Artikelformat

Die Qual der Wahl zum 2ten…

Wie schon im Februar brauche ich auch diesmal wieder Eure Mithilfe. Diesmal dreht es sich um eine Digitale Spiegelreflexkamera und zusätzlich eine Kompaktkamera für Snapshots.

Bild 1-8
Die Spiegelreflexkamera soll sowohl für Anfänger, als auch für (Semi)Profis gleichermaßen geeignet sein. Es soll also ohne weiteres für einen Laien möglich sein mit dieser Kamera, ohne groß an den Einstellungen rumzuschrauben, Bilder zu schießen. Dazu sollte es ein passendes Stativ, mehrere Objektive (Makro, leichtes Weitwinkel, Weitwinkel) und Blitzaufsätze geben.

Die Kompaktkamera muss nichts Besonderes sein. Sie soll halt schöne Fotos machen und nicht zu groß und zu schwer sein.

Da ich in Sachen Fotos bzw. Kameras überhaupt keine Ahnung habe, will ich heute wieder diese tolle Community nutzen und mir Anregungen holen. Erste Recherchen ergaben folgende Geräte:

Spiegelreflexkamera:
– Canon EOS 400D
– Canon EOS 450D
– Canon EOS 40D
– Nikon D40
– Nikon D60

Kompaktkamera:
– Canon Ixus 75
– Canon Ixus 860IS
– Sony Cybershot DSC-T300

Ich habe bewusst sämtliche Preisklassen bei dieser Recherche abgedeckt, da der Preis erstmal zweitrangig ist. Wichtig ist momentan nur die Qualität von Bildern und Kamera, sowie eine weitgehend einfache und eingängige Bedienung dieser.

„Wie immer“ im Voraus – vielen Dank für Eure Antworten!

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

25 Kommentare

  1. Ich stand vor 2 Monaten vor dieser Entscheidung (bzgl. DSLR) und hab mich nach einigem hin und her für die Canon 40D entschieden — und nicht bereut. :)

    Bietet angeblich das beste Preis/Leistungsverhältnis in dieser Klasse… Wenn’s finanziell im Rahmen ist (und es gibt auch noch bis Ende Juni eine Cashback-Aktion), würde ich schon zu dieser besseren raten anstelle der 400/450D.

    Die neuen Sony Alpha 300/350 klingen auch nicht schlecht, aber dazu kann ich wenig sagen, weil sie zu neu sind und es bei meiner Suche praktisch keine Tests davon gab.

    (PS: Es heißt „Laie“, nicht „Leihe“…)

  2. Durch die momentane Cashback-Aktion ist die 40D wirklich sehr interessant und bietet ein großartiges Preis-/Leistungsverhältnis. Bin auch gerade schwer am Überlegen und hätte heute fast zugeschlagen…

    @cimddwc:Eine ausführliche Besprechung von Sonys A350 findest du auf Imaging Resource.

  3. also ich würde unter den gegebenen umständen die nikon d40 und – auch wenn ich canon hasse – die ixus 75 empfehlen. allerdings ohne gewähr… ;)

  4. Tendiere auch zur Nikon D40, die ich selbst besitze. Handling ist im Vergleich zu den Canon-Modellen besser, die doch irgendwie im Lowend-Bereich recht klein geraten sind und schlecht in der Hand liegen. Der Sucher der Nikon ist auch um Welten besser. D40x halte ich für Overkill, 6 MPix sind vollkommen ausreichend und dafür ist das Rauschverhalten wesentlich besser als bei 10 MPix. Das mitgelieferte Objektiv ist auch einiges besser als das von der Canon 400. Insgesamt ne nette Kamera, die nur ein paar Kleinigkeiten, wie Belichtungsreihen und den Motorantrieb für ältere Objekte vermissen lässt.

  5. Habe selbst die Canon 40D und bin absolut zufrieden. Die Canon 450D ist ja gerade rausgekommen und wenn man die mit der 40D vergleicht, fällt die Entscheidung noch schwerer.
    Beide jetzt DIGIC III Prozessor mit 14bit Farbtiefe (pro Kanal), vorher nur die 40D.

    450D:
    + 12M-Pixel
    + leicht
    + günstiger
    – weniger Serienbilder pro Sekunde
    – Sucher = Pentaspiegel

    40D:
    + Magnesiumbody
    + mehr Serienbilder pro Sekunde
    + Sucher = Dachkantprisma (ist angeblich kontrastreicher)
    + 2tes LCD an der Oberseite
    + gut anzufassen (besonders bei größeren Händen)
    – 10M-Pixel
    – etwas schwerer

    Fazit: Die 40D ist etwas mehr Profi, mit der 450D lassen sich ebenso Profibilder schiessen. Die 450D verwendet SD-Karten, die 40D CompactFlash-Karten. Wer Geld sparen möchte sollte die 450D nehmen. Ich bin aber mit der 40D voll zufrieden.

  6. bei den kleinen kompakten habe ich keine ahnung. im dslr-bereich würde ich dir die canon 40d empfehlen, wenn der preis nicht so entscheidend ist. mit einer 450d kann man sicher auch gut arbeiten, mir wäre sie allerdings viel zu klein und ein plastegehäuse macht sich nicht wirklich bezahlt, sollte die kamera dir einmal aus der hand entgleiten. und so etwas passiert schneller als man denkt.

    geht es dir um die bildqualität und preis ist zweitrangig, kann ich dir nur eine canon 5d (oder ihren baldigen nachfolger) ans herz legen. das ist bildqualitativ noch einmal eine ganz andere dimension. zumindest bin ich mit ihr mehr als zufrieden.

  7. Bei den flachen Hosentaschenkameras besser die Ixus 70 (mit Mini-Sucher) oder noch besser die Panasonic FX-12 (mit Bildstabilisator).

  8. Als weiteren Einwurf kann ich noch die Olympus E-410 bzw, dessen Nachfolger E-420 empfehlen. Unglaublich kompakt für eine DSLR und steht imho von der Qualität einer Canon oder Nikon in nichts nach.

  9. also wenn nikon, dann die d60, falls dann doch das budget entscheidend sein sollte, dann eine dx40!

    ich selbst habe mich vor gut zwei monaten auch mit dieser frage beschäftigt. und mit schlussendlich für eine canon 400d entschieden. mein entscheidungsgrund war dann aber ganz prakmatisch das ich diese zu einem sehr sehr günstigen preis (händler ek plus 19%) bekommen habe.

    bei nikon solltest du dir bewußt sein, das die objektive teurer sind, da hier der motor im objektiv sitzt. bei canon ist der servo im body der kamera. das ermöglicht dir günstigere objektive.

    zusätzlich bietet die nikon nur drei autofokuspunkte. aber (sollte es wichtig sein) die nikon kann bei jeder einstellung raw speichern, die canon erlaubt das nur in den manuellen bzw. teilmanuellen programmen.

    für die canon gibt es potentiel mehr, auch günstiges zubehör, angefangen vom zusätzlichem batteriegriff (welcher sich bei grösseren händen empfiehlt) über filter bis hin zu objektiven.

    grundsätzlich ist dieses forum nicht schlecht. vor allem weil es einige gibt die über ihren tellerrand schauen und grundsätzliche vergleiche anstellen und nicht so verbohrt sind in ihrem „wenn dann nikon“ oder „bei mir gibt es nur canon“

    was mir sehr geholfen hat ist, in einen laden gehen (es geht auch der mit dem doppel m) und die kameras in die hand nehmen. testen wie man an die knöpfe kommt und ähnliches.

    es gibt ein paar sachen die lassen sich besser an der nikon bedienen und andere besser an einer canon. das hauptproblem ist eigentlich das es sehr häufig persönliches empfinden ist. aber man erst nach dem kauf und einigen hundert bildern sagen kann was man gerne anders hätte …

    bisher habe ich meinen kauf nicht bereut. habe aber auch sowohl in der familie als auch im freundeskreis mit div. nikon, pentax und canon kameras vergleichsmöglichkeiten.

  10. Und was ist mit Pentax? Ich habe eine K100D und bin restlos glücklich. Die K200D ist noch besser … und Pentxianer sind irgendwie viel entspannter als die Religionskrieger von Canon und Nikon.

  11. Ich schließe mich Maggi an und nenne Pentax. Du kannst alle Objektive mit K-Bajonett anschließen (riesige Auswahl und vllt hast du ja noch welche) und die Bedienung ist klasse. Ausserdem hat Pentax Shake-Reduction in der Kamera, also für alle Objektive. Wichtig ist auf jeden Fall dass du die Kamera in die Hand nimmst und damit rumspielst. Nicht starr auf bestimme Marken konzentrieren sondern ausprobieren.

  12. Ich schließe mich einigen Vorrednern insofern an, dass du (solltest du dich für eine Canon entscheiden) der 40D dem Vorzug gegenüber den kleineren gibst.

    Bis Juni ist die 40D im Vergleich zur 450/400D dank dem Cashback unschlagbar. Ich habe sie als Zweitbody zu einer 5D und bin (va. dank dem günstigen Preis momentan) durchweg zufrieden.

  13. Ich hatte mich vor kurzem für eine Nikon D80 endschieden und das auch bisher nicht bereut.

    MegaPixel sind bei DSLR 2t ranging, Objektive sind die Kaufendscheidung. Bei der D40 kannst du nur seehr wenig Objektive kaufen weil da der AutoFocus Motor im Objektiv ist und nicht wie bei _allen_ anderen in der Kamera. Wie das mit der D60 ist weis ich da nicht, aber das solle ein Blick in das Datenblatt sagen :)

    Aber eigentlich ist eine rein technische Endscheidung die falsche, geh in ein foto-shop und fasse die Kameras an. Nur eine Kamera die man gerne in der Hand hat nimmt man für Fotos immer mit. Und da habe ich mich für die Nikon entschieden weil die Bedienelemente einfach gut zu meiner Hand gepasst haben.

    Viel Spass damit wenn du dich endschieden hast :)

  14. so jetzt noch mein Senf…

    ich habe die Canon 350D und würden jedem Einsteiger auch die nächsten Nachfolger empfehlen. Wenn du das Geld für eine Canon 40D hast, dann lege lieber den Rest für 5D (Achtung bald neues Modell) drauf und nimm diese. Im Vergleich sind die Unterschiede zwischen der 450D und der 40D einfach zu gering.

  15. Boah – fühl mich leicht erschlagen aber vielen, vielen Dank für die Tipps. Im Endeffekt sehe ich hier die Canon 40D als eindeutigen Kommentar-Sieger. Ich werde mir aber auch die genannten Modelle von Sony, Olympus und Pentax ansehen. Das gleiche trifft auch auf die Nikon Kameras zu.

    Wieso gibt es auch so viele (ähnliche) Modelle?! ;)

    @jd,
    danke dir für den Tipp mit dem Forum. Werde mich da heute Abend mal reinlesen.

    Wenn ich zu einer Entscheidung gekommen bin, wird das ganze natürlich an dieser Stelle in einem Hardwaretest dokumentiert.

  16. @Björn: Deinem Gravatar nach bist du ja – wie ich auch – Brillenträger, weshalb ich dir ganz besonders rate, nicht nur zu schauen, wie die Kamera in den Händen liegt, sondern ganz besonders darauf zu achten, wie du mit dem Sucher zurechtkommst – denn hier gibt es gravierende Unterschiede.

  17. Hi,

    auch ich habe eine 40D und dazu ein Tamron 17-50mm. Das hat zwar kein IS, aber ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Als Kompakte bin ich bisher mit der IXUS II sehr gut gefahren, die ist allerdings schon älter. Eine neuere habe ich schon mal antesten dürfen. sehr fein.

    Im Automatikmodus kann jeder Laie mit einer DSLR durchaus sehr ansprechende Bilder machen, somit keine Angst haben.

    Gruß,

    Sebastian

  18. @Ralph,
    da hast du Recht. An den Sucher habe ich ehrlich gesagt noch überhaupt nicht gedacht.
    Ich werde die Tage wohl doch mal ein Fachgeschäft aufsuchen müssen. Mal gucken was die mir dort empfehlen. Der Vorteil ist natürlich das ich die Kameras dort direkt ausprobieren kann.

  19. @Björn: Noch ein Tipp meinerseits: Zuerst auf den Sucher achten, dann auf das Handling. Das beste Handling hilft dir nix, wenn du zu wenig siehst. Ich habe in dieser Hinsicht mit der EOS 40D ganz gute Erfahrungen gemacht und würde sie persönlich den anderen alleine des Suchers wegen vorziehen.

  20. 450D oder 400D reicht völlig denke ich. Den Aufpreis zur 40D würde ich eher in Objektive investieren. Die machen nämlich aus, ob du bei schlechten Bedingungen (sprich wenig Licht) gute Bilder machen kannst.
    Deswegen kostet das Objektiv auch meisst mehr als der Body.
    Und darum: Finger weg von den Bundles. Den Body alleine kaufen und dann ein gutes Objektiv dazu.

    Welche Bilder du mit dem Objektiv machen kannst, kann man ganz gut auf flickr beobachten. Da gibts zu jedem eine eigene Gruppe :)

    Ich schwöre auf das:
    http://flickr.com/groups/sigma1770/pool/

    Sehr gutes Preis Leistungs Verhältnis. Schnell (2,8 Blende), fast Weitwinkel (17mm) und ein bisschen Macro.
    Also fast alles was man braucht :)
    Hab kein anderes mehr drauf.

  21. Vermutlich etwas spät. Obs „deiner“ Kaufentscheidung noch zugute kommt, möchte ich bezweifeln, aber gibts ja noch „zukünftige“ Kamera-Interessierte, die den Artikel aufgreifen. Zunächst mal würde ich sagen, dass alle drei genannte Markenhersteller heute in der Lage sind, hochwertige Kameras herzustellen. Prinzipiell würde ich zwischenzeitlich zu dem Hersteller tendieren, dessen Entwicklung und Produktion sich „ausschiesslich“ mit Digitalkameras beschäftigt, und nicht auch noch mit Computerpheripherie und Unterhaltungselektronik. Nikon wird hier für mich immer die Nase vorne haben, dazu sind gemachte Erfahrungen mit deren Produkten einfach zu positiv und eindrucksvoll. Ob eine Spiegelreflexkamera wirklich was für „Anfänger“ ist, möchte ich mal bezweifeln. Denn gerade hier ist es ja interessant, dass man noch ein bisschen was „drehen“ und „schrauben“ kann, was dann aber schon wieder eni paar Kenntnisse erfordert. Aber wer allgemein auf Qualität und technischer Perfektion Wert legt (ok, perfekt ist sicher gar nichts), dann hab ich meine getroffene Wahl ja schon formuliert. :-D