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Toshiba AC100 Android-Netbook: Video

Der Zug Android kommt langsam immer mehr in Fahrt. Immer häufiger kann ich Leute mit einem Desire, Milestone oder co. sehen. Das dieses System nun auch langsam auf andere Gerätenklassen überschwappt, war fast voraus zu sehen. Nun wagt Toshiba mit einem neuen Netbook – das A100 mit Android diesen Schritt.

Schaut euch mal das Promo Video an. Ich finde, es macht auf jeden Lust es mal anzutesten. Was meint ihr, hat das Zukunftspotential?

  • Nvidia Tegra 2 Prozessor
  • 10,1 Zoll Display mit 1024×600 Pixeln
  • 512 MB Arbeitsspeicher
  • bis 32 GB SSD
  • 1080p Videounterstützung
  • WLAN, Bluetooth, UMTS, GPS
  • USB, MiniUSB, HDMI, SD-Kartenslot
  • Android 2.1
  • Akkulaufzeit: bis 8 Stunden
  • Gewicht: 870 g

Links
http://www.youtube.com/watch?v=kxKW-OHKq6w&feature=player_embedded
(via)

 

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Freebies: Dirt Moto Racing …

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Dirt Moto Racing gibt es derzeit für lau im AppStore für iPhone und co. Zuschlagen!

Und dann waren da auch noch: Superblox, Action Buggy und Saving Private Sheep

Links
http://itunes.apple.com/de/app/dirt-moto-racing/id319037824?mt=8
http://itunes.apple.com/de/app/superblox-powers-unleashed/id374312490?mt=8
http://itunes.apple.com/de/app/action-buggy/id364025671?mt=8
http://itunes.apple.com/de/app/saving-private-sheep/id363147781?mt=8

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Hör mal, wer da hämmert: mein Werkzeug-Koffer

Heute mal etwas aus dem Bereich Alltag: Ich hatte es schon ewig lange vor die Anschaffung zu machen. Nein – keinen neuen Computer, auch keine PS3 oder XBOX und schon gar nicht ein neues Phone, Pad oder NetBook. Es gibt ja auch noch ein Leben neben Computer und so. Und es stand eigentlich sogar recht weit oben auf meiner Wunschliste, aber Weihnachtsmann und co. wollten mir diesen Wunsch nie erfüllen. Irgendetwas anderes hatte immer Vorrang. Bis heute.

Ja bis ich heute diesen Alu-Koffer auspacken durfte.

Es hat sich bei mir im Laufe der Zeit schon ein wenig Werkzeug angesammelt, ein Hammer da, dann mal ein Schraubenschlüssel dort. Ich habe eine große, riesige Kiste, mit allem was man so brauchen kann. Nur der eine Schlüssel, den man gerade braucht, ist entweder nicht da oder liegt immer ganz weit unten. Fange ich mal ein Projekt an, dauert es meistens mehrere Stunden bis ich alles beisammen habe und meine Lust ist dann meistens ganz tief im Keller. Platz für eine richtige Werkzeug-Wand habe ich leider auch nicht. Und genau deshalb brauche einen richtigen Werkzeugkoffer. Ich bin auch schon mehrfach durch diverse Baumärkte getigert, aber so richtig gefallen hat mir nichts. Entweder zu groß, zu klein, zu teuer oder zu schwer.

Situation vorher

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Situation jetzt

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Nun mal ehrlich, da geht einem doch das Heimwerkerherz auf oder? Na meines auf jeden Fall. Ich kann mir diesen Koffer und Inhalt stundenlang ansehen und werde diesen, worüber sich meine Frau bestimmt sehr freuen wird, auch recht häufig einsetzen.

Dieser Werkzeugkoffer aus Alu der Firma WILTON beinhaltet 90 Teile und wiegt noch gut tragbare 13kg, wobei das gesamte Werkzeug da schon drin ist. Alles übersichtlich angeordnet auf 4 klappbaren Ebenen. Jedes Teil hat seinen Platz und man findet es sofort. Jede Mengen Zangen (Spitzzange, Kombizange, Wasserpumpenzange, Beißzange), ein Seitenschneider, Schraubenzieher (+Phasenprüfer), eine Feile, ein Imbusschlüssel-Satz, ein Ringgabelschlüssel-Satz und und und. Alles sehr gut verarbeitet und ich denke, für meine Arbeiten im Haus und Hof mehr als ausreichend.

Und wie ich das hier so schreibe, da freue ich mich schon innerlich auf den nächsten Arbeitseinsatz. Gutes Werkzeug ist übrigens ein super Motivationspusher. Einen schönen Gruß von dieser Stelle an Henry und an Maik, die sich bestimmt schon freuen, mir beim nächsten Projekt wieder unter die Arme zu greifen.

Ich habe diesen Werkzeug-Koffer nicht im Baumarkt um die Ecke gekauft, sondern habe diesen bei Werkzeug- und Maschinenhandel Meyer online bestellt. Quasi kam er direkt zum mir geflattrt. Werkzeughandel und Maschinenhandel Meyer ist ein Online-Shop für alle möglichen Metal- und Holz-Werkzeuge und bietet in ihrem riesigem Angebot auch so was wie Schwenkbiegemaschinen oder Schleifteller an. Die Bestellung im Shop war einfach und wurde schon nach einem Tag geliefert. Der beschriebene Alu-Werkzeugkoffer kostet normalerweise weit über 200€. Beim Werkzeughandel und Maschinenhandel Meyer bekommt man ihn derzeit für 177€.

Ihr könnt mich ruhig Tim Taylor nennen ;).

Links
http://www.holz-metall.info/shop1/kategorie209.htm
http://www.holz-metall.info/shop1/kategorie280.htm
http://www.holz-metall.info/shop1/artikel6985.htm

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PlayStation 3 und so…

Ich gebe es zu: Bis vor Kurzem habe ich noch sehr gerne an meinem Windows-PC gezockt.

Leider ist das gute Stück schon über zwei Jahre alt, was ca. 4,6 Grafikkarten-Generationen in der heutigen Zeit entspricht. Dementsprechend „langsam“ liefen aktuelle Spiele in voller HD-Auflösung und so kam mal wieder die alte Frage:

Neuer Rechner, nur ne neue Grafikkarte oder direkt ne Konsole?!

Da alleine die Preise aktueller PC-Grafikkarten locker an den Preis einer Konsole heranreichen und ich den Rechner mittlerweile auch nur noch zum Zocken genutzt habe und für den Rest ausschließlich am Mac sitze, war die Frage für mich sehr schnell beantwortet.

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Ich entschied mich aus verschiedenen Gründen für die Playstation 3 und gegen die XBox 360: Zum einen gibt es meiner Meinung nach die exklusiveren Spiele (Uncharted, Heavy Rain, Gran Turismo…), zum anderen haben viele meiner Freunde eine PS3, was das Tauschen der, im Vergleich zum PC, recht teuren Games äußerst erleichtert.

So trieb mich mein Weg zu einem großen Elektronikmarkt (Stichwort: Alice Cooper) und ich kaufte mir die PS3 Slim mit dem Spiel ModNation Racers im Bundle. Dazu gabs noch einen zweiten Dualshock 3 Controller, denn alleine daddeln ist doof :P

Leider ist Sony in letzter Zeit wohl etwas im Konsolen-Updatewarn, was den Kauf nicht gerade vereinfacht hat. Golem schrieb Ende April 2010 einen Artikel, über eine neue Revision der PS3 Slim, die technologisch fortschrittlicher, leichter und „grüner“ daherkommt, als das Vorgängermodell. Dieses neue Modell ist an der Modellnummer CECH-2104, die an den Seiten der Verpackung steht, deutlich zu erkennen. Mitte Juni 2010, ca. eine Woche nach meinem Kauf der Revision CECH-2104, tauchten dann Berichte auf, in denen ein erneutes Update der PS3 auf die Modellnummer CECH-2501 angekündigt wurde. Inwiefern die Versionen CECH-2104 und CECH-2501 identisch bzw. unterschiedlich sind, vermag ich nicht zu sagen. Mir ist es mittlerweile auch egal, ich will nur n bisschen zocken.

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Ein kleiner Test

Der Anschluss der Konsole ging recht einfach von statten: Ich habe ein 10m langes HDMI-Kabel zum Beamer und ein 1m langes optisches Kabel für den digitalen Sound zum Receiver benutzt – Strom dran und fertig.

Direkt nach dem Start kam ein kurzes Aufdrehen des Lüfters und wenige Grundeinstellungen (Zeit, Nutzername…) später, fand ich mich im Hauptmenü wieder und konnte praktisch loslegen. Die anschließende Einbindung in mein WLAN funktionierte ebenfalls problemlos.

Fürs Zocken habe ich mir, neben dem gebundelten Mod Nation Racers, erstmal God of War 3, Red Dead Redemption und gestern Abend über eBay noch Little Big Planet und Heavy Rain gekauft. Die Konsole ist beim Spielen angenehm leise. Ich möchte es am ehestens mit einem MacBook beim Abspielen eines *avi-Files vergleichen. Ein leichtes „Pusten“ ist zu vernehmen aber keinesfalls störend und wenn der knackige Digital-Sound noch dazu kommt, ist sie praktisch geräuschlos ;) Gleiches gilt auch beim Abspielen von DVDs bzw. Blu-ray Disks.

Die Konsole steht bei mir in einem TV-Lowboard, was für die Abwärme sicher nicht ganz so günstig ist aber es geht momentan halt nicht anders. Von der Wärmeentwicklung kann ich aber sagen, dass die PS3 Slim Rev.2 oben und an den Seiten handwarm wird. Unterhalb und hinter der Konsole gehts schon etwas wärmer aber für meine Begriffe noch erträglich zu.

Was vermisse ich?

Ganz ehrlich?! MEINE MAUS!!! Ich bin es von diversen PC-Shootern gewöhnt damit zu zielen und vermisse es derzeit bei Red Dead Redemption doch sehr. Das mag sicher nur eine Sache der Gewohnheit sein aber dennoch finde ich es komisch mit dem Gamepad zu zielen…

Fazit

Ich habe meine Entscheidung nicht bereut und bin bisher in allen Belangen (bis auf das Maus-Problem) hochzufrieden mit der PS3 und kann Gran Turismo 5, das für November 2010 angekündigt ist, kaum erwarten ;)

Habt Ihr irgendwelche Softwaretipps für den Mac im Zusammenhang mit der PS3, die ich unbedingt ausprobieren sollte? Oder habt Ihr weitere Fragen zur neuen Revision?

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designerPro – das Eye-Catcher Mauspad – Verlosung

Ich habe mal wieder ein tolles Gadget zu verlosen. Dieses Mal was aus dem Bereich Luxus-Hardware.

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Aus deutschen Landen kommt ein ganz besonders Mauspad, das designerPRO, welches komplett aus Alu gefertigt wurde und damit perfekt zu einem aktuellem iMac oder Macbook Pro auf einem Schreibtisch passt. Alugraphics bietet in ihrem Online-Shop diesen silber-matten Hingucker mit der sehr glatten und kratzfesten Oberfläche für 39,90€ an. Nicht gerade günstig oder? Stimmt und passt damit doch perfekt zu einem Apple Rechner und man gönnt sich ja sonst nichts. Schick ist es alle mal.

Ich habe genau ein Exemplar bekommen, welches ihr hier abstauben könnt, wenn ihr einen der gewohnten „Will-ich-haben“-Kommentare hinterlasst. Die Verlosung läuft genau 1 Woche und endet am 03.07.2010. Viel Glück dabei.

Facebookseite von AluGraphics

Links
http://www.alugraphics.de/shop/flexpad-mouspads/wandgrafiken/apple-world/designerPRO-alugraphics–237.html

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Hilfe: Logo gesucht

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aptgetupdateDE sucht ein „neues“ Logo. Und wir brauchen eure Hilfe. Einen Vorschlag kann ich auch schon machen siehe Bild. Aber vielleicht haben wir ja den einen oder anderen Designer unter unseren Lesern, die uns ein paar Ideen zu kommen lassen können. Wir sind für alle Vorschläge offen und dankbar.

Ich brauche dieses Logo nicht nur für diese Seite, sondern auch für ein geplantes Sponsoring. Ich möchte nämlich in der nächsten Saison eine Kinder-Fußballmannschaft mit Trikots unterstützen. Dazu aber später mehr.

Das Logo sollte einfach sein und zu uns passen. Keine einfacher Anforderung, ich weiß. Aber vielleicht hat ja jemand eine tolle Idee und kann uns unter die Arme greifen.

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Samsung Wave S8500 mit Bada im Test

Samsung wagt den Schritt und bringt mit dem Wave S8500 ein Smartphone mit einem eigenen angepassten Linux-OS, Samsung Bada genannt, auf den Markt. Kann das S8500 damit überzeugen? Der Frage bin ich mit einem Testgerät nachgegangen und vergleiche es mit meinem iPhone 3GS und einem HTC Desire.

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Es kann durchaus Vorteile für einen Hersteller haben, eine eigene geschlossene Umgebung aus Hardware und Software auf die Beine zustellen und insbesondere auch durch Apps mitzuverdienen. Was Apple so erfolgreich vorgemacht hat, versucht nun Samsung mit Wave, Bada und eigenem AppsStore nachzuerleben. Mit dem Wave S8500 sehen wir das erste Linux-Smartphone von Samsung, welches nicht auf Googles Android setzt, sondern auf eine Eigenentwicklung.

Aber schauen wir uns erst mal die Hardware an, denn diese muss überzeugen, um überhaupt Nutzer anzuziehen und um dann eine gewisse Marktpräsenz zu erzeugen. Eine gewisse Marktdurchdringung lockt wiederum Entwickler an, die uns die tollen Apps verkaufen. Ein erfolgreicher Kreislauf könnte gestartet werden.

Hardware: Display – Super super AMOLED

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Drei Buchstaben: Wow. Das Display wirkt wirklich sehr farbenfroh. Brillant wäre wohl der richtige Ausdruck. Ich war schon vom HTC Desire Display sehr positiv überrascht, aber das Samsung Display zeigt nochmals, dass man da noch eine Schippe drauf legen kann. Das iPhone 3GS Display ist wirklich nicht schlecht, aber gefühlt im direkten Vergleich zwei Jahre zurück. Zum im iPhone 4 verbauten Display kann ich leider „noch“ nichts sagen. In der direkten Sonneneinstrahlung kann man das Super AMOLED aber ebenso wenig benutzen wie andere Displays, auch wenn Samsung da etwas anderes behauptet.

Ich finde das Display (3,3 Zoll und 800 x 480 Pixel, 16 Millionen Farben) aber dann doch für meine persönlichen Bedürfnisse etwas zu schmal. Die Bauform (118 x 57 x 13 mm) dieses Smartphones wirkt dadurch etwas länglich und schon eher wie ein Handy. Liegt aber auch sehr gut in der Hand und am Ohr. Ich würde sagen, das triff sicherlich einige Geschmäcker, wie ich auch schon bei einigen Bekannten, denen ich das Teil mal in die Hand gedrückt habe, feststellen konnte. Geschmackssache. Praktisch gesehen, würde ich aber doch bei einigen Apps wie zum Beispiel dem sauschnellen Browser eine breitere Bauform den Vorzug geben.

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Das Gehäuse wirkt hochwertig, da es fast vollständig aus Glas und Metal besteht und gut verarbeitet ist. Nur an den Kanten oben und unten wurde Kunststoff verbaut. Das S8500 ist mit 118g fast genauso schwer wie das iPhone oder das Desire. Ich würde es definitiv als Hosentaschen-tauglich bezeichnen.

Es wirkt auf diesem Bild zwar optisch dicker, ist aber wenn es flach auf dem Tisch liegt einige Millimeter dünner als das HTC Desire und auch als das iPhone 3GS.

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Der Sound ist ok, vielleicht etwas blechern, nicht ganz so gut wie beim Milestone, aber schön laut und benutzbbar.

Hardwaretechnisch sind auf jeden Fall noch folgende Sachen erwähnenswert:

  • der 1GHz Prozessor (diverse Newsseiten munkeln eine nahe Verwandtschaft zum Apple A4)
  • eine eingebaute Frontkamera für Videotelefonie (noch nicht getestet)
  • ein UKW Radio (nur mit den Kopfhören nutzbar)
  • ein wechselbarer Akku (Lithium-Ionen) – hielt ca. 1 Tag bei guter Benutzung durch, soll laut Hersteller 15 Stunden Gesprächszeit halten
  • interner Speicher: 1,5GB + SDCard zum Erweitern (1GB lag dabei)
  • GPS incl. NavigationsApp von Route66, die aber in meinen Augen nicht überzeugen kann
  • WLAN + N-Standard!
  • Bluetooth 3.0

Das Beste an dieser Hardware ist aber im Zusammenspiel mit dem Display die 5M-Pixel Kamera, die erstaunlicherweise sogar richtig gut HD-Videos aufnehmen kann. Die Foto-App ist super funktionell, bietet sehr viele Scenen, Aufnahmemodi wie zB. eine Lächelerkennung (funktioniert sogar), Panorama und Serienaufnahmen. Das Auslösen der Kamera ist schnell und ich finde die aufgenommenen Bilder und Videos sind toll und von sehr hoher Qualität, wenn man bedenkt, dass das ein Handy ist. Ein LED Blitz ist auch eingebaut.

Software: Bada – der erste Wurf

Bada macht einen soliden Eindruck. Mir kommt das Samsung OS ein wenig vor wie eine Mischung aus mehr Android und wenig iOS.  So findet man die Screens mit Widgets und einer Ebene mit den App-Icons wie beim iOS. Leider kann man die Icons nicht auf den Screens platzieren. Die obere Infoleiste kann man wie bei Android aufschieben und informiert über Ereignisse. Beherbergt aber und das finde ich super, Konfigurationsknöpfe ala SBSettings für WLAN, Sound und Bluetooth, um schnell mal den Status dieser Dienste umzuschalten. Hat man zum Beispiel den Musik-Player gestartet, findet man hier Kontrollelemente.

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Bada läuft auf dem S8500 sehr smooth. Lange Liste scrollen butterweich, auch die Screens und viele Animationen sind prima umgesetzt. Bada bietet die Möglichkeit Themes für Icons und Oberfläche zu verwenden. Derzeit gibt es aber nur ein Theme. Schwächen sehe ich bisher eher bei den Apps, die leider teilweise sehr vermurkst aussehen. Ein einheitliches Design bzw. Vorgaben für Standardelemente ala iOS vermisse ich sofort. Multitouch funktioniert sehr gut. Alles reagiert sofort und ohne Verzögerung.

Kippt man das Wave im Widget-Editier Modus zur Seite, kann man Screens hinzufügen, löschen oder neu anordnen. Das habe ich so auch noch bei keinem anderen OS gesehen. Widgets sind schon einige vorhanden und können ganz normal über den Samsung AppStore geladen werden. Gute Widgets vermisst man aber derzeit.

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Standard Apps für Twitter, Facebook sind schon vor installiert, genauso wie einige Spiele zB. das auch vom iPhone her bekannte Aspahlt 5, Edge und noch einige mehr. Apps lassen sich nur aus dem Samsung AppStore installieren (sehr Apple like). Dieser AppStore kann entweder direkt auf dem Handy oder auf einer Desktop-Software bedient werden. Als Zahlungsmöglichkeit steht derzeit leider nur die Kreditkarte zur Verfügung. Im AppStore findet man recht gut sortiert ein noch recht übersichtliches Angebot an Apps. 150 Apps haben es bisher hier rein geschafft, davon sind viele gratis bzw. bewegen sich in ähnlichen Preishöhen, wie wir es schon von Apple oder von Google gewohnt sind. (1€ – 5€)

Die wenigen Apps sind natürlich noch der große Knackpunkt. Schafft es Samsung in Zukunft genügend Entwickler anzuziehen? Entwickeln sie einen ähnlich großen Run wie Apple? Ich denke, es hängt größtenteils davon ab, wie schwer und kompliziert es sein wird, Android-Apps auf dieses Alternativ-Linux zu portieren. Ist es relativ leicht, dann werden wahrscheinlich viele Entwickler auch auf diesen Zug aufspringen. Die günstige und gute Hardware könnte für eine hohe Verbreitung sorgen. Schauen wir mal, ob der Bada-Zug ins Rollen kommt.

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Als Besonderheit von Bada gegenüber Android ist zum Beispiel noch herauszuheben, dass man Screenshots wie beim iOS per Tastenkombination machen kann und dass die Multitasking-Bedienung recht gut umgesetzt ist. Die Startzeit des Smartphones beträgt ungefähr schnelle 17 Sekunden.

Was mir aber derzeit überhaupt nicht gefällt, ist die Desktop-Verwaltungs-Software Kies von Samsung, die es erstens ausschliesslich für Windows gibt und sich dann auch noch sehr zäh bedienen lässt. Hier wird krampfhaft ein OS X Desktop nachempfunden und dieser glänzt nicht gerade durch intuitive Bedienung. Man braucht aber diese Software, um zum Beispiel eine neue Firmware Version einzuspielen. Die Entwicklungsumgebung habe ich mir nicht angesehen.

Fazit

Ich bin gespannt, ob Samsung einen guten Start hinlegen kann, den es auf jeden Fall brauchen wird, um auf dem heiß umkämpftem Smartphone-Markt bestehen zu können. Gute und günstige Hardware findet man auch bei vielen Android-Angeboten, dort aber teilweise mit einem viel besseren Softwareangebot. Ich bin auch gespannt, ob Samsung mit dem eigenem OS, mit dieser Einsiedlerstrategie auf dem richtigen Weg ist bzw. ob man sich damit nicht zu sehr verrennt. Was meint ihr?

Das Samsung S8500 ist schon teilweise für 300€ zu bekommen und damit mit dieser Ausstattung definitiv eine Empfehlung wert. Das S8500 ist ein gut verarbeitetes, hochwertiges Gerät mit einem tollem Display und einer tollen Kamera. Bada ist für seine erste Version zwar noch ausbaufähig, aber schon jetzt gerade in Hinblick auf Benutzbarkeit dem Android OS ein wenig überlegen. Ich würde sagen, alles in allem ein rundes und günstiges Angebot.

Habt ihr noch Fragen? Stellt sie dann doch einfach in den Kommentaren. Ich habe bestimmt das eine oder andere nicht angesprochen.

Update: in einem zweitem Artikel zu diesem Smartphone wird sich Stefan ausführlich mit der Software, Synchronisation beschäftigen

Links
http://s8500.samsungmobile.de/?cmpid=de_link_samsung:mobile_s8500:micro_100518