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Was hat das mit Updates zu tun?

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Früher haben sich die Entwickler mit Updates noch so richtig Mühe gegeben. Heutzutage werden einfach nur die Anwendungen komplett überschrieben. Ist das echt nötig? Negativ viel mir das eben mal wieder bei Pixelmator (1.1.2 -> 1.1.3) auf. Ja, gut in Zeiten von 16Mbit Leitungen zu Hause, wird das kaum jemanden jucken. Mich stört so was irgendwie.

Oder sehe ich das zu verbissen?

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

16 Kommentare

  1. Hab’s auch gerade geladen… und irgendwo hast du recht. Wenn allerdings „Teil“-Updates fehlerhaft sind, ist es mir doch so lieber.
    So geht der Programmierer einfach auf Nummer sicher (gerade bei kleinen Firmen wichtig!) und man selbst kann sich sicher sein, dass die Anwendung nach diesem sog. Update auch noch funktioniert!

  2. das stimmt zwar. aber es gibt auch leute ohne dsl…glasfaser sei dank…:( und da fällt sowas dann schon arg ins gewicht.

  3. ist nicht resourcenschonend, aber ich hätts gar nicht gemerkt, weil ich während das Update runtergezogen wurde, einfach News weiter gelesen habe, ist mir somit eigentlich schnuppe

  4. naja und leute mit wenig bandbreite suchen dann wie blöd warum die verbindung grad so lahm is…

  5. Programmierer die sich um Ressourcen jeglicher Art kuemmern sind doch schon laengst ausgestorben, oder?

  6. Andre:
    Vor allem finde ich, dass die Updates automatisierter und mehr im Hintergrund ablaufen sollten.

    Updates die sich einfach ohne Fragen selbst installieren, so Windows-mäßig? Ne, danke.

  7. Dass es keinen systemweiten Updatemechanismus oder gleich einen richtigen Paketmanager gibt, finde ich viel, viel, viel nerviger. Die meisten Programme telefonieren per default genau dann nach Hause, wenn man gerade ein Dokument geöffnet, eine Verbindung hergestellt hat oder das Ding einfach nur benutzen möchte. Die Option zum Abschalten des Verhaltens ist entweder gut versteckt, fehlt oder ist wirklungslos (ja, Adium, ich meine dich). Hat man dagegen die Muße zum Updaten, krampft man abwechselnd mit dem App-Update-Widget und App Fresh rum, die beide mehr schlecht als recht funktionieren (unvollständig, Crashes, Paid-Upgrades, falsche Versionen etc) oder geht gleich von Hand die diversen Updatesites durch.

    Pardon, ich bin vom Thema abgekommen und wollte sagen: Nein, solange bei den Updates überhaupt nichts so läuft, wie es laufen könnte/sollte, ist es mir völlig egal, ob 1 oder 100 MB runtergeladen werden. Gibt wichtigeres. :)

  8. also mich störts nicht, wenn das ganze programm geladen wird (außer die leitung ist wirklich lahm und das programm groß)

  9. Apple macht es doch vor, erst heute wieder 40 MB für ein Punkt-Punkt-Update für iTunes. Da kann man auch mal davon ausgehen, dass da alles drin ist.

    Der systemweite Updater wäre schön, aber es ist ja immerhin schon mal ein Vorteil, dass viele Anwendungen mittlerweile Sparkle oder sowas ähnliches einsetzen, damit man nicht mehr auf die Website geleitet wird wie früher und dort selbst den Download machen muss. Nervig ist dann natürlich der Neustart. Am schlimmsten IMHO bei den Adobe-Apps. Da kommt es eigentlich immer unpassend.

  10. Ich bin in meinem Job u.a. auch für Software-Updates einer von uns entwickelten Applikation zuständig. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es wesentlich mehr Aufwand erfordert, ein Update zu basteln, als einfach die komplette Anwendung auszuliefern. Gerade kleinere Unternehmen werden sich diese Entwicklerressourcen nicht leisten können.

  11. Hey Denny: Ja ich kann das sogar nachvollziehen. Und Apple macht es, wie schon gesagt , selber vor. Und sie müssten eigentlich genug Ressourcen haben.

    iTunes ist da echt das beste Beispiel.

  12. Ich habe schon länger das Gefühl, das die jüngeren Kollegen keinen Bezug mehr zu den Resourcen der gequälten Hardware haben. Dort herrscht eine sehr allgemeine „ist mir doch egal“-Ideologie.