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[Umfrage] Firewire-Schnittstelle (IEEE1394)

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Die fehlende Firewire-Schnittstelle bei den aktuellen, neuen Macbooks sorgen bei vielen für Unmut. Zu recht? Steve’s Kommentar dazu: „Alle neuen HD Camcorder in den letzten Jahren hätten USB 2.“ Wie seht ihr das? Ist Firewire tot?

Firewire: braucht man diese Schnittstelle noch?

  • Ja. (64%, 278 Votes)
  • Nein. (36%, 154 Votes)

Total Voters: 432

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Links
Appleinsider
http://www.apfelnase.de/2008/10/16/firewire-der-anfang-vom-ende/
Neues MacBook ohne Firewire sorgt für Protest
http://de.wikipedia.org/wiki/FireWire

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

37 Kommentare

  1. Ja und zwar für TimeMachine. Ich hab das anfangs mit ner USB2-Platte betrieben. Während dem Backup konnte man nicht mehr viel machen… da war warten angesagt. Einen Camcorder habe ich noch nie angeschlossen, demnach wäre die Antwort, sofern sie denn echt wäre, eher etwas daneben.

    Andererseits betrifft mich das nicht mehr, da ich auf ein MBP umgestiegen bin. Hoffe aber das mir zumindest der FW800 Port noch länger erhalten bleibt. Zur Not könnte man ihn ja per Express Card nachrüsten.

    Aber ich schätze mal FW1600 oder gar FW3200 können wir uns alle aus dem Kopf schlagen.

  2. Mein subjektiver Eindruck ist das externe Platten an Firewire die CPU des Rechners weniger belasten. Unter Linux kopiere ich regelmäßig große Mengen (700GB) auf externe Platten und das lief per USB eher schlecht bis gar nicht.

    r.

  3. Ja klar hat man mit Firewire weniger CPU-Last und es ist alles schöner. Aber im endeffekt kommt es für den Normalverbraucher doch auf den Preis an. Dann ist es ihm egal ob man kurzzeitig mehr CPU-Last hat. Die meisten wissen sowieso nicht was eine Firewire buchse ist.

  4. Ralph: was heißt „schlecht bis gar nicht“ ?

    Miese Transferraten oder andere Probleme ?

    Eigentlich sollte USB unter Linux absolut kein Problem sein – war zumindest unter meinem letzten privaten Produktiv-Debian vor Jahren so.

    Gruss
    fidel

  5. Ja, FireWire liegt auf dem Sterbebett, jetzt wo selbst FireWire-Erfinder Apple dafür nur noch beschränkte Unterstützung anbietet (MacBook Pro) oder ganz darauf verzichtet (MacBook Air).

  6. Mir reicht USB auch völlig. Und Profis, die unbedingt Firewire brauchen, haben eh nen MacBook Pro. Die MacBooks sind doch eher was für den Consumer-Bereich (meine Meinung).

  7. Ich hatte auf meinen letzten Mainboards Firewire (ich glaub mein jetziges hat’s auch) und hab das bis jetzt noch nicht gebraucht. Meine externe Festplatte hängt am USB, die Datenrate reicht für das aus was ich mache (ich verschiebe eher selten große Datenmengen über den USB Bus) vollkommen aus.

    Das Firewire tot ist würde ich so nicht sagen, es hat sicher noch immer seine Existenzberechtigung im Professionellen Bereich. Die Leute die es brauchen müssen halt leider draufzahlen wenn sie Firewire haben wollen, für den Rest ist es ein Anschluss weniger der zu Verwirrungen führen kann, für die Hersteller sinds ein paar Cent weniger im Einkauf von denen ich als Kunde eh nichts Merke und wer trotzdem noch ein FW-Interface haben will muss sich leider mit einer Zusatzkarte begnügen (was halt ein wenig blöd bei Notebooks ist – gibt’s eigentlich Firewire-Dongels für USB? :D)

  8. Firewire ist meiner Meinung nach tot. Als Universal-Schnittstelle hat sich USB durchgesetzt, da man da jedes Gerät anschließen kann. Für Datentransfer setzt wohl langsam eSATA durch.

  9. Hab „ja“ angeklickt, weil kein „Jein“ vorhanden war.
    Firewire 400 ist schon etwas schneller bei Platten als USB 2.0. Gut Firewire 800 ist selten vorzufinden.

    Natürlich könnte man die Platte auch mit USB anstecken. Etwas schneller ist Firewire in der Praxis, nach meiner Meinung, schon.

  10. Ich denke, dass FW keine allzu große Zukunft hat – das es überhaupt noch im MBP verbaut ist dürfte eher ein Eingeständniss an diejenigen sein, die (noch) nicht ohne Firewire leben können – im großen und ganzen ist USB/USB2 allerdings die deutlich verbreitetere Schnittstelle – ich denke, spätestens mit USB3 wird FW dann endgültig Geschichte sein.

  11. Man sollte bei der Diskussion daran denken, dass es Hardware gibt, die nur über FW-Schnittstellen verfügen und dass es diese im „Profibereich“ auch noch lange Zeit geben wird: Broadcasttechnik zum Beispiel wie Videokameras oder MAZen. Für Videojournalisten gibt es aktuell keine Alternative zu FW weil alle professionellen Geräte nur diese Schnittstelle kennen und gerade bei diesen Leuten steht Apple eigentlich hoch im Kurs und ist weit verbreitet.

  12. Ich habe mal eben zusammengezählt, wie viele Mac-Rechner ich in diesem Jahr schon „retten” musste und ausnahmslos alle wurden mittels Target-Mode wieder flott gemacht.
    Ein Freund hatte sich ein DELL Notebook mit VISTA-DVD gekauft und wir haben uns den spass gemacht die beiden Konfigurationen gegeneinander antreten zu lassen:

    » PC
    Medion PC mit XP home (alter Rechner)
    DELL Inspiron mit XP home -> auf VISTA updaten und dann von den Medion die Nutzerdaten holen um aus dem Laptop das Haupt-Arbeitsgerät zu machen …

    » Mac
    PowerMac G5 mit Tiger (alter Rechner)
    MacBook Pro mit Tieger -> auf Leopard updaten und dann vom G5 die Nutzerdaten holen um aus dem Laptop das Haupt-Arbeitsgerät zu machen …

    Es ist selbst für einen habilitierten Ophthalmologen schwer vorstellbar, wie groß seine Augen wurden, als ich das FireWire-Kabel angeschlossen einfach die Daten vom G5 auf das MBP migriert habe …

    Der Medion-Rechner ging an seine Eltern, das Inspiron zu eBay – und jetzt ist er MacBookPro und MacMini besitzer und sehr glücklich …

  13. Pingback: palindrom » Big Thing?

  14. Das Fehlen einer FireWire-Schnittstelle ist ein Ausschlusskriterium.

    Die Grenzen des USB-Busses und die Belastung der verwaltenden CPU merkt man zu deutlich, wenn man z.B. mehrere Geräte an dem Bus betreibt. Da ist an arbeiten nicht mehr zu denken. Mit Firewire ist das hingegen überhaupt kein Problem 4, 5, 6 und mehr Geräte, an einem Port hängen zu haben und gleichzeitig zu betreiben. Gerade das ganze Produktionsequiptment setzt u.a. deswegen auf FiWi, und insbesondere auch weil USB viel zu hohe Latenzen hat. Mit USB sind auch gar keine direkten Geräte-Verbindungen möglich, und der sehr hohe Protokoll-Overhead, der auch noch immens die Netto-Datenrate von USB drückt.

    USB ist nun mal kein gleichwertiger Ersatz für FireWire. Nicht mal annähernd. – Ich denke, dass wird das „neue“ Differenzierungsmerkmal zwischen den Profi und den Consumer-Modellen.

  15. Meine 5 Cents:
    – eSata für externe Platten
    – USB für alles andere und notfalls auch für Platten

    FW ist nutzlos. Bitte nutzt den Platz für einen dritten USB-Port oder eSata!

  16. @fidel: Ich meinte damit das es sehr langsam war und beim Betrieb mit zwei Platten ging dann gar nichts mehr. War aber auch ein etwas älterer P3-800 Server (mit USB2 Karte). Mit der FW Karte kann ich in dem alten Ding ohne Probleme mehrere Platten hinter einander anschließen.

    @Kay: Es gibt auch Profis die viel unterwegs sind. Und wenn ich in einem Rechenzentrum an einem Rack stehe will ich kein großes MBP in der Hand halten. Oft gibt es da keine Abstellmöglichgkeit.

    r.

  17. Auch wenn externe FW-Platten etwas teurer sind als die USB-Platten, ich habe für meim MBP insgesamt 7 externe Platten, zwei davon haben USB. Noch Fragen?
    Allerdings sehe ich (leider) Firewire mittel- bis langfristig auf dem Abstellgleis.

  18. Also ich habe keinen Apple, aber ein Laptop
    ohne Firewire kann ich mir nicht vorstellen!
    Soll man sich also auch noch gleich ne neue
    Videokamera kaufen? Die spinnen…

    Auch die externe Platte wegschmeißen…

    Hat das neue Macbook wenigsten einen optischen
    Ausgang für 5.1 ?

  19. Mal davon abgesehen das ich mir kein (neues) Macbook kaufen werde,bräuchte ich Firewire schonmal um meine DV Kamera anzuschliessen.
    Die hat zwar auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber was solls, funktioniert 1a.

  20. Weg mit FireWire! Braucht kein Mensch. Die Geraete kosten zuviel und soviele Drucker, iPods, MIDI-Keyboards, Audio-Interfaces, Mikros, PreAmps und Festplatten sind mir im Leben nicht begegnet.

  21. Ja ich brauche diesen Anschluss noch, auch alle professionellen Anwender die mit großen Datenmengen hantieren müssen sind auf Firewire angewiesen. Und USB fluktuiert in der Datenübertragung während Firewire eine Stabile und konstante Übertragung gewährt. Wer hat dem Apple Management eigentlcih ins Hirn geschissen. Ich werde weiterhin bei Firewire bleiben.

    @Zettt geh mal raus in die freie Marktkultur dort wird FW geradezu angepriesen. NUr Apple muss wieder radikal handeln. Das Macbook kann sich Steve Jobs sonst wo hinschieben. Ich kauf’s nicht, trotz anfänglichem Kaufwillen.

  22. Meine externe Festplatten hängen alle an Firewire, früher hatte ich das mal mit USB versucht, aber dann war z.B. während eines Time Machine-Backups oder beim Kopieren von Video-Rohdaten überhaupt nicht mehr ans Arbeiten zu denken.

    FW400 wie bei meinem derzeitigen MacBook Pro der ersten Generation sollte mindestens drin sein, schlimmstenfalls halt über eine ExpressCard. FW800 wäre schick. Ganz darauf verzichten würde ich nicht, gerade im Profibereich Audio/Video gibt es ausreichend Geräte, die nur mit Firewire laufen. Sorry, Steve, das Consumer-USB-Argument zieht hier gar nicht. Aber für Apple ist es natürlich schöner, wenn auch alle ambitionierten Anwender gleich zum MBP greifen (müssen).

    Ich habe im Moment das 15″er Modell des MBP Core Duo und hätte mich sehr für die kleinere Variante interessiert, da ich viel Zeit im Zug und unterwegs verbringe. Aber das Fehlen von Firewire _und_ ExpressCard ist leider ein KO-Kriterium, dafür ist USB nach wie vor unter OS X viel zu instabil und CPU-lastig. Also wird’s erst mal nichts mit einem neuen Gerät…

  23. @Stefan ich scheine Zettt doch nicht so gut zu kennen denn ich habe die Ironie nicht rausgehört obwohl ich anfangs bei so einer Aussage eines Tontechnikers gestutzt habe ^^

  24. all your memory belongs to us
    Das was Firewire so schnell macht, nämlich der DMA (Direct Memory Access), ist leider auch ein Sicherheitsproblem. Es reicht der Zugang zum Mac/PC um den gesamten Speicherinhalt auszulesen. Das passiert bei USB nicht, da es den Besagten Zugriffsmodus dort nicht gibt. Allerdings müssen die Daten dann readressiert werden, was unter anderem die CPU auslastet.

    Also ist Firewire nicht nur eine Geschwindigkeitsfrage.

  25. Ich kann die Entscheidung auch nicht verstehen. Firewire ist schneller und bietet mehr Features als USB. Alleine der Target-Disk-Modus ist ein unschätzbares Schmankerl. So kann ich alte Rechner ohne DVD Laufwerk trotzdem mit einem neuen System bestücken, Daten retten usw.
    Für USB wurde tatsächlich auch mal so etwas angedacht und sollte per OpenFirmware auch zu implementieren sein.
    Alleine die Tatsache, dass eine USB-Platte einen Pentium III Rechner permanent unter Last fahren lässt (USB Platte abziehen und schon herscht Ruhe), zeigt an, dass USB den Prozessor einfach zu stark belastet (wie auch bei einigen Kommentaren zu lesen ist).
    Und was mache ich mit meiner Videokamera bei der nächsten iMac-Generation? Muss ich mir einen MacPro deswegen zulegen? Videoschnitt was immer schön einfach und (HD-)Videodaten per USB transferieren? Aber vielleicht kommt ja demnächst mal eSATA – alleine: ich glaub nicht dran.

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