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[Gastartikel] Polaroid mit Poladroid

Dieser Artikel wurde uns von Daniel Leicher in der Reihe Gastartikel Sommer 2009 zur Verfügung gestellt. Wer mehr von Daniel lesen will, findet unter http://blog.danielleicher.de seinen Blog und hier seinen Twitter Account. Vielen Dank.

Polaroidaufnahmen kenne ich eigentlich nur noch aus Geschichten. Die Kameras sind fast komplett von der Bildfläche verschwunden. Manchmal sieht man noch vereinzelte Modelle in Elektroläden oder findet welche auf dem Speicher.

Gastartikel.jpg

Die meisten wissen jedoch noch, was das war. Man drückt auf einen Knopf und dann wird direkt im Fotoapparat das gerade eben geschossene Foto gedruckt. Danach muss es sich nur noch an der frischen Luft entwickeln und fertig ist es.

Im Internet entdeckt man dagegen immer öfters Polaroidfotos. Viele versuchen ihre Urlaubsbilder wieder in den Retrostil zurück zu bekommen und sitzen Stunden vor dem Computer um die Aufnahmen mit Photoshop zu bearbeiten.

Beim Fotodepp habe ich letztens eine interessante Software gefunden, die diese Stunden sehr schnell auf ein paar Minuten verkürzen kann. Und das Ganze auch noch Stilecht ohne etwas von dem alten Flair zurück zulassen. Poladroid heißt die Software.

Das Fenster der Software ist ein Nachbau einer Polaroidkamera. Dort gibt es ein Feld, wo man seine Bilder hineinziehen kann.
Kurz danach hört man den Auslöser und ein neues kleines Fenster erscheint, in dem zuerst nur ein braunes Bild zu sehen ist. Mit etwas Geduld kommen nach und nach die Konturen zum Vorschein und das Bild wird immer besser, bis es fertig ist. Wem dies jedoch zu langsam geht, kann auch mit gedrückter linker Maustaste das Bild hin und her schütteln. Das Ergebnis gibt es als .jpg Datei zum abspeichern.

Für die, die noch nicht überzeugt sind gibt es ein Video, in dem Poladroid vorgestellt wird. Danach werden sicher einige sofort den Installieren-Knopf benutzen.


Die Software ist übrigens für Windows und Mac verfügbar und natürlich kostenlos.

LINKS
http://www.poladroid.net
http://blog.danielleicher.de
http://twitter.com/danielleicher

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Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

11 Kommentare

  1. Das Ganze gibt es auch fürs iPhone und es heißt Edwin.

    Und wer mir sagt was Edwin mit Polaroid zu tun hat, bekommt einen Gutscheincode. :-)

    Disclaimer: Ich bin einer der Entwickler von Edwin. Ich möchte das hier nicht als Markt- oder Werbeplatz missbrauchen, denke aber, dass es gut zum Thema passt.

  2. coole idee, bin zwar jetzt erst drauf aufmerksam geworden, aber nettes Tool :)

    Schwach, da es den Artikel schon mal gab ;)

  3. @Robert: Jetzt hast du dem Rest den Spaß verdorben ;-)

    Du kannst mir gerne an rbugajewski[at oder ät oder eht oder so]mac[punkt oder dot, aber nicht dotter]com eine Mail schreiben.

  4. Auf dem iPhone geht das auch ganz simpel mit dem kostenlosen Tool „Polarize“.

    Tschuldige Rafael, aber ich denke, nicht jeder möchte für jedes App zahlen müssen. Ich habe Edwin nicht getestet, aber vielleicht habt ihr ja Features zu bieten, die den Kauf rechtfertigen, die ich halt nicht benötige. ;-)

  5. Nee, nee – Gemecker oder ähnliches sollte das auf keinen Fall sein! Hatte mich nur gewundert, dass hier noch mal über Polardroid geschrieben wird. Hätte ja gut sein können, dass das einen bestimmten Grund hat oder du einfach übersehen hast, dass Oliver dazu bereits einen Artikel schrieb (ja, unwahrscheinlich, aber trotzdem möglich :)). Böse gemeint war das aber sicher nicht. Und bezüglich Edwin: Bin mir gar nicht sicher, ob ich das überhaupt richtig nutzen werde (sorry, Rafael). Nutze ja Polardroid schon so gut wie nie, obwohl das an sich ziemlich genial ist. So.

  6. @Robert: Hehe ;) Macht ja nix. Jedem sein Kommentar.

    Und um ehrlich zu sein: Ich habe Olivers Artikel tatsächlich schlicht und einfach übersehen aber da dieser eh fast n Jahr her ist, finde ich es nicht so schlimm, diese kostenlose Software noch einmal (ausführlicher) vorzustellen.