Archiv für Mai, 2009
[Blogeditoren im Test] Marsedit 2
3In dieser Artikelreihe möchte ich die wichtigsten Editoren für Blogs vorstellen. Ich bin schon seit langer Zeit ecto Nutzer und eigentlich auch zufrieden. Leider wird diese Software nach dem Verkauf nicht mehr weiterentwickelt, so daß ich die Alternativen mal ein wenig ausloten möchte.
Marsedit 2
Marsedit 2 ist der erste Editor im Test. Er ausschliesslich für Mac OS X verfügbar und kostet 29.95$. Eine 30 Tage Testversion ist runterladbar und sollte ausreichen um diese Software zu testen.
Einrichtung des Blogs
Nach dem Start wird man direkt zur Einrichtung aufgefordert und nach der Eingabe eines Names und der Url des Blogs, musste ich nur noch die Accountdaten eintippen und Marsedit war komplett fertig eingerichtet.
Die Arbeit mit Marsedit
Mit Marsedit schreibt man direkt im Quelltext und formatiert seinen Text mit Markup-Markros, die man auch selbst erweitern kann. Dabei sieht man in einem Vorschaufenster das Ergebnis. Von der guten Handhabung bin ich überrascht. Das Schreiben geht mit ebenfalls leicht definierbaren Shortcuts schnell von der Hand. Marsedit bietet im Gegensatz zu ecto keinen Richtext-Editor. Die Vorschau kann man mit den eigenen Blog-CSS erweitern, so sieht man schon während des Schreibens, wie es mal aussieht, wenn man es veröffentlicht.
Bilder kann Marsedit entweder direkt auf dem Webspace des Blogs oder auf einem Flickr-Account veröffentlichen und dann einbinden. Leider bietet es hier nicht die Möglichkeit Grafiken automatisch kleiner zu machen, so das man die Grafiken erst vorher selbst in die gewünschten Größen bringen muss. Hierfür kann man z. B. die recht gute Freeware ImageOptim benutzen, um die Grafiken webgerecht zu optimieren und dazu noch ein kleines Automatorscript, mit dem man automatisch Bilder in die gewünschten Größen konvertiert oder man nimmt Grafiktools wie Gimp, Pixelmator, Photoshop usw., die diese Aufgabe übernehmen. Marsedit könnte die Funktionalität aber auch sehr gut selbst bereitstellen.
Marsedit informiert nach jeder Aktion mittels Growl. Finde ich gut. Artikeleigenschaften wie Kategorien (auch in Marsedit anlegbar) und Kommentar- und Trackbackoptionen sind konfigurierbar. Dazu ist es möglich einen Artikel erst als Draft zu speichern. Das nutze ich sehr häufig, um einen Artikel auch unterwegs noch im WordPress nachzubearbeiten und dann erst zu veröffentlichen.
Fazit
Marsedit 2 ist eine schlanke, recht gut an eigene Bedürfnisse anpassbare Software, die aber gerade in Hinblick auf die Bilderverarbeitung für mich noch Wünsche offen lässt.
Mein typisches Frühstück
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Mein Frühstück teilt sich typischer Weise in 2 Phasen auf: erstens in den familiären Teil mit Vorbildcharakter und der Konzentration auf das Wesentliche beim Frühstück: das Essen und Tricken. Bei uns wird diese Phase auch stark für die Kommunikation unter uns genutzt. Also erst mal keine Technik, Zeitung und auch kein Fernsehen. Eventuell etwas Radio nebenbei.
Danach folgt dann bei mir der zweite, der informelle Teil. Dabei spielen Offline-Medien wie die Ostsee Zeitung eigentlich kaum noch eine Rolle. Ich überfliege vielleicht gerade mal die erste Seite. Die Zeitung wird eher von anderen Familienmitgliedern gelesen. Ich konsumiere morgens dann meinen geliebten Feedreader, Mailclient und Twitter und wenn ich wie z. B. heute Lust zum Schreiben verspüre, dann folgt dem parallel auch gleich noch ein geschriebener Artikel im Blog. Werde ich in dieser Phase gestört und das kommt leider doch immer mal wieder vor, kann ich auch gerne zum Morgenmuffel mutieren. Nebenbei verzehre ich 1-2 Kaffee, in der Woche ein Nuss-Knusper-Müsli, Wochenende eher Brötchen mit Marmelade, auf jeden Fall muss es süß sein. Deftiges Frühstück mit Eiern und Speck mag ich nicht.
So sieht es bei mir aus. Ist doch wirklich nichts besonders, aber so habe ich es gern.
Links
Idee via isarblick
[Music] Gratis-Downloads – Lieblingslieder #9
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Wieder mal der Hinweis um eure iTunes Bibliothek ein wenig aufzufüllen. intro.de bietet diesmal wieder 8 kostenlose Songs an, die man sich über einen Gutscheincode nach einer Anmeldung bei intro.de holen kann. (iTunes Account vorausgesetzt)
radio.de und das iPhone / iPod Touch
19Radio hören auf dem iPhone: immer, uneingeschränkt und überall?! Das ist zwar nichts Neues aber dennoch möchte ich heute eine ziemlich geniale App mit dieser Funktionalität vorstellen.
Worum geht es?
Mit der aktuellen Version der radio.de App ist es möglich über 3.400 Radiosender aus aller Welt kostenlos zu empfangen. Die App selber ist derzeit für 2,99 Euro im AppStore verfügbar. Das mag vielleicht erstmal abschrecken, ist aber meiner Meinung nach jeden Cent wert.
Nach dem Start der App kommt als allererstes eine Registrierungsaufforderung. Diese kann übergangen werden, hat aber folgende Vorteile:
- Speichern der Lieblingssender als Favoriten
- Entdecken neuer Sender über persönliche Senderempfehlungen
- Finden der zuletzt gehörten Sender
- Radiosender können bewertet werden
- Vergeben eigener Stichwörter für die Sender
Schon alleine der erste Punkt hat mich die Registrierung abschließen lassen.
Danach wird man direkt in die Senderliste geleitet, in der man (auch ohne Registrierung) seinen Radiosender entweder aus den Tipps der Redaktion, dem Genre, Themen oder Städten auswählen kann. Da es aber ziemlich mühselig ist, sich durch über 3.400 Radiosender zu wühlen, kann man den gewünschten Sender auch über die integrierte Suche zielstrebiger auswählen.
Zusätzliche Informationen wie etwas das 5-Sterne-Userbewertungssystem oder die jeweilige Bitrate des Radiosenders runden das Ganze ab. Durch den Klick auf das kleine “i” bei der Senderliste werden sogar noch einige weitere Informationen angezeigt und man kann u.a. die Webseite des Senders besuchen, was durch fehlendes Flash auf dem iPhone aber meistens recht sinnlos ist.
Hat man aber erstmal einen passenden Sender gefunden, steht dem eigentlichen Hörvergnügen nichts mehr im Wege. Nach einer kurzen Zeit des Puffern fängt der Stream an zu dudeln und werden zusätzlich Titelinformationen übertragen, kann man diesen Titel sogar direkt aus der radio.de App heraus im iTunes-Store kaufen.
Zum Ende möchte ich noch kurz auf die Pro-Features eingehen. Vorausgesetzt, man hat zum Start der App die Registrierungs-Prozedur abgeschlossen, kann man während des Radiohörens die Sender seinen Favoriten hinzufügen, um so nervige Suchereien bei jedem App-Start zu vermeiden. Zusätzlich werden einem nach seinen Profileinstellungen Radiosender empfohlen und eine Art Hör-History erstellt.
Die Favoriten-Funktion hat den zusätzlich Vorteil, dass man auch ohne diese iPhone/iPod Touch App die favorisierten Radiosender plattformunabhängig in jedem beliebigen Internet-Browser über die Homepage der App hören kann. Einfach mit dem radio.de-Account einloggen und los geht der Spaß. Zudem kann man hier bequem seine Favoriten online verwalten. Diese werden dann auch automatisch beim erneuten Start der App auf dem iPhone/iPod Touch gesynct. In meinen Augen ein sehr sinnvolles Feature.
Einen Nachteil hat das Ganze aber. Findet man einen Radiosender mal nicht in der vordefinierten Liste, kann man diesen leider auch nicht selbstständig der App hinzufügen. Dazu muss man den Entwicklern eine E-Mail schicken und auf ein zügiges Update der Radioliste hoffen.
Wie seht Ihr das? Nutzt Ihr dieses oder ähnliche Apps? Durch 3G, EDGE oder WLAN ist es, vom am Datentropf hängenden T-Mobile XS-Tarif abgesehen, ja praktisch möglich überall seine Lieblingssender zu hören.
[UPDATE von radio.de]
Eine Anmerkung: Wenn Ihnen ein Sender fehlt, können Sie direkt Kontakt zu unserem Support aufnehmen (kontakt@radio.de) und dieser aktualisiert diesen Sender so schnell wie möglich (vorausgesetzt das Format stimmt). Sie müssen also nicht erst ein Update abwarten!
[Ohne Worte] Die Papierkugel
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Schaut euch mal bitte diese eBay Auktionen an ;) Zum Hintergrund dieser Auktionen sollte man wahrscheinlich das gestrige UEFA Cup Spiel zwischen Hamburg und Bremen gesehen haben, denn da spielte eine Papierkugel ganz offensichtlich eine ganz wichtige Rolle. Das verdient, wie ich finde ein dickes LOL! Und bevor ich es vergesse: ihr braucht jetzt nicht loslaufen und bei eBay Unsummen ausgeben, diese Papierkugel lässt sich auch ganz einfach selber bauen.
[youtube q7jdLzDrddU]
Links
http://shop.ebay.de/items/_W0QQ_nkwZpapierkugelQQ_armrsZ1QQ_fromZR40QQ_mdoZ
(via Mail dank Andi)
[Kino] Terminator 4 und Transformers 2
6Der Sommer wird heiß – sehr heiß – besonders im Kino.
Der neue vier minütige Trailer zu Terminator Salvation, der in Deutschland am 4. Juni 2009 unter Terminator: Die Erlösung in die Kinos kommt, lässt mich schwer auf pure Action hoffen.
[youtube D-lGTVH_HCs]
Die HD-Version dieser vier fantastischen Minuten gibts an dieser Stelle und hartnäckigen Gerüchten zufolge wird Gouvernator Arnold Schwarzenegger, in welcher Form auch immer, in diesem Film mitspielen.
Dem steht der neue Trailer zu Transformers: Revenge of the Fallen (Transformers – Die Rache) natürlich in Nichts nach – einfach fantastisch! Dieser Film kommt in Deutschland im übrigen am 24. Juni 2009 ins Kino.
[youtube _MhugShSCDw]
Die HD-Version dieses Trailers gibts an dieser Stelle.
LINKS
http://www.imdb.com/title/tt0438488/
http://www.imdb.com/title/tt1055369/
http://www.apple.com/trailers/wb/terminatorsalvation/
http://www.apple.com/trailers/paramount/transformersrevengeofthefallen/
http://io9.com/
[Ohne Worte] Wo ist mein Apple hin?
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Machmal könnt ich Bauklötze kotzen. Ich habe nur einen Treiber für eine PKI Karte installiert. Und was müssen meine Augen beim Login erblicken? Das Apple Logo wurde ohne Nachzufragen ersetzt. Tut mir leid, aber muss das sein?
[Filme] Science Fiction Klassiker – Kassiopeia
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Da hat mir mein Kollege wirklich wahre Klassiker mitgebracht: “Start zur Kassiopeia” und “Roboter im Sternbild Kassiopeia“. Effekte-mässig können die noch in der UdSSR 1973/74 hergestellten Filme zwar nicht mit dem neuen Star Trek mithalten, aber sie besitzen einen unschlagbaren Unterhaltungswert. Wer Lust auf alte Science Fiction Klassiker hat und über den kommunistischen Hauch hinweg sehen kann, sollte sich diese beiden Perlen mal zur Gemüte führen, denn diese beiden Filme gibt es seit Kurzem in einer DVD Neuauflage. (siehe Amazon)
Links
http://www.amazon.de/Start-Kassiopeia-Science-Fiction-Klassiker/
Emulation auf dem Mac: NES
9Nachdem ich durch ScummVM auf den Geschmack älterer Spiele gekommen bin, habe ich mich in letzter Zeit etwas mehr mit dem Thema beschäftigt und möchte nun meine Erfahrungen in einer kleinen Reihe von Emulation auf dem Mac-Artikeln mitteilen.

Diesmal geht es um die Emulation von Spielen des Nintendo Entertainment Systems, kurz NES. In den kommenden Tagen bzw. Wochen werden dann weitere Emulatoren für ‘nostalgische’ Konsolen bzw. Computer folgen. Seit gespannt! ;)
Das NES war eine 8-Bit Spielekonsole und wurde 1986 in Europa veröffentlicht. Die Konsole wurde weltweit über 60 Millionen mal verkauft und wir haben ihr Klassiker wie Super Mario Bros, Metal Gear oder The Legend of Zelda zu verdanken.

Um die Spiele dieses seinerzeit fantastischen Stück Technik nun auf einem Mac spielen zu können, ist folgendes zu tun: Als allererstes benötigt man einen Emulator. Ich habe mich hier für Nestopia entschieden – eine sehr stabil laufende Portierung für Mac OS X steht an dieser Stelle zum kostenlosen Download bereit. Leider kann man Nestopia nur mit der Tastatur bedienen. Wer hier dennoch das Gamepad bevorzugt, muss sich zusätzlich den Emulator Enhancer installieren. Dieses Plugin ist Shareware und kostet 30$. Man kann den Emulator Enhancer aber auch ohne Kauf uneingeschränkt benutzen, muss nur zum Start von Nestopia ein “Kauffenster” wegklicken.

Nun aber zum Wichtigsten: Den ROMs bzw. den eigentlichen Spielen. Es gibt leider meines Wissens keine 100% legale Methode, diese ROMs zu spielen. Die einzige Möglichkeit besteht derzeit darin, die eigenen originalen ROMs auszulesen und dann via Emulator zu spielen. Über Googles Meinung hülle ich mal den Mantel des Schweigens. Wer sich die ersten Treffer dieser ‘legalen’ Suchmaschine anschaut, kann sich nur wundern. Aber Hauptsache The Pirate Bay wird verteufelt…
Habt ihr in grauer Vorzeit auch ein NES besessen und was waren eure Lieblingsspiele?
Zum Ende noch eine Frage:
Ich suche für Linux / Ubuntu ein passendes Emulator-Programmpaket. Der GFCE Ultra NES Emulator scheint mir irgendwie nicht ausgereift – zumindest unter dem aktuellen Jaunty-Release (Ubuntu 9.04) zickt er mächtig rum.
LINKS
http://de.wikipedia.org/wiki/Nintendo_Entertainment_System
http://nestopia.sourceforge.net/
http://www.bannister.org/
http://lmgtfy.com/
http://www.nerdcore.de/
























