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Hallo Milo!

Da ich hier auch an dieser Stelle um Namensvorschläge für unseren Hund gefragt hatten, möchte ich euch natürlich auch den kleinen Racker mal kurz etwas genauer vorstellen. Vielen Dank an alle für die tollen Vorschläge. Entschieden haben wir uns schlussendlich für den Namen Milo (M[ei]lo). Eine sehr sehr wirklich sehr schwierige Entscheidung, aber wie wir jetzt schon alle merken, passt der Name recht gut zum jetzt 9 Wochen alten Welpen und wir haben uns schon alle dran gewöhnt.

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Milo ist ein kleiner verspielter Hund, der jetzt erst mal seine neue Umgebung bei uns kennenlernen muss. Es läuft bisher auch alles recht problemlos. Er schläft aber auch noch sehr lange. Auch tagsüber. Wenn er dann wach ist, will er natürlich so viel Action wie möglich. Aber er ist auch sehr verschmust und will immer gestreichelt werden. Scheu war er von Anfang an nicht. Er hat sich schon sehr gut an alle Familienmitgliedern gewöhnt.

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Wir denken, er wird uns sehr viel Freude bereiten, aber natürlich wird er uns wohl auch tierisch auf Trapp halten. Und wenn es dann hier in nächster Zeit ein wenig ruhiger wird, dann liegt es wohl an an dem kleinen Milo. ;)

Frage an die Hundebesitzer unter euch: Ist das normal, das er auf alles rumkauen will, auch auf Hände? Ja und auch so eine „Teppich-Hupe“ hat schon einen kräftigen Biss. Wie geht man damit um? Lernt so ein Hund irgendwann alleine seine Grenzen kennen? Oder braucht das ein bestimmtes Training?

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Buchtipp: Wir lesen gerade alle bei uns im folgendem Buch „Welpen – richtig halten und erziehen“ von Lübbe vom Verlag KOSMOS. Es enthält viele, viele gute nützliche Tipps und kann man uneingeschränkt weiterempfehlen. Man glaubt ja gar nicht, was man so alles falsch machen kann ;)
Amazon

Links
http://www.youtube.com/watch?v=62xUppr-tYg
http://www.aptgetupdate.de/2010/04/12/hilfe-wir-suchen-einen-hundenamen/

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

14 Kommentare

  1. Hardy 'knuddelbacke'

    26.04.10, 09:29, #1

    Beißen ist normal, ABER: lass ihn nicht auf Dingen herumkauen, die du nicht irgendwann restlos zerlegt haben willst. Konsequent das Kauen an Möbeln und Schuhen etc. verbieten. Milo mit einem bestimmten NEIN vom Objekt seiner Begierde wegziehen und einen Ersatz zum Kauen geben, z.B. Hundekauknochen o.ä.
    Das in die Hand beißen ist auch normal; hier kommt es darauf an, dass du bei Milo eine Beißhemmung aufbaust, er muss merken, wie weit er gehen kann. Wenn er es übertreibt, zwick ihn ins Ohr oder beisse ihn in selbiges (vorsichtig natürlich, bis es ihm weh tut). Er muss verknüpfen, dass Beißen weh tut. IMMER nach einer ‚Lektion‘ etwas Schönes mit ihm machen, dass keine schlechte Stimmung bestehen bleibt.

    Sehr zu empfehlen (IMHO):
    http://www.amazon.de/gp/product/0307461297/ref=sib_rdr_dp
    Auch die anderen Bücher von Cesar Millan sind sehr empfehlenswert – sind auch schon in deutsch erschienen.

    Viel Spaß!
    Hardy

    • Das klingt ja sehr beruhigend. Aber ich bin da auch sehr zuverlässig, dass wir den kleinen gut erzogen kriegen. Kann ja nicht viel schlimmer sein, als normale Kinder ;)

  2. na dann man viel spass mit eurer „teppich-hupe“. zum thema rumkauen: ich kann aus leidvoller erfahrung sagen dass das leider ein häufiges problem ist. einer meiner mieter hatte auch solch einen kleinen hund, und nach einem jahr war die frisch renovierte wohnung stark beschädigt. der hund hatte alle sesselleisten zerkaut, türstöcke angebissen, unzählige haare verloren die in jeder ritze waren, usw.
    seitdem gilt: so lieb kleine tiere auch sind, so nervig sind sie sobald sie keine babys mehr sind!
    besonders wenn ihr zur miete wohn würde ich da stark drauf achten was der hund alles in der wohnung anknabbert.

  3. Ja, die Beißhemmung fehlt am Anfang, möglichst konsequent jedesmal das spielen unterbrechen und laut Au oder Aus sagen. Wenn er in die Finger beißt, zusätzlich kurz das Maul festhalten, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Wir hatten das damals versäumt, es wurde später etwas schwierig, das Beißen und Spielen zu trennen.

  4. Bin selbst langjähriger Hundebesitzer, und werde den Teufel tun, Dir hier Erziehungstipps für den kleinen Scheißer zu geben, bis auf diesen:
    Geh mit dem Kurzen für ein, zwei Jahre in eine gute Hunde(halter)schule. Das ist Klasse für die Sozialisierung von Hund und Herrchen/Frauchen, man lernt, mit dem Hund auf intensive Art und Weise zu kommunizieren, bekommt so ein verständiges und bereicherndes Familienmitglied und kann diesem ein wirklich hundewertes Umfeld schaffen.

    Ansonsten Glückwunsch zum Familienzuwachs.

    • Hardy 'knuddelbacke'

      28.04.10, 08:41, #7

      Hundeschule ist sicher ein Streitpunkt. Ich habe jetzt den 6. Hund, mit keinem davon war ich in der Hundeschule. Wie Andreas (#11) schon schrieb, lernt dort in der Hauptsache der Hundehalter (was Cesar Millans übrigens propagiert).
      Für viel wirkungsvoller halte ich den Besuch von Welpenspielstunden und später Hundetreffs. Dort werden Sozialisierung und Verhaltensregeln aufgebaut und gestärkt und nicht zuletzt bringt der Kontakt zu anderen Hundehaltern regen Erfahrungsaustausch.
      Viel Erfolg!

      • Hardy 'knuddelbacke'

        28.04.10, 08:43, #8

        oups, die ## zählen ja weiter … also ich beziehe mich auf den Beitrag von Andreas weiter unten …

  5. Ich schließe mich mit meiner Meinung ninjaturkey an. Geht in eine Hundeschule, auch wenn vorher die Suche nach der „richtigen“ Hundeschule auf euch zu kommt.

    PS: Ich erinnere dich auch gerne immer wieder an deine Worte vor ein paar Tagen „[…], sehr ruhige und liebe Rasse.“ ;-)

  6. Eine Hundeschule kann Konsequenz und Zuwendung nicht ersetzen, es reicht nicht einmal in der Woche in die Hundeschule zu gehen und meint dann dabei kommt ein erzogener Hund raus.
    Irgendwie habe ich nämlich das Gefühl, daß trotz immer größer werdender Anzahl an Hundeschulen, die Anzahl an erzogenen Hunden immer kleiner wird.:-)

  7. Bitte nutze die Chance und kaufe Dir umgehend „Hunde sind anders“ von Jean Donaldson. Es werden extrem viele Fehldeutungen dort erklärt und man findet einen wirklich guten Weg zur Hundeerziehung.

    Gruß,

    Daniel

  8. Erst einmal Glückwunsch zum „Nachwuchs“! Unser Rüde heißt übrigens auch Milo.
    Die wichtigsten Worte sind schon gefallen: Beißhemmung, Hundeschule und Sozialisierung. Zur Beißhemmung findest du viel im Netz. Stell die einfach vor, du hättest einen Rotweiler – da würdest du auch nicht wollen, dass er dir auf der Hand rumkaut ;) Du bist der Rudelführer und musst dich auch immer so verhalten. Wie du schon geschrieben hast – man denkt nicht, was man alles falsch machen kann. Ein Hund merkt genau, wie weit er gehen kann. Am Anfang ist einiges noch lustig, wenn sich das aber einschleift hast du die Probleme.
    Wir sind auch zu einer Hundeschule gegangen. Das war jede Woche 2h. Dort lernt oft weniger der Hund sondern vielmehr man selbst. Ich würde dies auf jeden Fall empfehlen, denn wenn man überlegt, wie lange man einen Hund hat sind die paar Stunden das allemal wert.
    Wichtig ist auch die Sozialisierung mit anderen Hunden. Das kann man sehr gut mit der Hundeschule und einer Welpenspielstunde kombinieren.
    Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Racker :)

  9. Pingback: Hallo Fiete! » robertbrecht.de