Archiv für August, 2009

Emulation auf dem Mac: SNES

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Nachdem ich mich vor einiger Zeit mit der Emulation des NES auf dem Mac beschäftigt habe, möchte ich heute eine Möglichkeit zur Emulation des SNES auf dem Mac vorstellen.

SNES_800.jpg

Das Super Nintendo Entertainment System war der Nachfolger des allseits beliebten NES und wurde im April 1992 in Europa veröffentlicht. Die Spielkonsole mit einem 16-Bit und heutzutage nostalgischen 3,58 MHz Hauptprozessor wurde weltweit ca. 49 Millionen mal verkauft.

Bild 1.jpg

Als Emulator für Klassiker wie Super Mario World, The Legend of Zelda: A Link to the Past, Donkey Kong Country oder Secret of Evermore eignet sich der Snes9x vorzüglich. Das einstige Close-Source-Projekt, welches mittlerweile Open-Source ist und komplett in der Programmiersprache C geschrieben ist gibt es neben Windows auch für Linux und Mac.

Preferences.jpg Preferences-1.jpg

Die Einstellmöglichkeiten sind vorbildlich und auch die ROMs laufen durch den hohen Kompatibilitätsanspruch weitestgehend fehlerfrei.

Super Mario World (U) [!]-1.jpg Donkey Kong Country (U) (V1.2) [!].jpg Legend of Zelda, The - A Link to the Past (U) [!].jpg Super Mario Kart (U) [!].jpg

Apropos ROMs: Wie auch beim NES gibt es keine 100% legale Methode diese zu spielen. Die einzige Möglichkeit besteht derzeit darin, die eigenen originalen ROMs auszulesen und dann via Super NES Emulator zu spielen. Wie immer, hat Google aber auch dazu seine eigene Meinung ;)

Neben Snes9x kann ich noch BSNES als weiteren SNES Emulatoren für den Mac empfehlen.

LINKS
http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Nintendo_Entertainment_System
http://www.snes9x.com
http://snes9x.ipherswipsite.com
http://byuu.org/bsnes/

[Gastartikel] Thunderbird und Google Apps

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Dieser Artikel wurde uns von Michael Salzer in der Reihe Gastartikel Sommer 2009 zur Verfügung gestellt. Wer mehr von Michael lesen will, findet unter http://www.flinkthink.ch seinen Blog und hier seinen Twitter Account. Vielen Dank.

thunderbird_google.jpg

Seit Google seinen Kalender und Kontakte direkt auf mein iPhone pusht, suchte ich natürlich nach einer Desktop-Lösung um meine Daten zu verwalten. Da bietet sich Thunderbird für Mac und PC mit seinen tollen Addons direkt an.

Alles was ihr dazu braucht ist die aktuelle Thunderbird Version und ein paar Erweiterungen.

Lightning
Damit könnt ihr das Kalender Projekt von Mozilla direkt in euren Mail Client integrieren.

Provider for Google Calendar
Damit lässt sich später den Google Calendar mit dem Lightning einrichten.

Google Contacts
Wird benötigt um die Kontakte zu synchronisieren. Es gibt dazu auch noch ein paar andere Lösungen, finde diese jedoch die eleganteste.

Nach der Installation dieser Addons müsst ihr Thunderbird neu starten.

Für den Kalender geht ihr Links unten im Thunderbird auf “Kalender” und dann in der Linken Sidebar Links klicken und wählt “neuer Kalender”. Wählt einen aus dem Netzwerk aus und klickt auf weiter. Und schon könnt ihr dort die Private Google Calendar Adresse eingeben die ihr in den Settings eures Google Calendars findet.

Die Kontakte lassen sich ganz einfach in den Einstellungen des Addons einrichten und anschliessend syncen.

LINKS
http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird
https://addons.mozilla.org/de/thunderbird
http://www.flinkthink.ch
http://twitter.com/flinkthink

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[CydiaPerlen] WinterBoard

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Heute möchte ich mal wieder eine sehr bekannte und beliebte App aus Cydia vorstellen, mit der die Oberfläche des iPhones / iPod Touch individuell angepasst werden kann: WinterBoard

IMG_0169.PNG IMG_0170.PNG IMG_0213.PNG

Einen Jailbreak vorausgesetzt, findet man WinterBoard in der Telesphoreo Tangelo Source von Cydia. Nach der Installation befindet sich ein entsprechendes Icon auf dem Springboard und nach dem Start der App können schon erste Modifikationen mit einem von WinterBoard mitgelieferten Standardpaket an der iPhone-Oberfläche vorgenommen werden.  

So ist es mit diesem Standardpaket beispielsweise möglich, die Navigation Bar schwarz zu färben, das Dock transparent zu gestalten, die Bezeichnungen der einzelnen Apps auf dem Springboard zu entfernen und und und.

IMG_0209.PNG IMG_0210.PNG IMG_0214.PNG

WinterBoard ist auch schier unendlich erweiterbar. So findet man in Cydia unzählige Addons, mit denen man Töne, Schriften, das Batterielogo oder auch App-Icons vom iPhone ersetzen kann. Außerdem gibts es WinterBoard-Themes, die das Aussehen der Oberfläche komplett verändern – also Wallpaper, Font, Icons ect.pp.  

[youtube 9CJb2NnReD4]

Wer also die Nase vom Standardlook voll hat und die Oberfläche seines iPhone bzw. iPod Touch nach seinen Wünschen anpassen will, ist mit WinterBoard an der richtigen Stelle.

Habt ihr irgendwelche Tipps, was man bei WinterBoard unbedingt installiert haben muss?

[Kino] Avatar Teaser Trailer

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Puh, bin gerade ein bisschen geflashed… Was ein selten cooler Trailer von James Cameron’s neustem Werk Avatar.

Bild 1.jpg

Die HD-Version gibts wie immer bei Apple oder hier zu sehen.

[vimeo 6194615]

Der Film wird in Deutschland am 17. Dezember 2009 ins Kino kommen. Ich bin gespannt!

LINKS
http://www.apple.com/trailers/fox/avatar/
http://www.imdb.com/title/tt0499549/
(via)

[Gastartikel] Things gets things done

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Diesen Artikel habe ich in Zusammenarbeit mit Mladen Milinovic in der Reihe Gastartikel Sommer 2009 geschrieben. Wer mehr von Mladen lesen will, findet unter http://riseofdesign.de/blog/ seinen Blog und hier seinen Twitter Account. Vielen Dank.

Things vom Entwickler Cultured Code heißt das Programm, dass Task-Managing so einfach macht. Es ist ein GTD Programm mit einem schicken Leopard-Look. Zur Desktop Version gibt es auch noch einen mobile Ableger.

Things iPhone ist im App Store verfügbar und bietet alle Funktionen, die die Desktop Version auch hat. Zusätzlich ist es möglich zwischen den beiden Versionen zu synchronisieren.

Things für den Mac

WVf6a.jpgThings ist ein GTD Programm, dass sehr einfach zu bedienen ist. Andere GTD Programme, die ich ausprobiert habe, fand ich nicht so überzeugend, da sie teilweise sehr unübersichtlich und kompliziert aufgebaut waren.

Hier macht Things einige Sachen deutlich besser. Ein Vorteil dieser App ist beispielsweise, dass sie keine weiteren Spalten für Datum, Tags etc. hat. Die Daten sind clever eingebracht und man findet sie sehr schnell wieder. Aber der Reihe nach:

Things Today.png

Aufgaben kann Things in mehreren Bereichen fokussieren. Sollte man einmal nicht wissen, wo man eine Aufgabe einordnen soll, kann diese im Eingang liegen gelassen und später zugeordnet werden. Hierzu bietet Things die Ablagen Heute, Als Nächstes, Geplant, Irgendwann und Projekte. Die Ablagen sind selbsterklärend und Aufgaben können einfach via Drag & Drop in die jeweilige Ablage verschoben werden.

Um eine neue Aufgabe zu erschaffen, nutzt man einfach die Schnelleingabe unten rechts oder einen zu definierenden Shortcut.

Quickedit.png

Hier können dann neben der eigentlichen Aufgabe auch einfach zu identifizierende Tags und zusätzliche Notizen eingegeben werden. Bei den Notizen können so beispielsweise via Drag & Drop zusätzliche Informationen wie Bilder, Links oder Emails gespeichert werden. Außerdem kann ein Fälligkeits-Datum und eine entsprechende Ablage zur Fokussierung festgelegt werden. Zudem ist das Design der Schnelleingabe wunderschön ;)

Things Projekte.png

Rückblickend auf die Tags, muss man sagen, dass diese nicht unübersichtlich in einer extra Spalte, sondern oben in einer Leiste, der so genannten Magical Tag Bar, angeordnet sind. Das hat den Vorteil, dass man so relativ einfach seine Aufgaben durch einen Klick auf den jeweiligen Tag sortieren kann. Des Weiteren kann ich durch das Programm einzelne To-Dos an bestimmte Personen delegieren. Dazu hat Things eine Anbindung ans Mac OS X Adressbuch, aus dem die Daten entnommen werden.

Bild 1.jpg Things.jpg

Damit aber nicht genug: Things kann Verantwortungsbereiche anlagen, um so Aufgaben besser verwalten.

Things bietet auch die Möglichkeit mehrere Aufgaben in einem Projekt zu vereinen. Dazu muss in der Ablage Projekte nur ein neues Projekt erstellt und die To-Dos hineingezogen werden. Zusätzlich wird die Anzahl der Aufgaben des Projektes inkl. Projekt-Fortschritt angezeigt. Zur besseren Fokussierung ist es auch möglich einzelne Projekte temporär zu deaktivieren.

Erledigte Aufgaben werden bei Things im Logbuch archiviert und sind so auch immer wieder auffindbar. Sollte man einmal eine überfüssige Aufgabe erstellt haben, kann diese natürlich gelöscht bzw. in den Papierkorb geschoben werden.

Des Weiteren zeigt Things die Anzahl der Heute zu erledigenden Aufgaben mit einer kleinen Zahl im Dock-Icon rechts oben an. Ich persönlich würde mir noch so eine Art transparentes Desktop-Overlay mit den einzelnen To-Dos wünschen, denn ich habe mein Dock, dank Quicksilver, nur selten im Blickfeld und was ist mit den Leuten, die ihr Dock ausblenden?!

[youtube MdBOPLFU8d8]

Things für den Mac kostet 49,95 $. Trotzdem es nicht gerade günstig ist, kann ich das Programm ausnahmslos empfehlen. Es tut das, was es soll und sieht gut dabei aus ;) Aber im Ernst: Das Interface ist schick, funktional und einfach zu bedienen. Außerdem kann man seine To-Dos mit iCal synchronisieren.

Things für das iPhone

iphone.jpgThings gibt es, wie gesagt, auch fürs iPhone bzw. iPod Touch und die App bietet exakt die gleichen Funktionen wie die Desktop Variante. Der Clou liegt aber in der Synchronisation bei beiden Programme untereinander begründet. So kann ich auch unterwegs neue Aufgaben hinzufügen oder als erledigt abhaken.

Zur Synchronisation müssen sich Mac und iPhone im gleichen WLAN befinden und nach der Eingabe eines auf dem Mac angezeigten Sicherheitscodes, gelingt der Sync in Bruchteilen von Sekunden.

Leider muss man aber auch sagen, dass Things für das iPhone in der aktuellen Version 1.3.10 keine Push Notifications unterstützt aber da hoffe ich einfach mal auf ein Update von Cultured Code ;)

[youtube -z8lbXTQNCY]

Things iPhone kostet derzeit 7,99 Euro und kann über iTunes gekauft werden.

LINKS
http://culturedcode.com/things/
http://culturedcode.com/things/iphone/

http://riseofdesign.de/blog/
http://twitter.com/mladenmilinovic

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[Mac] Telephone – VoIP Desktop Client

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Telephone ist ein VoIP Desktop Client für den Mac, mit dem man über das Internet normale Telefongespräche führen kann.

Bild 1.jpg

Das Ganze soll mit sämtlichen SIP Providern funktionieren, getestet wurde u.a. 1und1, Google Voice oder Sipgate. Der Vorteil liegt natürlich auf der Hand: Wenn das heimische Festnetz-Telefon schon via SIP funktioniert, kann man diese Telefonnummer überall wo man Internet hat, sozusagen “mobil”, nutzen.

Nachfolgend nun ein kleiner Test der Software. Zum Anfang muss man natürlich erstmal seinen SIP Account einrichten, was nicht weiter schwierig ist.

Account einrichten.jpg SIP_ID.jpg

Danach wird man automatisch mit dem jeweiligen SIP Provider verbunden und ist “verfügbar”. Über das Eingabefeld kann man nun die gewünschte Person suchen und anrufen. Dazu hat Telephone eine Anbindung an das Mac OS X Adressbuch und wählt die entsprechende Telefonnummer.

Bild 2.jpg Bild 4.jpg

SIP Adressen (user@muster.de) können außerdem im OS X Adressbuch als Email mit dem Custom Label “sip” gespeichert werden. Telephone erkennt solche Adressen und man kann sie mit der Option Mit Telefon anrufen problemlos anwählen.

Peter Mustermann.jpg Bild 2.jpg

Funktioniert alles ganz super – ein gutes Headset vorausgesetzt ;) Apropos – in den Einstellungen kann man neben dem Ton-Ein- und Ausgang, sowie einen Klingelton auch noch das Netzwerk konfigurieren. Zudem ist Telephone in der Lage mehrere SIP-Accounts zu verwalten und es gibt eine Unterstützung von Growl Notifications.

Allgemein.jpg Ton.jpgNetzwerk.jpg

Das noch relativ junge Programm (aktuelle Versionsnummer 0.14.2) ist schon ziemlich brauchbar und wenn ich mir die “Featureliste” kommender Versionen ansehe, bin ich weiterhin zuversichtlich. Telephone gibt es nur für den Mac, ist OpenSource und zum Download gehts hier entlang.

LINKS
http://code.google.com/p/telephone

Karaoke mal anders

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Heute will ich Björns Drängen mal nachgeben und auch ein paar Zeilen von mir geben – und zwar zum Thema Karaoke…

??? Karaoke?, dieser Singmist ???

Genau! So hab ich das erste Mal auch geguckt, bis ich dann auf unserem letztjährigen Betriebssommerfest mit SingStar (Playstation) in Berührung kam und was soll ich sagen? Ich war etwas infiziert – allerdings auch nicht so sehr, daß ich mir eine Playstation gekauft hätte und so kam ich folgerichtig zu Ultrastar, einem OpenSource Projekt, das sich dieser Thematik mittlerweile recht erfolgreich widmet. Es gibt hier verschiedene Versionen, die beste ist jedoch UltraStar Deluxe, momentan in der Version 1.0.1a, welche für Linux, Windows und Mac zu haben ist.

Das eigentlich schöne an dieser Interpretation von Karaoke ist, daß – im Gegensatz zum herkömmlichen Karaoke – der “Künstler” nicht zu hören ist. Man singt also seinen Titel ab, gern auch im Wettstreit mit anderen. Die Umstehenden aber hören den Orginalsong, vielleicht untermalt mit einem Bild oder Video. Der “Gesang” wird lediglich in der Tonlage mit dem Original verglichen, je nach Genauigkeit mit mehr oder weniger Punkten versehen und zum Amüsement der Zuschauer zeilenweise mit Güte-Kommentaren versehen.

Also hab ich mir das Teil seinerzeit mal runtergeladen – damals noch nicht in der schicken Deluxe-Version. Das große Manko war für mich zunächst der Mangel an Songs, denn in der installierten Version ist nur ein Demo-Titel dabei.

Okay, Doku gelesen, Google angeschmissen und mal nachgeforscht: Die Songs bestehen in UltraStar aus einem Verzeichnis, in dem mindestens der Song selbst als MP3-Datei sowie eine sogenannte Songdatei liegt. Optional kann man auch noch Cover- und Hintergrundbilder, aber auch Videos zur Untermalung dort ablegen. Die Songdatei ist dabei der Schlüssel und enthält in Textform am Anfang einige Tags, die auf die abgelegten Dateien verweisen, weitergehende Infos zum Song enthalten (Interpret, Genre, …), aber auch den Song steuern, also z.B. die Anfangspause, die BPM u.a. Parameter angeben. Im Anschluß folgt dann der eigentliche Text des Songs in untereinanderligenden Sing-Silben mit den zu den Silben gehörigen Längen und Tonhöhen.

Schön! Aber wo bekommt man sowas her? Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • im UltraStar ist ein Editor eingebaut, mit dessen Hilfe man die Song-Dateien erzeugen kann. Idealerweise hat man dazu vom Song ein MIDI-File, aus dem man mit dem Editor die Singspur extrahieren und in das o.g. Textformat umwandeln kann. Leider liegen MIDI-Files auch nicht auf der Straße.
  • man findet die Textdateien auch verschiedentlich im Internet und muß sich dann aus seiner CD-Sammlung das MP3 selbst rippen. Das hielt man seinerzeit noch für zulässig. Momentan herrscht aber in den offiziellen Foren die Meinung, daß auch der Text, der ja in der Songdatei enthalten ist, dem Urheberrecht unterliegt und so auch nicht verbreitet werden darf. Schade!
  • es soll sogar fertige Songpakete mit allem drum und dran im Netz geben (hört, hört!)… aber das ist natürlich erst recht illegal. Vielleicht läßt es sich ja vertreten, wenn man die CD – und damit den Song und den Text – selbst zu hause und somit ja bereits legal erworben hat.
  • es gibt auch eine Reihe Drittwerkzeuge, aber dazu später.

Tja, das war mir damals alles zu aufwendig und so blieb die Geschichte erstmal liegen, bis dann diesen Sommer mein Geburtstag näher rückte, zu dem ich einen Sangeswettstreit mit eben dieser Software veranstalten wollte. Ich suchte also alles noch einmal raus, fand die oben erwähnte Deluxe-Version und war nach der problemlosen Installation erstmal erneut, diesmal von den Verbesserungen der Deluxe-Version, begeistert!

Die Oberfläche präsentierte sich nun in einem, dem Original sehr ähnlichen, schlichten aber gefälligen Design.

Hauptmenü von UltraStar

Die Bedienung erfolgt sehr einfach per Tastatur, wobei die möglichen wenigen Tasten unten zur Erinnerung anzeigt werden. Alle Aktionen sind effektvoll mit Sound untermalt.

Die Grundfunktion “Singen” ist wohl das, was man als erstes ausprobiert. Je nachdem, wieviele Sänger man in den Einstellungen konfiguriert hat, wählt man zunächst die Künstler, den Schwierigkeitsgrad und dann den zu singenden Song aus. Als Schwierigkeitsgrade gibt es “schwer, “mittel” und “leicht”, wobei man bei “schwer” die Töne recht exakt treffen muß, bei “leicht” dagegen schon mal etwas daneben liegen darf. Die Songs kann man in den Einstellungen nach verschiedenen Kriterien sortieren.

Songauswahl

Im Bild sind sie alphabetisch angeordnet. Möglich sind aber z.B. auch Interpret oder Genre. Möchte man einen bestimmten Titel in seiner umfangreichen Sammlung finden, kann man die Auswahl über die Taste “J” und einen entsprechenden Suchbegriff filtern. Auch das Auswählen vorher angelegter Playlisten, wie z.B. “deutsche Titel”, “Volkslieder” ;) usw. ist möglich und bei großen Sammlungen für eine Party auch unbedingt zu empfehlen. Hat man seinen Titel gefunden geht’s auch schon los und man singt mit, so gut man kann.

singen

Hier sieht man, wie zwei Sänger Ihr Bestes geben. Die Striche stellen die zu treffenden Töne dar, die wirklich gesungenen erscheinen dann als farblich ausgefüllte Striche ebenfalls (sieht man hier nicht, weil ich beim Fotografieren nicht gesungen hab), idealerweise deckungsgleich mit den vorgegebenen. Für die Textunsicheren läuft unten hervorgehoben der Text mit, und zwar oben die aktuell zu singende Zeile und darunter die dann folgende. Kleiner Tip: man kann auch einfach ohne Text summen oder Lalala singen – entscheidend ist der getroffene Ton. Je besser und öfter man die Töne trifft, desto mehr Punkte gibt es, welche am Ende der Zeile angezeigt werden. Ist die Zeile zu Ende, gibt es einen Phrasenbonus à la “mies” oder auch “cool”. Je nach Songdatei können auch sogenannte goldene Töne dabei sein. Diese Töne sind mit Sternchen gekennzeichnet und geben, wenn man sie denn trifft, einen Extra-Bonus. Ist man dann fertig kommt man zur Auswertung seiner Sangesleistung.

Auswertung

Neben den erreichten Punkten und einer Verbaleinschätzung erfolgt bei mehreren Sängern auch ein Vergleich.

Das war alles ganz witzig und hat auch viel Spaß gemacht. Als echter Knüller hat sich dann aber die Funktion “Party” erwiesen.

Party-Mode

Hier kann man mehrere Teams zusammenstellen (auch mit unterschiedlicher Sängeranzahl) sowie eine Rundenzahl und den Schwierigkeitsgrad festlegen. Weiter wählt man beim Playlist-Modus den Umfang der zum Wettstreit zugelassenen Songs aus. Dann geht es los und den Teams wird ein zufälliger Song und ein Singmodus präsentiert. Der Singmodus kann z.B. einfach das Erreichen der höchsten Punktzahl durch je ein Teammitglied (wird ebenfalls zufällig ausgewählt) sein oder auch das Absingen des Songs, wobei das Mikro im Team auf Kommando weitergerreicht werden kann. Es gibt weitere Modi und man kann die Auswahl durch Hinzufügen von Plugins erweitern. So ist dem Singespaß kaum mehr eine Grenze gesetzt.

In den Einstellungen kann man UltraStar noch vielfältig anpassen. Das reicht von verschiedenen Skins über die Darstellung der Phrasenboni und des Lauftextes bis zur erwähnten Titelsortierung, um nur einige Einstellungen zu nennen. Hier konfiguriert man auch die Anzahl der Mikros respektive Sänger. Dazu muß man natürlich die entsprechende Anzahl Mikros an seinem Rechner angeschlossen haben. Am einfachsten geht es sicher mit einer oder mehreren zusätzlichen USB-Soundkarten (so hatte ich es gemacht). Erfolgreich getestet wurde aber auch schon der Anschluß des original SingStar Mikro-Sets – kabellos oder mit Kabel – per USB. Das Teil gibt es z.B. wireless für ca. 45 Euro bei Amazon und wird wohl meine nächste Anschaffung sein. Ein Beamer bzw. schön großer Monitor und eine kleine Musikanlage, Gettoblaster oder ein vernünftiges Aktivboxenset vervollständigen neben dem Rechner die zum Singespaß nötige Hardware.

Weiter findet man bei den Einstellungen noch allerlei lustige Statistiken, wie die Häufikeit des Absingens eines Songs oder auch Toplisten der Sänger.

[youtube uvBSeme34bE]

Soviel vielleicht zum UltraStar an sich. Erwähnen wollte ich zum Schluß aber auf jeden Fall noch das wirklich gute deutsche Forum zu UltraStar, in dem man sehr detaillierte Hilfe und Anleitung zum Thema bekommt, aber auch Hinweise und Downloads vieler nützlicher Werkzeuge rund um UltraStar. Auch etliche der bereits erwähnten Plugins lassen sich hier finden.

An Zusatztools kann ich unbedingt den UltraStar Manager empfehlen, mit dem man seine Songsammlung inklusive der Bilder und Videos vernünftig verwalten kann, denn das Editieren der Songdateien von Hand wird bei großen Sammlungen schnell mühselig. Hat man seine MP3s mit vernünftigen ID3-Tags versehen, kann man hier daraus sogar UltraStar-Tags und einheitliche Datei- und Ordnernamen generieren.

Darüber hinaus findet Ihr im Forum Werkzeuge zum Erstellen der Playlisten, die ebenfalls zu empfehlen sind.

Mir und auch meinen Gästen hat UltraStar einen riesen Spaß gemacht und für eine tolle Fête gesorgt, was selbst die eingefleischten Karaoke-Skeptiker – zu denen ich mich im übrigen selbst zähl(t)e – überzeugt hat. Ich kann es allen, die gern gesellig singen, nur empfehlen.

LINKS
http://ultrastardx.sourceforge.net/
http://forum.ultra-star.de/
http://sourceforge.net/projects/uman/

[AppStorePerlen] Awesome Note + Gewinnspiel

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Heute möchte ich euch eine ganz besonderes Stück Software aus dem App Store vorstellen und das Ganze am Ende eine kleine Verlosung abschließen.

an_Homepage.jpg

Es geht um Awesome Note und ganz ehrlich: Diese Notizen App trägt ihren “überwältigenden” Namen mit Recht.

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Die komplette Menüführung ist sehr aufs iPhone abgestimmt aber der Reihe nach. Was natürlich sofort ins Auge fällt, sind die einzelnen Ordner bzw. Verzeichnisse, in denen die einzelnen Notizen abgelegt werden können. Diese Ordner sind durch ihre individuelle Farbe, Icon und Bezeichnung deutlich voneinander zu unterscheiden.

an_testnotiz.PNG an_testnotizfont.PNG an_testnotizmail.PNG

Notizen selber werden schnell und unkompliziert über den New Note Button auf der Hauptseite erstellt. Ist die Notiz erstellt, kann man ihr einen Ordner zuweisen, die Schriftart verändern oder direkt aus Awesome Note heraus eine Email mit dem Inhalt der Notiz an einen Freund versenden. Dazu hat Awesome Note eine Anbindung ans iPhone OS Adressbuch und passende Email-Adressen sind so schnell gefunden. Außerdem lässt sich der Hintergrund der Notiz, wie folgende Screenshots zeigen, beliebig wechseln.

an_wallpaper1.PNG an_wallpaper2.PNG an_wallpaper3.PNG an_wallpaper4.PNG

Zudem kann man die einzelnen Ordner mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff schützen. Dazu muss man den betreffenden Ordner öffnen, dann den Optionsknopf unten links drücken und anschließend den Passcode Lock aktivieren. Jetzt kann man einen vierstelligen Code eingeben und danach ist im Hauptbildschirm von Awesome Note anstatt der Anzahl der Notizen ein Schloss am bestreffenden Ordner zu sehen.

an_password1.PNG an_password2.PNG an_password3.PNG an_password4.PNG

Damit aber nicht genug: Awesome Note unterstützt das Backup und den Transfer der gespeicherten Notizen zu Google Docs. Dazu muss man sich in den Settings nur mit seinem GMail-Account anmelden. Nun kann man entweder ein Backup seiner kompletten Notizen bei Google Docs ablegen bzw. restoren oder gezielt einzelne Notes exportieren bzw. importieren.

an_google1.PNG an_google2.PNG an_google4.PNG an_google6.PNG

Dabei gilt es aber zu sagen, dass hier KEIN sync der Notizen stattfindet. Einmal exportiert, bei Google Docs “handschriftlich” verändert und dann wieder importiert, hat man die Notiz doppelt – einmal in der alten und einmal in der bei Google Docs veränderten Form. Wer also immer im Sync bleiben muss oder eine Google Paranoia ;) hat, sollte vielleicht besser zur kostenlosen Evernote App greifen.

IMG_0206.PNG IMG_0207.PNG IMG_0208.PNG

Zusätzlich unterstützt Awesome Note den Landscape Modus, Suche und Thumbnail Ansicht der Notizen, sowie, wenns mal ganz schnell gehen muss, auch Quick Memos.

[youtube v90FYNz4aI4]

Awesome Note kostet derzeit 2,99 Euro und steht im iTunes Store zum Download bereit.

Gewinnspiel

Wenn ihr schon immer eine schicke und vor allem auch funktionale App für euer iPhone bzw. euren iPod Touch haben wolltet, hinterlasst bis morgen Abend, den 21. August 2009, 22 Uhr einen “Muss ich unbedingt haben”-Kommentar. Der Entwickler BRID hat uns zwei Promo Codes für den iTunes US-Store überlassen, die ich im Rahmen dieser Verlosung gerne weiterreichen möchte.

Stichwort iTunes US-Store – ein iTunes US-Account ist zum Einlösen dieser Promo Codes daher auch zwingend erforderlich ;) Viel Glück!

LINKS
http://bridworks.com/
http://itunes.apple.com/WebObjects/…

[Test] invisibleSHIELD für das iPhone

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Jeder kennt sicher das Problem: Man hat sein schickes, neues Mobiltelefon seit einer Woche und schon sind die ersten Kratzer zu sehen. Aber was hat man auch für Möglichkeiten?!

  • Eine Socke seines drei Monate alten Sohnes klauen
  • Hässliche Kunststoff- bzw. Silikonhüllen
  • Irgendwelche Leder-Etuis

Es gibt aber noch eine weitere Methode, die ich getestet und jetzt hier vorstellen möchte.

invisibleshield.jpg

Beim invisibleSHIELD von Zagg handelt es sich um eine Schutzfolie, die aus einem Material besteht, welches u.a. auch beim Militär zum Schutz von Rotorblättern bei Hubschraubern Anwendung findet. Diese Schutzfolie gibt es für eine ganze Reihe von Produkten. Das fängt beim Handy an, geht über diverse iPods, GPS Geräte und Kameras und endet bei Notebooks, PDAs und Spielekonsolen.

Ich konnte mit Oliver den Full-Body-Shield fürs iPhone 1st Generation und iPhone 3G bzw. 3GS testen.

DSC03507.JPG

Lieferumfang

Neben den eigentlich Folien für die Front bzw. den Rücken des iPhones, lag die Montageflüssigkeit in Form es Sprays, ein Microfasertuch und eine Gift Card im Wert von 5 $ bei, die später auch zum blasenfreien Glattstreichen der beiden Folien dienen soll.

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Montage

Als allererstes sollte man das iPhone ausschalten und seinen Arbeitsplatz säubern, denn für die Montage hat die Sauberkeit höchste Priorität. Danach die Hände mit Wasser und Spüli (fettlösend) waschen und das iPhone mit dem mitgelieferten Microfasertuch gründlich putzen.

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Ich habe dann als erstes mit dem “Be-folien” der Rückseite angefangen. Generell ist dies aber egal, denn die Vorgehensweise ist ähnlich.

Zunächst sollte man seine Finger und die dann vom Träger abgelöste Folie mit der Montageflüssigkeit besprühen. Das vereinfacht das Fixieren der Folien auf dem iPhone unheimlich, denn solange die Folie einigermaßen feucht ist, lässt sie sich gut auf dem Gerät verschieben. Die Ausrichtung sollte an der Kamera gerade nach unten erfolgen. Ist das vollbracht, kann man die Folie mit der mitgelieferten Gift Card festdrücken und glattstreichen. In dieser Phase sollte schon darauf geachtet werden, dass nicht allzu viele Blasen unter der Folie zurück bleiben. Diese am besten seitlich rausdrücken.

Die große Unbekannte sind die abgerundeten Ecken vom iPhone. Dort helfen keine Kreditkarten ect.pp. sondern nur die Handinnenfläche. Am besten zeigt das abschließende Video, was ich hier genau meine. Sitzt alles perfekt muss man das iPhone ca. 30 Minuten liegen lassen. In dieser Zeit zieht die Folie einigermaßen an und man kann letzte Blasen beseitigen.

Danach geht es mit der recht unkomplizierten Vorderseite nach genau dem gleichen Schema weiter.

[youtube WMHw0ULnrMU]

Fazit

Geduld ist eine Tugend und genau die braucht man für der Montage des invisibleSHIELDs. Man sollte sich Zeit lassen und gut eine Stunde einplanen. Die Folie selber braucht ca. 24h, bis sie endgültig fest sitzt und sich nicht mehr bewegt. Also etwas Vorsicht bei der Benutzung des Telefons noch am Tag der Montage.

Sind aber diese 24h überstanden, steht einer uneingeschränkten Benutzung des iPhones nichts mehr im Wege. Durch die Folie wird das Telefon super griffig und ist gegen alle Arten von Kratzern bestens geschützt. Man muss allerdings auch sagen, dass dadurch die Touch-Fähigkeit etwas leidet. Die Finger gleiten durch die etwas stumpfe Folie nicht mehr so flüssig wie gewohnt über den Touch-Screen. Wer damit aber Probleme hat, kann die Folie auf der Vorderseite auch weg lassen.

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Ich kann trotz des Preises von ca. 20 Euro für einen Full-Body-Shield eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Die Folie ist sehr dünn, aus einer gewissen Entfernung praktisch unsichtbar und erhält schlussendlich den Wert des iPhones trotz intensiver Nutzung. Nicht umsonst bietet Zagg auf den invisibleSHIELD 30 Jahre Garantie. Man muss schon sehr von sich überzeugt sein, um diesen Support bieten zu können.

Was nutzt ihr um eure Handies, PDAs etc. vor Kratzern zu schützen?

LINKS
http://www.zagg.com/invisibleshield/index.php

[Gastartikel] Der ultimative Launchy Guide

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Dieser Artikel wurde uns von Nils Becker in der Reihe Gastartikel Sommer 2009 zur Verfügung gestellt. Wer mehr von Nils lesen will, findet unter http://www.webdomination.de seinen Blog und hier seinen Twitter Account. Vielen Dank.

Vor geraumer Zeit bei Caschy entdeckt, könnte ich heute nicht mehr ohne den kleinen Programmstarter Launchy leben. Das merke ich auch immer dann, wenn ich vor einem fremden Rechner sitze und verzweifelt STRG + Space drücke. ;)

Aber was ist Launchy überhaupt?

Launchy ist, wie bereits erwähnt, ein so genannter Programmstarter für Windows und Linux. Ein Programm, welches in der Lage ist, Programme auszuführen, klingt zuerst total unspektakulär. Tatsächlich kann man mit Launchy aber seinen Workflow unter Windows deutlich verbessern. Ich nutze das kleine Tool mittlerweile so intensiv, dass ich schon gar nicht mehr sagen kann, wann ich das letzte mal das Windows Start-Menü aufgerufen habe.

So sieht Launchy aus, wenn es das erste mal gestartet wird:

launchy.png

Wie bediene ich Launchy?

Die Bedienung könnte nicht einfacher sein. Mit einem definierten Hotkey erscheint Launchy auf dem Desktop. Anschließend tippt man den Namen des zu startenden Programms. Schon während des Tippens sucht das Tool an vorgegebenen Pfaden nach Programmen mit zutreffender Bezeichnung und bietet an, diese zu starten. Selbstverständlich ist dies nicht nur mit ausführbaren Programmen möglich, sondern mit jeglicher Art von Datei, welche anschließend mit dem jeweiligen Standard- Programm geöffnet wird. Somit können beispielsweise auch Fotosammlungen oder die eigene Musiksammlung durchsucht werden. Wem das Standard-Design nicht gefällt, der kann den Programmstarter auch durch Themes optisch anpassen – hierzu aber später mehr.

Die grundlegende Konfiguration

Nach der Installation von Launchy empfiehlt es sich, dieses erst einmal entsprechend zu konfigurieren. Zu den Optionen gelangt man über einen Klick auf das kleine Zahnrad an der oberen rechten Ecke des Programmfensters. Unter dem ersten Punkt “General” kann das grundlegende Verhalten des Programmstarters festgelegt werden. Meine Konfiguration sieht wie folgt aus:

launchy-options.png

Welcher Hotkey zum Aufrufen verwendet wird, oder wie transparent das Fenster dargestellt werden soll, ist selbstverständlich Geschmackssache. Empfehlenswert ist allerdings den Punkt “Hide Launchy when it loses focus” auszuwählen. So erscheint das Fenster auch wirklich nur dann, wenn ihr es auch wirklich benötigt, und verschwindet anschließend wieder.

Unter dem Reiter Skins findet ihr die angesprochenen Themes für Launchy. Mir gefällt hierbei “Black Glass” am besten ;)

Der nächste Reiter “Catalog” ist auf jeden Fall zu beachten. Hier kann festgelegt werden, wo und nach was Launchy suchen soll, sobald ihr anfangt zu tippen. Exemplarisch zeige ich hier mal meine Einstellungen:

launchy-catalog.png

Unter “File Types” wird definiert, nach welchen Dateitypen gesucht werden soll. Hierbei können auch Wildcards in Form eines Sternchens vergeben werden, wie es auch bei mir der Fall ist.

Bei meiner Einstellung wird also alles in den Index aufgenommen, da durch die Sternchen festgelegt wird, dass alle Dateinamen (vor dem Punkt) und ebenso alle Dateiendungen (nach dem Punkt) mit in die Suche einbezogen werden sollen.

Beispiel:
*.jpg ⇒ Nur Fotos im jpg-Format werden berücksichtigt
*.mp3 ⇒ Nur Musik im mp3-Format wird berücksichtigt

Vorher sollte natürlich noch unter “Directories” das entsprechende zu durchsuchende Verzeichnis festgelegt werden. In meinem Fall habe ich mir extra für Launchy einen Ordner in den Eigenen Dateien angelegt, welcher Verknüpfungen für alle wichtigen Programme enthält. Ab hier sind auch schon alle grundlegenden Einstellungen vorgenommen.

Neue Verknüpfungen schneller zu Launchy Hinzufügen

Wie bereits erwähnt, habe ich mir einen Ordner mit all meinen wichtigen Verknüpfungen für Launchy angelegt. Irgendwann fand ich es etwas lästig, immer wieder neue Verknüpfungen auch noch zusätzlich in den Launchy Ordner zu verschieben. Daraufhin habe ich mir diesen Prozess etwas erleichtert, indem ich mir einen entsprechenden Eintrag im Kontextmenü des Explorers angelegt habe.

send-to-launchy.png

Möchte ich also ein neues Programm zu meinem Launchy Ordner hinzufügen, so kann ich dies nun mit einem Rechtsklick auf das Icon erledigen.

Um euch auch solch eine Verknüpfung zum entsprechenden Ordner in eurem Kontextmenü anzulegen, genügt lediglich ein kleiner Kopiervorgang. Zunächst wechselt ihr in euren persönlichen Profilordner. Dies geht am schnellsten mittels des Ausführen Dialogs (WIN+R) und der Eingabe von %USERPROFILE%. Anschließend befindet man sich im Profilordner des zur Zeit angemeldeten Benutzers. Hier solltet ihr den Ordner “SendTo” finden können. Ist dies nicht der fall, so lasst euch im Explorer unter “Extras –> Ordneroptionen –> Ansicht” auch die Versteckten Dateien und Ordner anzeigen. Nun braucht lediglich in genau diesem Ordner eine Verknüpfung zu eurem Launchy Ordner angelegt werden. Anschließend sollte unter “Senden an” im Kontextmenü auch euer Launchy Ordner angezeigt werden.

Selbstverständlich nur ein kleiner Tipp mit geringfügigen Auswirkungen, dafür aber trotzdem, wie ich finde, sehr praktisch ;)

Plugins für Launchy:

Webby

Mit Hilfe dieses Plugins können Firefox und Internet Explorer Bookmarks mit in die Suche eingeschlossen werden. Die entsprechende Seite wird dann natürlich anschließend im jeweiligen Browser geöffnet. Zusätzlich ermöglicht es Webby, eigene Webseiten mit bestimmten Parametern aufzurufen. Außerdem kann bei den Parametern auch immer jeweils eine Variable genutzt werden, die dann durch die eigene Eingabe ersetzt wird.

Beispiel: Ihr möchtet in wenigen Schritten Login Daten zu einer Website erhalten. Hierfür gibt es die Website Bugmenot.com. Ruft man diese auf und sucht Zugangsdaten, beispielsweise für Youtube, so taucht der Suchbegriff auch als Parameter in der URL auf. Genauer gesagt sieht das ganze dann so aus:

http://www.bugmenot.com/view/youtube.com

Möchte man diesen Vorgang nun automatisiert mittels Launchy ablaufen lassen, so sehen die Einträge in Webby wie folgt aus:

launchy-webby-plugin-bugmenot.png

Der Name gilt hierbei also als “Trigger” in Launchy. Es folgt die URL und anschließend der Anhang mit der entsprechenden Variable %s an der Stelle, an der vorher unser youtube.com stand. In Zukunft kann bugmenot also via Launchy genutzt werden:

Beispiel: Login tippen ⇒ Tab drücken ⇒ URL ⇒ enter

Mit Hilfe des Tabs weiß Launchy, dass nun der variable Text kommt, welcher das %s ersetzt.

launchy-webby-plugin-bugmenot2.png

Putty

Das Plugin für den ssh-Client Putty ist standardmäßig nicht bei Launchy mit dabei und kann hierheruntergeladen werden. Ist das Plugin installiert, so ermöglicht es die Interaktion mit Putty. Hierbei muss im Prinzip nur ein Trigger für das Plugin eingetragen werden – in meinem Fall “ssh”. Hat man bestimmte Serverdaten innerhalb von Putty gespeichert, so können diese direkt über Launchy aufgerufen werden.

Beispiel: ssh ⇒ Tab drücken ⇒ webdomination

In diesem Fall würde Launchy sofort Putty aufrufen und eine neue ssh-Session mit dem Server von Webdomination aufbauen.

launchy-putty-plugin-webdom.png

Mit Hilfe von Launchy twittern

Ja, sogar twittern kann man mit Launchy! Hierfür gibt es ein vorgefertigtes Batch-Skript, welches mit Launchy aufgerufen wird und als Parameter den Tweet erhält. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um ein ganzes Paket an vorgefertigten Batch-Dateien, zusammengestellt von livehacker.org. Zusätzlich wird cURL benötigt, welches den Datentransfer in URL-Form ermöglicht (z.B. zur Kommunikation mit Twitter.com per Batch-Skript). Die cURL.exe muss hierbei lediglich in “C:/Windows” kopiert werden. Den Ordner mit den entpackten Skripten fügt man logischerweise zu Launchy hinzu oder kopiert die Dateien in eines der zu durchsuchenden Verzeichnisse. Möchte man nun twittern, so muss als letztes die twit.bat entsprechend editiert werden. Hier müssen Benutzername und Passwort eingetragen werden.

launchy-twitter.png

Anschließend könnt ihr wie folgt Nachrichten per Launchy ins Twitter-Universum senden:

Beispiel: Twit ⇒ Tab ⇒ Twittering with Launchy! It works!

Welche Skripte sind noch enthalten?

  • Remember The Milk ⇒ Fügt neue Einträge via Launchy ein
  • Google Calendar ⇒ Nutzt Twittercal um neue Termine in den Google Kalender einzufügen
  • Text anhängen ⇒ Hängt beliebigen Text an vorhandene Textdatei an (z.B. für Todo-Liste)

Skins für Launchy

Wie bereits angesprochen, existieren selbstverständlich auch diverse Skins für den kleinen Programmstarter. Hier mal ein paar schöne Beispiele:

Amok

launchy-amok-skin.png

Gaia

launchy-gaia-skin.png

Grass

launchy-grass-skin.PNG

yFlex

launchy-yflex-skin.png

Weitere Skins findet man beispielsweise auf Deviantart.com oder Customize.org.

Wo ihr sonst noch gute Tipps erhalten könnt?

Natürlich habe ich selbst auch nicht direkt alle Features von Launchy vom einen auf den anderen Tag erlernt. Wie auch schon in der Einleitung zum Artikel angesprochen, bin ich durch Caschy zum ersten mal auf Launchy aufmerksam geworden. Viele der hier genannten Tipps und Tricks zum Umgang mit Launchy habe ich aus seinem Blog bezogen. Somit auch eine tolle Informationsquelle, falls euch das hier genannte nicht reichen sollte ;)

Außerdem erwähnenswert ist auch noch ein Artikel von lifehacker.com, in welchem beispielsweise auch noch die anderen genannten Batch-Skripte genauer erläutert werden.

Ihr wollt Launchy trotzdem nicht nutzen?

Naja, dann kann ich wohl kaum noch mehr Überzeugungsarbeit leisten. Interessieren würde ich mich aber natürlich, warum ihr Launchy nicht nutzt oder ob ihr eventuell sogar eine bessere Alternative kennt.

LINKS
http://www.launchy.net
http://www.webdomination.de
http://twitter.com/therealbaker

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