“Testen kann man es ja mal”, dachte ich bei der Suche nach einem neuen treuen Begleiter für meine Frau, denn ihr alter Dell muss endlich in Rente. Die Anforderungen sind dabei auch nicht allzu hoch. Es soll für normale Home-Office-Aufgaben taugen. Ganz spontan habe ich dann am Wochenende ein schnuckliges Asus EeePC 1000H bestellt und schon gestern am Dienstag hatte ich es im Briefkasten.

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Ich hatte hier schon mal das Asus EeePC 4G getestet und war eigentlich von Verarbeitung recht angetan. Auch mein erster Eindruck von diesem weißen Gerät sind durchweg positiv. Die Verarbeitung ist sehr gut, da kann man wirklich nichts sagen. Natürlich kann das Netbook nicht mit dem Design von höher wertigen Notebooks zB. den Macbooks mithalten. Sehr auffällig ist zB. der offene Schlitz zwischen Display und Tastatur, wenn das Gerät zugeklappt ist. Nun gut, ich bezahle aber auch für diesen kleine, knapp 1,4 kg schwere Kleinstnotebook nur ca. 379 €.

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Ich bekomme für diese 379€ ein 10,2 Zoll Display, welches überraschenderweise sehr hell und gut ausgeleuchtet ist, 1 GB Ram, eine schwache Intel GMA 950 Grafikkarte, eine 160GB Festplatte und eine Intel Atom N270CPU 1,6 Ghz. Alles in allem ist das Gerät damit gut bestückt und sollte definitiv für den oben genannten Office Bereich ausreichen. Das installierte Windows XP Home machte dabei einen flotten Eindruck. Selbst das installierte Staroffice und der Firefox mit mehreren Tabs machten keine Zicken. Und ich vermute, unter Ubuntu wird der Kleine zu Höchstform auflaufen.

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Als Vergleichmuster hatte ich das gleiche Model auch noch in schwarz zum Testen. Diese “Farbe” hat aber den Nachteil, dass die glänzende Oberfläche recht schnell mit Fingerabdrücken überseht ist. Dennoch hinterlässt das schwarze Model einen etwas edleren Eindruck.

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Die Tastatur ist ordentlich. Tippt sich recht gut. Auch wenn sie optisch von der Größe der vom Samsung NC-10 ähnelt, liegen die Tasten aber ein paar Millimeter dichter zusammen, so dass man den Unterschied schon merkt. Das finde ich erstaunlich, da das Samsung-Gehäuse auch etwas kleiner ist.

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Ein Kollege betreibt das schwarze Gerät mit Mac OS X und ist wohl sehr zufrieden damit. Fragen dies bzgl. kann ich gerne in den Kommentaren beantworten.

Was mir noch positiv aufgefallen ist: der Asus hat ein sehr kleines Netzteil, einen abgeknickten Netzstecker, ein starker Akku (6-7 Stunden), eine recht dicke Neopren Hülle, 3 mal USB (rechts und links), VGA Ausgang, SD Cardreader, Multitouchpad (die Tasten gehen aber wiedermal recht schwer).

Leider und deshalb werde ich ihn wohl wahrscheinlich wieder zurückschicken, passt die Auflösung des Displays meiner Frau überhaupt nicht. Man muss dazu sagen, sie ist ein viel grösseres Display (1400×1050, 4:3) gewöhnt und ihr fehlt mit dem kleinen Asus dann einfach die Höhe. (1.024 x 600 Pixel) Ich hatte mir da doch ein wenig mehr versprochen. Ich würde es persönlich sehr gerne behalten, wenn ich nicht schon ein MBP hätte und nur zum Rumspielen wäre es wahrscheinlich zu schade. Na ja mal abwarten und ein paar Nächte drüber schlafen.

Fazit: sehr gutes, kleines und günstiges Gerät, welches für die meisten Sachen vollkommen ausreicht. Wer einen mobilen Begleiter sucht, aber zu Hause noch einen vollwertigen Rechner stehen hat, für dem ist dieses Gerät super geeignet.

Nachtrag: Hier noch der Geekbenchmark, den ich auf dem frischen Xp gemacht hatte: http://browse.geekbench.ca/geekbench2/view/92403

Links
http://www.golem.de/0808/62086.html  
http://www.aptgetupdate.de/2008/03/03/asus-eee-pc-mein-erster-test/
http://browse.geekbench.ca/geekbench2/view/92403