Das früher oder später gute Sachen von Betriebssystemen wie in diesem Fall von OS X übernommen werden und eventuell weiter entwickelt und verbessert werden, ist kein Einzelfall und kann man sehr häufig beobachten. Daß ist aber, wie ich finde, eine gute Sache und beweist doch, daß die Integration und Entwicklung dieser Features sehr gut war. Macht aber auch deutlich, daß sich Betriebsysteme zum mindestens oberflächen-technisch immer mehr annähern. Finde ich auch in Ordnung, so wird der Umstieg von einem System zu einem anderen auch immer einfacher und der Benutzer hat so ein wenig mehr freie Auswahl. Das die Oberfläche nur die eine Seite des Spiegels ist, lasse ich heute mal einfach unerwähnt.

gloobus-1.jpg

Mein heutiges Beispiel für eben genanntes Phänomen ist Gloobus Preview. Eine Extension für den Standard Gnome Dateibrowser Nautilus. Gloobus Preview spendiert wie Quicklook unter OS X dem Finder eine Fullscreen-Vorschau incl. Coverflow von sehr vielen Dateitypen wie z. B. TXT , PDF, JPG, BMP, GIF, PNG, PSD, MP3, OGG, MPG, WMV, XCF, PSD. Und man benutzt es auch wie gewohnt einfach mit der Space-Taste.

Installation unter Ubuntu:

sudo -s
echo deb http://ppa.launchpad.net/tualatrix/gloobus/ubuntu jaunty main >> /etc/apt/sources.list
apt-key adv –keyserver keyserver.ubuntu.com –recv-keys 0624A220
apt-get update && sudo apt-get install gloobus-preview
apt-get upgrade
exit
nautilus -q && nautilus &


Fazit

Gloobus funktioniert schon sehr gut und man kann sich auch unter Ubuntu sehr schnell daran gewöhnen, so mit Dateien umzugehen. Wer mehr über die Entwicklung von Gloobus-Preview erfahren möchte, sollte mal einen Blick in das Blog von dem Entwickler Jordi Hernàndez werfen.

Links
http://gloobus.wordpress.com/

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