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[Mac] Picasa 3 Beta – es darf getestet werden

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Google hat Wort gehalten und hat pünktlich zur MacWorld 2009 die Mac-Version ihrer Bilderverwaltungssoftware veröffentlicht. Ich habe kurz einen Blick darauf geworfen und erzähle, ob sich meine Erwartungen erfüllt haben oder nicht.

Der Download ist mit 17,2 MB nicht riesig und man hat schnell die Software geladen. Ich importierte schnell meine iPhoto Bibliothek und meine Bilderordner, die ich artig unter „Pictures“ im Homeverzeichnis verwalte. Der Import geht recht flüssig von statten. Picasa startet auch sehr flott und man kann während des Imports schon mit der Software arbeiten. Ich kann auf den ersten Blick keine Unterschiede zur Windows/Linux-Version feststellen. Bilder öffnen sich super schnell. Ich bin schon ein wenig begeistert. Meine Erwartungen haben sich auf jeden Fall schon mal erfüllt.

Picasa verwendet nicht die normalen Cocoa-Gui Elemente in der Anwendung. Trotzdem macht die Software nicht den Eindruck, als ob sie Wine oder Ähnliches im Unterbau hat. Die Software sieht genauso aus, wie auf den anderen Plattformen.

Mein Import der Bilder (ca. 21.000 Bilder) ist nach ca. 15 Minuten auf meinen Macbook Pro beendet.

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Das war jetzt nur ein erster schneller, oberflächiger Eindruck meinerseits. Ich gehe eventuell später noch mal ausführlicher auf die Mac Version von Picasa 3 ein. Wer iPhoto nicht hat unter OS X, der sollte sich diese Verwaltungssoftware, aber auf jeden Fall mal ansehen. Ich bin gespannt, ob Apple heute noch kontern wird und uns eine neue iLife-Version präsentiert.

Links
http://picasa.google.com/mac/  
http://www.aptgetupdate.de/2008/12/30/mac-googles-picasa-auf-der-macworld/  

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

10 Kommentare

  1. Du hast ja in DG immer von dieser Kopf-Erkennungs-Teil in Picasa geschwärmt. Denn suche ich nun schon seit einer halben Stunde in der Mac-Version. Hast du diese zufällig gefunden oder gesehen?

  2. Herbe Enttäuschung,
    Picasa für OS X erkennt di eOrdnerstruktur von Picasa für Windows nicht. Er importiert alle Originals Unterordner. argh
    BTW die Gesichtserkennung funktioniert online, und man mus das Webinterface auf Englisch umgestellt haben. Dann findet man die Option, die teilweise sehr gut funktioniert.

  3. Weiterhin scheint es Probleme zu haben Daiten auf einem Netzlaufwerk zu sichern.
    Es wird zwar ein Ordner .picasaoriginals angelegt, aber „Save to Disk“ schlägt jedesmal fehl mit „Disk full oder Read only“ dabei kann ich mit dem Finder problemlos Dateien in den Ordner kopieren.

    Die Aperture Methode alles in eine Datei mag ich aber noch weniger. Das kompliziert alles. z.b. die Sicherung.

  4. Ich finde Picasa einfach genial vor allem für Macs. Dadurch das man die Bilder auch hochladen kann. Wer natürlich nur hochladen will dem empfehle ich ganz eindeutig FLickr.

  5. Picasa war das einzige Programm, das ich nach meinem Umstieg auf den Mac wirklich vermisst habe. Inzwischen weiß ich die Integration von iPhoto sehr zu schätzen.
    Mit Picasa ist Michael Herf ein ganz großer Wurf gelungen – schon allein die JPEG-Bibliothek gehörte zu den schnellsten. Die GUI war flüssig, konsistent und innovativ. Nachdem google picasa gekauft hat wurde mit Picasa 2 auf Direct-X umgestellt und die Geschwindigkeit war im Eimer …
    Die Linux-Version war purer hohn – einfach einen kommerziellen wine-wrapper drum gepapt – videos gehen im VLC auf – halbherzige lösung und die Mac-Lösung scheint mir da nicht besser zu sein. OK – es ist jetzt die Beta zu Picasa3 – aber im Grunde ist es nichts innovatives mehr und als iPhoto-Replacement wird es (wenn es der Windows-Beta nahe kommt) nicht in Frage kommen.

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