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Ich twittere weil …

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Ich twittere, weil …

… es unheimlich viel Spass bereitet, kurze Sachen zu schreiben und zu lesen, denn in der Kürze, liegt oft die Würze

… ich die lockere Kommunikationsart schätzen gelernt habe

… es immer wieder neue Tools und Software gibt rund um Twitter, die man ausprobieren kann

… ich so Menschen kennen lernen kann, die ich sonst nie kennen lerne würde

… ich immer wieder Neuigkeiten, viel schneller über Twitter zugetragen bekomme

… weil es die beste Mobile Anwendung für mein iPhone ist

… mir schon sehr oft und spontan geholfen wurde, sei es nur eine simple Frage, aber andersherum antworte ich auch mal ganz gerne

… es mir total egal ist, was andere darüber denken, auch wenn sie Zeit-Journalisten sind

und es gibt für mich noch viele, viele weitere gute Gründe warum ich die Twitter-Plattform nutze.

Warum habe ich das nun hier aufgeschrieben? Weil das die Aufgabe eines der doch sehr selten gewordenen Stöckchen war und es mir frech von mcmatten an den Kopf geworfen wurde.

Und ich werfe das Stöckchen weiter: Nehmt es auf und erzählt uns, warum ihr twittert. Und wenn ihr nicht drüber bloggen wollt, dann schreibt ruhig einen Kommentar. Wozu nutzt ihr Twitter oder wieso immer noch nicht? Ist Twitter für euch die reinste Zeitverschwendung? Wir sind gespannt auf eure Antworten.

Links
http://twitter.com/slith76

http://www.mcmatten.de/2009/06/01/twi-twa-twralalla-eine-blogparade/
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/04/Kiosk-Schluss-Mit

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

20 Kommentare

  1. Pingback: Ich twitter weil… | Cofilew

  2. Mich nervt es langsam, dass man überall mit Twitter belästigt wird. Meiner Meinung nach weit überschätzt das Ganze. Hauptsache das wird hier kein Twitter-Blog und die Vielfalt leidet nicht. Dafür lese ich hier einfach zu gern, selbst als überzeugter Windows-(7)-Nutzer! :-)

  3. Ich twittere nicht, weil ich finde, das man sich durchaus als gebildeter Mensch mit mehr als fünf Worten ausdrücken kann und ausserdem denke ich, das Privatsphäre etwas Wichtiges ist.

    Ach, ich denke, das es soviele Gründe dagegen gibt, aber ich habe gerade keine Mauke. Vielleicht geh ich demnächst mal drauf ein …

    Also nix für ungut – mein DIng ist es nicht.

  4. @makomi: Wenn ich solche „Totschlagargumente“ lese, wird mir ehrlich gesagt immer wieder schlecht: Ja, man KANN sich in mehr als 5 Worten ausdrücken – aber muss man es immer?
    Ich denke: Nein – manches kann man mit wenigen Worten genauso gut ausdrücken wie mit viel „Laberschwall“ drumherum. Wenn ich beispielsweise einen netten Link gefunden habe, habe ich nicht wirklich den Drang, selbigen mit Füllworten zu umhüllen und zu „verbloggen“ – da reicht ein einfacher Tweet. Selbiges gilt zum Beispiel auch, wenn ich eine Information suche, welche ich trotz Suchmaschinenrecherche nicht auffinden konnte: Ein Tweet und die Antwort kommt zumeist in wenigen Minuten.

    Auch dein Argument bezüglich „Privatsphäre“ hinkt hinten und vorne: Niemand wird gezwungen, all zu persönliches von sich zu geben – ich nutze Twitter zum Beispiel auch nicht dazu, der Welt mitzuteilen wann ich auf dem Klo sitze, wann ich wo bin oder ähnliches. Wer dies dennoch macht kann dies machen – seine Entscheidung, seine Verantwortung. Das ganze zu verurteilen liegt mir dennoch fern.

    Ich würde mich doch sehr freuen, wenn die „ach so gebildeten“ mit weniger Polemik um sich werfen würden – vor allem gleich sämtliche Twitter-User als „ungebildet“ hinstellen ist schon sehr beschämend und bei weitem kein Zeichen von „Intelligenz“ sondern viel mehr ein Zeichen von fehlendem Wissen und der Angst vor neuem.

  5. Pingback: icatus Photoblog

  6. @Chris//Das3Zehn: Ich empfehle Dir meinen Kommentar nochmal richtig zu lesen. ich sagte: „_ICH_ twittere nicht …“ – ergo: Ich als gebildeter Mensch twittere nicht, da ich mich mit mehr als fünf Worten ausdrücken kann und das auch gerne tue.

    Klar kann ich mich auch mit wenigen Worten ausdrücken, aber geben die wirklich wieder, was ich sagen möchte. Kleines Beispiel: Ich kann mich auf die Straße stellen und einen Passanten ansprechen mit „Geld her“ aber versteht derjenige wirklich, das mir für ein dringendes Telefonat noch 10 Cent fehlen?

    Desweiteren stört mich die Halbwertszeit eines solchen Twittereintrags – ich finde, das alles, was öffentlich gestellt wird auch einen Wert für andere haben sollte. Wenn sich aber für den Aussenstehenden unsägliche tinyurls ausgetauscht werden, dann kann ich dem nix abgewinnen. Davon einmal abgesehen, das tinyurls für mich die Trojanergefahr der Neuzeit darstellen (keiner weiß, was sich hinter so ner URL versteckt), weiß kein Mensch wie lange diese Weiterleitungen wirklich leben werden.

    Ich könnte jetzt stundenlang weiterschreiben, muß aber leider in ca. vier Stunden wieder ausm Bett: Obama ruft!

    Also, nimms bitte nicht persönlich, ich habe den Beitrag persönlich genommen und habe ihn auf mich gemünzt kommentiert – mehr soll es nicht sein.

  7. @makomi: Elegant ausgewichen („Ich als gebildeter Mensch twittere nicht“ – damit unterstreichst du nur das von mir angeprangerte „Twitter-User in die Dummbeutel Schublade gesteckt und zu damit“)- das muss ich dir lassen – und die Kernpunkte doch vollkommen ignoriert (eben das von mir angesprochene Verhalten) – auch hierfür meinen Respekt. Das ganze noch gewürzt mit einer weiteren Prise Polemik („Trojanergefahr der Neuzeit“) und natürlich auch nicht zu vergessen das erneute „ich könnte ja noch mehr schreiben – aber….“ – großartig.

    Nichts desto trotz möchte ich auf die von dir „angesprochenen Punkte“ erneut eingehen:
    Angenommen, ich möchte die Uhrzeit wissen, weil ich einen dringenden Termin habe und nur wissen möchte, ob ich den Zug noch erreiche oder den Termin absagen/verschieben muss. Wie würde deine Frage nach der Uhrzeit aussehen – ich meine, du als „intelligenter Mensch“ als der du dich hier hinzustellen versuchst?

    „Schönen guten Tag. Ich habe es recht eilig, da ich noch einen wichtigen Termin in XY habe und ich würde mich sehr für die Uhrzeit interessieren, da ich wissen müsste, ob ich meinen Zug noch erreiche oder ob ich den Termin mit meinem Gesprächspartner telefonisch verschieben oder gar absagen müsste. Würden Sie vielleicht die Freundlichkeit besitzen, mir mitzuteilen, wie spät wir haben?“ oder reicht da nicht auch ein einfaches „Könnten Sie mir sagen, wie spät es ist?“

    Auch die von dir angesprochene Halbwertszeit ist doch eher als Witz zu weten als als wirkliches Argument gegen Twitter: Was meinst du beispielsweise, wie lange die Halbwertszeit deines Kommentars ist? Er steht hier – aber interessiert sich in 1-2 Tagen noch jemand dafür? Doch eher nicht, oder?

    Dein nächstes Scheinargument dagegen trieft quasi vor Arroganz: Für wen oder was hälst du dich, das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Mehrwerts für den Leser eines Tweets zu bewerten? Mich persönlich interessieren Tweets wie „Ich mache gerade dieses, ich mache gerade jenes“ in den seltensten Fällen – aber ich maße mir nicht an, zu behaupten, dass es für andere Leser keinen Mehrwert darstellt.

    Du kannst nun gerne auf diesen Kommentar erneut reagieren – du kannst es auch lassen. Für mich ist das Thema durch und ich glaube, ich werde es wider meinen Prinzipien mal mit deiner Herangehensweise versuchen: Schublade „Scheinintelektueller auf, makomi rein, Schublade zu“

    Noch einen schönen Tag mit Obama – ich werde das ganze über Twitter verfolgen (müssen) – aber das geht ja recht gut dank http://twitter.com/BarackObama

  8. @makomi: mein Twitterclient zeigt mir erst den dahinter“verkleinerten“ Link an, daher sehe ich die Gefahr eigentlich nicht so, außerdem klicke ich nicht auf Links von irgendwelchen Leuten, die ich nicht kenne

    Und es ist auch ok, wenn man dieses Format nicht mag. Ich kenne durch aus auch andere Leute, die damit nichts anfangen können. Nicht desto trotz sehe ich persönlich in dieser Form ein hohes Potential, gerade weil ich es auch in einer anderen geschlossenen Form innerhalb einer Firma testen konnte und es durchaus sehr gut angenommen wurde.

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  10. Pingback: schwerelos