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Aus Freeware wird Shareware …

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In letzter Zeit wandeln sich so einige Tools von kostenloser Freeware hin zu kostenpflichtiger Shareware. Berühmte Beispiele sind ImageWell, WhatSize und Renamer4Mac, die es alle samt als Freeware gab und nun in neuen Versionen als Shareware verkauft werden.

Nun hat es noch ein tolles Tool, wie ich finde erwischt – Shimo. Shimo ist mein Ersatzfrontend für meine Cisco-VPN Verbindungen. Ich finde es toll, einfach per Shortcut eine Verbindung aufzumachen und sie mit einem Shortcut auch wieder zu schliessen.

Nun in der neuen Version 2.0 soll Shimo 12,95 € kosten. Dafür bietet es neben dem Cisco Support nun auch noch Support für OpenVPN, IPSec, PPTP/L2TP und SSH.

Ich finde es im ersten Moment immer ein wenig befremdlich, wenn solche Veränderungen in der Lizenz vorgenommen werden, ich kann aber auch irgendwie verstehen, wenn die Entwickler ihre Arbeit mehr gewürdigt sehen wollen. Scheinbar funktioniert das „Donation-Prinzip“ nicht.

Links
http://www.nexumoja.org/projects/Shimo/

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

11 Kommentare

  1. Ich finde es vollkommen legitim, dass Freeware-Entwickler diesen Schritt gehen. Shimo 2 bietet einen riesigen Mehrwert gegenüber dem Vorgänger und man sieht wirklich, dass der Entwickler viel Zeit in das Programm investiert hat.

    Ich mag manchmal und das bezieht sich nicht speziell auf dich, diese kostenlos-Mentalität nicht. Besonders nicht, wenn es sich um Projekte handelt, die von einem Entwickler im Alleingang geschultert werden.

  2. Ich gebe mein Geld viel zu häufig für Software aus (mein Konto kann es bezeugen ;) und ich werde das bestimmt auch in diesem Falle irgendwann tun. Der Preis ist auch ok, zu mal sie ja auch eine spezielle Studentenversion anbieten.

  3. Ja ich weiß ja Oliver, dass du zu den guten gehörst. Ich kaufe mir gute Software auch, selbst wenn es bei den großen Firmen preislich manchmal sehr sehr weh tut.

    Im Falle der kleinen Programme von unabhängigen Programmierern, gebe ich mein Geld aber sehr gerne aus. Im Regelfall bekommt man dafür einen wirklich tollen Kundenservice.

  4. absolut agree! ich versuche zwar vieles über freeware abzudecken, kann aber jeden programmierer verstehen, der auch ein wenig haben möchte.

    ich habe kein problem damit und auch mein konto kann das bezeugen :)

  5. Wenn ich von einer Software überzeugt bin, hab ich auch kein Problem, sie zu kaufen. Aber es stimmt schon, es scheint im Trend zu sein, aus Freeware Shareware zu machen. Schade nur, dass es einige Softwareschmieden übertreiben. Da werden für ein Winztool, das vielleicht 5-10 Euro wert wäre, happige 25 Euro verlangt. Und das find ich dann nicht okay. Die Verhältnissmassigkeit sollte schon gewahrt bleiben.

  6. Ich finde das i.O. auch zu zahlen, wenn man nicht muss. Ich spende regelmässig an OSS Projekte, die ich nutze oder gut finde.
    Dafür zahle ich keine Kirchensteuer – ein guter Ausgleich wie ich finde. Denn dann kenne ich wenigstens die Empfänger meines Geldes :)

  7. Leider funktioniert das Donation Prinzip überhaupt nicht. Warum würde mich auch mal interessieren, aber ich finde es auch i.O. wenn man einen kleinen Betrag für kleine Hilfstool bezahlt.

  8. Also Renamer4Mac wurde verkauft, das hat mir der Entwickler gesagt. Aber der Preis, den die Käufer dafür jetzt verlangen, ist ein Witz! 26$ ist ja schon alleine lachhaft für ein Batch-Renamerprogramm, aber Version 3 weist dazu lediglich optische Unterschiede auf.

    PS: Wer noch die letzte freie Version will, bei mir melden.

  9. Auch wenn ich eher ein Verfechter von OpenSource bin, gibt es doch auch bei mir einiges an Software für die ich bezahlt habe. Klar ist es meist erstmal ein „Schock“ wenn ein Programmierer seine Lizenz ändert – aber wenn wirklich ein Mehrwert rausspringt ist es imho vollkommen legitim.

    Und bezüglich Preise: Schonmal wer von euch Software für ein Windows Mobile Smartphone gekauft? DAS sind überhöhte Preise…