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[Gastbeitrag] Lieblingssoftware Opera

Gastautor: Gero Klinkmann

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Coole Idee und da ich bei meinen Kollegen als Opera Fan(atiker) bekannt bin, will ich natürlich die Chance nicht auslassen, an dieser Stelle den „schnellsten Browser der Welt“ in allen Tönen zu preisen :-).

Ich weiß, dass der Opera unter den Mac Jüngern als eher häßlich gilt und daher eher selten seinen Platz auf einen Apple Computer findet. Aber für mich ist er mein Schweizer Taschenmesser für das Web.

An Browsern hat mich eigentlich schon immer genervt, dass sie für fast jede Seite ein eigenes Fenster geöffnet haben. Der Opera (damals noch in der Version 4.0) war der erste Browser, der alle Websites in Tabs geöffnet hat. Zwar gab es damals noch viele Seiten, die er noch nicht korrekt dargestellt hat. Doch das passiert heute zum Glück kaum noch und wenn, dann meistens auf Seiten, die nicht Standard konform programmiert sind.

Heute beweist der Opera (in der aktuellen Version 9.51) bei mir täglich seine Stärken nicht nur als Browser, sondern auch als Mail, Chat und RSS Client, als Download Manager mit BitTorrent Unterstützung und als Tool zur Webentwicklung.

Webentwicklung ist ein gutes Stichwort. Der Opera ist (wie auch Safari und Firefox) sehr nah an den Webstandards. Mit dem neuen Entwicklerwerkzeug Dragonfly hat man eine sehr gute Alternative zu den Firefox Plugins „Web Developer“ und FireBug. Fehler bei der Programmierung werden nicht wie bei anderen Browser unterdrückt, sondern einem vor Augen geführt. Wenn man wie ich sowohl unter Windows, Linux als auch Mac arbeitet kommt man an einem Browser, der auf allen gängigen Betriebssystem läuft nicht vorbei. Als Alternative bleibt da nur noch der Firefox, der erst ab der aktuellen Version 3 dem Opera bei der Performance das Wasser reichen kann. In Punkto schonendem Umgang mit Resourcen (wie z.B. Hauptspeicher und Plattenplatz) ist der Opera allerdings weiterhin unerreicht. Ausserdem läßt er sich komplett über die Tastatur bedienen.

So genug der Lobhudelei :-). Die Geschmäcker sind verschieden und jeder soll den Browser benutzen, mit dem er am besten zurecht kommt. Der Internet Explorer macht an dieser Stelle eine Ausnahme. Ich kann jedem nur abraten diesen unsicheren, unperformanten und Standards ignorierenden Browser zu benutzen.

Fazit: Wer nach einem performanten Browser sucht, der mit vielen Funktionen auf allen gängigen Betriebssystemen läuft, der sollte sich vom Opera nicht nur die Oberfläche (die man übrigens, wie fast alles am Opera, anpassen kann) anschauen.

Ich wünsche einen schönen Urlaub.
Gero Klinkmann http://www.k-oo.de/blog/

Dieser Beitrag ist Teil der Sommer-AktionGastautor auf aptgetupdate.de“ und wir freuen uns auch weiterhin solche tollen Beiträge zuveröffentlichen Vielen Dank Gero.

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http://www.opera.com/
http://www.k-oo.de/blog/

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

9 Kommentare

  1. Nutze ihn ebenfalls schon seit Version 4 und bin einfach angetan von diesem Teil. Damals zwar noch mit nerviger Werbung, welcher aber wenige Versionen später standardgemäß schon abgeschaltet war, hab ich mich einfach in ihn verliebt.

    E-Mail, Bittorrent und Chat nutze ich zwar nicht über Opera, aber zum browsen einfach ideal. (Mal abgesehen von Flash und Javaanwendungen :D)

  2. Bin auch Opera User seit Version 5 glaub ich, für mich persönlich einfach der Beste Browser, an Firefox werd ich mich nie gewöhnen =)

  3. Ich bin auch überzeugter Opera-User und kann alles, was Gero geschrieben hat nur bestätigen.

    Opera ftw !!!!!!11eins

    Schöner Beitrag ;)

  4. Ich bin Ex-Opera-User. :P
    Lange Zeit dachte ich wie ihr und habe begeistert von Opera geschwärmt und ihn immer wieder umkonfiguriert, Tastenkombinationen auswendig gelernt und so weiter…

    Aber irgendwann hab ich mir aus Neugierde Firefox RC2 gedownloadet und war sehr angetan.
    Er konnte eigentlich genausoviel wie Opera auch. Beim Firefox 2 hatte ich noch viele Funktionen vermisst, wie zum Beispiel einen geschlossenen Tab mit cmd+z wiederherstellen (geht mit FF mit cmd+shift+t) oder die Tabs wechseln (bei Opera mit 1/2, FF: cmd+alt+pfeiltasten).

    Doch in Version 3 kam der Firefox endlich richtig elegant daher und ich habe in eine Woche lang getestet.

    Danach wollte ich nicht mehr zu Opera zurück. Das größte Argument bleibt nach wie vor einfach die schier unendliche Anzahl von praktischen Addons, was Opera einfach nicht bieten kann.

    Und abgesehen davon das man die Chat, E-Mail – und Torrent-Features teilweise auch über Firefox-Addons nachrüsten könnte, nutze ich für solche Aufgaben lieber eigene Programme (Adium X, Apple Mail, Transmission).

    Ich würd mich übrigens gerne nochmal zurück zum Opera überzeugen lassen, also her mit den Argumenten! ;-)

  5. Gibt es für ein Opera ein BRAUCHBARES delicious Tool? Die Integrierung in den Firefox finde ich nämlich unschlagbar und äußerst praktisch

  6. Opera ist sicher für viele ein Versuch wert, wobei ich Multi-Funktionalität (Torrent, Chat, Mail etc) eigentlich immer meide.
    Erinnert mich auch irgendwie an die anfänge der Mozilla Suite….wir können alles in einem etc…

    Ziehe da persönlich lieber speziell dafür gedachte und entwickelte Tools vor, anstatt die Eierlegende Wollmilchsau zu erzwingen wenngleich Opera im Browserbereich sicherlich aus meiner Sicht gegenüber IE, Safari etc die bessere Wahl ist.

    Bleibe trotzdem bei FF einfach wegen der Plugin-Vielfalt. Mozilla hat sich da wirklich den Vorteil schlechthin erschaffen (ja ich rieche die Wollmilchsau hier auch schon hehe).

  7. DAS Einsteigerfeature bei Opera war für mich die „+/-“ Funktionaltität, um Seiten vergrössern/-kleinern zu können !

    F11 roxx auch !

  8. @fidel

    Multi-Funktionalität versuche ich normaler Weise auch zu vermeiden. Getreu dem Unix Motto – ein Programm dient nur einem Zweck, erfüllt diesen diesen aber bestens.

    In der Version 4 war der Opera nur ein Browser, der das Tab Browsing populär gemacht hat. Die anderen Funktionen kamen erst später.

    Das Plugin Konzept von FireFox oder auch Eclipse (meiner Lieblings Entwicklungsumgebung) sind unschlagbar. Auch da gebe ich Dir recht. Doch oft verwendet man viel Zeit um die Plugins aufeinander abzustimmen oder muss bei einer neuen Version des „Plugin Wirts“ erst einmal auf ein paar seiner geliebten Plugins verzichten, bis die Entwickler sie an die neue Version angepasst haben.

    Den Opera installiert oder aktualisiert man und ist in 1 Minute arbeitsbereit.

    Aus einem ähnlichen Grund habe ich mir einen Mac gekauft. Dort ist die Zeit bis zur Erstnutzung auch sehr gering. Trotzdem läuft auf ihm zusätzlich Linux (virtualisiert), denn das OpenSource Konzept ist unschlagbar.

    FireFox ist meine Alternative zum Opera. Mit Safari kann ich leider nichts anfangen. Er fühlt sich zu den beiden erst genannten etwas träge an.

    Zum Glück kann aber jeder über seinen Lieblingsbrowser selbst entscheiden. :-)

  9. Ich hatte mich mal sehr für den Opera sein Mail-Programm interessiert, da ich etwas suchte zum switchen zw. OS X und Linux. Aber es bietet keine Integration von Gnupg, womit ein schneller und guter Umgang mit verschlüsselten Mails nicht möglich wird.

    Ich finde, wenn man wirklich einen ernst zu nehmenden Mailclient „baut“, gehört dies einfach dazu. Schließlich verschicke ich auch nicht meine gelbe Post mit Postkarten (außer meinen Urlaubsgruß). Denn es geht denen auf dem Postamt nichts an, genauso wenig dem ISP-Provider mit seinen Schnittstellen.