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[Hardware Test] Sony VAIO VGN-TZ21VN/X

Letzte Woche habe ich mir das Sony VAIO VGN-TZ21VN/X angesehen, was sich ein Kollege von mir als neuen Arbeitsplatzrechner ausgesucht hat. Seine Vorstellung war, einen sehr mobilen Rechner zu haben, auf dem er auch Projekte bearbeiten und Java programmieren kann. Von vielen Vorschlägen unsererseits blieb nur das kleine Sony übrig. Das entsprach so ungefähr seinen Vorstellungen über Gewicht und Grösse.

Aber zuerst die technischen Daten des Sony VAIO VGN-TZ21VN/X:

Sony VAIO TZ21VN/X – Core 2 Duo U7600 / 1.2 GHz ULV – Centrino Duo – RAM : 2 GB – HD : 100 GB – DVD±RW (+R Double Layer) / DVD-RAM ( HSDPA ) – Gigabit Ethernet – WLAN : 802.11a/b/g, Bluetooth 2.0 EDR – TPM – Fingerabdruck – Vista Business – 11.1″ Widescreen – 1,24 kg

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Der erste Eindruck

Der erste Eindruck war super. Ein wirklich schickes kleines Notebook. Das Gehäuse ist aus Kohlefaser gefertigt und wirkt sehr edel.
Zum Vergleich habe ich das Gerät mal wieder zusammen mit meinem Powerbook 12 Zoll abgelichtet. Von vorne wirkt das Notebook flacher, da es nach hinten hin dicker ausgeführt ist. Hinten ist es genauso dick wie das Powerbook. Aber dafür wiegt es nur die Hälfte und das ist schon wirklich ein Unterschied. Ich persönlich finde 2 kg leicht, aber das ist manchen noch zu schwer.

Der Bildschirm und die Tastatur

Das Widescreen TFT ist mit 11,1 Zoll genauso breit, wie das 12 Zoll PB, aber natürlich flacher. Es ist gut ausgeleuchtet, matt und mit einer Auflösung von 1366×768 noch sehr gut lesbar. Die Tastatur ist genau wie beim Macbook eingelassen und tippt sich auch so ähnlich. Die Tasten sind weit genug auseinander und der Anschlag gefiel mir auch ganz gut.

Die Innereien

Der ULV Prozessor von Intel macht unter Vista einen soliden Eindruck. Einzig die Onboard Grafikkarte verhindert mal wieder eine höhere Wertung als 2.0 im Vista Hardwaretest. Wie sich das Notebook im Umgang mit Java schlägt wird die Zeit erst zeigen. Ich darf aber schon mal leichte Zweifel anmelden, da der ULV Prozessor für solche Zwecke wohl eher ungeeignet scheint.
Die Festplatte ist mit 100 GB für so ein Subnotebook ausreichend bemessen und auch die 2 GB RAM sind standesgemäß. Der Clou am Notebook ist aber der integrierte (Slim) DVD-Brenner auf der rechten Seite. Sehr schick und megaflach. Da kann man Sony nur ein Kompliment aussprechen.
Auch die Anschlüsse am Notebook lassen kaum Wünsche offen. Einzig der vorhandene VGA-Anschluss will sich mir nicht erschließen… Wieso wird hier kein vollwertiger DVI bzw. mini-DVI Ausgang verwendet?!
Erwähnen möchte ich an dieser Stelle auch noch die integrierte Kamera, die aber mit einer Auflösung von 640×480 Pixeln keine Bäume ausreißen wird.

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Zubehör

Als Zubehör hatte sich mein Kollege noch eine Dockingstation, Ersatzakku und ein Slimcase passend zur TZ-Serie ausgesucht.
Wie auch am Notebook fehlt an der Dockingstation ein DVI-Ausgang. Zudem wirkt sie im Gegensatz zum Notebook sehr billig, ist aus Plastik gefertigt und es fehlt unverständlicher Weise ein Netzteil. Hier besteht also dringender Verbesserungsbedarf! Das Slimcase hingegen ist aus schwarzen Leder gearbeitet und passt perfekt zum Notebook.

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Fazit

Beim diesem Sony handelt es sich um ein sehr schickes, leichtes und solides Subnotebook mit kleineren Schwächen. Erwähnt seien an dieser Stelle nur mal der fehlende DVI-Anschluss und die Onboard Grafikkarte. Diese wiederum entlastet aber den Akku und es werden erstaunlich lange Laufzeiten von knapp 7h erreicht.
Ein weiterer klarer Minuspunkt ist der exorbitant hohe Preis von knapp 2.600 Euro brutto. Soviel Geld kann man auch in zwei Macbook und diverse iPods investieren ;-) Genauso verhält es sich auch mit dem Zubehör zur TZ-Serie – Preise die kein normaler Mensch bereit ist zu zahlen…

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Sony Produktinfo

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

8 Kommentare

  1. Heftiger Display-Unterschied beim Direktvergleich Viao / PB.
    Oder ist Hintergrundbeleuchtung bei deinem PB defekt…?

  2. Sieht eher so aus, als wär die Displaybeleuchtung beim PB einfach auf das Minimum herunter gestellt worden, sprich auf 0%. ;)

  3. Was ich auch witzig finde, dass die Vario Notebooks seit einer Weile (rein zufaellig?) fast identische MacBook Tastaturen haben. Wer hat da von wem abgeschaut?

  4. @Matthias,
    ich finds gut! Die Tastatur verdreckt nicht so schnell und es sieht zudem auch schick aus :-)