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DG: Podcast und nichts als Spass?

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Für alle, die es noch nicht wissen oder mitbekommen haben: wir starten mit unserem Podcast komplett neu durch. Machen dieses Mal natürlich alles anders und besser, grösser und bunter und mit ganz viel shiny.

Ich möchte aber gerne vorher noch mal etwas klar stellen, bevor ihr euch unseren Schwachsinn reinzieht und euch dann ärgert, dass ihr 1 Stunde eures Lebens damit verbracht habt, unser blödes Gesabbel anzuhören.   

Unser Podcast möchte sich nicht mit anderen Podcastgrößen messen und auch nicht immer wieder messen lassen. Bitte, bitte. Ich kann es nicht mehr hören. Wir sind extra unvorbereitet, bauen das Schniefen und das Rauschen extra nachträglich rein und machen mit Absicht unnötige Pausen. Wir wollen gar keinen professionellen Podcast produzieren und das soll man auch hören. Wer das noch nicht verstanden hat, dem kann ich auch nicht helfen. Bitte hört doch Bits und so und so weiter. Mach ich persönlich auch sehr gerne. Der Digitale Grundrauschen Podcast ist ein reines Spaßprojekt. Bitte bewertet das auch so und messt uns nicht immer an ungerechtfertigten Maßstäben. Das ist nicht so, dass ich nicht mit Kritik umgehen kann, aber wenn ihr sie habt und man kann sie durchaus haben, dann solltet ihr hier oder direkt unter der immer aktuellen Folge auf digitalesgrundrauschen.de kommentieren und nicht im iTunes Store, denn dort ist es nicht möglich auf irgendetwas richtig zu reagieren. Die kastrierten Kommentar- und Bewertungsfunktionen des iTunes Stores gehen mir schon lange gegen den Strich. Ich werde nie wieder auch nur einen Kommentar dort lesen.   

So ich habe fertig. Und wenn ich euch jetzt trotzdem nicht ganz verschreckt habe, der darf gerne in unsere letzte Folge reinhören, bei der wir wirklich sehr viel Spass hatten. Mir lag das einfach auf dem Herzen und ich musste es jetzt mal loswerden. Wir lassen uns auch nicht unterkriegen, dazu macht es uns einfach viel zu viel Spass.

Links
http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=327535380
http://digitalesgrundrauschen.de/

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

12 Kommentare

  1. Danke für den Hinweis. Und ehrlich gesagt, das Grundrauschen stört mich gar nicht, es kommt doch auf den Inhalt an. In der Regel informiere ich mich nicht, wenn’s neue Bundles gibt. So kann ich nebenher „neues“ erfahren.

  2. Ich mach mal ein bisschen Copy&Paste, da mein Kommentar sowohl ins Grundrauschen-Blog gehört wie auch zu Deinem Post…

    Na das ist doch mal ne klare Ansage :) Eure Intention ist also der reine Spaß an der Sache. Das habe ich ja als Option bereits in meinem Kommentar erwähnt und hoffe nicht, dass er Euch sauer aufgestoßen ist (er war ja aber auch eigentlich ganz positiv).

    Ihr werdet aber nicht vermeiden können, dass man Euch bei der Bewertung eines Mac-Podcasts mit anderen dieses Genres vergleicht. Das ist wohl leider so. Mein sporadisch erscheinender ‚Apfelkompottcast‘ wird das auch, obwohl er inhaltlich und gestalterisch überhaupt nichts mit den „großen“ Podcasts gemein hat.

    Lasst Euch dadurch bloß nicht entmutigen – aber meckert auch nicht so viel ;) ! Wenn Hörer Euch mit BuS oder MobileMacs in ihren Bewertungen vergleichen wollen, dann werden sie es tun, ob ihr wollt oder nicht. Rein objektiv ist daran ja nichts Verwerfliches – es liegt ja nun mal nahe, bei einer Bewertung Vergleiche zu ziehen. Die Absicht eines Podcasts ist ehrlich gesagt zweitrangig, wenn man eben nur den Podcast hört und sich nicht mit der Hintergrundgeschichte desselben beschäftigt.

    Ich mag die Burger bei Burger King schließlich, weil sie mir gut schmecken und nicht weil der Küchensklave Spaß bei der Arbeit hat. Versteht ihr meinen Punkt? Natürlich mag ich ein tolles Essen beim Lieblingschinesen vielleicht etwas mehr und sage vielleicht sogar „Burger King ist ok, aber nicht so gut wie mein Lieblingschinese“. Beide haben einen ganz anderen Ansatz, wie sie ihre Ware produzieren und an den Mann bringen, und können sich bei der Wertung trotzdem nicht vor einem Vergleich untereinander verstecken.

    Mir schmeckt das Grundrauschen sehr :)

    Schön, dass ihr so viel Kampfgeist besitzt.

  3. Mh. Schwierg schwierig. Ich glaube wenn ihr ehrlich seid, wolltet ihr am Anfang mehr. Es war nicht nur Spass an der Sache. Eure Motivation war grösser – schliesslich habt ihr Spenden & Sponsoren gesammelt. Das hebt das ganze automatisch auf ein anderes Niveau. D.h. auch sich Kritik zu stellen. Wenn ihr das nicht wollt, dann nutzt ausschliesslich eigene Vertriebswege, wo ihr „Hausrecht“ habt. Alles andere find ich irgendwie albern. Und wenn es dir/euch die iTunes-Kommentare wirklich nicht wichtig sind, warum dann ein ganzer Artikel darüber? Mir fehlt da ein wenig die Glaubwürdigkeit …

    Hoffe ihr findet für Eure Hörerschaft. Ich persönlich find vielleicht eure Motivation nun klarer (Spassprojekt), den Podcast aber aber immer noch nichts für meine Ohren. Aber das ist eigentlich auch egal …

  4. Glaubwürdigkeit? Wozu ein Artikel darüber?

    Weil mir danach war und ich etwas klar stellen wollte und ich denke, das habe ich auch getan. Tut mir leid, dass das in deinem Augen nicht glaubwürdig ist. So wie ich es schrieb, war und ist es. Spenden & Sponsoren dienten nur dazu, um die Mikrofone zu kaufen. Einen anderen Anspruch hatten wir nie und für mich persönlich war es immer ein Spassprojekt. Das heißt aber nicht, dass ich bei Spassprojekten nicht motiviert bin.

  5. @Meerblickzimmer: Nicht ganz korrekt. Wir haben bissige Kommentare unserer Hoerer bekommen in denen die Kommentatoren **deutlich** gemacht haben, wie schlecht unsere Klangqualitaet ist und wir daran arbeiten sollten.
    Daraufhin habe ich angefangen drueber nachzudenken wie man aus einem eigentlichen Non-Profit Projekt so viel Geld herausbekommt, dass man die Audioqualitaet steigern kann.

    Der Zeitpunkt zum Neuanfang kam gerade richtig, er mich auch wieder wach geruettelt und mir nochmal deutlich gemacht was der urspruengliche Gedanke von DG war.

  6. Grade mal über die Rezensionen bei iTunes drübergeschaut. Verständlich dass man sich da getroffen fühlt, die Kritik ist ja nicht unbedingt nett formuliert.

    Bei iTunes gibt es leider keine Kategorie für „zwanglose Gesprächsrunde mit Technikbezug“, aber auch die Podcastbeschreibung deutet nicht so wirklich darauf hin, dass Informationsgehalt und Zugänglichkeit beim DG nicht im Vordergrund steht… dann müsst ihr mit dem Ergebnis leben.

    Man podcastet in der Technik/Software-Kategorie bei iTunes einfach nicht in ein Vakuum hinein und so sollte man den Menschen zugestehen, dass sie Vergleiche zu ähnlichen Angeboten ziehen und diese auch äußern. Ob ihr das beruflich oder aus Spass tut, ist dabei für mich als Rezipienten erst einmal zweitrangig, mit der Veröffentlichung gebt ihr die Hoheit über euer Werk ab und überlasst das Urteil den Lesern und Hörern und diese haben nun einmal einen Erfahrungshorizont zu dem sie, bewusst oder unbewusst, Vergleiche ziehen… insofern ist der Hörerrant etwas, nunja, nicht sonderlich hilfreich, es sei denn ihr wollt wirklich einen Mitleidsbonus bei den Bewertungen.

    Die Vorurteile „professionell/kommerziell produziert“ = gut sind bei der Wahrnehmung nichtmal besonders von Belang, man verweise auf den Erfolg der Blogs gegenüber dem Nachrichtengewerbe. Was die Leute zum Großteil anklagen ist ja nicht die Technik, sondern die fehlende Struktur und da müsste ich sofort zustimmen: Für mich persönlich ist das Größte Problem mit dem DG, dass ich das Gefühl habe ich höre einer netten Runde beim Alltagsgespräch zu, Grillwurst, Bierchen, gute Stimmung… nur als passiver Hörer (der die Beteiligten nicht persönlich kennt) ist dem ungeheuer anstrengend zu folgen, geschweige denn dass ich irgendetwas mitnehmen könnte. Nehmt als Beispiel die ersten Minuten der letzten Folge(?) bei der ihr über irgendwelche Teaminterna bzw. ihre Folgen redet… als Außenstehender ist kaum nachvollziehbar, worum es eigentlich geht.
    Ebenfalls persönliche Sicht: Als „ungerechtfertigten Maßstab“ würde ich grundsätzliche Nachvollziehbarkeit und Struktur nicht bezeichnen, sondern als Grundvorraussetzung für einen Podcast den ich gerne bis zum Ende höre.

  7. @Ben: mit der Beschreibung hast du vollkommen recht, das werden wir demnächst korrekt überarbeiten

    Mitleid haben wir definitiv nicht nötig und wollen wir auch gar nicht haben. Mit der Beschreibung „eine nette Runde Alltagsgespräch, Grillwurst, Bierchen, gute Stimmung“ trifft es aber sehr gut. Genau das wollen wir machen und bieten, auch wenn wir eher Kaffee dabei trinken.

    Danke für die ausführlichen Kommentare.

  8. Mitleid haben wir definitiv nicht nötig und wollen wir auch gar nicht haben. Mit der Beschreibung “eine nette Runde Alltagsgespräch, Grillwurst, Bierchen, gute Stimmung” trifft es aber sehr gut. Genau das wollen wir machen und bieten, auch wenn wir eher Kaffee dabei trinken.

    100% Zustimmung. Kürzer könnte man es nicht auf den Punkt bringen!

  9. Ich glaub einfach was viele LeserInnen sehen, ist der Qualiunterschied zwischen Blog hier & dem Podcast. Das sind meiner Meinung nach zwei Welten. Aber egal … jeder kann ja Podcasten wie er will. Und jeder kann das kommentieren, seinen Senf dazu geben, hin- oder auch weghören. Alle Seiten müssen nur das akzeptieren. So wenig wie „Hörer“ euren Podcast verbieten können (Qualitätssicherung), so wenig könnt ihr Kommentare verhinden. Zum Glück gibts noch nicht über alles die totale Kontrolle. Noch …

  10. @Meerblickzimmer: ich will keine Kommentare verhindern, nur wollte ich auf meine Art und Weise einfach mal darauf antworten, da das so im iTunes Store nicht möglich ist

    >Aber egal … jeder kann ja Podcasten wie er will.
    Genau und das machen wir heute Abend wieder. ;)

  11. Ich möchte mal ein Lob aussprechen: das neue DG gefällt mir wesentlich besser als das alte.
    Klingt jetzt mehr so Richtung MobileMacs (und das ist als Kompliment gemeint).

    Dass ihr nicht in einem Raum sitzt (ist doch so, oder?), hat man zumindest bei der 3. Folge (mehr hab ich noch nicht gehört) nur sehr selten gehört.
    Früher war das für mich der Grund, warum es anstrengend war.
    Nicht schlechte Tonqualität, sondern dass da lange Pausen waren, weil jemand auf den anderen gewartet hat und plötzlich haben alle gleichzeitig geredet.
    Das ist jetzt viel besser.

    Und inhaltlich auch top. Macht Spaß, zuzuhören.

    Weiter so!