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„Mac Clones“ jetzt auch in Deutschland? + Umfrage

Bild 2126.jpgStellt sich mir gerade die Frage, ob diese Auktion nur ein Anfang ist oder doch jetzt so langsam die „Welle“ der Mac Clones auch deutsche Lande erreicht. Aber erst mal zur Auktion: „Sie bieten hier auf einen Sonata Solo Pro Rechner in ausgezeichnetem Zustand. Dieser Computer ist kompatiebel mit Leopard (OS X 10.5) und Windows XP. Beide Systeme sind vorinstalliert, sind aber nicht Auktions-Gegenstand. Zusätzlich wurden auch folgende Programme installiert: Xbench, iLife 08, Adobe CS3 Master Collection, Final Cut,…

Die Auktion ist mittlerweile beendet und der angebliche Mac-Clone ist für 605 € über den Ladentisch gegangen. Was meint ihr geht es jetzt los und erwarten uns eine Menge Nachfolger? Bedarf scheint ja angeblich da zu sein. Das Interesse an Mac OS X ist gross. Ist aber der Wille auch einen neuen, „teuren“ Apple Rechner zu kaufen, genauso so gross? Viele potentielle Nutzer würden gerne mal testen, haben aber Angst, die Katze im Sack zu kaufen. Da kommen doch solche Mac Clones wie gerufen. Obwohl man für 600 € lieber zu einen Mac Mini greifen sollten (wenn dieser mal endlich wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden würde).

Wie sieht ihr diese Geschichte? Ist es Zeit für einen „offenes“ Mac OS X oder sollte Apple auch weiterhin seine geschlossen Plattform pflegen und behüten?

Uns interessiert eure Meinung:

Es ist Zeit für ein offenes Mac OS X?

  • Nein. Alles so lassen wie es ist. (44%, 72 Votes)
  • Ja, schon lange. (38%, 62 Votes)
  • Ja, aber nur an ausgewählte Hardwarehersteller. (12%, 19 Votes)
  • Bin mir unsicher. (6%, 9 Votes)

Total Voters: 162

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Ebay Auktion: http://tinyurl.com/6czspo

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

28 Kommentare

  1. Gerne alles so lassen. Die Rechner sind auch nicht teurer als vergleichbare PCs (selber mal ausgerechnet). Außerdem verdient Apple nur an der Hardware, mit OS X eher weniger. Warum sonst hat das keinen Kopierschutz?! Apple wird alles unternehmen um Clones zu verhindern.

  2. Ich würde mir SOFORT OS X als Betriebssystem kaufen – alleine um meinen Spielwillen zu befriedigen. Allerdings will ich weder Hardwarekopplung noch sonst etwas. Quasi muss der Installer so ablaufen, wie bei Windows. Sollte also unabhängig von der Hardware laufen. Zumindest das Grundsystem. Bei einem freien OS X würden sich die Hardwarehersteller hüten, treibertechnisch ins Hintertreffen zu geraten. Warten wir es ab ;)

  3. Gerade die geschlossene Hardware-Plattform macht Mac OS X zu einem stabileren Betriebssystem, da nicht so viele Treibervariationen unterstützt werden müssen caschy.

    Ich möchte nur an das Apple der 90’er Jahre erinnern. So etwas möchte ich nicht wieder zurückhaben, daher ein klares nein für Mac-Clones.

  4. Apple sollte bloß nicht den Fehler machen die Plattform zu öffnen. Wie Rafael schon sagt, die Geschlossenheit von Hard- und Software ist der Garant für Stabilität.

  5. Das heisst also, dass ihr davon ausgeht, das Unstabilitäten anderer Systeme NUR an Treiberinkompatibilitäten liegen? ;)

  6. Schwachsinn. Sie ist völlig überteuert. Vergleiche mal ein MacBook (kein Pro) mit einem normalen Notebook. Vor allem – es ist nicht einmal „Apple Hardware“.

  7. Ich würde es belassen wie es ist im Hinblick auf Mac-Clones. Apple hat mit dem Thema in der Vergangenheit schon Erfahrungen gesammelt und sich bewusst dazu entscheiden diesen Weg aktuell nicht zu gehen.

    Einer der möglichen Einflüsse wurde ja mit der angenommenen Treiber-Problematik schon anbgesprochen….

    Anderst sehe ich das mit Virtualisierung…da würde ich mich absolut freuen wenn Apple mal offener auf die Entwickler zugeht….aber davon läßt sich wohl aktuell auch nur träumen.

    Die Frage ist doch: was will Apple – Marktanteil egal wie ?
    Dann müßten beide Wege aktiv angegangen werden, oder eben eine Mischlösung die mir persönlich besser gefallen würde.

  8. Hardware preislich zu vergleichen ist wirklich nicht einfach, zu mal man nie nur die einzelnen Preise der Komponenten addieren darf. Diese Komponenten sind sicher ein wichtiger Bestandteil in dem Vergleich. Es müssen aber auch Faktoren wie Verarbeitung, Qualität im Service, persönliche Perferencen, Design, Markpositionierung usw. einbezogen werden. Nur mal so zum Festhalten ohne Bewertung, ob Apple-Hardware zu teuer ist oder nicht.

    Persönlich fand ich den Preis immer angemessen. Wenn ich billig will, dann gehe ich nicht zu Apple.

    Zum oberen Thema habe ich meine persönliche Meinung auch noch nicht durchklingen lassen. Ich würde es aber sehr spannend finden, was wirklich passieren würde, wenn Apple diesen Schritt gehen würde. Ich denke aber, so lange Apple im Aufwind ist, werden sie über solche Schritte gar nicht nach denken.

  9. Ja, bitte öffnen…

    was bitte ist an einem OS genial welches nur dann stabil läuft wenn man spezifische Hardware benutzt? Das hatten wir doch schonmal bei Linux, welches inzwischen mächtig aufgeholt hat.

    Hier spielt doch auch eher der Exklusivitätsgedanke eine Rolle. Es ist schon erstaunlich wie User in Hardwarefesseln gelegt werden und dann auch noch die Firma anpreisen. Wären dagegen die Rechner „hässlich“, wäre der Vorteil von OSX auf einmal nur für Geeks interessant ;).

  10. @Mario: Das MacOS ist nicht so gut weil es auf ausgesuchter Hardware läuft … das wird andere Gründe haben ;-)
    Aber mal im Ernst: Wie so oft im Leben und bei vielen anderen Dingen kommt es auf das Gesamtpaket an, die Kombination aus allem. Aus Anwendersicht stimmt da vieles, es ist rund und läuft ohne Problem (das sind eigene Erfahrungen). Aus der Sicht eines zufriedenen Users ist es dann nicht mehr so erstaunlich, dass man diese Firma „liebt“.

  11. Mein erster Mac war ein UMAX-Clone – einen „echten” Apple hätte ich mir damals schon gar nicht leisten können.
    Ich hätte zum Beispiel nichts einzuwenden, wenn Apple für den Mini ein Lizensmodell fände bei dem „regionale” hersteller die Möglichkeit bekämen eine Hardware-Plattform nach Apple-Vorgaben zu bauen – aber (z.b. bei Prozessor-Ausstattung, RAM oder HDD) etwas Spielraum hätten.

  12. Der „private“ Verkäufer gibt dem Käufer 3 Monate Garantie … IS KLAR! Den Preis von 605 Euro hätte ich für einen Clone nie bezahlt, da kann man auch einen richtigen Apfel kaufen.

  13. Was mich ja viel mehr wundert (und es wundert mich auch, dass Ihr dazu noch nichts gesagt habt): Was ist mit der ganzen Software, die da installiert ist? Windows und Mac installiert, aber nicht Bestandteil der Auktion? Photoshop CS3? Final Cut? Das stinkt doch gewaltig…

  14. Für mich ist OS X das im Moment beste OS auf dem Markt und die Qualität. Und das OS X so gut ist liegt nicht nur aber eben auch an der fixen Koppelung mit der Hardware. Und ganz ehrlich, irgendwie gehört das doch auch beides zusammen und macht so auch nur wirklich Spaß. Also ich möchte keinen Mercedes mit Ferrarimotor fahren.

  15. 1. Bei der vorinstallierten Software darf man durchaus von Raubkopien sprechen.

    2. OS X für andere Hardware öffnen? Aber sicher doch! Plötzlich würde der „Glanz“ verblassen und die Windows/Linux Realität das „coole“ OS einholen. Wenn ich mir ansehe welche Bauteile in manchen PC stecken oder was als Treiber bezeichnet wird, wundert es mich, dass Microsoft nicht strenger dagegen vorgeht. Windows ist nicht ganz so schlecht wie sein Ruf.

    3. Ich träume mir eine Verbreitung von OS X über 50% herbei, damit das „stabile“ OS beweisen kann wie Stabil im Verhältnis ist. Auch bei Apple wird mit Wasser gekocht und Sekten gibt es genug. ;)

    4. Persönlich würde ich mir schon Apple genauer ansehen, aber gleich kaufen und ins kalte Wasser springen, dafür fehlt mir die Überzeugung zu Apple. Zudem ist mir das ganze zu verschlossen (im Sinne Apple diktiert und du hast zu folgen). Apple könnte aber eine VM zur Verfügung stellen, sogar zeitlich begrenzt und würde den einen oder anderen User mehr gewinnen und wer weiss vielleicht auch mich. Das Design der Geräte ist durchaus ansprechend.

  16. Ja, Mac OS X läuft nur DESHALB so stabil, weil es nicht offen ist.. *hust*

    Wenn man wirklich damit anfängt: Mal nachgeschaut, auf wieviel Serversystemen zB. Debian Linux läuft? Muß ja VERDAMMT instabil sein.

    Besonders schön sind auch die Argumente, daß ja nur dann alles „richtig Spaß macht“, wenn man auch die Hardware dazu kauft. Hab lange nicht mehr so gut zu einer Pseudo-Rechtfertigung für nicht vorhandenen Wettbewerb diesbezüglich gelacht. ;)

    Übrigens traurig, wie doch immer wieder das ewige Windows-Geflame aufkommt.. IMHO hat jedes OS seine Daseinsberechtigung. Windows XP zB. würde genauso stabil laufen, würde Microsoft dort auch Ursachenbekämpfung betreiben und zB. manuelle „Fuscherei“ bei Treibern und ähnlichem erschweren, so wie es Apple tut.
    Ubuntu zB. macht da vieles richtig.

    Die optimale Verwendung von Computern kann IMHO NUR durch folgende zwei Punkte erreicht werden:

    1. Die Hardware ist vollständig frei und unabhängig wählbar
    -> Wer Vorschläge für optimal abgestimmte Komponenten oder allgemeine Beratung beim Kauf wünscht, zahlt eben mehr.

    2. Die Software (und damit AUCH das Betriebssystem) ist vollständig frei und unabhängig wählbar
    -> Wer optimierte Konfigurationen, garantierte Stabilität oder allgemeinen Support wünscht, zahlt eben mehr.

    Somit wären sowohl für den Anwender, der qualitativ etwas für sein Geld bekommen möchte, „das einfach läuft“, als auch für den Geek, der sich alles selbst zusammenfrickelt, die richtigen Bedingungen geschaffen.

    Punkt 2 verfolgt Apple mit der Hardware-Kopplung leider nicht, und damit fällt ebenso Punkt 1 flach. Schade, das OS ist nämlich ein schönes Stück Software.

    @Oli:
    Wunderschöne Umfrage! :D
    Die Wahlmöglichkeiten lassen sich 1:1 durch folgende austauschen (von oben nach unten laut aktuellen Ergebnissen):

    1. Ich bin großer Mac-Fan und stehe voll und ganz hinter Apple.
    2. Ich bin an kein besonderes Betriebssystem gebunden und stehe hinter dem Open-Source-Gedanken.
    3. Ich bin ein Mac-User, wünsche mir aber ein bißchen mehr Auswahl bei der Hardware.
    4. Ich habe die Frage nicht verstanden.

    (Für Windows wird’s übrigens auch schon lange Zeit.)

  17. Ehrlich denk ich das wäre der Untergang :( Bitte lieber eine „geschlossene“ Plattform als Chaos weil Laufwerk A nicht mit Grafikkarte B läuft und Treiber C nicht gefunden wird. Oder so. Ich hör immer nur von Bekannten wie mies das ist mit Windows und den selbst zusammen gebastelten Kisten, und selbst mit komplett montiert gekauften Rechner, bei denen die Komponenten nicht miteinander arbeiten wollen…

  18. @speaker: >“Wunderschöne Umfrage!“.

    Ja, ich weiß ;)

    >Übrigens traurig, wie doch immer wieder das ewige Windows-Geflame aufkommt..

    Ehrlich gesagt warst du jetzt der erste, der einen Bezug zu Windows hergestellt hat. Die Antwort von @Jann: war, wie man auch sehen kann (^^), nicht ganz ernst gemeint. Richtiges „Geflame“ hatten wir jetzt hier noch gar nicht und das ist auch gut so.

  19. @Oliver Friedrich: Ich wollte mich schon aus der Diskussion ausklinken, aber dann habe ich deinen Beitrag gelesen Oliver. Die Rettung in der Not!

    Ich glaube, dass die meisten den Punkt mit geschlossener Hardware in Zusammenhang mit Software nicht verstanden haben. Aus einer rein informatischen Perspektive spielt es sehr wohl eine Rolle, wie viel Hardware ich unterstütze.

  20. Schöne Umfrage – meine Meinung dazu wirst du kennen – genauso wirst du aber auch, aufgrund der Orientierung in Richtung Apple aufgrund der Themen auf deinem Blog, genau wissen, wie die Umfrage wohl ausgehen wird, oder? ;)

    Ich persönlich komme verdammt gut klar mit meinen OSX Kisten – obwohl es keine Apple Hardware ist – soviel zum Thema: „Es würde ja dann nicht laufen“.

    Meine Surf & Arbeitskiste hier hat, bis auf das Update auf 10.5.4 (für .5 war ich noch zu faul – auf dem Notebook läuft es aber bereits) noch keinen Reboot gesehen.

    Ich habe manchmal das Gefühl, das viele Apple User mit ihrem goldenen Käfig mehr als zufrieden sind – so zufrieden sogar, das sie niemand anderes hinein lassen wollen.

  21. Wäh – nun kann ich nicht mehr editieren (jaja – SOLLTE eigentlich genug Zeit sein – aber nicht wenn man vom Sohnemann abgelenkt wird ;)): Noch etwas zur Auktion: Die „Softwareaussatttung“ spricht für sich – mit ein wenig Pech wurde die Kiste nicht von einem normalen Käufer gekauft.

  22. @Oliver Friedrich: Den ersten Bezug zu Windows hat dennoch Jann hergestellt und darauf bezog sich mein Kommentar. Der Begriff „Geflame“ war in diesem Fall eben genauso wenig oder viel ernst gemeint wie die Vorlage. :)

    Übrigens wird zumindest nach meiner Erfahrung ein „^^“ durchaus sehr unterschiedlich interpretiert. ;)