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Launchy 2.1.1 – nun auch für Linux

launchy.jpg

Launchy, quasi das Quicksilver für Windows, wurde in der neusten Version auch für Linux veröffentlicht. Ich habe es mir mal angesehen und getestet.

Für alle, die Launchy oder Quicksilver nicht kennen: Mit diesen Tools kann man recht bequem und schnell Programme per Tastatur starten. Diese Tools besitzen dazu einen Index, den sie sich selbst zusammenstellen und welcher im Normalfall alle startbaren Programme deines Rechners enthält.

Die Installation unter Debian bzw. Ubuntu gestaltet sich recht einfach, da Launchy im deb-Paketformat daherkommt. Mit einem Rechtsklick auf Launchy kommt man in den umfangreichen Einstellungsdialog, wo man zum Beispiel das Tastaturkürzel festlegen kann, mit dem man Launchy starten kann.

Die Indizierung ging flott, bzw. ich konnte alle gewünschten Programme sofort starten. Ich hatte zwar hier und da einige Lokalisierungsfehler, aber die werden mit Sicherheit auch noch behoben.

Launchy ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Als Alternative für Linux ist das hier schon mal erwähnte Gnome Do zu nennen, was ähnlich gut funktioniert.

launchy2.jpg

Links
http://www.launchy.net/
http://www.blacktree.com/
(via)

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

12 Kommentare

  1. Mit Launchy konnte ich mich bisher nicht so recht anfreunden. gnome do find ich aber schon laenger toll, bloederweise benutz ich trotzdem aus Versehen immer wieder noch ALT+F2… naja, alte Gewohnheiten legt man schwer ab.

  2. Irgendwie finde ich Do schöner, weiß auch nicht. Oder hat Launchy irgendwelche Vorteile dem gegenüber?

  3. Ich liebe Launchy schon sehr lange.
    Ertappe mich immer wieder an anderleuts Rechner das ich alt + space hämmere

  4. @Stephan: Zum Programmstarten reicht in der Regel Alt-F2 aus. Unter Mac dementsprechend auch Spotlight. Aber, diese Starter können ja noch viel mehr: sie können auch direkt Websiten aufrufen, Suchen im Web, Verzeichnisse auf machen usw. Ich lasse mir so zum Beispiel sehr gerne Telefonnummern anzeigen.

  5. Unter Linux versteh ich die Launcher eh nicht so wirklich. Unter Windows/OSX seh ichs ja noch ein, aber unter Linux wo Standardmäßig alles unter /usr/bin liegt finde ich ALT+F2 oder gar ein offenes Terminal doch effektiver und ressourcenschonender.

  6. Wenn du aber den Launcher-Namen nicht weißt, kannst du bei Do einfach den Programmnamen aus dem Startmenü eingeben ;) Das schöne bei Do ist auch, dass man nicht unbedingt die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge angeben muss. Wenn man zwischendrin mal was vergisst, wird trotzdem das richtige Programm gefunden :D

    Außerdem gibt es wie erwähnt noch einige Plugins, mit denen man so einiges anstellen kann.

  7. @jaydee: Quicksilver war definitiv vor Spotlight da und ist primär sowie Launchy auch als Programmstarter gedacht.

    Spotlight ist eine bessere, sehr gut in das System integrierte Suche, die erst seit kurzem auch Programme zuverlässig findet (seit 10.5) und ist eher mit der Windows-Suche oder Google-Desktop-Suche vergleichbar. Spotlight findet aber zum Beispiel immer noch nicht den Finder, um ihn damit zu starten. Grrr.

    Quicksilver bietet aber und das ist der grosse Vorteil eine direkte Weiterverarbeitungsmöglichkeit des Suchergebnisses, die durch 100++ verschiedene Plugins immer weiter aufgewertet werden.
    So kann ich zum Beispiel auch nach einen zuletzt eingebenen Terminalbefehl suchen und diesen direkt im Terminal ausführen lassen.

    Meine Lieblingsfunktion ist die Suche im Adressbuch: zB. Suche nach Henry wird schon nach der Eingabe von „He“ gefunden, weil Quicksilver sich die Suchergebnisse und die benutzten Treffer merkt und sie später besser bewertet anbietet. Ein Klick auf die rechte Pfeiltaste zeigt mir die Telefonnumer riesig über den Bildschirm an oder ein Klick nach unten kopiert mir die Telefonnummer in den Speicher und ich kann sie weiterverwenden.

    Danke für den schicken Skin. Werde ich bestimmt einbauen und mal testen.

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