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Das Newton ehh iPad Disaster… oder doch nicht?

Mit viel Freude hab ich gestern Apples neueste Keynote erwartet. Ich glaube uns war allen klar, dass das iPad kommen wird. Was mir nicht klar war ist, dass man sich zwei Stunden darüber auslassen kann und viel wichtigere Sachen vernachlässigt bzw. überhaupt nicht erwähnt hat.

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Dennoch möchte ich Apple hier nicht den schwarzen Peter zuschieben. Die „Fanboys“ lechzten nach diesem Stück Technik und da war es nun in all seiner Pracht…

Nachfolgend möchte ich mit Oliver ein Für und Wieder für das iPad aufstellen und vor allem feststellen ob sich ein Kauf lohnt:

Größe / Display

Das iPad hat ein 9.7 Zoll großes LED-backlight Display mit einer Auflösung von 1024×768 Pixeln. Außerdem ist es 13,4mm dick.

Gewicht

Mit 680 bzw. 730 Gramm für das 3G Modell bringt das iPad ordentlich was auf die Waage. Ich sage mal voraus, dass man sich spätestens nach der siebten Seite in Goethes Faust einen Tennis…. eh iPad Arm holt ;)

Multi-Touch

Hier liegt ohne Zweifel die große Stärke vom iPad. Die Technologie soll der des iPhones ähnlich sein, nur ans größere Display angepasst. Das soll es extrem akkurat machen. Man darf also gespannt sein… Des Weiteren ist ein Beschleunigungs- und Ambient light Sensor verbaut.

Kapazität

Hier orientiert sich das iPad am iPhone und es gibt die typischen Größen mit 16, 32 und 64 GB. Es handelt sich natürlich um Flash-Speicher.

Anschlüsse

Neben USB 2.0, Bluetooth und WiFi wird auch der 3G Standard (UMTS, HSDPA) in einem extra Modell angeboten. Zusätzlich gibt es einen Kopfhöreranschluss, ein integriertes Mikrofone und einen SIM-Karten Slot beim 3G Modell.

Apps / iBook Store

An dieser Stelle muss man Apple wieder Innovation zugestehen. Es gibt nämlich neben den beiden altgekannten iTunes- und App-Stores nun einen dritten, den so genannten iBook-Store. Dort können schlicht und ergreifend eBooks gekauft und in „Amazon Kindle Weise“ gelesen werden. Diese Bücher werden dann in einer äußerst schicken Shelve (vergleichbar mit Delicious Library) sortiert und sind jederzeit abrufbar.

Erwähnenswert ist noch, dass Apps für das iPhone bzw. iPod Touch auch auf dem iPad funktionieren.

Akku

Dieser soll 10 Stunden surfen, Musik hören bzw. Video schauen durchhalten und wird via Power Adapter bzw. über USB aufgeladen. Der Akku ist natürlich „Built-in“ und damit nur durch Fachpersonal austauschbar.

Preis

Hier lasse ich mal nur ein Bild sprechen und hoffe auf einen fairen Euro Umrechnungskurs.

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Kaufempfehlung Björn: NEIN

Und zwar ein deutliches NEIN! Ich habe selten so eine sinnlose und langweilige Keynote wie gestern Abend gesehen. Kein Mensch braucht, meiner Meinung nach, so eine überteuerte Schiefertafel, die nichts anderes als ein großer iPod Touch ist.

Die Größe ansich ist ok für ein „Subnotebook“ aber wieso wird hier kein OLED-Display genutzt? Kosten hin oder her – die paar Euro mehr hätten den Kohl wohl auch nicht mehr fett gemacht. Außerdem stell ich mir den Umgang mit dem iPad schwierig vor: Soll ich das Dingen ständig mit der Hand festhalten um Bücher zu lesen oder Filme zu gucken? Und was ist mit dem Schreiben von Emails oder anderen Dokumenten? Hier bleibt wohl nur folgende Lösung: iPad auf dem Schoß, damit man nicht nur mit einer Hand tippen muss… Hier fehlt echt ne vernünftige Halterung, welche es ja mit dem tollen iPad Dock gibt. Dann frage ich mich aber: Wieso nicht direkt ein MacBook kaufen? Das kostet nämlich nicht auch viel mehr, als die „deluxe“ 64 GB WiFi + 3G iPad-Variante. Was Kritikpunkt Nummer 3 auf den Plan ruft: Wieso zum Geier muss man 130 $ Aufpreis für das 3G Feature zahlen?

Weiter geht es mit dem äußerst begrenzten Speicherplatz. Wie soll ich meine (nicht gerade kleine) Foto-Library, diverse Filme oder (HD-)Serien und zusätzlich noch Apps aus dem App Store oder Bücher aus dem iBook Store auf (im günstigsten Fall) 64 GB unterbringen? Ich habe schon Probleme mit meiner 500 GB Festplatte im MacBook…

Wie auch immer, im Endeffekt muss es jeder für sich selbst entscheiden. Für mich bleibt das iPad ein gigantischer iPod Touch ohne jeden Mehrwert. Der ergibt sich nämlich erst mit einem richtigen OSX unter der Haube. Apropos: Intel hat dieser Tage doch so superschnelle und stromsparende Prozessoren auf den Markt gebracht… Ich hoffe, dass Apple das demnächst auch spitz kriegt und die MacBook Pros updated. Denn genau auf so etwas warten User wie ich und nicht auf so ein sch*** iPad! Telefonieren kann das gute Stück übrigens auch nicht… achja, doch kann es… mit der Skype App ;)

Sorry aber ich war und bin immer noch stinksauer oder vielleicht auch einfach nur enttäuscht…

Kaufempfehlung Oliver: JA

Da ich eine Nacht drüber geschlafen habe und sich die Neuerung gedanklich gesetzt gaben, sehe ich das iPad doch in einem deutlich anderen Licht als Björn. Nicht ganz ohne Kritik, aber doch eher positiv für Apple und die potentiellen Käufern.

Meine Enttäuschung hält dieses Mal in Grenzen, zu groß waren die Vorwehen, zu zahlreich die bestätigten und unbestätigten Gerüchte. Mir war klar, kommt ein Tablet, dann geht es nur um das Tablet. Andere Sachen würden nur ablenken und das Teil benötigt zum Anfang viel Aufmerksamkeit, damit es sich auch gut verkauft. Läuft dann erst mal der Hase, ist er wohl nicht mehr aufzuhalten und die Euphorie wird sich wieder auf einen normalen Level einpegeln.

Ich muß zugeben, die ersten Bilder, die gestern aus dem Event zu uns vorgedrungen sind, habe mich ein wenig erschrocken. Das iPad (den Namen finde ich ok, sehr eingängig) sah aus wie einer der typischen digitalen Bilderrahmen aus dem Warengeschäft um die Ecke. Erst die hochaufgelösten Fotos und Videos auf der Appleseite konnten mich umstimmen, auch wenn ich denke, der Rand könnte durchaus schmaler sein. Aber irgendwo muss man ja auch anfassen.

Ich finde die Hardwareausstattung gelungen. Es ist ein Anfang gemacht. Das iPad wird sich aber weiterentwickeln. Mir fehlt z. B. eine Kamera, an der Vorderseite für Videochat bzw. Videotelefonie. Das iPad wäre doch dafür das ideale Gerät. Normal telefonieren will ich damit nicht. Überrascht hat mich Apple mit ihrem eigenen Prozessor. Ein Schlag für Intel und ok. Oder?

Was mich überzeugen konnte, ist die Tatsache, dass alle meine gekauften iPhone-Apps auch auf dem iPad, wahlweise in normal- oder aufgezoomter Größe laufen werden. Auch wenn ich jeden Hinweis auf Multitasking vermisst habe oder habe ich da was übersehen? Wann kann ich die iPhone Apps auch unter OS X laufen lassen?

Es gibt noch viel zu entdecken. Das Haben-Gefühl hat sich bei mir aber schon eingestellt. Ausprobieren muss ich es auf jeden Fall. Und verkaufen wird es sich das iPad wie warme Semmel. Die Preise sind für Apple-Geräte normal und haben auch beim iPhone nicht geschadet.

Wie ist Eure Meinung?
Wird das iPad ein Hit oder nur ein Newton Disaster Teil 2? Verdrängt das iPhone OS das Mac OS X? Wirst du es kaufen?

LINKS
http://www.apple.com/ipad/

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

58 Kommentare

  1. Das iPad ist momentan noch ziemlich sinnlos, finde ich. Ständig die Finger auf dem Display zu haben, um es festzuhalten nervt und dann ist da ja noch die Hebelwirkung. Ich glaube, ich hätte bei dem Gewicht des Teils immer Angst, dass es sich verformt oder gar irgendwas abbricht. Ausserdem nervt mich das nur leicht aufgepeppte iPhone OS. Ich hätte mir eine sehr viel offenere Plattform gewünscht. Ausserdem sind 10 Stunden maximale Akkulaufzeit zu wenig. Wir kennen das ja von MacBook und iPhone: Einen Film geschaut und das Display auf volle Stufe gestellt und schon sinkt die Laufzeit beträchtlich. So mancher Flug dauert aber wesentlich länger als das, was übrig bleibt. Der iBook-Store ist ganz nett, aber gegen E-Ink-Geräte kann das iPad niemals anstinken, wenn es um Lesekomfort geht. Nicht bei einem spiegelnden Display, das man im Sommer im Freien vergessen kann.

    In erster Linie haben wir es hier mit einer Tech-Demo zu tun, denke ich. Warten wir noch 1-2 Jahre ab und schauen, was da so kommt. Vielleicht wird’s ja noch sinnvoll.

    Was kann das iPad jetzt eigentlich besser als ein iPhone oder ein MacBook? Diese Ausführungen von Jobs habe ich nicht so ganz nachvollziehen können.

  2. Ich würde um einiges wetten, das Multitasking mit dem neuen iPhone und dann auch auf’s iPad kommt, alles andere würde mich wundern.
    iBooks ist für mich fast ein Grund allein, es haen zu wollen. Ein Speicherkartenslot wäre toll gewesen, habe ich aber von Apple eh nicht erwartet.
    Ich hatte fast einen Preis ab 899$ erwartet – obwohl, sie hätten wohl kaum dem MacBook Konkurrenz machen wollen.
    Ich hätte das Teil sehr gerne… naja, ich habe ja noch 2 Monate Zeit zum überlegen. ;)

  3. So ist das Gerät sicherlich ein richtig klasse Sofadevice. Viele die vorm Fernseher sitzen. Kurz mal im Netz surfen wollen, Email checken etc.
    Was dem Gerät aber eindeutig fehlt ist das Multitasking und eine Möglichkeit „normale“ OS X Apps drauf laufen zu lassen. Eine Frontkamera finde ich ebenso Pflicht, da nur so wirklich effektiv mit dem Teil Skype etc genutzt werden kann.

    Ein „Haben will“ stellt sich bei mir daher nicht ein, da ich eindeutig momentan keinen Verwendungszweck dafür habe (MBP deckt das alles eh ab). Bleibt jedoch zu hoffen das einige Sachen noch durch OS 4.0 geändert wird.

  4. ich denke, dass es ein guter laptop ersatz sein kann, wenn man nur einen stationären pc hat und auch mal auf dem sofa chatten, in der küche surfen, oder im bett einen film schauen will.
    es ist sicher auch ein weiterer schritt in eine mobilere zukunft aber bei mir hat sich das haben.gefühl noch nicht eingestellt.

  5. Hallo,

    ich finde es auch durchaus gelungen, gerade mit den iWork-Apps ein wirklich nützliches Gerät für mich in der Uni. Ist um einiges leichter als mein MacBook, Akku hält länger und ich habe trotzdem meine iWork Sachen dabei.

    Und mit der Tasche von Apple da auf den Fotos lässt es sich recht ergonomisch an einem Tisch arbeiten.

    Der Preis ist auch in Ordnung, wenn man es als Apple NetBook Ersatz sieht.

  6. Olivers letzter Satz hat mich doch etwas aufgeschreckt: ‚verdrängt das iPhoneOS das MacOS?‘ – weil: so weit hergeholt ist es ja nicht. Apples wesentliche Neuerungen (und Erfolge) der letzten Jahre waren allesamt eher im Consumer-Bereich anzusiedeln. Rechner werden da schnell zur Nebensache, weil man mit einem Win7 Rechner auch sein iPhone, iPad, iPod usw. synchronisieren kann.
    Auf der anderen Seite: Apple fährt mit der iMac und MacBook(Pro) gerade extrem erfolgreich – das wird man sich in Cupertino wahrscheinlich nicht nehmen lassen.
    ABER die Pro-Linie bedarf eines dringenden Updates sowie m.E. einer deutlichen Preissenkung. Der große iMac ist leistungsmäßig sehr nah am MacPro dran und dessen einziger Vorteil ist die Erweiterbarkeit.

    Zurück zum Thema: das iPad ist für die Couchpotatoes gedacht: mal eben Mails checken, mal eben in’s Internet, mal ein kleines Filmchen im Bett (oder unterwegs) schauen. Derjenige, der ein MacBook(Pro) hat, wird sich kein iPad kaufen. Der Preis ist konsumerfreundlich angesiedelt (bei 1:1 Umrechnungskurs). Das Gerät wird seine Käufer finden.

    BTW: andere Quellen berichten, dass das iPadOS bereits Unterstützung für eine Kamera bietet. Also kommt dies und Multitasking im iPadPro ;-)

  7. Ich möchte gern dem Björn mal in vollster Weise zustimmen. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Meine Kombination aus MBP und iPhone ist ideal :)

  8. Hätte ich mir nicht vor knapp einem Jahr ein MacBook gekauft (in der kurzen Phase ohne Pro im Namen), dann würde ich mir sofort das 32GB iPad samt Tastaturdock bestellen. So ist der Anwendungsfall schon besetzt. Fast :).

    Das iPad löst einige der “Probleme”, die das iPhone hat, schafft aber neue. So ist es größer, Filme, Spiele, Tippen und Browsen sind damit deutlich angenehmer. Auch die iWork-Integration für den fassungslosen Preis von 9,99US$ pro App ist sehr interessant. Die anderen Apps wie das Kunstprogramm und die speziellen Medien-Apps wie für die NYT sind ebenfalls extrem interessant.

    Dort, genau wie beim Buchladen, fehlt allerdings deutscher Content. Den bietet bislang nur der txtr an, allerdings nur theoretisch, denn dort fehlt wiederum das Gerät. Und ob sich Medien wie die ZEIT irgendwann “erbarmen”, eine ähnliche App wie die NYT zu schreiben, vage ich zu bezweifeln. Immerhin: Exakt diese Form der Zeitungsnutzung ist die Lücke, ich ich momentan noch habe und die gefüllt werden möchte.

    Als eBook-Reader ist das Gerät aber wiederum schlecht geeignet, da es einen ständig anleuchtet und die Auflösung im Vergleich zu anderen eBook-Readern schlicht miserabel ist.

    So ist mein Fazit durchwachsen: Sehr interessantes Betriebssystem und Bedienkonzept, faszinierende Apps, merkwürdiges Seitenverhältnis (4:3), schlechte Auflösung, wunderbares IPS-Display, kein e-Ink-Display, kein deutscher Content, sehr günstige Preise, benötigt einen Rechner und ist nur Satellit dieses Rechners.

    Sollte das Gerät für 400 Euro auf den Markt kommen, so wird es den Netbook-Markt komplett zerlegen.

    Auch für Firmen ist es interessant, um z.B. Layouts mit Kunden durchzugehen oder Präsentationen vorzuführen (externer Beamer ist anschließbar und Keynote ist ja drauf, Sharing der Dateien geht über ein Laufwerk, was bei Anstöpseln am USB-Port eines anderen Rechners erscheint).

    Interessante finde ich zudem den Gedanken, was mit dem eigentlichen Mac OS X passieren wird. Sicher, gerade kam Snow Leopard raus, was einige der iPhone-Frameworks wie QuickTime X übernimmt und noch einmal richtig aufräumt. Dennoch ist der Shareware-Markt tot. Im AppStore verdient man mehr Geld. Der AppStore für das iPad wird auch höhere Preise möglich machen, da sich die Apps dort solider anfühlen und umfangreicher sein können. Für Spiele wird das sehr interessant werden. Bleiben die professionellen Apps übrig, für Audio, Video und Bildbearbeitung, die auch entsprechende Frameworks im OS benötigen. Ich gehe davon aus, dass Apple in den nächsten OS X-Updates entweder beide Systeme technologisch stärker verheiraten wird oder dass das OS X noch bis 10.9 aktualisiert wird und 10.10 bzw. OS XI dann auf dem Tablet basieren wird. Der Grund ist simpel: Die Touch-Bedienung wird die Zukunft sein und dafür braucht es angepasste Oberflächen und Bedienungsabläufe. OS 10.10 würde 2016 erscheinen. Bis dahin kann Apple noch viel Entwicklungszeit investieren.

    Übrigens: Tablet-Bedienung bedeutet auch immer Stiftbedienung und nicht nur Touch-Bedienung. Für Zeichenprogramme ist das Tablet deshalb ideal. Wacom hatte das vorgemacht: http://www.wacom.eu/index2.asp?pid=90&lang=de

  9. Wenn ich mir die Diskussionen und Kommentare hier anschaue, dann MUSS das Teil in den nächsten vier Jahren den Markt komplett aufrollen! Die gleiche anfängliche Kritik und die gleiche verhaltene Enttäuschung/Begeisterung wie bei der Erstvorstellung der anderen Big-Seller.

    Auch der iMac war nur mal wieder ein All-in-one-Rechner, auch der iPod war zunächst nur ein weiterer MP3-Player, auch das iPhone war erstmal nur ein anderes Handy. Weil die Konkurrenz kaum noch mitkommt, zitiert Apple sich mit dem iPad nun zum ersten Mal selbst (nicht nur das iPhone, sondern von seiner Zielsetzung auch den seiner Zeit einfach zu entrückten Newton). Je länger ich mir das Teil anschaue um so spannender wirds. Nachdem ich vor ein paar Jahren das damals Atem beraubende Mutitouchdemo von Jeff Han gesehen habe, machts hier zum ersten Mal KLICK.

    Was mich recht sicher macht ist das POTENTIAL des iPad. Für das was ich Abends mit meinem MacBook Pro mache (noch was surfen, eMail) reicht das Teil vollkommen aus. Auch ohne iPhone (ich bin der, der keins hat) kann ich nun alle Apps nutzen. Genauso, wie ich gern meine Hörbücher mit mir rumschleppe, kann ich nun auch bald einen Haufen Bücher mit dabei haben (bin gespannt auf die Preise im iTunes Store, ein neues iTunes kommt dann sicher auch), ohne auf eine Gurke wie den Kindle zurückzugreifen, der für 2 GB RAM mit Graustufenbildschirm satte 255 US$ kostet. Daher übrigens auch das 4:3-Format. Zum einen entspricht das eben am ehesten einer Buchseite und zum anderen lässt sich ein 16:9 Format schlecht greifen (ist ja wie´n Einkaufszettel) Und selbst für Terminverwaltung und schnelle Notizen unterwegs, für Präsentationen (hehe – DIE Augen möcht´ ich sehen, etc.) ist das Ding zu brauchen. Dank Flash-Speicher (na, fällt Euch was auf am Technologiewechsel – nicht nur bei Apple) energiesparsam und sofort bereit.

    Keine Sorge, Kamera, bis 256 GB RAM und die ersten Software-Hacks kommen in Kürze.
    Ich geb´ mir höchstens ein Jahr, dann hab´ ich auch eins.

  10. Mal abgesehen, dass es von Apple ist (und ich es alleine schon deshalb nicht kaufen werde. Ich mag Apple nicht – die nehmen ihre Kunden aus wie Weihnachtsgänse. Man kann kein Apple-Produkt sinnvoll nutzen, ohne gleich alle „Innovationen“ dieser Fa. einsetzen zu müssen) und auch abgesehen davon, dass es so sinnvoll ist wie ein Kropf, sieht es doch ganz nett aus :).

    Man kann über das iPad sagen was man will. Ich finde MS und das slate von HP haben sich noch viel mehr blamiert. Schreckliche Vorstellungen ohne Inhalt und eine Preisvorstellung von unter 1.500 $ lassen das iPad (und damit mal auch wieder Apple) jedenfalls in einem glanzvollen Licht erscheinen :)

  11. Ich hoffe für das Ding kommt zeitnah der Jailbreak :D

    Denn nur mit den durch Apple reglementierten Apps kommt ja nicht wirklich Freude auf. Schon auf dem iPhone ist es nervig genug, diese prüden US-Regulierungen hinnehmen zu müssen.

    Da wird bei dem Wort „fuck“ oder so eine App gesperrt, Hakenkreuz-Games und Ego-Shooter sind hingegen ab 12.

    Das will ich nicht auch noch auf einem weiteren Gerät haben..

  12. moin, moin.
    ich kann björn nur zustimmen. meine kombination von macbook pro und iphone 3g deckt meinen derzeitigen home-office-bedarf komplett ab. sehe in dem teil leider gar keinen sinn.

  13. @ninjaturkey:

    Präsentationen: Du kannst da einen Beamer anschließen und Keynote wird sicher wie auch am Laptop die Präsi darüber ausgeben können und dir auf dem iPad die nächste Folie und deine Präsentationsnotizen darstellen.

    Für Grafikpräsentationen kannst du die Layouts direkt mit dem Kunden durchgehen, ihnen das Bild rüber reichen usw.

    Insgesamt gut Möglichkeiten, die Distanz zum Kunden zu verringern und sich technisch modern darzustellen.

  14. Moin,

    eine Hardware die ich nicht mit der Software bespielen kann, die ich möchte, brauche ich nicht.
    Ohne Multitasking ausserdem ein schlechter Witz.
    Mit Mac OS X wäre das Ding noch einen Gedanken wert, aber so …..

  15. Das iPad ist kein Nerd-Spielzeug die ihre Terabyte an KOnsumgut oder ihre IDE zum Programmeiren der Heizung und Kaffeekocher darauf betreiben können, das sollte klar sein.

    Für alle anderen ist es genau das was immer schon gefehlt hat: ein einfacher, sehr Intuitiver, sehr Mobiler Computer der allen normalen anforderungen des Alltags gewachsen scheint. Eben ein großer iPod Touch, ein…iPDA.

    Und für die Konsum-Nerds gibt es sicher die möglichkeit ihre iTunes-Bibliothek über Share-Mechanismen via Apple TV oder einen zentrale großen Mac Pro/Mini zu nutzen.

    Bzgl. 3G: das ist ein normaler Preis. Bei Netbooks kosten die UMTS-Modems auch 100-150 Euro zusätzliche zu den 300-400 Euro Gerätepreis. Und nachdem das iPad wohl nicht primär als Mobile Lösung für draußen gedacht, sondern als Sofa-Pad, ist das so schon ganz Fair.

    Ansonsten bleibt zu sagen: hoffen wir auf Erfolg, und die zweite Generation :)

  16. Morgen, mir ging es ja anfangs wie Björn, bin aber inzwischen eher auf der Linie von Oliver eingeschwenkt, auch wenn ich keine unbedachte Kaufempfehlung aussprechen möchte. Ich glaube, wir alle als Leser eines Blogs wie aptgetupdate sind nicht das Zielpublikum des iPads, zumindest nicht als Konsumenten!

    Apple wird sicher gute Erfahrungen gemacht haben mit iPod touch/iPhone weil es viele Mac/Pc-Verweigerer ans Land ziehen konnte; jetzt bekommen sie quasi ihren Laptop Ersatz, der ähnlich einfach zu bedienen ist, aber schlussendlich nicht die Freiheiten eines konventionellen Betriebssystems bietet (aber diese können ja sehr schnell jemanden überfordern).

    Ein paar Sachen stören mich nach wie vor, zum einen war die Keynote sehr eigenartig aufgebaut, was Höhepunkte betraf; die erste Stunde bekam man wirklich nur den Eindruck, es handle sich um ein verzogenes iPod touch (nicht mal iPhone). Zum anderen fühlte ich mich beim Desktop UI irgendwie an Windows erinnert (W7 jetzt mal nicht dazugerechnet), ein anderes Hintergrundbild hätte da schon geholfen, und die Apps sahen einfach total verloren aus auf der grossen Fläche; da ist man sich doch besseres von Apple gewohnt, was war da los?

    Zum Ende zu kommen: Doch ich glaube dieses Gerät hat seinen Platz und seinen Markt, ob es aber in dieser Form schon funktionieren wird, bin ich mir noch nicht so sicher, zumindest ist es einen Anfang der auch was zum Anfassen hat

  17. Nur eine kleine Anmerkung zum Gewicht:

    Laut Amazon.com wiegt Göthes Faust als Paperback-Buch auch schon 1.4 Pfund! :)

    Leider hab ich die Ausgabe nicht zu Hause um das zu überprüfen aber die gebundene Ausgabe aus allen 3 Herr der Ringe Teilen werd ich mal auf die Waage legen und vergleichen…

    PS: Ich bin wahrscheinlich aus dem „Muss ich haben“ Lager.

  18. @Oliver: Ja ich denke auch dass das iPad im Business-Bereich sogar populär werden könnte; schick zum Präsentieren, und sonst beim Reisen seine Medien von Zuhause mitnehmen (um ein paar Klischees zu bedienen ;-) )

  19. Imho ist dieses Mal der Preis das ausschlaggebende Kriterium: Für (wahrscheinlich) knapp 400€ lohnt sich so eine Investition auch für den Ottonormalverbraucher. Wer schon einmal einen iPod touch oder ein iPhone in der Hand hatte, wird mit dem Bedienkonzept zurecht kommen. Und wie Netbooks unerwartet in den letzten Monaten verkauft wurden trifft Apple hier einen Nerv. Dafür werden sich manche Technikfans überlegen ein iPad zu kaufen, das sie vlt. mit einem Netbook, Smartphone oder einem E-Book-Reader schon ordentlich aufgestellt sind.

  20. Ich weiß nicht… man kann doch nicht ernsthaft von Apple erwartet haben, ein vollwertiges Notebook in Tabletformat rauszubringen? Dafür haben sie MacBooks und Airs. Wer schon ein MB und eventuell ein iPhone oder iPod hat, „muß“ kein iPad haben.
    Falls Multitasking in einer zukünftigen OS-Version kommt (ich rechne damit) kaufe ich mir eins, wenn nicht… vielleicht auch. ;)
    Mein Chef will übrigends jetzt schon eins haben für Präsentationen, heh.

  21. Ich sehe in der Pro-Kaufempfehlung nicht wirklich Argumente, die für den Kauf sprechen. ;) Dafür sogar noch ein Gegenargument, denn das iPad wird wohl wirklich kein Multitasking haben.

    edit: Ich glaube, das sagt alles:
    http://9gag.com/gag/17616
    :)

  22. Ehrlich gesagt, ich weiß auch nicht 100%ig, was ich vom iPad halten soll. Es wirkt ein bißchen wie ein iPod touch für Menschen mit Wurstfingern.

    Auf der anderen Seite – jetzt, wo ich das Promovideo gesehen habe – kann ich mir vorstellen, dass das Ding im ersten Moment unterschätzt wird. Am ehesten kommt es dem Pad aus Star Trek gleich (und wahrscheinlich gab es genau deshalb den Film in der Keynote). Das iPad ist kein Mobile Device, nicht für unterwegs – es ist für zuhause gedacht. Um gemütlich auf der Couch bei ’nem Kaffee die Zeitung zu lesen oder Mails zu checken. Das geht mit dem Ding sicherlich besser (und hübscher) als mit ’nem Netbook oder dem Desktoprechner. „Besser“ ist vielleicht das falsche Wort, „anders“ paßt besser.

    Ob ich’s mir kaufe? Vielleicht. Unwahrscheinlich ist es nicht. Ich bin so’n Gadgetfreak und mag diese Art von Toys.

  23. Ich muß Euren Feed mal kommentieren bzw. berichtigen. Ihr sagt „Der Akku ist natürlich “Built-in” und damit nur durch Fachpersonal austauschbar.“ Wenn dem nur so wäre…

    Ich befürchte aber stark, daß es so läuft wie beim IPhone: Nix mit Austausch des Akkus, keine halbjahres Garantie auf einen neuen Akku!

    Stattdessen Tausch gegen ein refurbished Gerät für vielleich eben solche 99 Euro. Allerdings NUR, wenn keine größeren Gebrauchsspuren und Macken in Eurem Gehäuse sind, sonst zockt Apple Euch mit 239 Euro ab. So geschehen bei mir…

  24. Ich bin komplett mit Apple ausgestattet und werde es mir vorläufig nicht kaufen.

    Einmal werden sie die Preise wieder eins zu eins umsetzen und wenn ich das richtig verstanden habe, sind die gestern genannten Preise ohne die amerikanischen Local Taxes, sprich Mehrwertsteuer. Für die große Variante werden dann so um die 850 Euro fällig und das ist way to much, für das was das Ding jetzt bietet.

    Ausserdem wird es so wie beim I-Phone sein. Innerhalb der nächsten zwei Jahre kommen die zweite und die dritte Generation mit vielem was jetzt noch fehlt an dem Ding. Die Kamera zum Beispiel wird man der wirklich sehr günstigen Flatrate von AT & T geopfert haben, die hatten sicher Angst, dass ihr Netz sonst völlig kollabiert.

  25. Ich kann mich einigen Kommentatoren über mir nur anschließen: Man sollte sich bei aller berechtigter Kritik überlegen, für welche Zielgruppe und für welchen Zweck das iPad eingeschaffen wurde – nicht als Notebook-Ersatz für den User mit eingabeintensiven und spezialisierten Aufgaben/Programmen, sondern als eine Art „Wohnzimmer- und Schlafzimmer-Book“, das Tageszeitung, Buch, Internet und Musikstation ersetzt.

    Und genau damit hat Apple meinen Geschmack durchaus getroffen.
    Ich habe zwar Macbook Pro und MacMini (als Media-Center), aber weder Ipod noch Iphone.
    Wenn ich zu Hause auf der Couch/im Bett liege und Lust habe, noch etwas im Internet zu surfen, kurze Email-Korrspondenz zu pflegen etc., muss ich jedes Mal mein Macbook Pro aus dem Arbeitszimmer verpflanzen, habe dann ein relativ großen Klotz auf dem Bauch (die Liebste kann sich nicht an einen schmiegen :-), der relativ schwer ist und dessen Tastatur ich sowieso kaum benötige…
    Das Macbook Pro muss danach wieder zurück ins Arbeitszimmer – obwohl es durchaus edel aussieht – wer hat schon gerne Computerschnickschnack im Wohn- bzw. Arbeitszimmer herumstehen.

    Genau da setzt Apple an: Das iPad steht bei mir im unauffälligen Dock im Wohnzimmer und dient, wenn nicht gebraucht, als digitaler Bilderrahmen (und wird dort aufgeladen – wozu brauche ich mehr als 10 Std. Akkulaufzeit für ein Wohnzimmer-Book?). Wenn ich nun im Internet surfen will oder meinen MacMini steuern will oder noch schnell was kleines Tippen will oder kurz noch chatten will, greife ich einfach nach meinem iPad.

    Wenn ich im Bett liege und gerne noch etwas NBA/NFL/Baseball (über Internet/League Passes) schauen möchte, brauche ich nicht mein Macbook Pro nebst Netzteil ins Bett zu schleppen, sondern kann um einiges entspannter mein iPad benutzen…stört mich weniger und die bessere Hälfte sowieso.

    Das Konzept finde ich also prima. Für meine angedachten Aufgaben brauche ich auch kein vollwertiges Betriebsprogramm, dafür ist das iPhoneOS absolut ausreichend. (Multitasking wäre trotzdem hilfreich, s.u.)
    Auch den Speicherplatz sehe ich nicht als großes Manko an. Langsam gehen immer mehr Leute sowieso dazu über, sich ein NAS anzuschaffen, auf dem die TimeMachine-Backups, die verschiedenen Bibliotheken etc. abgelegt sind. Deswegen wird das iPad nur mit den dringendsten Daten gefüllt, den Rest holt es sich über WiFi oder 3G vom NAS. Ich nehme einfach mal an, dass Apple über kurz oder lang bei allen eigenen Programmen die Möglichkeit einbauen wird, die Bibliotheken (als auch von iPhoto und die Daten der Kalendar, Adressbücher) auf ein NAS auszulagern. (Schließlich will man ja auch mehr TimeCapsules verticken…)

    Bin ich auf kürzeren Reisen, wird das iPad in seine Hülle gesteckt und kommt als mobile Multimedia-Zeittotschlage-Maschine mit.
    Will ich hingegen produktiv arbeiten, nehme ich entweder mein Macbook Pro oder, wenn es wirklich tough wird, meinen kleinen robusten EEE-PC mit..

    Natürlich werde ich nicht sofort zuschlagen – obwohl mir das Konzept sehr gut gefällt und ich auch für mich größeren Nutzen sehe, ist das iPad noch ein wenig zu unausgereift (waren die ersten Generationen des iPods und des iPhones auch).
    Ich vermisse vorallem Multitasking, die Kamera für Skypen und eine Bestätigung meiner Vermutung, dass die Bibliotheken der iApps wirklich dezentral netzwerkfähig werden…. aber auch ansonsten kann mich Apple schon als zukünftigen Käufer ansehen.

    Nochmal: Das iPad ist kein Notebook- oder Netbook-Ersatz, sondern das erste richtige Wohnzimmer- und Schlafzimmer-Book (meinetwegen auch Küche), das man obendrein noch mitnehmen kann, falls man die Zeit auf einem längeren Flug/ einer Bahnreise „unproduktiv“ totschlagen möchte.

    Vielleicht ist das Produkt im Moment noch zu stark auf die amerikanische Zielgruppe zugeschnitten (dort verschwinden noch stärker die Grenzen zwischen Online und Offline – siehe EBook-Markt, Übertragungen im Internet, Netflix etc.), aber ich finds klasse!

  26. Was für ein Echo hat eigentlich Microsofts Tablet-Vorstellung in den Medien hinterlassen? Zum iPad gibts nach einem halben Tag schon rund 2100 Einträge bei Heise, im Fernsehen keine Nachrichten ohne iPad und auch hier gehts angenehm sachlich aber kontrovers zur Sache. Das Teil trifft also in der Masse einen Nerv, und schon deshalb wird es in den nächsten Jahren ein Hit. Das Ding rollt langsam aber gewaltig an – typisch Apple eben.

  27. @ninjaturkey: Hmm, da hast du im Prinzip Recht. Bei dem iSlate von HP (glaube ich) mit Windows 7 war n halber Tag n bisschen Aufruhr aber nicht wirklich was los.

    Beim iPad ist das Medienecho „etwas“ heftiger ausgefallen ;) Woran das jetzt liegt sei dahingestellt aber ist doch ne interessante Feststellung.

  28. @Oliver:

    Übrigens: Tablet-Bedienung bedeutet auch immer Stiftbedienung und nicht nur Touch-Bedienung.

    Auf den iTouch-Geräten von Apple inklusive iPad ist keine Stiftbedienung möglich.

  29. @schubi:

    Für (wahrscheinlich) knapp 400€ lohnt sich so eine Investition auch für den Ottonormalverbraucher.

    Wie kommst Du auf einen Preis von knapp 400 Euro?

    Apple rechnet USD/EUR jeweils beinahe 1:1 um …

  30. @MacMacken: Und wer sagt überhaupt, dass die 400 Tacken sich für jeden lohnen? Für mich als Student ist das viel zu viel Geld, um es für eine Spielerei auszugeben, deren Nutzen ich nicht nachvollziehen kann.

  31. @Teo: Apple bedient primär Benutzer mit komfortablen finanziellen Verhältnissen – als Student solltest Du aber wie häufig bei Apple von substanziellen Rabatten profitieren können.

    Das iPad ist aber tatsächlich kein Schnäppchen. Möchte man nicht auf WLAN verzichten und eine halbwegs sinnvolle Speicherkapazität von 32 GB verwenden, kostet das Gerät in den USA 729 USD, was in der Schweiz etwa 1’025 Franken entsprechen würde. Hinzu kommen noch Mobilfunkkosten, die sich pro Monat problemlos auf 30 bis 40 Franken summieren können … in Deutschland dürfte die Rechnung ähnlich aussehen.

  32. Warum denkt ihr immer so kompliziert?

    1) Apple wollte nicht euer Notebook und nicht euer iPhone ersetzen, das ist Ihnen gelungen – Neuer Markt ohne Angriffsfläche auf die alten Märkte

    2) Ist es wie o.g. ein Sofa-Gadget (ersetze Sofa durch Strand, Park aber nie durch Büro) Da ich nur ein wenig lese und auch mal youtuben will, oder auch was spiele ist es doch cooler als ein Reader (bei allen Nachteile)

    3) Kann das iPhone und das iPad Multitasking – jedoch ist es nicht erwünscht. das solltet ihr mal durchdenken

    4) Stellt euch mal die Steigerung des iPad vor, wenn es die gleiche Entwicklung wie das iPhone von 2G -> 3GS durchmachen darf.

    5) Meine Meinung ist, dass 75% aller Privatanwender nicht mehr benötigen als das Teil hier bietet!!

    6) Man hat auch beim iPhone gesagt, dass das nur was für Privatleute ist und sich das im Business nicht durchsetzen wird. Heute denkt man anders.

    Gruß dolce

  33. Wenn meine Ma (75) nicht schon einen iMac hätte, würde ich Ihr das iPad empfehlen. Sie liebt es, im Web zu surfen, sich Fotos anzuschauen, Musik zu hören und mit Freunden und Bekannten per eMail zu kommunizieren. Mit dem iPad könnte Sie das bequem vom Sofa, der Küche oder dem Schlafzimmer aus. Wenn der iMac mal den Geist aufgibt (Das Teil läuft seit 4 Jahren tadellos), kommt das iPad! In genau diesem Bereich besteht in meinem Umfeld Bedarf für mindestens 10 Stück.
    Marktlücke erkannt und geschlossen.

  34. Ich warte auf die ersten Bilder, mit iPad- Telefonisten, die sich das Dingen am Ohr halten ;-)

    Außerdem hätte ich den Namen iNewton besser gefunden.

    Bestätigen kann ich wie schon oben geschrieben, ein Mac OS X wäre besser gewesen, so ist es ein geschlossenes Gerät mit der (fast) ausschließlichen Nahrungsaufnahme über die Apple Stores. Aber hier liegt wohl der Hund begraben, so macht Apple mehr Umsatz. Und bestimmt liegen die Pläne für eine Kamera u.s.w. schon in den Schubladen. Aber würde alles erdenkliche schon verbaut werden, würden keine Folgegenerationen des iPads verkauft werden.

    Ich finde es noch zu schwer, und auf ein Display, dass alles schnell genug und in Farbe darstellen kann, aber die Eigenschaften eines e-ink Screens besitzt gibt es wohl noch nicht.
    Somit warte ich mal ab, was die zweite Generation so kann.

  35. Nur zur Info für Kamerafreunde:

    »…das gestern vorgestellte iPad hat keine Kamera, allerdings taucht sie als Möglichkeit im SDK-Simulator auf; im App »Contacts« gibt es zudem einen Fotobutton. Möglicherweise wird also die Kamera bei der Auslieferung im März vorhanden sein…«

    Quelle: Mac-Essentials

  36. Logisch wird das Ding gekauft. Ich kauf alles von Apple :)
    (auch Aktien :-P)

    Pro:
    – Glamour und Funktion beim Präsentieren
    – Filme sehen
    – es wird tolle Spiele geben
    – mal eben surfen und „was kleines“ arbeiten
    – eBooks und Zeitungen in Farbe
    – Haptik und Handling genial
    = das Ding wird SPASS machen!

    Contra:
    – kein OS X
    – kein Multitasking
    – 3G = noch ein Vertrag? OMG
    – keine Cam fürs Skypen? megafail oder Marketing fürs iPad2.0
    – wie hält man das Ding?
    – wirds warm wie ein Touch/iPhone bei Benutzung
    – wenns runterfällt isses kaputt
    – ist das nach Bedienen durch die lieben Kleinen auch so speckig wie ein Touch? = ewiges Putzen

    Es ist so die eierlegende Wollmilchsau für alle, die das im Urlaub/aufm Sofa oder für die Kids aufm Rücksitz brauchen und sich nicht mit portablen TV, Laptop, Kindle, DS usw. abgeben wollen und alles in einem (single-point-of-failure wenns kaputt geht) haben wollen.

    Fazit: Das wird sich entwickeln und vor allem wird es ROCKEN!

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  38. Die Idee ist nett für Menschen, die sonst nicht viel mit Computern am Hut haben. Meinen Eltern würde das Konzept sicherlich gefallen, für mich ist es nicht anpassbar genug:
    Mir fehlt eine brauchbare Tastatur und die Möglichkeit meine eigene Software laufen zu lassen. TeXen mit dem iPad gibts nicht. Alles nur aus dem Appstore sichert zwar irgendwie die Qualität, heißt aber auch dass es so schnell keine Implementation meiner Lieblings OpenSource Software geben wird. Außerdem stört mich der iPod-Adapter. Das Gerät wäre doch wohl groß genug um eine echte USB-Buchse zu implementieren, und dann seh ich wieder nur den schei** Multiadapter. Das bedeutet ja auch, dass ich nicht einfach eine x-beliebige USB-Tastatur anschließen kann wenn ich mal damit arbeiten will.

  39. Also ich warte lieber mal ab wie sich das entwickelt. Hoffentlich gibt es einen Jailbreak dafür – denn der war meiner Meinung nach maßgeblich am Erfolg des iPhones beteiligt. Man nehme nur die Möglichkeit, Apps auf dem Gerät zu installieren, das wurde in iPhone OS 1.x durch den Installer ermöglicht, in iPhone 2.x implementierte Apple dann eine ähnliche Funktion. Mit Clippy gab es Copy&Paste, unter iPhone 3.x war es dann standardmäßig verfügbar. Mit CyCorder konnte man Videos aufnehmen – ging dann im 3GS von Haus aus usw. Das geschlossene System schadet einfach der Funktionvielfalt und begrenzt das Potenzial soweit, wie die Apple-Entwickler denken und was den Apple-Marketingleuten ins Konzept passt. Ich denke, das man aus dem iPad schon einiges rausholen könnte, aber ein offenes System würde den Vorgang viel einfacher machen. Leider scheint Apple lieber das geschlossene System anzupeilen, das iPhone war der erste Schritt, das iPad der zweite und wahrscheinlich wird bald als dritter Schritt ein App Store für den Mac kommen, und am Ende dann das Ende von OS X und ein gemeinsames OS für alle Apple Produkte. Ob offen oder nicht, das mag den Mainstream-Usern, die eh nur den vorgezeichneten Funktionsumfang nutzen möchten egal sein, für mich ist das iPad erstmal uninteressant. Aber vielleicht tut sich da ja noch was.

  40. Ich persönlich finde das iPad nicht schlecht, und denke, dass es wunderbar ist für Leute die gerne ein mobiles Gerät wollen, allerdings ein Macbook zu schwer bzw. zu teuer ist, und ein iPod touch zu klein. Zudem hat der iPod touch nicht die Möglichkeit überall Internet zu haben.
    Ich werde mir wahrscheinlich die nächste Generation kaufen, da ich hoffe, dass Apple dann die Speicherkapazität erhöht, eine Kamera einbaut, und einen eingebauten SD und/oder USB-Steckplatz anbietet.

    Ich persönlich wollte eigentlich erst ein Macbook haben, allerdings weiß ich jetzt schon, dass ich damit zu 90 Prozent nur surfen würde. Mit dem iPad kann ich allerdings auch noch spielen, und alle Apps meines iPod touch nutzen.

    Zu dem Tennisarm beim halten: Es gibt Bücher die auch nicht viel leichter sind… ;)

  41. Ja, das MUSS ich unbedingt haben weil… äh…
    Sorry, ich dachte, das sei hier wieder ein Gewinnspiel
    wegen der vielen Kommentare. ;-)

  42. @Björn
    „Kein Mensch braucht, meiner Meinung nach, so eine überteuerte Schiefertafel, die nichts anderes als ein großer iPod Touch ist.“
    Doch! Du nicht, ich nicht, viele der Leser hier nicht, aber bei der AllesEineFrageDerTechnik-Kundschaft wird sich das Ding verkaufen wie geschnitten Brot, da bin ich mir ziemlich sicher. Und das ist die Kundschaft auf die Apple hier und sicher auch in Zukunft zielt. Mit Gadgets für Geeks kann man bestimmt ’ne Menge an Image gewinnen. Mit ’ner Ladentheke für den iTunes/App/Book-Store in jedem Haushalt verdient Apple aber mehr Geld und da sieht Steve die Zukunft.
    „Verdrängt das iPhone OS das Mac OS X? “
    Das steht zu befürchten. Würd mich nicht wundern, wenn das nächste OSX einen integrierten App-Store mitbringt. Oder die „großen“ Geräte verschwinden ganz.
    Schade Apple, aber ich glaub Ihr braucht uns nicht mehr …

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  44. Also ich findes das Teil nicht besonders attraktiv.
    Es kann einiges halbwegs, vieles garnicht und nichts richtig.

    Was mich zuerst überrascht hat, ist wie viele leute von der E-Book-Funktion überzeugt sind.
    Habt ihr überhaupt schonmal ein eInk-Display gesehen? Sonst kann man sich schon alleine in der hinsicht nämlich kein Urteil erlauben. Ein eInk-Display spielt, was Lesekomfort und Schärfe angeht, in einer GANZ anderen Liga. Soll heißen: Als eBook-Reader kann das Gerät (auch wegen des Gewichts!) schonmal nicht mit anderen mithalten – das ist kein Kaufgrund.
    Kommen wir zu Arbeiten (iWork, email etc. pp). Ich behaupte: Selbst auf einem 9″ Netbook, was nicht unportabler ist!, lässt sich besser und effektiver an Officesoftware arbeiten. Natürlich uA wegen der Tastatur.
    Des weiteren macht sich auch hier schon das Fehlen von Multitasking bemerkbar: Ein mehrere-hundert-Dollar-Computer, aber man kann beim Tippen nichtmal das Webradio oder ICQ im Hintergrund laufen lassen! Da spielt schon mein Android-Handy in einer ganz anderen Liga: Ich kann gleichzeitig z.B. eine Email tippen, das Radio laufen lassen, die Anhänge hochladen und ein Video runterladen und das Spielchen was ich vorher gezockt hab ist immernoch im Speicher, so dass es in sekundenbruchteilen wieder zu erreichen ist.
    Von den Fähigkeiten von Netbooks in der Hinsicht mal garnicht zu reden!
    Als Gamingdevice ist es sicherlich etwas besser geeignet. Da will ich mir noch kein abschließendes Urteil erlauben; aber ich befürchte, dass das Gerät zu schwer und die Eingabemethoden zu begrenz sind um „ernsthafte“ Games, die also komplexer & tiefer als die tausenden Minigames fürs iPhone sind, zu ermöglichen. Warten wirs ab.
    Das Abspielen von Videos ist wahrscheinlich die wahre und einzige Stärke; aber auch hier gibt es Abstriche. Für bewegte Bilder ist die Display-Auflösung wohl noch ausreichend (für Fotos schon wieder etwas knapp!), dass der TV-Out per VGA(!!!!) noch nichtmal 720p beherrscht ist ein Witz.
    Ob bei WLAN, hoher Displayhelligkeit und einem hochaufgelösten Video die 10h Akkulaufzeit auch nur im geringsten realistisch ist weiß man noch nicht, glaub ich aber auch nicht.
    Die 1GHz CPU (übrigends, siehe engadget, keine bahnbrechende Apple-Neuentwicklung sondern ein stinknormaler ARM SoC)wird für die Anwendungen, die man im beschnittenen Appstore (der natürlich wiederrum gegen die Offenheit eines z.B. Windows-PCs nicht anstinken kann) findet, wohl ausreichen. Was findet man da schon CPU-intensives?

    Auch enttäuschend finde ich, dass noch nichtmal ein USB-Port vorhanden ist um einen Drucker oder die DigiCam anzuschließen.

    Ich weiß nicht, welche „Lücke“ dieses Gerät schließen soll. Es kann nix besser, aber teurer und apfeliger.

  45. Bei all den Kommentaren hier habe ich aber noch keinen einzigen sinnvollen Use-Case gehört…

    1.) Ein bisschen rumsurfen auf der Couch? Und dann muss ich jedesmal den Browser beenden, wenn ich was twittern will? Oder jemandem eine ICQ Nachricht schicken?
    2.) Unterwegs tippen? Man kann das Gerät nicht gleichzeitig halten und mit beiden Fingern tippen. Zumindest nicht im Querformat…
    3.) Apropos unterwegs: Apple weiss schon sehr genau, warum sie das Tablet in einem Raum ohne Deckenbeleuchtung präsentiert haben: viel Spaß im Hellen damit. Von Sonne gar nicht zu reden…

    Wie einige hier schon meinten: abwarten und Tee trinken. Da kommt bestimmt bald eine zweite Serie mit „Mehrwert“.

  46. Muss alles einen use Case haben ? 1980 hat ein hohes Tier gesagt, dass er den bedarf an personal computern bei ca. 500 sieht :-)

  47. Kann man das Ding auch als externen Monitor mit berührungsempfindlicher Oberfläche nutzen? Das wäre doch mal ein richtiger Fortschritt.

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