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GastArtikel: Windfinder

Oliver hatte ja zu Gastbeiträgen zum Thema Sommerurlaub aufgerufen, und viele verbinden damit ja auch Strand und Wasser und Wassersport. Viele Sportarten wie Wind- und Kitesurfen oder Segeln haben auch mit Wind zu tun, und natürlich gibts auch hierfür eine App. Eine der bekanntesten Webseiten zu diesem Thema ist www.windfinder.com, und von dieser Firma gibt es auch eine iPhone und Android-App zum Thema.

Beide Apps gibt es in einer kostenlosen, werbefinanzierten Version namens „Windinder“ sowie einer Bezahlversion „Windfinder Pro“ für 1,59 Euro (iPhone) bzw. 1,89 Euro (Android). Zu den Unterschieden später noch mehr. Disclosure: ich arbeite bei www.windfinder.com, aber da ich selbst Kitesurfer und damit ständig auf der Suche nach Wind bin wäre die App auch sonst auf meinem iPhone gelandet :)

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Der Feature-Umfang und Look-and-Feel der Apps ist auf beiden Plattformen zunächst ziemlich identisch. Gemeinsam ist dass Wind- und Wettervorhersagen von ca. 15000 Orten weltweit abgerufen werden können. Zusätzlich gibt es noch aktuelle Messwerte von ca. 4000 Wetterstationen weltweit. Es lassen sich natürlich auch Favoriten ablegen, so dass man direkt nach dem Start der App auf einen Blick die aktuellen Wind- und Wetterbedingungen sieht. Bei der Entwicklung haben wir nat√ºrlich auch darauf geachtet dass die Datenübertragung gerade bei schmalen Leitungen möglichst klein ist und dass sich die Apps möglichst flüssig bedienen lassen.

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Die jeweilige Pro-Version hat zusätzlich zum Verzicht auf Werbung noch ein weiteres nützliches Feature: hier gibt es auch stündliche Vorhersagen eines hochauflösenden Wettermodells names „Superforecast“. Bei der Windfinder-Pro iPhone App werden zusätzlich noch Wind-Vorhersagekarten angezeigt. Beide Features machen für häufige Anwender der App durchaus Sinn, es erhöht einfach die Wahrscheinlichkeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und aufs Wasser zu können.

Grau ist die Theorie, hier Screencasts der iPhone und Android-Apps:

http://www.youtube.com/watch?v=L0noBJcbuIc&feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=T8bHcUxl8z8&feature=player_embedded

Mehr Infos zu beiden Apps gibts hier:

http://www.windfinder.com/tools/iphone/index.htm
http://www.windfinder.com/tools/android/index.htm

Android-Market-Link Windfinder Pro: market://search?q=pname:com.studioeleven.windfinderpaid
Android-Market-Link Windfinder Free: market://search?q=pname:com.studioeleven.windfinder

iTunes Link Windfinder Pro: http://itunes.com/apps/windfinderpro
iTunes Link Windfinder Free: http://itunes.com/apps/windfinder

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

2 Kommentare

  1. Windfinder liegt bei 100 Messungen 99 mal falsch. Wenn Windfinder 17 Knoten verspricht, hat man Glück wenns 3 Knoten letztendlich sind. Habe nur schlechte Erfahrungen gemacht. Keine Ahnung wo die ihre Messtationen hinsetzen. Vor allem innerlands sind die Voraussagen schon fast spöttisch falsch! Gerade wieder losgewesen, 20 wurden versprochen, hab nachgemessen mitten aufm Land, Bäume weit und breit nicht zu sehen und auch höher gelegen als das übrige Land. Wir haben 3 Knoten gehabt. Also wieder umsonst losgefahren. Man sollte diese „Messungen“ nicht zu ernst nehmen. Denn selbst die Echtzeitwerte sind alle falsch. Der Messpunkt in Lübeck überrascht auch immer. Steht glaubich am Flughafen, anders sind Abweichungen von bis zu 20 Knoten nicht mehr erklärbar. Die App ist ja schön und gut, aber wenn die Messwerte eh alle zusammengewürfelt sind und kein Bezug zur Realität mehr haben, kann man auch gut und gerne drauf verzichten. Die einzigen Messstationen denen man einigermaßen trauen kanbn sind die an der Nord- und Ostsee direkt liegen wie z.B. Zingst und so weiter. Hier hatte ich eine Trefferquote von bis zu 60 % auf ein halbes Jahr gesehen… habt ihr Euch nen Oskar verdient!
    Mit freundlichen Grüßen
    ein langjähriger, hochgenervter Kiter, der die Schauze voll hat von den schlechten, spöttsich falschen Messwerten bei Windfinder.com!

  2. @ genervter kiter
    Also das kann ich nun ganz und gar nicht bestätigen, bei meinen Spots (an der Nordsee) hab ich eine relativ gute Trefferquote.

    Natürlich gibt es immer wieder Wetterlagen, wo das nicht hinhaut, aber dann muss man vorher mal aus dem Fenster schauen, sich am besten bei Kite-Stations vor Ort informieren, und wenn man den Spot kennt kann man mit etwas Erfahrung auch die Angaben die Windfinder macht einordnen, ‚interpretieren‘ oder ‚bewerten‘ (je nach dem von welcher Wetterstation die Daten kommen).

    Wind läßt sich halt relativ schwierig vorhersagen und dafür find ich ist Windfinder immer noch das beste, was man hat. Bei den Windmesswerten kann ich auch sagen, im Vergleich mit den Werten vom Windmaster passt es ziemlich gut.

    Just my 2 cents