Archiv für September, 2009
[Mac] iArchiver: Verlosung – 10 Lizenzen
88Wie schon fast zur Gewohnheit geworden, möchten wir euch einmal in der Woche ein kommerzielles Programm vorstellen und dieses mit einer kleinen unverbindlichen Verlosung abschliessen. Nur so langsam gehen uns die Ideen aus. Und hier seid ihr gefragt. Habt ihr Vorschläge, welche Tools oder Programme wir hier unbedingt mal näher unter die Lupe nehmen sollten, dann schickt uns doch einfach eine Mail an team@aptgetupdate.de.

Heute habe ich einen näheren Blick auf iArchiver geworfen. Ein Packtool für Mac OS X, welches mit den markanten Worten: “The Mac way to work with archives” angepriesen wird. Dieses Tool kommt von dem Wiener Softwarestudio Dare to be Creative Ltd. , die unter anderen auch für MainMenu verantwortlich sind.
Die Installation von iArchiver gestaltet sich schon mal Mac-typisch sehr einfach. Man zieht dazu einfach das Icon in den Programmeverzeichnis.
iArchiver unterstützt sehr viele Packformate angefangen von RAR, über Stuffit, 7zip und den ganzen Standardformaten wie ZIP, TAR, GZ, BZIP2, aber auch Exoten wie ACE, ARJ, CAB, LZX usw. Konfiguriert man in den Einstellungen die Formate, dann öffnet iArchiver diese Formate automatisch und packt sie im selbigen Ordner aus. Für das Einpacken von Dateien und Ordnern kann man dann aus folgenden Formaten wählen: zip, dmg, 7z, tar.gz, tgz, tar.bz2, tbz, tar.Z und cpio.

Das interessanteste Feature befindet sich meiner Meinung nach auf dem dritten Tab des Tools, das Konvertieren. So kann man mit diesem Tool recht einfach und schnell Archive in ein anderes Archivformat umarchivieren. Das klappte in meinen Test sehr gut.
Archive lassen sich auch mit einem Passwort schützen. Hier werden aber nur das Zip und das 7z-Format unterstützt.
iArchiver ist in einer Demo Version als Download verfügbar, ist mittlerweile auch Snow Leopard-kompatibel und kostet 21€.
Verlosung
Nun seid ihr wieder am Zug. Hinterlasst nachfolgend einen “Muss ich haben!”-Kommentar und ihr seid im Spiel. Die Entwickler von iArchiver haben APTGETUPDATE 10 Lizenzen zur Verfügung gestellt, die wir hiermit gerne an die glücklichen Gewinner weiterreichen möchten. Das Gewinnspiel endet kommenden Dienstag, den 22. September 2009. Viel Glück!
Gloobus Preview: Quicklook für Ubuntu
15Das früher oder später gute Sachen von Betriebssystemen wie in diesem Fall von OS X übernommen werden und eventuell weiter entwickelt und verbessert werden, ist kein Einzelfall und kann man sehr häufig beobachten. Daß ist aber, wie ich finde, eine gute Sache und beweist doch, daß die Integration und Entwicklung dieser Features sehr gut war. Macht aber auch deutlich, daß sich Betriebsysteme zum mindestens oberflächen-technisch immer mehr annähern. Finde ich auch in Ordnung, so wird der Umstieg von einem System zu einem anderen auch immer einfacher und der Benutzer hat so ein wenig mehr freie Auswahl. Das die Oberfläche nur die eine Seite des Spiegels ist, lasse ich heute mal einfach unerwähnt.
Mein heutiges Beispiel für eben genanntes Phänomen ist Gloobus Preview. Eine Extension für den Standard Gnome Dateibrowser Nautilus. Gloobus Preview spendiert wie Quicklook unter OS X dem Finder eine Fullscreen-Vorschau incl. Coverflow von sehr vielen Dateitypen wie z. B. TXT , PDF, JPG, BMP, GIF, PNG, PSD, MP3, OGG, MPG, WMV, XCF, PSD. Und man benutzt es auch wie gewohnt einfach mit der Space-Taste.
Installation unter Ubuntu:
sudo -s
echo deb http://ppa.launchpad.net/tualatrix/gloobus/ubuntu jaunty main >> /etc/apt/sources.list
apt-key adv –keyserver keyserver.ubuntu.com –recv-keys 0624A220
apt-get update && sudo apt-get install gloobus-preview
apt-get upgrade
exit
nautilus -q && nautilus &
[youtube pc7228AW18Y]
[youtube tKgmjX2M5b4]
Fazit
Gloobus funktioniert schon sehr gut und man kann sich auch unter Ubuntu sehr schnell daran gewöhnen, so mit Dateien umzugehen. Wer mehr über die Entwicklung von Gloobus-Preview erfahren möchte, sollte mal einen Blick in das Blog von dem Entwickler Jordi Hernàndez werfen.
[Mac] Update, Update und noch mehr Updates
5Das erste Snow Leopard-Update 10.6.1 ist draußen, aber auch viele Programme und Plugins sind in den letzten Tagen erschienen, die jetzt wieder auf der neusten OS X Version laufen. Ich finde vielen Programmieren muss man einfach mal ein großen DANKE aussprechen, für die guten und schnelle Arbeit.
Ein paar gute und lobenswerte Beispiele habe ich mal herausgesucht:

ClicktoFlash – Safari (bzw. Webkit-) Plugin, um Flash nur dann zu aktivieren, wenn man es will.

Glims – ein vielseitiges und nützliches Safari Plugin

iStat Menus – mit der 2.0 läuft es endlich wieder und ich bin so froh, endlich wieder einen schneller Überblick über den Gemütszustand meines Rechners zu haben

Mail.appetizer – eingehende Mails in einer transparenten Vorschau anzeigen lassen
Links
http://www.machangout.com/DEV1b21
http://islayer.com/apps/istatmenus/
http://rentzsch.github.com/clicktoflash/
http://www.bronsonbeta.com/mailappetizer/
TTYtter: Twitterclient für TerminalNerds
19Schicke, komfortable Twitterclients wie zB. Tweetie oder Nambu haben sicher ihre Berechtigung, aber natürlich kann man sein liebstes Hobby auch im Terminal frönen. Mit TTYtter, einem auf Perl basierten Client, der doch einige, nicht geglaubte Funktionalitäten inne hat, die das Nerdherz bis zur Decke springen lassen, möchte ich euch einen sehr guten Vertreter dieser Gattung vorstellen.

TTYtter setzt curl und Perl ab Version 5.005 voraus. Beides ist unter Mac OS X ab 10.5 enthalten und funktioniert auch unter 10.6 prächtig. Man braucht sich also nur noch das Script herunter laden und kann schon loslegen.
Runterladen
curl http://www.floodgap.com:80/software/ttytter/ttytter.txt > ttytter
chmod +x ttytter
Starten und Einloggen
./ttytter -user=username:passwort
Benutzung
Um einen Tweet loszuschicken, kann man einfach losschreiben und mit Enter diesen an Twitter abschicken. Daneben gibt es aber noch eine Menge Befehle, die man benutzen kann. Ich zähle mal die wichtigsten kurz auf:
/refresh – Aktualisiert die Tweetsliste und zeigt die neusten Tweets an
/again – zeigt die letzten Tweets noch mal an
/short url – verkürzt dir eine lange Url mit dem Dienst is.gd
/url e4 – öffnet die Urls aus dem Tweets e4 (Mac User sollten vorher den Befehl “/set urlopen open %U” absetzen, damit die Urls im Standardbrowser geöffnet werden)
/history – zeigt die letzten Befehle an, die du abgesetzt hast
/reply (kurz: /re) tweetnr Text – sendet man eine Antwort an den Schreiber von Tweet Nummer tweetnr
/dm bzw. /dmagain – ruft man die Direct Messages ab
/replies – Abruf der eigenen Antworten
/delete tweetnr – löschen eines eigenen Tweets mit Nummer tweetnr
/whois username – Ausgabe der Informationen über den User username

/quit – beendet den Client
/help – Hilfeseite über die meisten Befehle
Die vollständige Liste der möglichen Befehle findet man hier.
Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit mit /set zur Laufzeit Variablen zu setzen, die das Verhalten von ttytter ändern. Zum Beispiel:
/set ansi 1 . Diese Konfigurationen kann man aber alternativ auch in die Konfigurationsdatei .ttytterrc schreiben oder ttytter beim Starten übergeben.
TTYtter bietet sogar Growl Support. Diesen aktiviert man mittles ./ttytter -notifytype=growl -notifies=dm,reply . Der Growl Support setzt aber das Vorhandensein von growlnotify voraus, ein Script welches man in dem Growl Installationsimage findet und nach /usr/local/bin installieren/kopieren sollte.
Fazit

Ich finde TTYtter toll und es birgt noch viele versteckte Features, die es gilt zu entdecken. Man kann es natürlich nicht nur unter OS X benutzen, sondern überall wo curl und perl laufen, also auch perfekt auf einem virtuellen Linuxserver. Und mit dem Quake-like Terminal Visor, welches jetzt übrigens aktuell in Version 2.0.1 auch wieder Snow Leopard kompatibel geworden ist, hat man immer einen sehr sehr coolen Twitterclient im Hintergrund laufen und kann diesen sehr schnell in den Vordergrund holen.
Links
http://www.floodgap.com:80/software/ttytter/
http://visor.binaryage.com/
[Ohne Worte] groß, größer, Google?
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Also ehrlich, da fällt mir sehr wenig dazu ein. Wem ist die neue, grosse Standard Google Suchmaske noch aufgefallen? Wer hat sich das ausgedacht? Alle guten Browser, die ich kenne, können Webseiten recht gut auch alleine vergrössern. Ich verstehe es nicht.
Hier gibt es ein Greasemonkey-Script, mit dem man die schmale, schicke Ansicht wiederherstellen kann.
[Mac] Facebook Notifications
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Facebook Notifications ist eine Mac Menubar Applikation, die dem geneigten Facebook-User immer auf dem Laufenden halten soll. Dazu bietet sie Growl Unterstützung und ein Menü für den schnellen Zugang zu Facebook.

Facebook Notifications ist kostenlos und kann man hier direkt geladen werden.
Links
http://www.facebook.com/apps/application.php?id=219303305471
Wally – Wallpaper ohne Ende
0
Wally kommt Mac-untypisch über einen Installer und wurde in Qt4 programmiert. Das Tolle an diesem Wallpaper-Management-Programm ist die Möglichkeit nicht nur Ordner und Dateien als Quellen für die Wallpaper festzulegen, sondern auch Flickr, Picasa, Photobucket, Pikeo und viele andere Online-Quellen zu benutzen. Diese kann man mit definierbaren Suchbegriffen füttern und so den Desktop intervallweise mit einem neuen Wallpaper auffrischen.
Wally bietet bisher leider keine Möglichkeit, mehrere Bildschirme zu unterstützen, aber das kann vielleicht der eine oder anderen verschmerzen.

Wally Features:
· History support
· Many wallpaper layouts available on all platforms
· EXIF data available over picture and in system tray tooltip
· Save downloaded photos
· Run-time folder change detection in “Folder” mode
· Proxy support
· It supports KDE3, KDE4, Gnome, XFCE4, Fluxbox, Blackbox, FVWM (unstable), WindowMaker window managers, OS X, Windows
Wally ist kostenlos und für Linux, Windows und Mac OS X verfügbar. Ist auf jeden Fall nett, um mal ein wenig Abwechslung auf dem Desktop zu bekommen.
Links
http://www.becrux.com/index.php?page=projects&name=wally
(via)
[Games] Renne um dein Leben – Canabalt
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Canabalt ist ein sehr schnelles, spassiges Jump’n'Run auf Flash-Basis für den Browser. Ideal um die Zeit bis heute Abend rum zu bekommen ;)
Eine iPhone Version ist wohl in Planung. Probiert es mal aus!

Mein Rekord: 1467m , aber da geht bestimmt noch mehr.
Links
http://adamatomic.com/canabalt/
(via Twitter)
Spotify und kein Ende…
69Gestern Nachmittag erreichte mich folgende Email:
Information regarding your Spotify account
Dear Spotify user,
We’re writing to you in regards to your Spotify account which up until now you’ve been using free of charge. While we are really happy that you are enthusiastically using Spotify, we are unfortunately going to have to restrict access to your free account.
Spotify is currently available in six countries: Sweden, Norway, Finland, Spain, France and the UK. We never intended to allow use of our service outside of those countries and we do not run any adverts on your account like we do in the launch countries. For this reason we have to restrict your account, you will be able to log in to Spotify and view music and playlists but not listen to any music.
We are sorry that we have to take this step. We do hope to launch our free service in more countries in the future.
If you have any questions regarding this please feel free to contact our support team. (support@spotify.com)
Regards,
The Spotify team.

Schlussendlich bin ich ein wenig sauer über die Aktion aber irgendwann musste die Bombe ja mal platzen. Mein guter alter “deutscher” Account ist ab sofort tot bzw. beschnitten. Ich kann mich zwar, wie in der Mail beschrieben, weiterhin problemlos einloggen und Musik suchen aber beim Abspielen erscheint folgende Fehlermeldung:
Was bleibt mir / uns also übrig?
Erstens
Einen neuen Spotify-Account mit “Sitz” in Schweden, Norwegen, Finnland, Spanien, Frankreich oder Großbritannien erstellen und dann über unseren altbekannten Proxytrick diesen Account alle zwei Wochen “verlängern”.
Zweitens
Über irgendwelche (kostenlosen) VPN-Dienste aus den zulässigen Ländern den deutschen Account auf Schweden, Finnland etc.pp. umstellen und dann einfach “normal” weiter nutzen. Hier bleibt natürlich die Frage nach den entsprechenden (kostenlosen) VPN-Diensten und welches Land sich dafür am besten eignet?!
Die erste Variante funktioniert zu 100%… Die zweite konnte ich bisher noch nicht ausprobieren. Vielleicht kann jemand von euch ein kleines HOW-TO für Windows und Mac in den Kommentaren hinterlassen.
@Janina,
oder kennst du noch andere Möglichkeiten?! ;)
LINKS
http://www.spotify.com




