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[Virtualisierung] VirtualBox 2.2 Beta1

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Die erste Betaversion der kommenden VirtualBox Version 2.2 ist erschienen und kann getestet werden. Ich zitiere mal die umfangreiche Featureliste:
This version is a major update. The following major new features were added:

  • OVF (Open Virtualization Format) appliance import and export
  • Host-only networking mode
  • Hypervisor optimizations with significant performance gains for high context switching rates
  • VT-x/AMD-V are enabled by default for newly created virtual machines
  • USB (OHCI & EHCI) is enabled by default for newly created virtual machines (Qt GUI only)
  • Experimental USB support for OpenSolaris hosts
  • Shared folders for Solaris and OpenSolaris guests
  • OpenGL 3d acceleration for Linux guests
  • Experimental support for OS X 10.6 (Snow Leopard) hosts running both the 64-bit and the 32-bit kernel

VirtualBox avanciert sich bei mir immer mehr zum Mittel der Wahl, wenn es darum geht Linux, Solaris oder Windows zu virtualisieren. Wir hatten im letzten Podcast DG#15 mit dem Thema „Windows auf dem Mac“ auch sehr viel über die verschiedenen Virtualisierungsprojekte geredet und ich muss zu meiner Schande zugeben, VirtualBox ist viel zu kurz gekommen.

Links
http://download.virtualbox.org/virtualbox/2.2.0_BETA1/  

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

15 Kommentare

  1. Im Zuge der Anschaffung des iMacs bei meinen Eltern un dem Bedarf an Windowssoftware, werde ich auch vermutlich VirtualBox einsetzen.
    Bist du mit der aktuellen Version zufrieden, läuft sie stabil, wie ist die Performance? (sorry für die vielen Fragen … *g*)

  2. @Arne: bei der Installation bzw. dem Update gab es keine Probleme, meine Maschinen laufen alle und ich konnte bisher keine Bugs feststellen, gefühlt ist es einen Tick schneller

  3. Was eine Desktop-Virtualisierung für mich aber auch ausmacht, ist die Integration ins Host-OS, und da hinkt VirtualBox meines Wissens noch Welten hinter Parallels her. Oder hat sich da auch was verbessert?

  4. @Friedrich: klingt gut. hatte virtualbox in einer frühen Version mal kurz getestet. Da ich aber eine VMWarre Fusion-Lizenz habe, hatte ich es bei mir nicht weiter verfolgt.
    Da ich in der Doku nix auf die Schnelle gefunden habe: kann ich wie beim VMWare Converter den physischen Rechner abziehen und daraus eine VM machen? Bzw. kann Virtualbox VMWare-VMs importieren?

  5. gerade was die Virtualisierung von Linux auf dem Mac betrifft, ist Virtualbox bei mir die erste Wahl. Denn wieso soll man für die Virtualisierungssoftware (wie VM Ware Fusion oder Parallels) zahlen, wenn man ein Open Source BS virtualisieren möchte?
    Zudem geht Virtualbox im Vergleich zu den kommerziellen Produkten recht schonend mit den Resourcen (CPU, Hauptspeicher) um.

  6. @juhu: „gerade was die Virtualisierung von Linux auf dem Mac betrifft, ist Virtualbox bei mir die erste Wahl.“
    Bei mir auch. Einzig die Einrichtung der Guest Additions ist am Anfang ein rechter Krampf. Hat man aber einmal die xorg.conf konfiguriert ist das auch kein Problem mehr.

  7. Meines Wissens nach, kann man die Festplatten von VmWare benutzen. Man legt halt eine neue Maschine an und weißt ihm das VmWare Image zu.

  8. Früher war VB richtg grottenschlecht, aber inzwischen hat es sich zu einem wirklich brauchbaren Virtualisierungsprogramm entwickelt. ICh nehm es auch parallel zu VMware immer wieder gerne her.

  9. Wir haben Virtual Box erst letztens für eine LabView-Schulung am Institut verwendet. Lief problemlos.

    Ist wirklich eine feine Software.

  10. Danke Oli. Dann steht dem Betrieb auf dem iMac ja nix mehr im Weg. Hab letztens mit nem Kollegen das Screensharing im iChat getestet. Das ist ne richtig feine Sache, wenn man einmal den Router konfiguriert hat, dass alles geht. :-)