Archiv für Juli, 2009
[Lesen] Ubuntu GNU/Linux – Das umfassende Handbuch – kostenlos
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Galileo Computing stellt ja des öfteren einige seiner Bücher als kostenlose Onlinevariante zur Verfügung. Dieses Mal ist es ein recht aktuelles Werk von Marcus Fischer zum Thema Linux – Ubuntu.
Das mit über 1100 Seiten dicke Werk behandelt die Grundlagen, die Anwendung und die Administration von Ubuntu 9.04 und kann ich nur jedem Neuling auf diesem Gebiet ans Herz legen.
Hier kann man es als Offline-Variante runterladen und hier kann man dieses Buch für 39.90 € kaufen.
Links
http://openbook.galileocomputing.de/ubuntu/
http://www.galileocomputing.de/2165?GPP=opubu4
[Twitter] Powertwitter – Firefox Plugin
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Ich habe gerade Powertwitter für mich entdeckt. Das ist ein Add-On für Firefox, soll aber auch bald für Chrome und Safari erscheinen.
Dieses AddOn wertet die Twitter Seite um sehr nützliche Features auf. Zum Beispiel: löst es ShortUrls selbstständig auf, oder bietet die Möglichkeit selber URLs verkeinern, Bilderdienste wie Twitpic zu nutzen. Darüber hinaus bietet es gepostete Videos direkt in die Twitterseite ein, so dass man nicht extra zu Youtube springen muss.
Fährt man mit der Maus über ein Avatar, werden einem die letzten Tweets von dem User angezeigt. Sehr praktisch. Man kann retweeten, nicht nur antworten. Man kann direkt bei einem User nach Content suchen, nach dem Motto “der hatte doch mal was gepostet”. Toll. Ich bin begeistert.
Es dauert zwar immer einen kleinen Augenblick, so ca. eine gefühlte Sekunde bis die original Twitterseite umgewandelt wurde, aber die zusätzlichen Features gefallen doch sehr und werten den Webzugang von Twitter doch merklich auf. Ich warte jetzt schon auf den Tag, dass es dieses Plugin auch für Safari gibt. Benutze zwar weiterhin Tweetie auf meinem Mac, aber unter Linux nehme ich ab jetzt nur noch den Webzugang inklusive Powertwitter.
[Mac] DropZone – Test + Verlosung
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Mac User sind schon von jeher von einer sehr guten Drag and Drop Unterstützung in ihrem System und in Zusammenspiel mit den vielen guten Anwendungen verwöhnt. Viele Aufgaben lassen sich so intuitiv erledigen. Mit DropZone haben nun die Entwickler von Aptonic Software ein Tool veröffentlicht, welches euch als Anwender in dieser Hinsicht noch mehr Möglichkeiten bieten soll. Ich habe mir DropZone einmal etwas genauer angesehen und möchte euch dieses Tool kurz vorstellen. Im Anschluss gibt es mal wieder ein paar Lizenzen abzustauben.
Die Installation des mit 5 MB kleinen Tool ist schnell erledigt, dazu einfach die runtergeladene Anwendung in das Programmeverzeichnis ziehen und starten. Beim ersten Aufrufen werden ein paar DropZone-Ziele zur Installation angeboten. Das lässt sich aber auch in der weiteren Benutzung des Tools konfigurieren und erweitern.
Wie benutzt man DropZone nun?
Als erste Beispielanwendung kann sich ein paar Dateien nehmen und diese auf das DropZone Icon ziehen. Dann öffnet sich ein Stack-ähnlicher Bereich in dem mehrere Aktionen platziert sind. Die Dateien lässt man jetzt auf “Zip & Email” fallen. Die Dateien werden gepackt und ein neues Mailfenster öffnet sich mit der gepackten Datei als Anhang.
In dem Screenshot sieht man noch zwei weitere nützliche Beispiele: mit “Share Text” kopiert man Textpassagen nach pastie.org und kann sie so mit anderen teilen und mit “Install Application” kann man sich das Öffnen des Finders bei der Installation eines neue Programmes sparen.

Man findet von den Entwicklern schon eine Menge Aktionen mitgeliefert: Flickr Upload, FTP Upload, Move Files, Save Text und Open Application.
Die Stärke von DropZone ist aber die offene API und damit die Möglichkeit vielfältige eigene Idee und Arbeitsabläufe abzubilden. So gibt es auch schon eine Menge Aktionen, die von Anwendern von DropZone erstellt wurden und die man sich hier runterladen und dazu installieren kann. Und ich vermute das sich die Liste der Möglichkeiten noch stark vergrössern wird.
DropZone setzt Mac OS X 10.5 vor raus und kostet 10 $ und kann hier zum Testen geladen werden.
Fazit + Verlosung
Dieses Tool kann bestimmte Arbeitsabläufe vereinfachen und automatisieren. Ich mag so etwas persönlich sehr gerne. Und wenn man für häufig genutzte Aufgaben dadurch Zeit sparen kann, ist es doch eine tolle Sache.
Fällt euch spontan ein, wozu ihr DropZone gerne einsetzen würdet, dann kommentiert hier im Anschluss an diesem Artikel. Als Dankeschön verlosen wir eine von drei Lizenzen von DropZone. Die Verlosung endet genau in einer Woche am Sonntag, den 12.Juli.2009. Viel Glück dabei.
Links
http://aptonic.com/
http://aptonic.com/dropzone/documentation/
[Macbook] Ein Traum in Schwarz
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Ohhh ja. Das schwarze Macbook war auch für mich das schönste Notebook, welches Apple uns Fanboys zum Fraß vorgeworfen hat und es war auch gleichzeitig die Dekadenz in Reinkultur. Niemals vorher konnte man für eine Notebook-Farbe so viel Geld ausgeben.
ColorWare hat sich das jetzige 15 Zoll Macbook Pro vorgenommen und es in Schwarz gepimpt. Sieht wahnsinnig geil aus. Hätte ich 6000$ übrig, würde ich sofort in Staaten fliegen und mir das Teil persönlich abholen.^^

ColorWare Includes:
ColorWare Custom Stealth MacBook® Pro
15″ Matte Widescreen Display
3.06 GHz Intel Core 2 Duo
8GB 1066MHz DDR3 SDRAM (2x4GB)
256GB solid-state drive
SuperDrive 8x
Backlit Keyboard
Links
http://www.colorwarepc.com/p-183-stealth-macbook-pro.aspx
[Twitter] ShortGPS – Ortsdaten twittern
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ShortGPS ist ein netter, kleiner Dienst, um schnell Ortskoordinaten zu finden und in einer kleinen Url verpackt zu twittern. Eine Anmeldung ist dabei nicht erforderlich. Man verbindet Twitter und ShortGPS einfach über die von Twitter bereitgestellte API. Dann kann es auch schon losgehen. Ort raussuchen und twittern. Einfach und sehr gut umgesetzt. Ich finde die Idee klasse. Als Grundlage wird das allen bekannte GoogleMaps verwendet. Jetzt müssten nur noch unsere Twitterclient, diesen Dienst direkt unterstützen.
Links
http://shortgps.com/
[Projekt Strandfigur] Mein Sommerloch
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Arrr. Krise. Untergangsstimmung. Und das ist keine DAX-Kurve, die man hier sieht.
Nein, so schlimm ist es nun noch nicht. Aber ich habe in den letzten Woche echt geschlampt und mich total gehen gelassen. Kein Lauftraining mehr, nur noch mit dem Auto zur Arbeit, warmes Essen am Abend usw.
Wieso schreibe ich jetzt so was negatives? Ganz einfach, ich denke, ich brauche mal wieder einen Motivationsschub. Und dabei half mir eine öffentlich Zurschaustellung bisher immer ganz gut. ;)
Es muss also wieder abwärts gehen. Laufschuhe an. Und das wieder regelmässig. Aber das ist gar nicht so einfach, gerade bei so einer schwülen Wetterlage, wie wir sie gerade auch hier im Norden haben. Heute Abend geht es aber wieder los. Ganz bestimmt. Sicher.
Ich brauche wieder ein Ziel? Ich brauche wahrscheinlich irgendein Laufereignis, worauf man hin trainieren kann. Da lässt sich für den Herbst aber bestimmt was finden.
Snow Leopard – erste Eindrücke Teil 1
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Ich konnte die letzten Tage einen Blick auf die letzte Entwicklerversion von Snow Leopard werfen und möchte mal kurz Sachen aufzeigen, die mir so aufgefallen sind. Das ist keine vollständige Liste der neuen Features und auch keine Wertung, ob sich das Update lohnen wird oder nicht.
Automatische Proxyentdeckung
In den Netzwerkeinstellungen kann man jetzt auch (wie schon bei viele Betriebsystemen üblich) den Proxy komplett automatisch erkennen lassen, nicht nur wie üblich über die automatische Proxy-Konfiguration über eine PAC Url bzw. Datei.
Zoomen und das Mausverhalten
Endlich kann man richtig konfigurieren, wie sich die Maus bei einem durch das Zoom-Feature vergrösserten Bildschirmausschnitt verhalten soll. Bisher habe ich mich hier immer mit einem “Bug” geholfen, den es schon seit einiger Zeit in OS X gibt: Also wenn man jetzt in 10.5 nicht will, dass sich der Bildschirminhalt mit der Maus bewegt (sinnvoll zum Beispiel, wenn man ein Video oder ein kleines Programm vergrössert zeigen muss), dann kann man beim ersten Zoomen mit gedrückter Alt-Taste das Mausrad nur kurz antippen und loslassen. Der kurz unscharf werdende Bildschirm springt wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Danach kann man zoomen und die Maus bewegt den Bildschirminhalt nicht mehr.”
Dieses kann man ab 10.6 auch richtig fest konfigurieren. Finde ich sehr gut, da ich das häufig so brauche. Das Zoomen ist jetzt auch standardmässig an und braucht nicht extra in den Systemeinstellungen konfiguriert werden.
Das geht auch schon in Leopard und früher, ist mir nur nicht aufgefallen. Danke für diesen Hinweis.
Neuer Standard Terminal Font (Aliasing)
Ich bin mir nicht sicher, ob ich über diese Entwicklung so glücklich sein werde. Ich mag den jetzigen Standardfont sehr gerne. Vielleicht wurde auch einfach das Aliasing für kleine Fonts im Terminal standardmässig angestellt und man kann es wieder abstellen. Wünschen würde ich es mir.
Digitale Bilder
Das kleine Bildertool, um Bilder von einer Kamera zu laden wurde sinnvoll erweitert, so hat man in 10.6 auch eine Vorschau der Bilder und kann diese selektiv laden. Nicht mehr nur in einem Rutsch.
Noch eine Korrektur: einzelnen Bilder konnte man auch schon vorher mit diesem Tool laden. Die Oberfläche wurde nur ein wenig angepasst und sieht jetzt etwas schicker aus.
Programm-Exposè
Das ist wirklich eine, wie ich finde, sehr sinnvolle Erweiterung des Exposè-Konzeptes und wird sich schnell in der Praxis als sehr wertvoll und praktisch herausstellen. Interessant fand ich auch das in 10.6 auch verkleinerte, im Dock abgelegte Fenster in Exposè angezeigt werden.
Mehr ersten, flüchtigen Eindrücke fasse ich in einem zweiten Artikel zusammen. Dort werde ich dann kurz beschreiben, wie cool Quicktime X wird.
[HardwareTest] ASUS X5DIJ-SX018L – Linux-Einsteiger-Notebook
28Heute kann ich kurz über ein Notebook von ASUS berichten, welches mir zur Verfügung gestellt wurde. Wir würden viel öfter über Hardware berichten und schreiben! Also immer her mit euren Testexplemplaren. Mail und Anschrift findet man im Impressum.
ASUS X5DIJ-SX018L 15.6 Zoll Notebook
Verarbeitung

Dieses recht günstige Einsteiger Notebook wird für ca. 399€ angeboten und kommt mit einer schwarzen Lackoberfläche im Carbon-Look daher, die zwar recht edel wirkt, aber wie bei allen ähnlichen Modellen mit schwarzem Lackgehäuse einen grossen Nachteil hat: Fingertatschen überall – außen und innen. Einen Lappen zum Abwischen sollte man also immer griffbereit halten. Darüber hinaus macht es aber einen recht soliden Eindruck und scheint recht gut verarbeitet. Es fasst sich sehr gut an. Das Notebook kommt ohne grosse Schnörkel und Designelemente daher, was ich eher für einen Vorteil halte und im breiten Markt der PC-Notebooks immer noch eher eine Ausnahme darstellt.

Display und Webcam
Dieses Asus Notebook hat ein sehr helles und gut ausgeleuchtetes LED Display mit einer Auflösung von 1366 x 768. Es ist ein glossy Display, was ich persönlich nicht so mag. Bei den ersten Tests hat es erstaunlicherweise aber gar nicht sogestört. Mittlerweile gehört eine 1,3 MegaPixel Webcam zur Standardausrüstung eines Notebooks. So auch in diesem Gerät.

Besonderheiten
Die Tastatur bietet einen extra Nummernblock, hat sehr breite Tasten und ist deshalb für Vielschreiber prima geeignet. Der Anschlag war in meinen ersten Test angenehm und nicht klapprig. Das Touchpad bedient sich angenehm und beherrscht Muli-Touch (im ersten Test Simulation der rechten Maustaste durch Tippen mit drei Fingern). Negativ sind hier die schwergängigen Maustasten. Da muß man entweder auf Touch-Tip ausweichen – was sehr gut funktioniert – oder sich einer externen Maus bedienen.
Das Notebook machte in meiner Testzeit so gut wie keine Geräusche. Es ist wirklich ein leises Gerät.

Der recht günstige Preis wird auch das Weglassen eines teuren Windows-OS erreicht. Nur was ich hier sehen musste, ist eher zum Linux abgewöhnen, als dem Nutzer ein alternatives System anzubieten oder aufzuzeigen und erweckt dann eher bei mir den Eindruck, dass dieses System nur als Platzhalter dient, bis der Käufer etwas anderes installiert. Das System bootet nach dem ersten Starten nicht mal in den grafischen X-Server, sondern bot dem verdutzten Käufer nur einen reinen Text-Login an. Nähere Untersuchungen des Red Flag Linux erbrachten, dass die X-Konfigurationsdatei vollkommen falsch konfiguriert war. So was bietet man doch nicht so an. Das kann man viel besser machen. Schade dass ASUS hier nicht sehr viel Energie investiert hat.
Ich habe dann den Windows7 RC 64bit installiert, was sehr schnell und problemlos vonstatten ging. Sämtliche Hardware wurde erkannt und innerhalb kürzester Zeit war das Notebook lauffähig. Win7 macht auf dieser HW auch einen ordentlichen und flotten Eindruck (Win7 Leistungsindex 3,1 – durch die schwache Grafik verursacht – aber völlig ausreichend für den Normalgebrauch).
Technische Daten
Intel® Pentium® Prozessor T4200 (2,0 GHz)
Arbeitsspeicher 2GB DDR2-800 (ein SO-DIMM Slot ist belegt, kann also gut erweitert werden)
Grafikkarte Intel® Graphics Media Accelerator 4500M
Festplatte 250GB 5400U/min
DVD Brenner, SD-Cardreader
4 x USB, 1 x RJ45, 1 x LineOut, 1 x Microfon
Gewicht 2,65kg
Fazit
Wer auf der Suche nach einem sehr günstigen, gut verarbeiteten Notebook ist, sollte sich das X5DIJ-SX018L auf jeden Fall mal anschauen.










