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Mac OS X: für alle – Psystar macht es möglich?

Die Geschichte mit Psystar und Apple nimmt wohl auch niemals ein Ende. Wir erinnern uns an die kleine Firma, die aus Normalo-PCs Normalo-PCs mit OS X baut und verkauft. Und das millardenschwere, weltweit operierende Unternehmen Apple schafft es nicht, gegen diesen kleinen Newcomer Herr zu werden.

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Und jetzt hat sich Psystar einen neuen Deal ausgedacht: Psystar verkauft jetzt einfach frech Mac OS X für alle Rechner bzw. will es an andere Hardware-Hersteller in einem OEM Lizenzprogramm inkl. ihres Bootloaders lizenzieren.

„The Licensing Program will allow computer manufacturers the opportunity to ship the certified systems pre-configured with DUBL and OS of choice including Windows 7, Windows Vista and several flavors of Linux. These systems would also be compatible with Mac OS X Snow Leopard and receive normal software updates through the use of ‚Safe Update“ technology.“

Natürlich wird das Apple noch mehr graue Haare bereiten und die Anwälte werden bestimmt auch schon wieder scharf gemacht. Apple kämpft derzeit an vielen Fronten und macht sich in diesen Zeiten sehr oft wenig Freunde (Google, Palm). Das war schon mal anders. Ist aber vielleicht der Preis des großen Erfolges.

Wir wissen es nicht, aber wir beobachten aus weiter Ferne mit einem leichten Grinsen auf den Lippen und sind gespannt, wie sich diese Geschichte weiterentwickeln wird.

Links
http://www.psystar.com/

via Appleinsider

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

5 Kommentare

  1. Pingback: Tweets die Mac OS X: für alle – Psystar macht es möglich? - aptgetupdate.de erwähnt -- Topsy.com

  2. Mensch, mensch, ich meine es ist nichts verkehrt daran Apples Monopolstellung mal ein bisschen anzugreifen.
    Ich befürchte aber, dass Apple wenn es auf Dauer so weitergeht, mit dem gleichen Registrierungs und Lizenzsch*** anfängt wie die Redmonder Lizenzchaoten. Nicht weil es tatsächlich nötig wäre oder helfen würde, aber weil einige übereifrige Mittarbeiter jetzt unbedingt etwas tun wollen.