Archiv für November, 2009
[Mac] Screenflow 2.0 + Verlosung
166Auf Screenflow 2.0 habe ich ehrlich gesagt, schon eine gefühlte Ewigkeit gewartet, da wir diese Software schon sehr lange auf dem Plan haben und hier vorstellen und verlosen wollten, aber die Entwickler hielten uns immer zurück mit dem Versprechen einer baldigen neuen, frischen Version. Und seit ein paar Tagen ist diese nun da und ich kann endlich drüber schreiben und euch sogar 2 Lizenzen hier in dem gewohnten Verlosungsmodus anbieten. Mehr dazu wie immer unten im Artikel.

Screencasting-Software wie eben Screenflow haben es seit Snow Leopard und der neuen Quicktime Version X nicht so einfach, da jetzt die rudimentäre Möglichkeit des Desktop-Abfilmens schon im System mitgeliefert wird. Aber Screenflow kann mit Features punkten, die für den einen oder anderen doch den Kauf der nicht ganz billigen Software rechtfertigen könnten.

Was ich an Screenflow schon immer recht gut fand, war die Möglichkeit, mehrere Quellen zB. den Desktop und die iSight Kamera gleichzeitig auf zunehmen. Das gleich gilt auch bei Audio. Die aufgenommenen Sachen können dann beim Schneiden wahlweise und einzeln bearbeitet werden, da sie in einzelnen Spuren aufgenommen wurden.
Bei ScreenFlow nimmt man also erst auf und bearbeitet dann das Ergebnis direkt nach.

Die neue Version 2.0 bietet gegenüber der Vorgängerversion eine neue YouTube-Export-Funktion, wie man sie zum Beispiel auch aus iMovie oder Quicktime X her kennt. So können aufgenommene Videos direkt auf Youtube veröffentlicht werden. Die Exportgeschwindigkeit wurde darüber hinaus wesentlich verbessert.
Eine weitere Neuerung sind die neuen Übergänge zwischen unterschiedlichen Videoclips. Hier sind viele zwei- und auch dreidimensionale Übergänge hinzugekommen. Videoclips können jetzt auch einzeln pausiert, beschleunigt oder verlangsamt werden.
Screenflow 2.0 ist in dieser Version für OS X 10.6 optimiert worden und kostet 99 $ bzw. als Upgrade für Besitzer der Vorversion 29 $. Wer es gerne mal testen will, findet eine zeitlich limitierte Trial Version auf der Produktseite von Screenflow.
Wer eine All-in-One Lösung sucht, ohne mit mehreren Tools arbeiten zu wollen, der findet in Screenflow eine Software-Lösung, die einem beim Aufnehmen und Nachbearbeiten sehr gut unterstützen kann.
Wo es viel Licht gibt, gibt es meistens auch ein wenig Schatten: so hatte ich bei meinen Test einen Absturz von Screenflow zu verzeichnen und hatte schon Angst, dass die ganze Aufnahme und die Änderungen daran verloren sein würden. Aber nach einem Neustart der Software stand alles wie zu letzt zur Verfügung. Ich denke an der Stabilität wird noch ein wenig gearbeitet. Darüber hinaus hatte ich Schwierigkeiten beim Youtube Export, was man aber auch auf Youtube zurück führen könnte, es wurde ja teilweise von Ausfällen über das Wochenende bei Youtube berichtet.
Testvideo mit Screenflow 2.0:
Mein OS X Dock und Menuebar – kurz erklärt
Als kleines Schmankerl habe ich gestern Nacht noch schnell ein Beispielvideo bzw. Screencast aufgenommen, um zu zeigen, was man mit Screenflow in wenigen Minuten erzeugen kann. Mit ein wenig mehr Mühe, besonders bei der Vorbereitung und Durchführung eines Screencast, kann man sicher sehr gute Ergebnisse produzieren. Ich habe einfach mal so aus dem Stehgreif in ein paar Minuten meinen OS X Desktop insbesondere meine Apps aus dem Dock und in der Menuebar aufgezählt. Das sollte sicher kaum von Interesse sein, soll wirklich nur zeigen, was man mit Screencast so zaubern kann, auch wenn ich nur ein paar Features benutzt.
[youtube OnVkjYhg48w]
Verlosung
TeleStream hat uns dieses Mal 2 Lizenzen von ScreenFlow 2.0 zur Verfügung gestellt, die wir hier an dieser Stelle gerne an euch verlosen möchten. Hinterlasst dazu einfach einen “muss ich unbedingt haben” Kommentar und ihr landet bei uns im Lostopf. Viel Glück dabei und vielen Dank an Telestream für die Lizenzen. Die Verlosung endet in einer Woche am 09. November 2009.
Links
http://www.youtube.com/watch?v=OnVkjYhg48w
http://www.telestream.net/screen-flow/overview.htm
[Mac] MacDailyBox – Jeden Tag ein neues Angebot
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Nicht nur bei Quelle ist der Ausverkauf gestartet, sondern auch bei MacDailyBox. Ähnlich wie bei MacUpdate wird hier täglich ein neues Software als Schnäppchen angeboten. Gestartet ist MacDailyBox mit Involer, eine Software für die Verwaltung von Rechnungen. Normalerweise kostet diese 34,99$. Für ein paar Stunden gibt es diese noch für weniger als 10$.
[Mac] Afloat – OS X Fenster transparent und mehr
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Ich muss ja mittlerweile schon selbst hier die eigene Blog-Suche benutzen, um zu schauen, ob ich über das einer oder andere Tool schon einmal berichtet habe oder nicht. Und ich war mir eigentlich sehr, sehr sicher, dass ich über Afloat hier schon einmal etwas geschrieben habe. Aber in der Ergebnisliste strahlt mich nur ein “Nichts gefunden” an. Nicht gut und deshalb und auch weil Afloat seit einigen Tage endlich Snow Leopard kompatibel geworden und mit ein paar netten, neuen Features veröffentlicht worden ist, möchte ich das natürlich gerne nachholen.
Afloat ist Freeware bzw. OpenSource (LGPL), ist ein SIMBL Plugin und könnte man als Erweiterungs-Toolkit für die OS X Fensterverwaltung bezeichnen. Gleich vorneweg: Afloat funktioniert nur mit Cocoa Apps. Aber bis auf iTunes gibt es ja kaum noch populäre Apps die Carbon-basiert daher kommen.
Das Installationspaket bringt SIMBL mit, falls es noch nicht installiert ist. Nach der Installation sollte man sich einmal ausloggen bzw. den Rechner neu starten. Danach findet man in jedem Programm, welches von Afloat unterstützt wird unter “Fenster” bzw. “Window” ein erweitertes Menü.

Mit Afloat kann man nun Fenster transparent machen, sie immer über allen Fenstern schweben lassen oder die Fenster auf allen Desktops festtackern. Im Beispiel ist Tweetie zu sehen: tansparent und mit aufgeklappten Afloat-Menü.

Mit Afloat kann man Fenster mit der Maus überall anfassen, um sie zu bewegen, nicht nur wie üblich an der oberen Fensterleiste. Daran gewöhnt man sich so schnell ;) das ist wirklich super praktisch. Um diesen Effekt zu aktivieren drückt man Ctrl-Apfel und kann jetzt mit der Maus das zu verschiebende Fenster überall anpacken und dann bewegen.
Genauso gut gibt es die Möglichkeit per Shortcut die Fenster transparent zu machen oder sie in der Grösse zu ändern.

Hat ein Programm eine Datei geöffnet, kann man mit dem Menü-Befehl “Fenster->Show Windows File in Finder”, diese sich im Finder anzeigen lassen.
Ich habe die Version 2.2 seit ein paar Tagen laufen und kann keine negativen Effekte auf Programme oder OS X feststellen und deshalb kann man ich es wohl für Leute empfehlen, die auf solche zusätzlichen Gimmicks stehen. Viel Spass beim Ausprobieren.
Links
http://code.google.com/p/afloat/
http://infinite-labs.net/afloat/#download
Review: XSight Touch – OneForAll
6Meinem Fernbedienungs-Chaos im Wohnzimmer Herr zu werden, geistert mir schon eine ganze Weile im Kopf herum. Immer liegen 4 bis 5 Fernbedienungen auf unserem Wohnzimmertisch bzw. da wo man sie gerade mühselig wieder findet. Aber irgendwie habe ich Lösungen mit so genannten Multifunktions-Fernbedienungen immer wieder verworfen, da ich dachte, diese könne niemals alle Gerätefernbedienungen so gut steuern, wie die original zum Gerät gehörende Fernbediener.

Nun bin ich aber in der glücklichen Lage, dank dieses Trigami-Reviews und der Firma OneForAll, ein solches Funktionswunder ausführlich testen zu können. Habe mich wirklich darauf gefreut.
Nach dem ich mich mal wieder über die Vollkörper-Plastik-Verpackung aufgeregt habe und die XSight Touch aus dieser mühselig befreit habe, konnte es endlich losgehen. Ich kann es mir nicht verkneifen, aber diese Verpackungen sind einfach Schrott: erstens ist die Verletzungsgefahr bei den scharfen Kanten sehr hoch und außerdem steht man nach dem Auspacken ohne Verpackung da. Finde ich wirklich nicht gut und ich spreche damit alle Hersteller an, die auf solche Benutzer-unfreundlichen Verpackungen setzen.

Bevor ich aber genauer auf meine persönlichen Erfahrungen eingehe, möchte ich noch die technischen Daten der XSight Touch und dem kleineren Bruder XSight Colour aufzählen:
Xsight Touch:
- 2.2“ Farbtouchbildschirm (5,5 cm)
- Touchnavigationsbar
- Ersetzt bis zu 18 Originalfernbedienungen/Steuert bis zu 18 Geräte
- Akku + Ladestation
Preis: Amazon 145 € / UVP 179 € Hersteller
Xsight Colour:
- 2.2“ Farbbildschirm (5,5 cm)
- Ersetzt bis zu 18 Originalfernbedienungen/Steuert bis zu 18 Geräte
- Batterien
Preis: Amazon 91 € / UVP 129 € Hersteller
Nachdem ich die erste Hürde überwunden hatte, stand ich aber auch recht schnell vor der zweiten Hürde. Für die Konfiguration braucht man einen Windows-Rechner und den Internet Explorer, da die Software zwingend ActiveX voraussetzt. Ich habe mir dann die Touch erst mal so vorgenommen und konnte 3 meiner 4 Fernbedienungen jeweils mit nur einem Tastendruck konfigurieren. Nur mein Sat-Receiver, ein Homecast S8000 war nicht gelistet und wurde auch nicht erkannt. Aber trotzdem bin ich erst mal positiv überrascht. Fernseher, DVD-Player und Verstärker wurden korrekt erkannt und konnten innerhalb von wenigen Minuten über diese Multifernbedienung bedient werden. Die Xsight Touch kann man also auch durchaus ohne Konfigurationssoftware am PC einstellen.

Will man die gesamten Features der Xsight Touch nutzen, dann kommt man aber um die Benutzung der Software am PC nicht herum. Schnell ein XP in einer virtuellen Maschine installiert und ich konnte auch die auf einer CD beiliegende Software EZ-RC installieren. Für die Benutzung der Software ist zwingend ein Internet-Zugang erforderlich. So muss man sich auch vor der Benutzung erst einen Account beim Hersteller anlegen. Hier wäre zu kritisieren, dass man hierbei eher unsinnige Angaben wie Alter oder Wohnort machen muss.
Nach der Installation der Software wird dann automatisch die per USB angeschlossene Xsight Touch auf den aktuellen Stand gebracht, heißt die Firmware der Fernbedienung wird aktualisiert. Das dauerte auch nur wenige Minuten.

Nun kann man anfangen die schon getätigten Konfigurationen zu übernehmen oder komplett neu anzufangen. Ich habe die Konfiguration von dem Gerät geladen und wollte nun als erstes meinen fehlenden Sat-Receiver hinzufügen. Was mir auch sehr schnell mit der Herstellernummer vom Sat-Receiver gelang. In der Software gibt es eine Unmenge mehr Hersteller, als sie auf der Xsight gelistet sind. Ist das Gerät absolut nicht vorhanden, kann man aber auch jede Taste per Hand einzeln einstellen.
Verarbeitung
Die Xsight Touch besteht komplett aus Plastik und in der Mitte aus Gummi. Liegt sehr gut in der Hand, könnte sich aber noch etwas hochwertiger anfühlen. Die Tasten drücken sich allesamt sehr leicht und der blaue Hintergrund macht im Dunklen viel Sinn. Das Display spiegelt mir etwas zu sehr. Regelt man dieses etwas herunter, kann man aber damit gut leben.
Das Touchdisplay ist nicht vergleichbar mit Touchdisplays, wie sie zum Beispiel im iPhone verbaut werden. Es gibt quasi nur 6 berührungsempfindliche Stellen, die hier aber sicherlich ausreichen, um Tasten nachzubilden. Unter dem Display befindet sich noch ein berührungsempfindlicher Bereich (Touchslidebar), der für mehrseitige Anzeigen genutzt werden muss. Intuitiv fand ich es erst nicht, aber nach ein paar Minuten und einer ersten Wizard Einweisung gewöhnt man sich auch daran.

Features
Eine Multi-Fernbedienung macht aber nicht nur Sinn, wenn man viele einzelne Fernbedienungen ersetzen/zusammenfassen will, sondern bietet darüber hinaus auch noch einige interessante Sachen, die mir vorher so gar nicht bewusst waren.
So kann man für alle Familienmitglieder einzelnen Benutzerprofile einrichten und die Xsight einzeln so abstimmen, wie man es will. Das erfordert dann natürlich die Benutzung der EZ-RC™ Software und ein wenig Zeit. Kann sich aber dann doch lohnen, gerade wenn in der Familie große Altersunterschiede anzutreffen sind.

Man kann auf dem Display bis zu 72 Lieblingssender inklusive Sender-Logo einstellen, so dass man sehr schnell durch die eigenen Lieblingssender zappen kann. In Verbindung mit den Benutzerprofilen findet man so recht schnell seine eigenen Lieblingssender wieder.
Ein weiterer cooler Anreiz für den Kauf einer solchen Fernbedienung sind die Aktivitäten. Unter Aktivitäten versteht man die Zusammenfassung von Aktionen, die zu einem bestimmten Zustand führen sollen. Zum Beispiel wenn ich DVD schauen will, muss ich meinen Verstärker und DVD Player anmachen und die Soundausgabe umschalten. Das alles kann ich nun auf eine Taste legen. Super praktisch.
Als letztes möchte ich noch den als separates Zubehör erhältlichen Xsight Touch RF Extender (UVP 79 €) eingehen. Mit diesem Zubehör braucht man zu seinen Geräten für die Bedienung keine direkte Sichtverbindung mehr und kann diese auch durch Wände und in Schränke bedienen.
Fazit
Die Xsight Touch und auch die Xsight Colour sind nicht 100% perfekt, aber sicher ihr Geld wert. Die Nachteile wie die Vorausetzung eines Windowssystem stören wohl auch nur wenige Käufer. Ich habe mich recht schnell daran gewöhnt und möchte sie ehrlich gesagt auch nicht mehr missen. Leider kann ich die Xsight aus Mangel an Erfahrung mit anderen Universalfernbedienungen anderer Hersteller nicht vergleichen.
Nicht zufrieden? Geld zurück!
Für alle die noch skeptisch sind, bietet One For All ab sofort ein ganz spezielles Angebot. Einfach eine Xsight (Touch oder Colour) kaufen und vier Wochen ganz bequem entdecken und ausprobieren. Falls der Kunde nicht zufrieden sein sollte, hat er nach Ablauf der Probezeit die Möglichkeit, seine Xsight zurück zu schicken und bekommt den Kaufpreis voll erstattet. Mehr Informationen gibt es unter http://www.oneforall.de/moneyback.
Links
Xsight Touch bei Amazon
Xsight Colour bei Amazon
http://www.oneforall.de/moneyback
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