostrom auf sich hat und wie man auch abseits eines Anbieterwechsels Strom sparen kann.
Der wichtigste Teil der Seite, der Stromrechner ist gut platziert auf der Frontseite und wurde von meinen Testpersonen sofort wahrgenommen und angeklickt. Alle Begrifflichkeiten werden kurz, aber eindeutig erklärt. Die Suchergebnisse erschienen in sehr kurzer Zeit übersichtlich gelistet. Bei einer Auflösung von 1024×786 musste ich ein wenig nach unten scrollen, um den kompletten Rechner zu sehen. Ansonsten passt das Design auch auf kleine Auflösungen.
Man kann sich maximal 3 Angebote aussuchen und sie direkt in einer Tabelle auflisten lassen und die Daten übersichtlich vergleichen. So hat man Laufzeiten, Kündigungsfristen und Preise auf einen Blick und kann sich das beste Angebot aussuchen.
Es besteht dann die Möglichkeit, direkt ein Wechsel des Stromanbieters zu beantragen.

Fazit

Ich denke, der Fokus dieser Webseite liegt klar auf den Privatkonsumenten oder sehr kleinen Betrieben. Dieses ist meiner Meinung nach gut umgesetzt. Die reichhaltigen Informationen laden zum Stöbern und Lesen ein. Lenken aber auch nicht zu sehr vom eigentlichen Zweck der Seite ab. Das selbstgegebene Ziel: „Wir bieten Ihnen unseren Stromrechner an, mit dem sie kostenfrei, schnell und unkompliziert aus 8.000 Tarifen den für Sie günstigsten ermitteln können.“ hat das junge Team von steckdose.de sehr gut erreicht. Wir werden mit Sicherheit weiter einen Blick auf unsere Stromkosten werfen und dazu auch steckdose.de benutzen.

Links
http://www.steckdose.de
http://www.steckdose.de/blog

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

3 Kommentare

  1. Pingback: Auf das Schwein gekommen - Sajonara.de - Internetmagazin

  2. Hi,

    danke für Dein Feedback. Wir haben in letzter Zeit sämtliche Anregungen aus dem Netz gesammelt und unsere Seite nun einem Relaunch unterzogen. Das „augenunfreundliche“ Design haben wir gegen ein anderes getauscht und auch am Inhaltsangebot haben wir gearbeitet. Neben einem Stromlexikon existiert nun auch ein Anbieterverzeichnis, in dem die user die Möglichkeit haben ihren Stromanbieter zu bewerten und zu kommentieren. Solltest Du also noch einmal Zeit und Lust haben auf Steckdose.de vorbeizuschauen, so würde ich mich über ein erneutes Feedback sehr freuen.

    Patrick

  3. @Patrick: Und das ist euch wirklich sehr gut gelungen. Die Seite wirkt jetzt viel freundlicher und professioneller. Herzlichen Glückwunsch dazu und viel Glück und Traffic für steckdose.de