Archiv für Juni 2009

Google Voice – das nächste große Google-Ding?

Mit Google Voice startet Google einen neuen Dienst (derzeit noch in einer geschlossenen Betaphase). Hier kann man sich anmelden. Dieser Dienst soll dir eine “weltweit”-eindeutige Telefonnummer zuordnen, über der du deine kompletten Telefon- und SMS-Dienste abwickeln kannst incl. Services wie Telefonkonferenzen und Voicemails.

Folgendes Video stellt Google zur Verfügung, um den Dienst anzupreisen bzw. ihn zu erklären:

Interessanter Ansatz, lässt man die Datenschutzbedenken mal aussen vor, kann man sich diesen Dienst als zentralen, persönlichen Telefonrouter vorstellen, mit einer Nummer, die immer bleiben wird, egal welchen Anbieter oder Dienst ich nutze.

Ich kann mir gerade gut vorstellen, dass jetzt so machem Telekommunikationsanbieter die Schweißperlen von der Stirn laufen und sie sich fragen, in welches Marktssegment will Google noch eintreten?

Fragen bleiben aber noch offen: Was wird dieser Dienst kosten? Wie finanziert er sich? Wird er auch weltweit (davon gehe ich aber aus) angeboten?

Und was haltet ihr davon?

Links
http://www.youtube.com/watch?v=m4Q9MJdT5Ds&feature=player_embedded
http://www.google.com/googlevoice/about.html#
https://services.google.com/fb/forms/googlevoiceinvite/

[Mac] Freeware der Woche – Cameras

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Dieses Tool bzw. diese Systemerweiterung ist so genial, dass ich mich frage, wieso es so was noch nicht in Mac OS X fest verankert gibt. Fangen wir von vorne an: Ich habe mehrere Kameras (iPhone, Digicams usw.) die ich fast täglich an meinen Mac stecken muss, um die Bilder auf die Festplatte zu ziehen und sie weiter zu verarbeiten. Doch haben alle diese Kameras oft einen unterschiedlichen Weiterverwendungszweck. So möchte ich zB. das, wenn ich meinen persönliche Digicam entleere, die Fotos gleich in iPhoto importiert werden und Fotos anderer Kameras nicht mit iPhoto sondern direkt in einem Verzeichnis landen. Und genau für diesen Zweck wurde die Freeware Cameras geschaffen.

Cameras nistet sich als Systemeinstellungsdialog in das System ein und fragt ab dem Zeitpunkt der Installation beim Anstecken eines neuen Gerät nach, wie man in Zukunft damit verfahren will. Ob man immer gefragt werden will, ob iPhoto oder “Digitale Bilder” die neuen Bilder laden sollen oder irgendein anderes Programm oder eventuell gar nichts passieren soll.

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Prima – so ein Tool habe ich mir immer im Unterbewusstsein gewünscht.

Cameras gibt hier zum kostenlosen Download und läuft ab Mac OS X 10.4.11.

Links
http://www.flexibits.com/
via

[Ohne Worte] Ego-Shooter und seine Auswirkungen

Clevere Fenster

Ist nur eine nette Idee, wie man mit Programm-Fenster in Zukunft umgehen könnte, mehr nicht – aber ich mag so was.

Links
http://www.youtube.com/watch?v=lsZvwyxJ9vk&feature=player_embedded
via http://www.gnome-look.org/content/show.php/Clever+windows?content=107488

[iPhone] Doom Resurrection – Test

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Mit fast 80 MB lädt euch id Software einen neuen Spieleknaller auf das iPhone oder eurem iPod Touch. Mit Doom Resurrection soll die DOOM Saga exklusiv für diese Plattform weitererzählt werden. Ich bin bei solchen grafisch aufwendigen Titeln immer etwas skeptisch, ob die dann auch noch flüssig auf meinem iPhone 2G laufen. Nicht desto trotz habe ich es ausprobiert und wurde nicht enttäuscht.

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In insgesamt 8 Level muss man sich durch eine gruslig und stimmungsvolle Umgebung auf dem Mars im Jahre 2145 kämpfen. Die Optik wirkt fast wie in Doom 3. Die Monster sind ähnlich gut animiert und das Spiel läuft auch auf einem “alten” 2G sehr gut.

Es handelt sich aber bei Doom Resurrection um keinen richtigen 3D Shooter. Man konzentriert sich bei dieser Variante ausschliesslich auf das Zielen und das Schiessen. Der Schwierigkeitsgrad ist aber trotzdem recht hoch und anspruchsvoll. Teilweise bricht recht schnell Hektik aus, wenn viele Monster auf einem zu kommen. Einige von Ihnen werfen mit Sachen und man muss ausweichen. Andere beißen sich bei dir fest, diese muss man durch Schütteln des iPhone loswerden.

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Insgesamt macht das Spiel sehr viel Spass. Ich kann noch nicht sagen, wie schnell man die 8 Level durchgespielt hat und ob sich 8 € lohnen. Für Doom-Fans auf jeden Fall eine lohnenswerte Angelegenheit.

Wann kommt eigentlich Doom 4?

Links
http://bit.ly/doomres
http://www.idsoftware.com/

[iPhone] ModBox Module Player

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Seit heute gibt es mit ModBox Module Player einen universellen Tracker Format Player für das iPhone mit direkten Zugang zu der Modland Bibliothek, die über 5000 Songs beherbergt. Diese lassen sich direkt laden und abspielen. Als Bonus bietet diese kostenlose App noch einen eingebauten FTP Server zur Sicherung oder zum schnellen Bespielen des Players.

Links
http://modbox.rsinsch.de/
http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=314931534&mt=8

Petition für freie iPhones – guter PR-Gag?

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Grundsätzlich begrüsse ich den Hintergrund der Petition von Simyo, die von Apple ein ungebundenes iPhone fordern. Ich wäre auch für ähnliche Gesetze wie in Italien oder Frankreich. Sofort.

Aber wenn ein Konkurrent auf dem Mobilmarkt so eine Aktion startet, dann habe ich Bauchschmerzen und denke dann eher an einen gelungenen PR-Gag auf Kosten der Konsumenten.

Wie denkt ihr dadrüber?

Links
http://www.iphonesfree.de/

[Ohne Worte] Kann das dein PC auch?

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Video

Links
via

[Ohne Worte] Der Zensursula Song – die Rock Version

… demnächst: Zensursula – The Best of

Links
http://www.youtube.com/watch?v=etjwyTIrGdQ
via

[Linux] Ubuntu One – beta

Bei Ubuntu One handelt es sich um Onlinespeicher für Ubuntu Rechner bzw. User. Alle anderen werden derzeit ausgesperrt und ich denke, dass sich dieser Umstand vorerst auch nicht ändern wird. Ein klarer Nachteil gegenüber beispielsweise der altbekannten Dropbox, die ja ein ähnliches Konzept liefert.

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Das cloud-basierte Ubuntu One befindet sich aktuell noch in der Betaphase, setzt zwingend Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) voraus und ist nur über einen Invite nutzbar. Dazu muss zunächst ein kostenloser Launchpad-Account angelegt werden und danach stehen dem Ubuntu-Anwender kostenlos 2 GB bzw. für 10 $ pro Monat stolze 10 GB Speicherplatz zur Verfügung.

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Um den Dienst nun auch nutzen zu können, müssen die Ubuntu-Repositories geupdated und der Ubuntu One-Client installiert werden. Was dort im einzelnen zu tun ist, wird in einer genauen Anleitung auf der Ubuntu One-Homepage erläutert.

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Danach findet man unter Anwendung > Internet > Ubuntu One den Client und wird nach dem Start dieses über ein Webinterface dazu aufgefordert seinen Ubuntu One Account mit seinem Rechner zu verbinden. Ist das geschehen, nistet sich der Client oben in der Systemleiste, direkt neben dem Dropbox Icon, ein ;)

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Jetzt wird im Datei-Browser ein Ordner Namens “Ubuntu One” angezeigt und einem Online-Datenaustausch zwischen Ubuntu-Rechnern steht nichts mehr im Wege. Zusätzlich ist das Ganze auch über das Webinterface nutzbar. Hier können auch die Sharing-Rechte verteilt werden.

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Alles in allem eine feine Sache – gäbe es nicht schon Dropbox… Darüber hinaus gibt es bei Ubuntu One keine Informationen, wie es mit Datenschutz, Sicherheit, Proxy-Nutzung usw. aussieht. Hier besteht noch erheblicher Informationsbedarf.

Abgesehen davon funktionierten erste Datentransfers aber hervorragend. Ich bin auf die weitere Entwicklung dieses Dienstes gespannt.

[UPDATE]
Gut versteckt aber dennoch durch MacMacken gefunden: Terms und Privacy von Ubuntu One.

LINKS
https://ubuntuone.com/