Artikelformat

Living the Future?

Durch einen Artikel bei TUAW habe ich mir einige Gedanken zu meiner/unserer digitalen Zukunft gemacht. Um das im Anschluss aber nachvollziehen zu können, muss ich etwas weiter ausholen.

Aktuell nutze ich ein MacBook (Alu-Unibody/Late 2008) und meine Frau ein MacBook (White-Unibody/2009). Dazu habe ich im Arbeitszimmer einen 22″ Monitor von Dell stehen, wo ich mein MacBook anschließe, wenn ich etwas mehr bzw. effektiver arbeiten oder aber Podcasts aufnehmen will.

Ich bin mit meinem Setup auch sehr zufrieden, aber: Braucht man das wirklich? Nun, die Anforderungen sind natürlich bei jedem User Individuell, aber betrachtet man jetzt einmal einfach nur den Konsumenten, also den, der im Internet recherchiert, sein Onlinebanking und die Steuererklärung macht oder einfach nur Musik und Filme kaufen möchte, ist schon ein kleiner iMac mehr als Overkill. Dann habe ich mir unser Setup angesehen und bin (nach Lesen des Artikels bei TUAW) zu der Meinung gekommen, dass ein gescheiter Mac mini im Arbeitszimmer (Monitor ist ja da) und zwei iPads für uns in Zukunft sicherlich ausreichen würden. Also mal nachrechnen: Mac mini mit 500 GB-Festplatte (immerhin müssen sich zwei Nutzer einen Rechner teilen) kostet momentan 856 Euro. Dazu zwei 64 GB iPads (WLan) für jeweils 699 Euro, kommen wir zusammen auf 2254 Euro.

Mit dem iPad kann ich persönlich ca. 98% der Sachen machen, die man abends auf einer Couch so machen möchte. Also E-Mails lesen und beantworten, im Internet surfen, RSS-Feeds lesen und sogar Casual-Games spielen oder Musik hören. Ist man Konsument, macht man in der Regel nicht viel mehr mit seinem Gerät und dann ist es in der Tat einfach, eben solche Aufgaben einfach mit einem iPad (oder ähnlichem Gerät) zu machen, statt dauernd ein MacBook oder Notebook auf dem Schoß zu haben. Braucht man wirklich einmal mehr, dann geht man eben die 5 Meter ins Arbeitszimmer und wirft den kleinen Rechner an.

Natürlich ist das weder etwas für Hardcore-Gamer noch für Leute, die dauernd viel Kontent (wie zum Beispiel Videoschnitt) produzieren wollen oder müssen, aber für einen reinen Konsumenten, wo die Personen ein eigenes Notebook besitzen, ist dies preislich sicherlich eine Alternative, denn es ist nicht wirklich teurer. Denn ob man jetzt zwei MacBooks/Notebooks oder eben einen Mac mini und zwei iPads kauft, kommt sich preislich ähnlich, bei der von mir ausgesuchten Konfiguration.

Pads sehe ich, egal welches Betriebssystem drauf läuft (iPad, WeTab oder Slate), als reine Geräte für Konsumenten, die unsere Art Inhalte zu konsumieren gravierend ändern werden und dabei mehr als eine Modeerscheinung sein werden. Wie dem auch sei, für einige hat die Zukunft gestern in Deutschland begonnen und auch wir können uns vorstellen in der Zukunft unser Setup so umzustellen – und ihr?

Links:
Artikel bei TUAW.com

Autor: Stefan

Der aus Mönchengladbach mit der Raute im Herzen! Kann mit Computern grundsätzlich umgehen, ist aktuell jedoch mehr sportlich motiviert mit seiner Kamera in den Stadien von NRW unterwegs.

33 Kommentare

  1. Schön so schnell hier von Dir wieder was zu lesen @Stefan ;)

    Bei mir ist es im Prinzip genauso. Mein Setup hier besteht momentan auch „nur“ aus einem Macbook fürs auf dem Sofa „arbeiten“ und einem Mac mini als Mediacenter. Ich verzichte momentan aber auf einen Schreibtisch. Vermisse ihn momentan einfach nicht…

    Ich befürchte, dass wenn ich ein iPad mein Eigen nenne, dass dann das Macbook wirklich nur noch zum „größeren“ arbeiten benutzt wird. Aber das ist mehr als genug dafür geeignet.

    Dass die Gerätekategorie das Konsumieren verändern wird glaub ich auch. Auch wenn viele sagen, es ist ein großer iPod Touch z.B. Dabei ist es egal, ob WeTab, iPad oder HP wasauchimmer. Auch wenn das alles auf einem Notebook geht. Es geht sicherlich noch besser und noch problemloser auf einem dieser Pads.

    Beste Grüße
    Lasse

    • Danke :)

      Und vor allem, es können auch Leute, die mit Computern in der Regel nicht umgehen können (oder wollen) ein solches Pad bedienen. Eine Zielgruppe, die Steve sicherlich nicht von Anfang an auf der Liste hatte.

  2. Hey Stefan, freut mich, dass schon so schnell ein Artikel von dir kommt, nachdem du gestern die Neuigkeiten veröffentlich hattest.

    Die neue Pad Generation wird sicherlich eine große Zukunft haben, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das sie mein aktuelles Setup ersetzen könnte. Grafikbearbeitung wird sicherlich kein Spass machen. Genauso wie Blogartikel schreiben, oder Filme schneiden.

    Für die tägliche Dosis Surfen, Email, Feedreader, Social Community aber ein Super Gerät.

    Ich warte erst einmal ab und schaue wie sich die Branche noch entwickelt.

    vg Thomas

    • Auch hier mein Dank :)

      Du hast absolut recht, für Leute die Kontent produzieren müssen. Für die reinen Konsumenten wird das aber sicherlich zukünftig ein mögliches Setup werden.

  3. Gute Frage, die wir in 3-4 Jahren beantwortet bekommen werden.

    Ich denke auch, dass solche Pads in Zukunft überall in unseren Haushalten rumliegen werden und jede Art von digitalem Konsum bedienen werden.

    Schaut man sich deine Rechnung mal genauer an, dann geht sie noch besser auf um so mehr Personen in einem Haushalt leben.

    Ich denke auch , die Pads sind die Zukunft auch wenn ich mir derzeit schwer vorstellen kann ohne mein Macbook leben zu können.

    PS: Herzlich Willkommen auf aptgetupdate ;)

    • Stimmt, das hatte ich gar nicht berücksichtigt. Dann muss man „fairerweise“ aber auch einen Monitor mit einrechen, wobei der kaum in’s Gewicht fällt.

      Ich denke jedoch nicht das wir 3-4 Jahre warten müssen sondern es bereits in 1-2 Jahren wissen werden.

      P.S.: Danke :)

  4. Hmm, ein Tablett, wenn auch kein iPad in seinem derzeit doch sehr verdongelten Zustand, könnte durchaus mein selten benutztes Powerbook G4 ersetzen. Um schnell mal was zu TeXen, reicht die Rechenleistung eines iPad o.ä. locker, aber es muß halt ein TeX drauf laufen — ich beobachte das WeTab sehr interessiert und hoffe, dass das wirklich auf den Markt kommt.
    Aber die Vision mit den omnipräsenten Tabletts teile ich. Nicht nur, weil das so schön an Star Trek seit TNG erinnert, sondern, weil ich hoffe, dann viel weniger technische Literatur auf totem Baum kaufen zu müssen.

    • Das mit dem toten Baum wird auch amazon mit dem Kindl auf Dauer bedienen.

      Das Probem bzgl. TeX kann ich nachvollziehen, aber so wie ich das sehe, müssen die Anwendungen auf Touch auch ausgelegt sein. Eine Anwendung die für Maus und Tastatur konzipiert ist, wird auf einem Touch-Gerät nicht funktionieren.

      Ich stelle mir vor in Zukunft zum Beispiel auf Barcamps ein wesentlich leichteres Pad mit mir herumzutragen und dennoch all meine Mails lesen zu können und im Netz zu surfen und bei Vorträgen dennoch Notizen machen zu können.

      Pads werden zu Konsumgeräten, in Kombination mit einer Tastatur ggf. auch brauchbar zum „TeXten“, aber mehr wird man damit vermutlich gar nicht machen wollen, oder?

  5. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist, dass du von reinem Konsum sprichst aber nicht das günstigste Setup vorschlägst. Laut Applestore kannst du einen Macmini mit 500gb schon ab 746€ bekommen. Und man braucht auch nicht wirklich 64gb iPads, die 16er tun es eigentlich auch. Muss man nur zwischendurch mal synchronisieren, was man aber immer gut mit dem Laden verbinden kann.

    Ansonsten kann ich dir zustimmen, mein Macbook Pro ist auch overpowered für meinen Studiengang. Ich muss zwar auch mal Grafiken bearbeiten, allerdings ist dafür ein Macbook auch nicht wirklich tauglich. Viele schauen nur auf Power, grade die PC-User, aber kaum jemand fragt sich, ob die Dinger nicht maßlos übertrieben sind für Internetkonsum und Word.

    • Nun, ich denke das der 2.53 GHz Mac mini mit 4 GB auch mal zum Spielen oder aber Grafikbearbeitung oder Virtualisierung genutzt werden kann.

      Für die 64 GB iPads habe ich mich entschieden, weil das iPad mein MacBook ersetzen müsste, also auch inkl. der Apps und der Musik. Und da ich gut über 30 GB Musik habe und diese immer bei mir haben will, dazu aber auch die ein oder andere App installieren will, kommt eine kleinere Version (für mich persönlich) nicht in Frage. Auf 3G könnte ich hingegen verzichten.

      Und wenn ich von Konsum spreche, dann will ich Musik, Filme und Apps konsumieren. Da wird der Platz schnell eng …

      So bin ich auf meine Zusammenstellung gekommen, aber sicherlich kann der ein oder andere hier noch mehr Kohle sparen. In der jeweils kleinsten Version (Mac mini mit 500 GB und 2 iPads mit je 16 GB) kommt man sogar „nur“ auf 1744 Euro.

  6. Hi,
    ich teile die Meinung nur teils.Um mal eben Mails und Tweets zu lesen und zu beantworten genügt das Smartphone was sowieso überall dabei ist absolut und sollte das mal nicht reichen, ist der Laptop (Thinkpad / einziger Rechner im Haus) schnell angeworfen. Längere Texte will ich nicht mit einer Software-Tastatur schreiben da muss also auch der Laptop greifbar sein.
    Um eben schnell mal einwenig zu Sufen oder für irgendwelche Games kann ich mir die Pads allerdings schon vorstellen. Aber momentan verspüre ich noch nicht den Bedarf mir nur für diese Zwecke ein weiteres Stück Hardware zuzulegen.
    Wenn dann würde ich mir eher überlegen nen Laptop mit drehbarem Display zu kaufen … ach ich vergaß als guter Mensch muss man ja Apple kaufen :(

    • Nur weil ICH Apple kaufen würde, muss das nicht jeder. Und wer meinen Beitrag richtig liest, der sieht, dass ich allgemein von Pads spreche (WeTab, Slate und auch iPad).

      Wie geschrieben sehe ich Tablets im Konsum, nichts anderem. Und eine längere E-Mail würde man auch auf der Software-Tastatur schreiben können, muss man aber nicht.

      Und denk bitte einmal an einen Haushalt mit 2, 3 oder mehr Personen. Es gibt einen Rechner mit entsprechenden Accounts (falls notwendig) und den Rest kann man ggf. vom Tablet erledigen. Allein Größe und Gewicht sprechen schon dafür, von den Kosten abgesehen. Es ist schon ein Unterschied, ob man als Apple-Käufer 3 MacBooks (3000 Euro) kaufen muss oder 3 iPads (1500 Euro), nur damit man im Internet surfen, E-Mails lesen/schreiben oder spielen kann.

      Es ist nur ein Gedankenspiel, wie die Zukunft aussehen kann, jetzt, wo es Tablets gibt und immer mehr geben wird, auch von anderen Herstellern.

      Think big, think future … ;)

      • Keine Sorge ich hab wahrgenommen dass du nicht explizit von Apple gesprochen hast ;)
        Aber normale „mal eben im Internet surfen“ Konsumer Notebooks kosten auch keine 500€ mehr … und selbst die Dinger bei denen man das Display umdrehen kann bekommt man ab 700€ … nur das Gewicht und weils eben schick is, reichen für mich derzeit nicht als Kaufargument. ;)

        • Das ist richtig, aber ich denke hier zum Beispiel auch an ältere Menschen. Mit über 60 Jahren will man sich nicht mehr mit so etwas wie einem Betriebssystem rumschlagen müssen, sondern es nur benutzen.

          Wie gesagt, dass das Setup nicht für jeden etwas ist, ist mir klar, aber es wird sich etablieren und ich persönlich kann mir in der Tat vorstellen, in Zukunft ein solches Setup zu verwenden.

          Wir werden sehen, wie die Zukunft in 1-2 Jahren ausschaut und in welcher Art derartige Pads auf unser Leben Einfluss genommen haben.

  7. Kann mich dir da nur anschliessen. ;)

    Aktuell ist es so, das ich einen Mac mini (letzte Version) zusammen mit einem Samsung FullHD Monitor betreibe. Das was für Andere Nutzer dessen MacBook ist, das ist für mich das iPad. :)

    Mehr brauche ich auch nicht, mehr. Vorher hatte ich ja noch einen 20 Zoll iMac, aber genau genommen war das wohl der Overkill schon für mich gewesen.

  8. Naja, vorstellen könnte ich mir das schon, dass das iPad mein MBP (zumindest Teilweise) ersetzen könnte.
    Schon die Akku-laufzeit find ich super .. damit könnte man den ganzen Uni-Alltag ohne Ladeadapter auskommen und sich sogar noch in der S-Bahn auf dem nachhause weg unterhalten lassen :)

    Btw.. guten Morgen, allerseits ;)

  9. Hallo Stefan!

    Also mein Setup sieht fast aus wie deines. Meine Frau hat das ältere weiße MacBook und ich habe ein MBP 13″ mit einem 22″ DELL Monitor (tztz, sogar den gleichen wie du).

    Also mein MBP möchte und kann ich nicht gegen einen Mini austauschen. Es gibt Notwendigkeiten und Hobbys, wo es wichtig ist das komplette Büro, oder sämtliche Librarys dabei zu haben. Naja, subjektiver Luxus.

    Das iPad könnte auf alle Fälle das MacBook meiner Frau ersetzen. Was das iPad dabei richtig interessant machen würde, wäre getrennte Benutzersteuerung. Beim Einschalten einfach genau soviel Unlock-Slider wie Benutzer angelegt sind. Was ich nicht einsehe ist 2x viel Geld auszugeben, damit jeder seines mit seiner Umgebung hat. Die Überlegung -was nun? – steht dann erst an, wenn das Weiße nicht mehr will.

    Für mich ist das iPad n o c h weit weg. Zu Hause habe ich mein MBP/iPhone und unterwegs mein iPhone.

    Thomas

    • Naja, das es nicht die ultimative Lösung für jeden ist, ist mir klar. Ich persönlich habe damals iMac und MacBook verkauft um mir ein neues MacBook zu kaufen, weil ich nur noch ein Gerät haben wollte. ich persönlich könnte mir aber vorstellen, ein solches Setup zu nutzen.

      Ich kaufe mir auch kein Pad, zumindest wohl nicht mehr in diesem Jahr, aber wenn eine Neuanschaffung mal in’s Haus steht, werde ich das mal durchrechnen.

      Und was 2x viel Geld ausgeben angeht: Ein Pad teilen geht gar nicht :D

  10. Wie dem auch sei, für einige hat die Zukunft gestern in Deutschland begonnen und auch wir können uns vorstellen in der Zukunft unser Setup so umzustellen – und ihr?

    Zukunft empfinde ich persönlich als überformuliert …. letzlich sehe ich die Pads eher als Erweiterungen an.

    Ansonsten – schön dass du eine neue Blog-Heimat gefunden hast.

    Schöne Grüße
    fidel

    • Naja, es wird Leute geben, die das jetzt so „leben“ werden. Ich persönlich sehe den Start des Verkaufs des iPads in der Tat wie eine Art Neuanfang in Sachen Umgang mit Computern und Informationen.

      Und Danke :)

  11. Hi Stefan,
    mir gefällt Dein Setup. Persönlich arbeite ich viel weniger am Schreibtisch. Der ist meistens von anderen Familienmitgliedern besetzt. Das MBP muss daher alles tun, auch Bildverwaltung und Bearbeitung.
    Bei Deiner Argumentation gefällt mir nicht, dass Du es mit den Kosten begründest. Das lässt sich immer in jede Richtung drehen.

    • Natürlich kann man einen Kostenfaktor in jede Richtung drehen. Dabei wird es einfacher, wenn man in der Mac-Welt bleibt. Mir geht es dabei aber eigentlich weniger um die Kosten, als mehr mit dem Umgang der Medien.

      Und dabei spreche ich nicht nur von Mac mini und iPad, sondern auch von „normalen“ Computern und anderen Pads. Wie gesagt immer im Konext des reinen Konsumenten, der keinen Webinhalt produziert.

      Um Bilder zu bearbeiten, dafür gibt es ja noch einen Rechner, aber um Mail zu lesen, im Internet zu surfen, Musik zu hören oder einen Film zu sehen werden solche Pads sich bestimmt etablieren.

  12. Ich benötige mein MacBook noch wenn ich zu Kundenterminen fahre, da der Workflow dort einfach besser läuft wenn ich in einer gewohnten OS-Umgebung arbeite.

    Für normale Anwendungen, da gebe ich Dir recht, reicht Dein oben genanntes Setup völlig aus.
    Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen, einen schönen iMac zu kaufen, an dem dann meine Freundin und ich richtig und auschließlich arbeiten können.
    Zum reinen Konsumieren erhält dann je ein iPad den Vorzug.

    Ein MacMini würde es bei mir wohl nicht werden, da ich bereits eine WD HD TV Live habe (für allg. Filme) und falls die Ankündigung des abgespeckten Apple TV wahr wird, mir noch ein solches zulegen werde um iTunes Content komfortabel am TV zu konsumieren.

    Fazit:
    MacMini und und iPad reicht als Setup vollkommen aus!
    Ich mag jedoch Gadgets und werde darum vermutlich trotzdem vielgleisiger fahren was die Unterhaltungsmaschinen angeht.

  13. Ich würde gerne mal noch weiter in die Zukunft blicken.
    Vielleicht so 5-10 Jahre.

    Wenn es halbwegs gescheit läuft, braucht jeder nur noch ein Tablet. Zu Hause kann man dieses in seine Dockingstation stellen und dank der (bis dahin hoffentlich) guten Leistung ganz normal mit einer Tastatur, Maus, einem großen Monitor und anderer optionaler Peripherie dran arbeiten. Texten, Bildbearbeitung, Videoschnitt oder meinetwegen auch hardwareintensivere Spiele dran spielen. Unterwegs wird es ganz normal als Tablet UND Smartphone (per Bluetoothheadset) genutzt. Wäre das nicht cool? Alles für jeden in einem einzigen Gerät, dass sowohl mobil, als auch stationär optimal nutzbar ist. Meinetwegen auch auf der Arbeit.

    Ich persönlich möchte auch im Konsumerbereich nämlich nicht auf meinen Dualcore mit 2x 2,6 GHz und guter Grafikkarte verzichten. Insbesondere, da auch aktuelle Standardapplikationen einiges an Hardware fordern um schnell zu starten und flüssig zu laufen und es grade bei großen Monitoren (ich sitze an einem 24″ Monster) Sinn macht mehrere Applikationen gleichzeitig auf dem Schirm zu haben.

    Bitte nicht vergessen: Ich bin durch und durch Windows-Fan… Auch, wenn da alles ein paar MHz mehr braucht, um so gut zu laufen, wie auf nem Mac ;)

    • Die Vision gefällt mir! Bis dahin müssen wir uns wohl mit Computer und Pad vorläufig zufrieden geben :)

  14. Habe meim iPad jetzt seit einem Monst im Einsatz und muss sagen, dass ich zwar deutlich weniger Zeit am Rechner verbringe, aber solange es Flash Seiten gibt kann das iPad meinen Rechner nicht ablösen! Mag in 2-3 Jahren anders aussehen, aber aktuell ist das iPad nur als Zusatz zu sehen.

    • Also das stört mich persönlich am wenigsten, denn ich habe Flash von meinem Computer deinstalliert und vermisse gar nichts :)

  15. Ich komme in etwa einmal pro Tag in die Situation, dass ich am iPad nicht mehr weiterkomme. Wenn man das Geld übrig hat ist es eine sehr nette Alternative zum iPod Touch bzw. iPhone aber leider auch (noch) nicht mehr.
    Daneben stören mich am iPad noch zwei weitere Sachen. Erstens spiegelt das Dispalay zu stark und zweitens lässt es sich nicht gut mit einer Hand halten – dafür ist es einfach auf die Dauer zu schwer und die Rückseite zu glatt. Mit zwei Händen lässt es sich zwar sehr gut halten, aber dann nicht mehr bedienen.
    (Abgesehen davon bin ich mit dem iPad sehr zufrieden).


  16. Stefan:

    Das mit dem toten Baum wird auch amazon mit dem Kindl auf Dauer bedienen.

    Prinzipiell schon, aber dann hätte ich wieder ein Nur-Text-Tablett ’rumliegen. Ich will aber eben auch mal im Zug ein Video gucken oder eben mal schnell die drei gerade in der Besprechung beim Kunden festgelegten Änderungen in die Klasse schreiben und ausprobieren können — eben das, was ich bisher mit dem alten Powerbook mache.

    Das Probem bzgl. TeX kann ich nachvollziehen, aber so wie ich das sehe, müssen die Anwendungen auf Touch auch ausgelegt sein. Eine Anwendung die für Maus und Tastatur konzipiert ist, wird auf einem Touch-Gerät nicht funktionieren.

    Ja, natürlich; aber was ist denn an TeX da groß umzukonzipieren? Es braucht einen ASCII-Editor (meinetwegen auch ohne spezielle TeX-Unterstützung), ein TeX-System (das ja per se kein GUI braucht, sondern nur eine Möglichkeit, ein Inputfile übergeben zu bekommen) und einen PDF-Gucker. Zum Schreiben ganzer (großer) Dokumente oder auch von Paketen und Klassen wird man sicher auch weiterhin zum konventionellen Rechner mit Tastatur greifen. Ja, man kann ’ne Tastatur an iPad und WeTab klemmen, aber … naja. ;-)

    Ich stelle mir vor in Zukunft zum Beispiel auf Barcamps ein wesentlich leichteres Pad mit mir herumzutragen und dennoch all meine Mails lesen zu können und im Netz zu surfen und bei Vorträgen dennoch Notizen machen zu können.

    Ich besuche zwar gar keine Barcamps, aber sonst … ich sag’ doch: Star Trek.

  17. Mein Wunsch-Setup sähe wohl etwas anders aus. Nach wie vor trage ich mich noch mit dem Gedanken, meine ganze Heimelektronik (Sat, Video, DVD…) durch eine HTPC zu ersetzen, ergänzt durch einen zentralen Storage. Das wäre dann der erste Rechner. Ein Pad – welcher Art auch immer – kann ich mir auch gut vorstellen. So zum Browsen, Mail*Lesen* usw., wie Oli schon schrieb. Ob ich damit größere Mails *schreiben* wollen würde, müßte erst ein Praxistest ergeben. Nach meinen ersten Erfahrungen mit dem HTC Desire gebe ich einer HW-Tastatur für größere Textmengen immer noch den Vorzug. Daher und auch breiteren Schnittstellenvielfalt wegen, wird wohl auch in Zukunft ein Notebook eine Rolle in meinem Setup spielen.
    Wie’s wirklich wird, kann wohl aber niemand so recht sagen, bevor die Pads nicht wirklich in der Praxis gezeigt haben, wozu sie taugen. Und darum ging es letztlich in der Vision ja wohl. Fallen die z.B. durch, fällt das ganze Setup auseinander ;)

  18. Ich habe mir da auch ein Paar Gedanken dazu gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich auch weiterhin kein iPad brauche.

    Für die nächste Zeit tut es auch weiterhin die Kombination MacBook Pro 15″ und 24″ ACD auf dem Schreibtisch. Mich hat das 15″er noch nie auf dem Sofa oder im Bett gestört. Zur Bildbearbeitung kann dann das Display gar nicht groß genug sein und ein wenig Saft braucht es auch. Vielleicht wird so in einem Jahr oder so die Kombination iMac 27″ und iPad mal in Frage kommen. Für den Moment ist aber alles super.

  19. Mensch, ich kriege erst jetzt mit, daß du dein Blog eingestell hast und hier mit eingezogen bist, sowas! Schön, daß du hier „untergekommen“ bist, viel Spaß, bin gespannt, was noch kommt. =)

    Zum Thema: Ich muß mich erst an’s iPad gewöhnen, bin mir inzwischen aber sicher, daß es die richtige Entscheidung dafür und gegen ein neues Netbook mit Hackintoshgefummel war.
    Mir kommt jetzt nur das OS auf meinem alten 2G so winzig vor… xD