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Meine Tochter hat ab diesem Halbjahr Informatik als Fach. Endlich ein Fach wo auch der Papa mit fundierten Hintergrundwissen glänzen kann. So führte ich heute früh folgendes Gespräch:

Nach dem mir meine Tochter sehr ordentlich Begriffe wie Ein- und Ausgabegeräte, Computer und Betriebssysteme definieren konnte, kamen wir zu den Beispielen:

Vater: Nenne mir dann doch mal ein paar Betriebssysteme.
Tochter: (so wie sie es im Hefter stehen hatte) Windows XP, Windows Vista und Windows 7.
Vater: Gut, aber du kennst doch auch noch Alternativen.
Tochter: ja, natürlich: Windows 98 und Windows 2000.
Vater: sprachlos

Meine Tochter ist wirklich ein sehr kluges Mädchen und versteht schon sehr gut, wie man mit Computer und Technik umzugehen hat. Sie arbeitet übrigens mit OS X und sie kennt Alternativen. Sie lernt aber das was im Hefter steht. Irgendwie auch verständlich, denn das ist was nachher in den Klausuren gefragt wird. Ich kann auch verstehen, dass man in der kurzen Zeit, die den Lehrkräften zur Verfügung steht, nicht alle Betriebssysteme von A-Z und bis ins Kleinste auseinander nehmen kann. Aber man kann sie doch wenigstens nennen oder nicht? Und denkt man das ganze und deshalb stößt mir das auch bitter auf, noch ein bisschen weiter, kann man sich sehr gut vorstellen, wie es in den anderen Fächern mit der Nennung und Darstellung von Alternativen aussieht.

Vater: ok, ich weiß du kennst auch noch andere Betriebssysteme, kommen nun wir nun zum nächsten Punkt, zu den Anwendungsprogrammen: Was sollt ihr da wissen?
Tochter: Paint

Ich glaube das Fach wird für Tochter und Vater noch ein sehr spannendes Erlebnis.