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Würde es nur nach dem Programm Icon gehen, dann wäre Songbird mein Musikplayer der Wahl.

Wieso berichte ich über Songbird? Ganz einfach. Für das Projekt ist heute nämlich ein ganz besonderer Tag, denn heute wurde die Version 1.0 von Songbird veröffentlicht. Ich habe mir dieses Stück Software mal etwas genauer angesehen und möchte ganz kurz meine ersten Eindrücke hier wiedergeben.

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Das grösste Potential, dieses auf der Mozilla Engine basierenden Musikplayers, sehe ich darin, dass er durch Plugins vielfältig erweiterbar und so für immer neue Technologien offen ist und sich dadurch schnell weiterentwickeln kann. Schneller, als es die Entwickler des Team überhaupt können. So werden gleich beim ersten Start verschiedene Plugins angeboten, die einem das Leben mit diesem Player versüßen sollen. Plugins wie Shoutcast, iPod Devive Support, Last.fm oder mashTape.

Die iTunes Library kann direkt benutzt werden. Der Import dauerte bei meiner recht grossen Musiksammlung zwar eine kleine Weile. Ich schätze mal so 5 Minuten. Aber danach konnte ich sogar verwundert feststellen, dass sogar meine geliebten, dynamischen Playlisten übernommen wurden. Klasse. Doch was mich dann gänzlich vom Hocker stieß, war die Tatsache, dass der Songbird auch meine gekauften iTunes Songs ohne Probleme abspielte. Sollten die nicht eigentlich durch Fairplay geschützt sein oder umgeht der Songbird die ungewollten Schutzmassnahmen Seitens Apple? Hierfür verantwortlich ist das Plugin Quicktime Playback, welches auch gleich beim Starten installiert werden kann. Vermisst habe ich einzig die Albencover, welche nicht angezeigt wurden.

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Songbird geht, wie auch Firefox, nicht sehr zimperlich mit dem Speicherverbrauch um, so verbraucht der Opensoure-Player min. doppelt so viel gegenüber iTunes, also ca. 200 MB. Bei der CPU Last liegen beide Player ungefähr auf dem selben Level.

Songbird erbt die Möglichkeit mit Tabs umzugehen. Das macht Sinn, da er mit der integrierten Mozilla Renderengine quasi einen Browser eingebaut hat, mit dem man auf diverse Web-Musik-Plattformen zugreifen kann.

Die Oberfläche lässt sich durch Contentleisten erweitern. “Links”, “rechts” und “unten” stehen dafür zu Verfügung und können nach Bedarf ein- oder ausgeblendet werden.

Die vielfältigen Keyboard-Shortcuts finde ich sehr gut. Eine Übersicht findet man unter “Help”.

Fazit nach einem kurzen Test

Ich räume Songbird, wie schon am Anfang gesagt grosses Potential ein. Er wird es aber auf der Mac Plattform gegenüber dem Platzhirsch iTunes sehr schwer haben. Aber für alle, die auf unterschiedlichen Plattformen unterwegs sind, könnte Songbird ein willkommende Alternative sein. Schick und funktional ist er auf jeden Fall.

Screenshots

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Links
http://getsongbird.com/