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Flattr: Betteln 2.0

Die großen Träume vom Weltruhm und des großen Geldes sind geplatzt. Nun will die Bloggerscene kleine Brötchen backen. Das neuste Hype heißt Flattr und geistert schon seit Monaten durch diverse Kanäle.

Wie es sich als Web2.0-Dienst gehört, kann man so genannte Einladungen (Invites) ergattern, um einerseits Geld zu spenden und andererseits mit seinen selbsterzeugten Inhalten bei seinen Lesern, Zuhören usw. um „Flattr-Klicks“ bitten. Das gespendete Geld wird dann im Verhältnis der eigenen Klicks an die Blogs aufgeteilt.

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„Micropaymanent“ heißt hier das Zauberwort oder jeder hat doch immer einen Euro übrig. Aber ist das wirklich so? Kann dieses Konzept so bestehen? Geiz ist doch eigentlich geil oder doch nicht? Wieso für etwas bezahlen, was es bisher umsonst gab.

Mich persönlich stört der unsichtbare Dritte, der für seinen angebotenen Dienst erst mal pauschal 10% des gespendeten Geldes inne behält. Von den Gebühren über Paypalauszahlungen mal ganz abgesehen.

Ich hoffe aber dieses Konzept probieren einige Blogs aus und berichten dann uns Skeptikern über errungene Erfolge.

Wir werden Flattr oder ähnliche Dienste nicht einbinden. Warum?

Ich schreibe gerne, weil es mir Spass macht und nicht primär um Geld damit zu verdienen. Springt die eine oder andere Mark dabei ab und wir können damit unser Hobby finanzieren oder vielleicht uns davon sogar das eine oder andere Gadget leisten, über das wir so gerne berichten, dann hat sich das Bloggen für uns gelohnt und wir sind motiviert. Ja ich schreibe sogar auch manchmal sehr gerne für Geld (siehe Trigami) – dann aber ausschliesslich für Artikel, in denen ich ungeschminkt meine Meinung schreiben darf. Das macht mir sogar sehr viel Spass und ich könnte mir sogar vorstellen meine Brötchen damit zu verdienen.

Flattr kommt mir dagegen vor wie Betteln. Betteln auf einer anderen Ebene, woran sich auch noch Dritte bereichern. Nein, darauf habe ich keine Lust. Ich mag mich irren (mach ich ja häufig genug), aber Flattr wird bei den meisten Blogs und Bloggern nur Frust erzeugen, weil neben geringen Einnahmen auch noch das Gefühl bleiben wird, ich bin meinen Lesern nichts wert und das darf einfach nicht sein.

Liebe Leser, hinterlasst hier doch lieber einen lieben oder meinetwegen auch einen bissigen Kommentar (wir können das ab). Diskutiert mit uns. Macht bei unseren Aktionen mit oder gebt uns den einen oder anderen Tipp, über das wir schreiben können. Das ist Entlohnung genug. Wenn ihr uns dann auch noch zu einen Kaffee einladen mögt, sagen wir natürlich auch nicht nein.

Trotz meiner festgefahrenen Meinung zum Thema könnt ihr mich aber auch gerne überzeugen, dass ich völlig falsch liege. Immer her mit euren Meinungen.

Video

[youtube 9zrMlEEWBgY]

Links
http://flattr.com
(via caschy)
http://www.youtube.com/watch?v=9zrMlEEWBgY

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

39 Kommentare

  1. Wie definierst du den Unterschied von verkauften Links und Bannern zu Flattr? Da kann jeder (wie auch bei PayPal dir einen Obulus zukommen lassen – alternativ Amazon-Wunschliste). Wie gesagt: ich bin auch nicht überzeugt, werde das aber mal 2-3 Monate laufen lassen und dann Zahlen veröffentlichen :)

    • Bei Werbebannern gibt der Konsument nichts aus. Bei Flattr ja. Ein nicht ganz wesentlich kleiner Unterschied, wie ich finde. Stimmt Paypal Button und Amazon Wunschlisten ist Betteln 1.0 – hatte ich vergessen im Artikel zu erwähnen.

      Bin gespannt auf deine Zahlen.

  2. ich nehme an der Betreff ist als Provokation gedacht ;)
    Betteln ist für mich definitiv der falsche Begriff

  3. SonicHedgehog

    17.05.10, 21:16, #4

    Also den Begriff „Betteln“ finde ich hier auch sehr gewagt, aber bitte.

    Von dem was ich gehört habe und auch selber so empfinde, bringt Donationsoftwarer oder ähnliches ziemlich wenig bis Null. Selten habe ich mich dazu überwunden, jemanden (und wem?) etwas zukommen zu lassen. Und das gilt nur für Software, bei guten Blog-Artikeln wäre ich nicht auf den Gedanken einer Spende gekommen.

    Warum sollte sich das jetzt durch flattr ändern? Ehrlich gesagt, glaube ich leider auch nicht, dass sich flattr stark halten wird, jedoch hoffe ich stark dagegen. Ich finde einfach das Konzept von flattr toll, dass man einen monatlichen Fixbetrag hat und dann nur Häppchen („pieces of cake“) hergibt.
    So bleibt die Höhe der Gesamtausgabe immer die Gleiche und die Stückchen verteilen sich dann unter den jeweiligen Anbietern / Bloggern / etc.

    Den Grund, warum flattr hier nicht eingeführt wird, kann ich verstehen. Ich kann nur sagen, dass ich bei einigen Artikeln sicher gleich „geflattrt“ hätte ;)

  4. Schade, dass ihr nicht überzeugt seid. Natürlich haben es neue Dienste schwer, wenn man sie überkritisch ansieht und ihnen von vornherein keine Chance gibt…
    Wo der Weg für Flattr hinführt weiß ich auch nicht, aber es ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Konzept. Bei mir wird es jetzt erstmal genutzt.

    Ansonsten sehe ich für Flattr aber zumindest als Ersatz für Donate-Buttons eine Zukunft.

  5. Pikespeak_Marol

    17.05.10, 22:00, #6

    Hallo Oliver,

    ich denke Flattr könnte der weg in die Kulturflatrate bedeuten.

    Spinne die Idee doch mal weiter: wir Flattr’n bald für Musik die gestreamt wird oder für Video’s und Filme die uns gefallen. Dann zahle ich vielleicht 10-20 Euro / Monat und bekomme alle Inhalte die ich möchte völlig umsonst und am besten ohne Werbung.

    Ausserdem können bei Flattr ja auch schlaue oder interessante Kommentare supportet werden. Vielleicht kann ich dann meine Brötchen bald durch Kommentare wie diesem Finanzieren. ;-)

    Grüß Gott

    Oliver

    • Das mit den Kommentaren war mir so nicht bewusst. Guter Einwand.

      Zum Thema Kulturflatrate: sehe ich persönlich als reine Utopie an, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Die Zeit wird es zeigen. Ich bin aber der Meinung, da sind wir noch wenigsten mehrere Jahrzehnte weit davon entfährt.

  6. Ich möchte bei Flattr einfach keinen Account anlegen o.ô
    Außerdem möchte ich Flattr kein Geld spenden, sondern dem Blogbetreiber.
    Deshalb wird von mir über Flattr kein Euro kommen.

  7. Pingback: Tweets die Flattr: Betteln 2.0 erwähnt -- Topsy.com

  8. Blogs/ RSS lesen gehört zu meinen Hobbies. Dafür monatlich nen kleinen Betrag zu zahlen würde völlig klar gehen – den bösen Telkos, Verwertungsgesellschaften und Leistungsschutzrechteanstalten werfe ich mein Geld ja nur so nach.
    Wieso Blogs sich dagegen wehren mein Geld anzunehmen kann ich nur schwer nachvollziehen. Betteln? Naja. Dritte die sich Gebühren einstreichen? Normal.
    Wenn wir alle abwarten und gucken wie/ ob sich was entwickelt wird gar nichts passieren. Also holt Euch so nen Knopf, ich will flattrrrrn!

  9. @Oliver
    wenn Flattr betteln 2.0 für dich ist – und Paypal und Co 1.0 …. was ist dann Trigami?

    Wenn man die Nummerierungsprovokation durchziehen würde doch mind Betteln 10.0 unter der Annahme höhere Zahl = höherer Schmerzgrad.

    Nur mal so in den Raum gestellt ;)

    Gruss
    fidel

    • Trigami hat nichts mit Betteln zu tun: das sehe ich eher als Arbeit, für die man entlohnt wird – ich kann deinen gezogenen Zusammenhang nicht erkennen. Die Nummerierung ist nur eine Metapher und muss nicht unbedingt verstanden werden.

  10. An sich eine schöne Idee, aber mein Geld ist mir zu schade, um soviel davon erst mal Flattr und Paypal abzugeben – da bin ich zu sehr Schwabe.

  11. Wie ich sehe nähert sich das Niveau des Blogs langsam dem des Podcastes an.
    Mal ganz ehrlich, wenn euch der Dienst nicht gefällt, dann lasst es halt bleiben, aber pauschal alle, die den Dienst nutzen (und das sind bei Leibe sicher nicht nur Blogger) als Bettler zu bezeichnen, und nichts anderes tut ihr hier, ist so ziemlich das Letzte, das ich hier zu Lesen erwartet hätte.

    Das so ein Dienst nicht kostenfrei angeboten werden kann, sollte denke ich jedem klar sein, der ein kleines Stück gesunden Menschenverstand mitbringt, ob da nun 10% oder 5% eher angebracht wären mal dahingestellt. Ok die Nutzung von Paypal als Einzahlungsmittel ist vielleicht nicht die beste Wahl, allerdings fehlen in dem Sektor die Alternativen.

    Ich finde das Prinzip flattr gut, und werde den Button in ein Paar Projekten einbinden. Genauso werde ich auf Buttons unter Artikeln, Bildern, Musikstücken, Videos, die mir gut gefallen, klicken. Und ich werde mich dabei sicher nicht als Bettler fühlen, weil ihr meint ihr müsstet mal was Provokatives zu Tastatur bringen und den Moralapostel aus dem Keller holen.

    >ungeschminkt meine Meinung schreiben darf
    Ich verkneif mir einfach mal das Lachen, sowie jeglichen Kommentar zu diesem Halbsatz, das sollte denke ich reichen.

    • Bei dir fällt mir immer der Floskel „kritische Masse erreicht“ ein.

      Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft du an dieser Stelle schon versucht hast, uns das Bloggen und Podcasten zu erklären. Dein Niveau-Gelaber bringt auch nichts. Glaube mir, wegen dir werden wir unseren Stil oder gar Meinungen zu diversen Themen nicht ändern. Darüber hinaus scheint dich auch irgendetwas auch bei uns zu halten. Andernfalls würdest du nicht mitlesen… ;)

  12. >Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft du an dieser Stelle schon versucht hast, uns das Bloggen und Podcasten zu erklären.
    Ich glaube dir, das du das nicht zählen kannst, denn das habe ich schlicht nicht getan. Ich habe mich auf iTunes glaube ich mal negativ zu eurem Podcast geäußert, aber das wars dann auch schon. Sonst stehe ich euren Taten immer recht positiv gegenüber, auch in den 2 Kommentaren, die ich in den letzten 4 Jahren hier verfasst habe.

    Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, das der Stil dieses Artikels hier einer ist, den ich von hier nicht gewohnt bin. Mein Anfangssatz war vielleicht ein wenig emotional inspiriert, und den nehme ich auch gerne zurück, was aber nichts an meiner Meinung über diesen Artikel ändert.

    Versteht den Kommentar ab dem 2ten Satz bitte als konstruktive Kritik. Und wo wir gerade bei Kritik sind: Auf einen Kommentar so zu antworten, das man nicht auf das Thema eingeht. kenne ich sonst eigentlich nur aus der Politik ;)

    Ich lese hier eigentlich sehr gerne mit und werde das auch weiterhin tun, aber der Artikel schießt, für meinen Geschmack, weit über sein Ziel hinaus.

    • Da schreibt man mal einfach so seine Meinung auf und dann sinkt hier gleich das Niveau. ;)

      Nein Scherz beiseite. Ich finde es gut, dass die bissige Art des Artikels wenigstens die Diskussion anregt, dafür senke ich dann auch gerne mal das nicht vorhandene Niveau.

      Danke für deinen Kommentar. Aber ich bin wirklich dieser Meinung, ob du es glaubst oder nicht. Ich glaube nicht wirklich an dieses Konzept, aber ich gebe auch zu, ich kann mich irren. Wenn der Eindruck entstanden ist, ich stemple alle Flattr Nutzniesser als Bettler ab, dann sei mir das bitte verziehen. Das wollte ich damit nicht zum Ausdruck bringen.

  13. Ich glaube dir deine Meinung, keine Frage, und äußern darfst du die natürlich auch. Auch Provokation zur Diskussion, kein Thema. Aber da gibt es andere, bessere Mittel als blinde Pauschalisierung (auch wenn die oft am Besten wirkt).

    So, weitermachen!

    Euer (heute, unverdient, ins Amt gehobener) Blog- und Podcasterklärer ;)

  14. Also ich persönlich mag die Idee.
    Es ist einfach eine Weise, um den Leuten im Internet, die mir Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen, Geld zu geben.

    Super finde ich auch die Idee des festen Betrages. Da muss ich mir keine Gedanken machen, ob ich 5 oder doch 20 Blogs gut finde.

    Es ist doch nichts anderes, als wenn ich dich treffe, und sage: „Hey, cooler Blog. Ich will mal danke dafür sagen, haste Bock auffn Kaffee?“. In meinen Augen ist das einfach weit entfernt vom Betteln, sondern einfach eine Weise, seine Wertschätzung für den Blog auszudrücken. Und für den Blog kommt der eine oder andere Euro zusammen, das ist doch auch Klasse!

  15. Ich habe Flattr gestern testweise eingebaut, nicht weil ich Kohle will, sondern weil es mich interessiert, wie das ganze System funktioniert und ob da wirklich jemand klickt. Derzeit ist es ja noch ein geschlossenes System und nur wer einen Invite hat, kann auch Button einbauen und selbst flattern.

    Innerhalb von 1nem Tag wurde mir 6mal etwas geflattert, wobei ich natürlich erst nach einem Monat weiß, wie viel da wirklich ankommt.

    Ich empfand es dennoch erstaunlich, ich habe zwar getwittert, aber nicht im Blog darüber geschrieben, dass ich den Dienst jetzt teste.

    „Flattr kommt mir dagegen vor wie Betteln.“ Das sehe ich anders, es ist eine Option die man anbietet, mehr nicht. Euer Tweetmeme-Button wäre dann ja auch betteln, und zwar nach RTs, Schwachsinn.

    Bettel wäre es, wenn ich erwarte etwas nur für mich zu bekommen, aber das ist ja das geniale an der Flattr-Idee, derjenige der da mitmacht und evlt. auch bei mir klickt, hat schon lange bevor er auf meinen Blog kam das Geld ausgegeben, indem er bei Flatter z.B. 5Euro/Monat festgelegt hat. Die Kohle ist eh weg, denn er kann ja nur klicken, wenn er Flattr auch nutzt und wenn er einen Monat nicht klickt, wird das Geld laut Flattr FGAQ automatisch gespendet.

    Diese 5 Euro ist er auf jeden Fall los und es ist doch ne geile Vorstellung, wenn ich diese nach belieben aufteilen könnte, ohne mir Gedanken über alles weitere zu machen, läuft alles automatisch ab und PaypalGebühren sind ja nur einmal beim Einzahlen fällig.

    Wenn die Jungs es schaffen, so ein Netzwerk aufzubauen, dann können sie von mir aus auch 10% haben.

    • Danke für dein Feedback.

      Ich würde aber doch schon einen nicht so geringen Unterschied sehen, ob ein User für etwas Geld ausgibt, ganz egal ob Postpaid oder direkt oder ob er einen Tweet absetzt, was ich bisher eher als Service für den Leser gesehen habe und gar nicht für uns. Dieser Tweet kostet dem User nämlich nichts.

      Das Prinzip mit der Aufteilung finde ich auch gar nicht so schlecht. Ist eigentlich ziemlich klug ausgedacht. Schauen wir mal was rauskommt und ob am Ende dann nicht doch nur die „Contenterzeuger“ sich gegenseitig das Geld in die Tasche schieben (-10% natürlich) + ein paar Wenige, die wirklich ehrlich etwas spenden wollen.

      Nennen wir mal meine Einstellung sehr pessimistisch, aber ich denke eine Kulturflatrate, so toll die auch wäre, funktioniert in unser „eigensinnigen“ Welt nicht. Sollten die Wenigen wirklich einmal zur Masse werden, dann revidiere ich sehr gerne meine Einstellung und bin froh, dass ihr alle recht gehabt habt und ich nicht.

      • Okay, mir ging es weniger ums Recht haben, sondern um das System an sich, dass der Blogger eben gar nichts verlangt, was der Flattr-Nutzer nicht eh schon lange ausgegeben hat.

        Wie gesagt, Testphase. Mal sehen wie es angenommen wird, ich will dem Projekt wenigstens eine Chance geben, denn wenn alle so denken wie du, dann hast du recht, es wird sich nicht durchsetzen, weil eben keiner mit macht.

  16. @Oliver
    vielleicht habe ich ja einen Wandel bei Trigami verpasst …. habe meinen Account schon lange deaktiviert.

    Ja es mag kein betteln sein … bezahlte Werbebeiträge empfinde ich persönlich deutlich (andere Liga ist hier noch deutlich untertrieben) negativer – im direkten Vergleich mit den von dir als Web1.0/2.0 definierten Bettel-Varianten.

    Letzlich wollte ich nur darauf raus ;)

    Gruss
    fidel

  17. Paid Content ist im internet schon so oft fehlgeschlagen, ich glaube nicht, dass ein Konsument sich bei Flattr anmeldet, und falls doch wäre die frage was geschieht, wenn man einen Monat keinen flattr Button klickt. Wenn jemand mit einem Blog Geld verdienen will, dann sollte er es nach wie vor mit Werbung machen, und Werbung ist durchaus nicht negativ, dabei haben der Blogger, der Werbende und der Konsument, der sich ja offensichtlich für ein Angebot interessiert etwas davon – Bei Flattr gibt es einen Verlierer: den Konsumenten.
    Und der Konsument will nicht Verlierer sein, deshalb „flattert“ er nicht.

    Ich klicke auf Blogs, die ich mag auf Werbung und linke gute Einträge.

    Aber zu den Musikern: Es ist fairer, wenn alle etwas zahlen, also Pflicht für den Konsumenten, als wenn viele nichts zahlen und einfach nur konsumieren, daher auch hier nein zu Flattr. Auch wenn ich die Musikkonzerne nicht unterstützen will.

    • „Bei Flattr gibt es einen Verlierer: den Konsumenten“ Mal daran gedacht, dass der Konsument evtl. etwas zahlen möchte, weil er sich bedanken will? Warum sollte der Konsument Verlierer sein? Er bekommt doch den Content. Es ist eine Option und mehr nicht.

      • Im Bezug auf Werbung ist es ein Verlust, da hierbei aktiv Geld ausgegeben wird, bei einem Klick auf ein Werbebanner nicht.

        Sollte der Konsument gerne für etwas zahlen, dass er auch umsonst bekommen kann, dann ist Flattr natürlich für ihn geeignet.
        Da aber Musik verkauft werden kann und Blogs generell eher nicht rentabel sehe ich Flattr nicht als sinnvoll an.

        • Ach so, und wenn ihr Geld braucht, ich klicke gerne für euch auf Werbung, mache ich für alle, die ich unterstützen will.
          Um auch etwas zurückzugeben.

  18. Hey ihr Zwei,

    schön geschriebener Artikel. Eure Meinung zu Flattr und ähnlichen Diensten gefällt mir sehr gut – das zeigt Charakter!

    Mir sind Kommentar auch wichtiger als ein paar Euro mehr auf dem Konto. Mit meinen Blog-Artikeln möchte ich Leuten mittels Tutorials helfen und kein Geld kassieren.

    Viele Grüße
    Nico

  19. Pingback: Flattr – Datenhandel leicht gemacht » F!XMBR

  20. Pingback: Flattr – Der Lesezirkel des 21. Jahrhunderts? – stefan.waidele.info

  21. Muss man als teilnehmender Blogger eigentlich jeden Monat 2 €uro bezahlen oder ist das nur einmalig zur Aktivierung notwendig?

    Gruß Herbert

    • Wer aktivierte Buttons auf seiner Webseite haben will, der muss auch aktiver Teilnehmer mit Guthaben sein. Sobald das Guthaben aufgebraucht ist, werden die Buttons deaktiviert bis wieder Guthaben verfügbar ist.

      • Dann wird’s bei meinem bescheidenen kleinen Blog wohl nichts mit dem „großen Geld“ ;-). Ein Verlustgeschäft möchte ich nämlich nicht machen (ich weiß, dass es bei Flattr in erster Linie nicht um Geldverdienen geht).

        Gruß

  22. Pingback: flattr : powerbook_blog

  23. Pingback: Flattr — Ein Experiment • puzich.com :: I took the blue pill

  24. Pingback: Flattr’n oder nicht? « Lebenzeichnendes

  25. Ich finde Flattr ist ein guter Weg ins Werbefreie-Surfen. Ich zahle gerne 10 € pro Monat und bekomme dafür Qualifiziertere Artikel wie diesen ;).