Bei Ubuntu One handelt es sich um Onlinespeicher für Ubuntu Rechner bzw. User. Alle anderen werden derzeit ausgesperrt und ich denke, dass sich dieser Umstand vorerst auch nicht ändern wird. Ein klarer Nachteil gegenüber beispielsweise der altbekannten Dropbox, die ja ein ähnliches Konzept liefert.

Das cloud-basierte Ubuntu One befindet sich aktuell noch in der Betaphase, setzt zwingend Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) voraus und ist nur über einen Invite nutzbar. Dazu muss zunächst ein kostenloser Launchpad-Account angelegt werden und danach stehen dem Ubuntu-Anwender kostenlos 2 GB bzw. für 10 $ pro Monat stolze 10 GB Speicherplatz zur Verfügung.

Um den Dienst nun auch nutzen zu können, müssen die Ubuntu-Repositories geupdated und der Ubuntu One-Client installiert werden. Was dort im einzelnen zu tun ist, wird in einer genauen Anleitung auf der Ubuntu One-Homepage erläutert.
Danach findet man unter Anwendung > Internet > Ubuntu One den Client und wird nach dem Start dieses über ein Webinterface dazu aufgefordert seinen Ubuntu One Account mit seinem Rechner zu verbinden. Ist das geschehen, nistet sich der Client oben in der Systemleiste, direkt neben dem Dropbox Icon, ein ;)

Jetzt wird im Datei-Browser ein Ordner Namens “Ubuntu One” angezeigt und einem Online-Datenaustausch zwischen Ubuntu-Rechnern steht nichts mehr im Wege. Zusätzlich ist das Ganze auch über das Webinterface nutzbar. Hier können auch die Sharing-Rechte verteilt werden.
Alles in allem eine feine Sache – gäbe es nicht schon Dropbox… Darüber hinaus gibt es bei Ubuntu One keine Informationen, wie es mit Datenschutz, Sicherheit, Proxy-Nutzung usw. aussieht. Hier besteht noch erheblicher Informationsbedarf.
Abgesehen davon funktionierten erste Datentransfers aber hervorragend. Ich bin auf die weitere Entwicklung dieses Dienstes gespannt.
[UPDATE]
Gut versteckt aber dennoch durch MacMacken gefunden: Terms und Privacy von Ubuntu One.
LINKS
https://ubuntuone.com/





24/06/2009 @ 10:07
Ach, und ich muss noch immer warten *grrml*
You are currently on the waiting list for Ubuntu One. As soon as we can, we’ll be sending you an invitation code via email.
24/06/2009 @ 10:07
Wo werden die Daten gespeichert? Darin könnte allenfalls ein Vorteil gegenüber DropBox liegen … die AGB von Ubuntu One muss ich mir noch ansehen, jene von DropBox sind lächerlich wie Bestimmungen wie der nachfolgenden:
24/06/2009 @ 10:10
https://ubuntuone.com/terms/
https://ubuntuone.com/privacy/
24/06/2009 @ 11:50
Moep zzt ist die Seite down:
Sorry
Launchpad is offline for scheduled maintenance. We should be back soon.
For more about Launchpad’s maintenance schedule, check Launchpad News.
Thanks for your patience.
Muss man wohl noch warten. :( :(
24/06/2009 @ 13:06
@MacMacken: Narffff… Hast du Recht!
Die beiden Links sind aber gut versteckt ;)
24/06/2009 @ 15:07
@Björn:
Stimmt … und benutzerfreundlich sind die Texte auch nicht – was bei Creative Commons-Lizenzen möglich ist, müsste hier eigentlich auch machbar sein.
24/06/2009 @ 18:13
denke das ganze auf User einer speziellen Distri und noch schlimmer Version zu limitieren macht die Grundidee doch recht fix zunichte …. oder arbeitet hier jmd ausschliesslich mit Ubuntu 9.0.4 ?
Ganz abgesehen von obigen Punkten.
24/06/2009 @ 21:47
Wer selbst einen Webserver hat, kann diesen wunderbar mit SSHFS einbinden. Klappt prima.
Für die “Freunde mit Windows” gibt es http://dokan-dev.net/en/docs/dokan-sshfs-readme/ (nicht frei, nur für privat kostenlos)
Dokan habe ich noch nicht getestet – download läuft. Aber SSHFS ist Weltklasse!
24/06/2009 @ 22:15
@fidel:
Keine Panik – es handelt sich um eine Beta-Version … zur produktiven Nutzung ist das Angebot somit sowieso noch nicht gedacht und geeignet.
@Stefan Waidele:
Ein Webserver kann einen Speicherdienst leider nicht ersetzen – in der Praxis kann ein Webserver zwar häufig als Speicherdienst-Ersatz fungieren, aber die Anforderungen sind ganz andere, beispielsweise im Bezug auf die Redundanz .
25/06/2009 @ 20:17
@MacMacken: Welche Redundanz meinst Du? Das syncronisieren auf mehrere Arbeitsstationen? Ja, da müsste man wohl dran basteln.
Oder die “hinter den Kulissen”, bei den Anbietern? Da muss man sich dan eben fragen: Ist mir “fremde Datensicherung” so wichtig, dass ich die Daten jemand anderen gebe. Dann darf ich mich aber nicht über TOS-Klauseln wie obige aufregen.
Finde ich.
29/06/2009 @ 19:47
richtig