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Curta Simulator

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Es soll ja Leute gegeben haben, die haben sich auf der Schulbank noch mit dem Rechenschieber rumgequält, dabei hatte der Österreicher Curt Herzstark schon 1938 eine Rechenmaschine entwickelt, mit der man neben den vier Grundrechenarten auch Wurzel ziehen konnte. Erstaunlich – ohne Elektronik. Leider werden diese kleinen 500g schweren Maschinen für mehr als 2000 € gehandelt. Aber für alle die gerne diese Maschine ausprobieren möchten, sei der Curta Simulator empfohlen.

1935Curt Herzstark hat einen völlig neuen, modernen, nahezu genialen Ansatz: Er vergisst alle Technik und die Realisierbarkeit. Nur der Wunschtraum – wie eine ideale Maschine aussehen muss – interessiert ihn. Wenn man sie in die Tasche stecken will, muss sie rund sein, ohne vorstehende Ecken und Kanten. Damit dieser kleine Zylinder nicht aus der Hand rutscht, hat er oben einen Wulst, den könnte man nutzen zum Einstellen. Die Anzeige und die Kurbel muss dann oben sein. Seitlich am Zylinder wäre dann Platz für die Einstellelemente. Auf Basis dieses Wunschtraums skizzierte Herzstark die neue Maschine. Alles steht fest: Das Aussehen, die Größe, und – da er sich bereits mit Aluminium, Magnesium und neuen Leichtmetall-Legierungen befasst – sogar das Gewicht. Aber wie sie funktionieren soll, weiß er nicht.Zitat

Links
http://www.curta.de/kr21/index.htm
http://www.curta.de/kr34/curta_simulator.htm
(via) -> thx udo

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

2 Kommentare

  1. Das Teil ist echt genial. Diverse Seiten helfen einem beim Verständnis der Funktionsweise. Nun ja, ich hab mal bei ebay nachgesehen, was man für ein Original ausgeben müsste. Also 1000 Euro muss man dafür schon ausgeben. Ein teurer Taschenrechner… ;)