Archiv für September, 2009
[Mac] Icons per Hand ändern
15Jeder steht sicher irgendwann mal vor dem Problem, dass ihm irgendein Icon auf seinem Mac nicht gefällt.

Mir erging es bei Path Finder genau so und ich wollte das altes Finder-Icon leicht abgeändert (zur besseren Unterscheidung vom Apple-Finder) wieder zurück haben.
Dazu baut man sich zuerst in seinem favorisierten Bildbearbeitungsprogramm ein passendes Icon und speichert dieses als JPEG, PNG, GIFF oder einem anderen Format ab. Damit ist die Grundlage gelegt und es geht wie folgt weiter:
- Jetzt das gerade toll designte Icon in der Vorschau oder noch im Bildbearbeitungsprogramm mit ⌘ + A komplett markieren und durch ⌘ + C in die Zwischenablage kopieren.
- Danach das betreffende Programm oder Verzeichnis, von dem das Icon verändert werden soll, mit einem Klick markieren…
- …und das Informationsfenster zu diesem Programm oder Verzeichnis durch den Shortcut ⌘ + I aufrufen.
- Nun in diesem Informationsfenster das kleine Icon oben links markieren (blauer Rand sollte zu sehen sein)…
- …und durch den Shortcut ⌘ + V die vorher erstellte Zwischenablage einfügen.
Das war es auch schon und man kann sich nun ohne extra Tools seines neuen Icons erfreuen.
Wer nun immer noch Schwierigkeiten hat, sollte sich den kleinen Screencast unseres Kollegen Zettt von http://www.macosxscreencasts.com ansehen.
[youtube Kj_Rl6VxQWE]
[UPDATE]
Auf zweifachen Wunsch: Mein Path Finder Icon.
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[Projekt Strandfigur] 1000-Seen-Marathon
8Zu diesem Thema gab’s ja lange nichts mehr. Liegt vielleicht daran, daß sich die Strandsaison langsam dem Ende neigt. Nichtsdestotrotz oder vielleicht auch als Negativvorlauf zu den Weihnachtsvöllereien eine kleine Aktion für Wassersportbegeisterte:
Es gibt ihn schon eine Weile und ich selbst nehme dieses Jahr zum dritten Mal teil. Was ist das überhaupt? Nun ja, ganz 1000 Seen werden nicht befahren, aber es geht schon darum, eine bestimmte Distanz per Muskelkraft in einem Boot auf dem Wasser fahrend zu bewältigen. Die Auswahl ist dabei sehr vielfältig. Es stehen zunächst mal drei Streckenlängen zur Auswahl:
- 21km für Familien und Einsteiger (Halbmarathon)
- klassische 42km (Marathon)
- und für die Freaks 62km (Langstrecke)
Auf diesen Strecken kann sich in verschiedenen Altersklassen mit den unterschiedlichsten Gefährten betätigt werden. Generell gibt es Kajaks (also diese Paddelboote mit Doppelpaddel) und Kanadier (die Dinger, mit denen Winnetou immer rumschippert, mit Stechpaddel). Beide jeweils als Einer oder Zweier, die Kanadier auch noch mit mehr Teilnehmern und wer will, beides auch als Rennboot.
Ich für meinen Teil mag am liebsten Kajaks und hab mich immer für den Marathon im Einer-Kajak entschieden. Hört sich alles schlimmer an, als es ist. Wer schon mal so ein Böötchen bewegt hat, kann sich zumindest die kleine Strecke zum reinschnuppern zutrauen. Man muß ja beim ersten Mal auch nicht gleich gewinnen. :) Am Ende hingen mir zugegebermaßen aber immer ganz schön die Flüchten runter. Das ist dann ja aber wohl auch der Sinn der Veranstaltung, was die Strandfigur anbetrifft.
Der 1000-Seen-Marathon hat immer einen sehr schönen Rahmen. Man reist am Freitag an. Dort hat man dann Gelegenheit, sich mit den vielen anderen Gesinnungsgenossen zu unterhalten, die zahlreichen interessanten Aussteller von Wassersport- und Outdoorzubehör zu besuchen oder auch nur schlicht ein Bierchen am gemütlichen Lagerfeuer zu trinken.
Aber bitte nicht zu viel, denn am nächsten Tag geht’s dann morgens je nach Strecke gegen 8:30 auf die nasse Piste. Wer die Mecklenburger Seen kennt, weiß um die reizvolle Natur. Hier ist wohl auch der Grund der Namensgebung der Veranstaltung zu suchen. Die Veranstalter haben wirklich schöne Strecken ausgesucht. Am Anfang herrscht meist großes Getümmel, später zieht es sich dann auseinander und man bekommt bestimmt Gelegenheit, darüber nachzudenken, was zum Teufel man denn hier eigentlich treibt. Besonders, wenn man auf dem letzten Drittel der 42km-Distanz von gefühlt über 60jährigen Teilnehmern der Langstrecke ganz entspannt überholt wird und diese kaum zu schwitzen scheinen. Aber Durchhalten ist gefragt. Wenn man es locker angeht, eigentlich auch kein Problem. Die Veranstaltung ist außerdem gut abgesichert (Wasserwacht allen ortens) und keiner wird zurückgelassen, wenn er es nicht schafft oder ein Problem hat.
Wenn man nach der Zielankunft, bei der es für jeden ein Foto gibt, seine Wunden geleckt hat, kann man versuchen, mit den kaputten Flügeln das eine oder andere isotonische Getränk auf Gerstensaftbasis zu heben und den Abend bei Musik und Lagerfeuer ausklingen lassen. Am Sonntagvormittag ist dann die Siegerehrung und eine große Tombola, bei der sich die Sponsoren eigentlich nie lumpen lassen. Ich hab bis jetzt jedes Mal gewonnen. Dann geht’s gemütlich nach hause.
Wer Lust bekommen hat, in schöner Umgebung etwas für seinen aus der Form geratenen Körper zu tun, kann sich hier anmelden. Die Startgebühr beträgt 15 Euro. Vielleicht treffen wir uns ja dort – ich hab mich gerade angemeldet…
LINKS:
http://www.1000seen-marathon.de
[Mac] Path Finder 5 + Verlosung
204Immer wieder Sonntags… Moment, sorry – wie wir haben schon Dienstag?! Egal, heute möchte ich euch Path Finder 5 vorstellen und das Ganze am Ende mit einer kleinen Verlosung abschließen.

Für viele ist der im Mac OS X integrierte Dateimanager “Finder” ja das Non Plus Ultra. Nein, ich nenne keine Namen ;) War es für mich aber auch, bis ich vor einigen Wochen auf Path Finder 5 gestoßen bin. Dieses Programm ist ein vollständiger Finder-Ersatz und bietet zudem unzählige Funktionen, die ich beim originalen Finder, zumindest unter OS X 10.5, immer vermisst habe.
Daran erkennt ihr schon, dass ich weiterhin unter Leopard arbeite und in diesem Review demzufolge der “alte” Finder meinen Vergleichen standhalten muss.
Beginnen möchte ich mit der Optik. Hier ist im ersten Moment kein großer Unterschied zu erkennen. Links befindet sich die Sidebar, die Icons sind gleich ect.pp. . Wer aber genauer hinschaut, findet recht schnell die kleinen aber feinen Unterschiede.
Ein nettes Feature ist beispielsweise die Path Bar, mit der ich immer weiß, in welchem Pfad ich mich befinde. Hier ist es zudem möglich sofort und ohne Umschweife durch einen Klick in den jeweiligen Überpfad zu wechseln.

Zusätzlich gibt es die so genannte Bookmarks Bar. Diese befindet sich direkt über dem Dateifenster und bietet schnellen Zugriff auf die dort angezeigten Verzeichnisse und deren Inhalt. Diese Bookmarks Bar erinnert in ihrer Funktion ein wenig an die Favoriten im Safari und soll auch genau so genutzt werden.

Des Weiteren unterstützt der Path Finder Tabs, wie sie beispielsweise auch im Safari oder Firefox üblich sind. Und um ehrlich sein: Genau dieses Feature war dafür verantwortlich, dass ich beim Path Finder gelandet bin. Um Tabs zu nutzen, muss man einfach den gewohnten Shortcut ⌘ + T drücken.

Außerdem bietet Path Finder mehrere verschiedene Ansichten. Das geht von der normalen Ein-Fenster- über die Zwei-Fenster-Ansicht, sowohl mit als auch ohne Sidebar bis zur Detailansicht inkl. Vorschau für einzelne Dateien.
Apropos Ansicht: Hier ist Path Finder wirklich vorbildlich. So kann man sich mit einem Klick laufende Prozesse ansehen, beenden und neu starten oder zusetzt benutze Ordner und Dateien ansehen. Zusätzlich wird das Terminal unkompliziert integriert.
Der Programmstarter agiert im übrigen wie das altbekannte Quicksilver. So lassen sich direkt über den Starten-Knopf im Path Finder oder über das Path Finder Icon in der OS X Menüleiste durch Eingabe einiger Buchstaben Anwendungen starten. Natürlich kann man hierzu auch einen Shortcut definieren.
Ein wirklich geniales Feature versteckt sich hinter Drop Stack. Hier können einzelne Dateien aus einem oder mehreren Verzeichnissen in eine Art Ablagestapel gezogen und in einem Rutsch an einen anderen Ort kopiert, komprimiert oder sonst was werden. Richtig eingesetzt, spart man hier eine Menge Zeit.
Zudem werden Features wie Quick Look, eine eigene Vorschau, integrierte Stuffit Engine (packen und entpacken von Dateien), sicheres Löschen, ein eigener Texteditor, verschiedene Spotlight Suchmodi direkt im Path Finder sowie sehr viele andere kleine Sachen unterstützt, die an dieser Stelle den Rahmen sprengen würden.
Path Finder mag in seinem Umfang erstmal abschrecken aber je länger man ihn nutzt, desto mehr weiß man ihn zu schätzen. Wer nun neugierig geworden ist, sollte sich die 30-Tage-Testversion installieren. Einen kleinen Screencast gibt es an dieser (externer Link zu einer *.mov Datei) Stelle zu sehen.
Zum Ende möchte ich noch kurz eine häufig gestellte Frage ansprechen:
“Wie bekomme ich, nachdem ich in den Einstellungen den Path Finder zum Standard-Dateibrowser gemacht habe, den Apple-Finder aus dem Dock heraus?” Leider lässt sich Apples Finder nicht so ohne weiteres aus dem Dock entfernen. Daher muss man im Path Finder Menü diese Funktionalität erst aktivieren.
Path Finder 5 kostet 39,95 $ und setzt minimal Mac OS X 10.5 voraus. Außerdem ist Path Finder in der aktuellen Version 5.1.5 zu 100% Snow Leopard kompatibel.
Gewinnspiel
Nun seid ihr wieder am Zug. Hinterlasst nachfolgend einen “Muss ich unter allen Umständen haben!!!”-Kommentar und ihr seid im Spiel. Entwickler Cocoatech hat APTGETUPDATE drei Lizenzen zur Verfügung gestellt, die ich hiermit gerne weiterreichen möchte. Das Gewinnspiel endet kommenden Sonntag, den 06. September 2009. Viel Glück!















