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[Video] Geektool Tutorial – Uhrzeit, Datum

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Dieser schicke OS X Desktop stammt von Florian. Aber nicht nur deshalb zeige ich ihn euch hier, sondern weil Florian gleich dazu einen tollen Screencast aufgenommen hat, in dem er sehr schön erklärt, wie er mit Tools wie Geektool diesen wunderschönen Desktop gezaubert hat. Viel Spass beim Nachbauen.

[youtube 4PK7-egdCK8]

Links
http://flostyler0408.deviantart.com/art/ScreenShot-v5-138411781
http://www.youtube.com/watch?v=4PK7-egdCK8
http://projects.tynsoe.org/en/geektool/

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[CydiaPerlen] QuickScroll 2

Heute möchte ich wieder ein MUST-HAVE-Tool für jeden Jailbreaker vorstellen: QuickScroll 2

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QuickScroll 2 findet man als kostenlosen Download in den BigBoss-Repos von Cydia. Danach befindet sich das Programm zu individuellen Einstellungen in der normalen iPhone bzw. iPod Touch Einstellungen.app (Settings.app).

Was macht QuickScroll 2?

Einfach gesagt ist es mit diesem Programm möglich, sehr schnell durch Seiten zu scrollen. Das betrifft neben den einzelnen iPhone Seiten auf dem Springboard beispielsweise auch sehr lange Webseiten im Safari oder sonstige sinnvolle Anwendungen.

Dazu lässt sich QuickScroll in den Einstellungen beliebig konfigurieren. Man kann praktisch für jede auf dem iPhone installierte App QuickScroll aktivieren bzw. deaktivieren und auch die Dauer und Art der Aktivierung selber (single tab, two-finger tab, triple tab…) festlegen.

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Einmal aktiviert, erscheint rechts bzw. auf dem Springboard unten ein transparenter Balken, mit dem man schnell und bequem zur gewünschten Stelle springen kann. Auf dem Springboard wird außerdem noch ein Nummern-Pad angeboten, mit dem man die gewünschte Seite auch direkt eingeben kann.

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Alles in einem eine perfekte Erweiterung zum kürzlich von mir vorgestellten Action Menu aus Cydia.

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[Twitter] Echofon (Twitterfon) – jetzt auch auf dem Mac

Auf dem iPhone ist Twitterfon (Pro) für mich schon lange ein fester Bestandteil. Ich darf sogar die neusten Betas testen. Naanstudio hatte bei Veröffentlichung vor ein paar Wochen alle seine Produkte namens technisch glatt gezogen. Alle Produkte heißen jetzt Echofon, sogar das sehr beliebte Firefox Plugin Twitterfox nennt man neuerdings Echofon für Firefox.

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Und seit gestern stellt naanstudio eine erste öffentliche Beta Version von Echofon für Mac zum Download und Testen zu Verfügung. Nicht das es schon genug Twitterclients auf der Mac Plattform gibt. Aber naanstudio möchte gerade mit dem Zusammenspiel der unterschiedlichen Clients punkten und so seine Käufer und Benutzer überzeugen.

So kann man seinen Twitteraccounts auf Echofon für Mac mit seinem Twitteraccount auf dem iPhone in Echofon synchronisieren. Soll also bewirken, dass ich nie wieder Tweets doppelt lesen soll. Dieses Feature konnte mich aber bisher nicht überzeugen. Es funktioniert nicht richtig bzw. stark zeitverzögert.

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Auch bei der GUI kann Echofon Tweetie noch lange nicht das Wasser reichen, auch wenn mir die simple, schmale Ansicht sehr gefällt. Die angedockten seitlichen Fenster mag ich aber persönlich gar nicht.

Die Einstellungen bzgl. Growl sind sauber umgesetzt und funktionieren perfekt. Gekürzte URLs werden auch automatisch aufgelöst und eigene Links werden bisher nicht veränderbar mit bit.ly verkürzt.

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Mehrere Accounts kann Echofon auch verwalten, ein sehr wichtiger Punkt, wie ich finde. Die Accounts wechselt man, wenn man unter auf sein Userbild klickt.

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Bilder kann man auch posten. Diese werden standardmässig auf twitpic hochgeladen und kann man sich genau wie in Tweetie in einen Vorschau-ähnlichen Preview aus der Timeline ansehen.

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Fazit

Also für eine erste Beta läuft Echofon sehr gut. Wenn das herausragende Feature der Synchronisation der unterschiedlichen Twitterclients richtig funktioniert, dann wird Echofon für den Mac sicher seine Käufer finden.
Echofon soll bis Ende des Jahres in einer finalen Version erscheinen. Preise gab naanstudio aber noch nicht bekannt.

Links
http://echofon.com/
http://echofon.com/twitter/mac/

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[iPhone] GPS auch für alte iPhones – RoqyGPS

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Mit RoqyGPS wurde eine Software entwickelt, die es iPhone 2G/3G/3GS und iPod Touch Besitzern ermöglichen soll, externe GPS Empfänger über Bluetooth zu benutzen. Eine erste Version ist jetzt als Public Version erhältlich. RogyGPS funktioniert natürlich nur auf „geöffneten“ Geräten und kostet 8€. Diese Software soll später auch direkt im Cydia Store erhältlich sein.

GPS ist so einer der Funktionionen, denen ich doch als iPhone 2G Besitzer hinterher weine. Die Funktionalität hätte ich doch sehr gern. Sei es um mich mal im Geocaching zuversuchen, meine Laufstrecken abzumessen oder mal die vielen GPS Apps auszuprobieren. RogyGPS funktioniert wohl mit einer Reihe von Apps aus dem iTunes Store zB. TomTom, Google Earth, RunKeeper, Navigon usw. und auch mit einer Reihe externer GPS-Geräte (siehe Liste).

Ich werde auf jeden Fall meinen Spieltrieb freien Lauf lassen und mir die Software zu legen, denn einen BT-338 habe ich noch rumliegen.

Ein ausführlicher Testbericht folgt.

Links
http://www.roqy-bluetooth.net/hardware.html

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[Mac] kurze Mauswege mit SecondBar

Mit SecondBar, einem kleinem, kostenlosen Tool für Mac OS X 10.6 „Snow Leopard“ zaubert man sich auf seinen zweiten Monitor eine zweite Menübar. Arbeitet man nämlich mit mehr als einem Monitor, werden die Mauswege zu dem Menü der Applikation machmal doch sehr lang.

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In der zweiten Menübar wird ganz rechts eine Uhr und ein Aufklapp-Menü eingeblendet. Links findet man wie gewohnt das Menü der aktiven Applikation. In den Einstellungen von SecondBar kann man festlegen, wie transparent diese zweite Menübar sein soll, wie sich die Shortcuts benehmen sollen usw.

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Es gibt aber auch ein paar Macken: vergisst man die SecondBar zu beenden, bevor man den 2. Monitor entfernt, findet man sich mit 2 Menübars wieder. Schließt den zweiten Monitor wieder an, vergisst es die ursprüngliche Anordnung. Das Tool ist also für wechselnde Umgebungen eher noch nicht so gut geeignet.

Die Idee ist aber gut und sehr sinnvoll wie finde ich SecondBar auch. Ich hoffe Andreas Hegenberg, der Entwickler von SecondBar bleibt an der Sache dran und entwickelt dieses nützliche Tool konsequent weiter.

Links
http://blog.boastr.net/

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MacPorts: noch mehr Software

Heute möchte ich, für alle die es noch nicht kennen, eine Art Softwareverwaltung für Mac OS X vorstellen, an die ein normaler Mac-Benutzer wohl kaum viel Freude haben wird, aber für alle diejenigen interessant sein könnte, die auf bestimmte Bibliotheken oder Tools aus der Open-Source Welt angewiesen sind, die man sich nicht so einfach wie sonst üblich installieren kann. Bei dieser Softwareverwaltung handelt es sich um MacPorts.

Um MacPorts zu installieren, lädt man sich von der MacPorts-Seite die zur OS X passende Version herunter. Unterstützt werden von Tiger angefangen, Leopard und mit der letzten Version 1.8 auch Snow Leopard. Im folgenden beziehe ich mich immer auf die Snow Leopard Version. Es sollte aber eigentlich kaum Unterschiede geben und so weit werde ich nicht ins Detail gehen.

Eine weitere unerlässliche Vorraussetzung für den Betrieb von MacPorts ist eine Installation der OS X Entwicklungsumgebung XCode. XCode bekommt man hier kostenlos bzw. befindet sich auf deinen OS X Installations DVD.

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MacPorts installiert alle nötige Sachen in das Verzeichnis /opt/local. Hier kann man sich auch gleich mal umsehen und wird eine typische Unix Verzeichnisstruktur vorfinden, mit einem eigenen „etc“-Verzeichnis, für die Konfigurationsdateien, „bin“- und „sbin“-Verzeichnisse für die ausführbaren Programme, „lib“- und „man“-Verzeichnisse für die Bibliotheken und den Manpages und so weiter. Diese Verzeichnisse gibt es selbstverständlich auch schon in der eigentlichen OS X Installation. Die MacPorts Installation legt aber vollkommen eigene an, um hier umabhängiger zu sein und damit man diese Installation auch wieder vollständig entfernen kann.

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Nach dem man das MacPorts Packet installiert, muss man noch ein paar Anpassungen in seine Shellumgebung vornehmen, damit auch alle Dateien automatisch findet und ausführen kann. Das MacPorts Installationstool fügt dazu automatisch der „.profile“ Datei in deinem Userverzeichnis folgende PATH Variable hinzu. Damit diese auch wirksam wird, muss man sein Terminal neustarten oder die .profile-Datei mit „source .profile“ laden.

# MacPorts Installer addition on 2009-09-26_at_11:11:31: adding an appropriate PATH variable for use with MacPorts.export
PATH=/opt/local/bin:/opt/local/sbin:$PATH
# Finished adapting your PATH environment variable for use with MacPorts.

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Die Ports an sich ist eine grosse Paket-Bibliothek mit Anweisungen, wie die Tools und Programme von einander abhängig sind und wie sie kompiliert werden können. Um die Ports auf den letzten aktuellen Stand zubringen benutzt man folgenden Befehl:

sudo port selfupdate

Dabei führt man den port Befehl mittels sudo als Admin-User aus. „selfupdate“ bewirkt die Aktualisierung der Ports Repositories.

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Der „port“ Befehl ist auch der Befehl, mit dem man alle möglichen Aktionen unternimmt. Die wichtigsten davon stelle ich jetzt kurz vor:

„port search <suchbegriff>“– sucht im Portsverzeichnis nach einer passende Software

„port install <portname>“ – installiert die gefundene Software

Gerade bei den ersten Versuchen werden viele Abhängigkeiten vorinstalliert bis die eigentlich gewünschte Software dran ist und eine Installation kann sich dann durchaus eine Weile hinziehen. Davon sollte man sich aber nicht entmutigen lassen.

Ich wollte mit dieser kleinen, einfachen Einführung zeigen, wie einfach es doch ist, sich auf diesen, wenn man sich daran gewöhnt hat, sehr bequemen Weg, Software auf seinen Mac nach zu installieren. Probiert es doch einfach mal aus. Eine ausführliche Anleitung und viele weitere Tipps findet ihr im zugehörigen MacPorts Wiki.

Links
http://developer.apple.com/tools/xcode/index.html
http://trac.macports.org/
http://www.macports.org/