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Angetestet: TrekStor – Portable WLAN Hotspot

2 Wochen hatte ich nun den kleinen, süßen Hosentaschen-Wlan-Hotspot jetzt im Einsatz gehabt und hier sind kurz zusammengefasst meine Erfahrungen damit.

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Die Bedienung ist wirklich simpel gehalten: SIM Karte einstecken, Wlan konfigurieren und los surfen. Dabei unterstützt der „Portable WLAN Hotspot“ GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA/HSUPA und kann im WLAN Modus bis zu 5 Geräte bedienen. Die Beschränkung auf 5 Geräte kann ich nicht ganz nachvollziehen, sehe aber auch im praktischen Einsatz keinen Nachteil, da ich vermute, dass diese Anzahl für die meisten Einsatzzwecke vollkommen ausreichend ist.

Hardware

Das von TrekStor vertriebene Gerät ist ein HUAWEI Model: E5830 und besteht komplett aus Kunststoff (unten weiß, oben grau silber) und einem kleinem Display. Das Display zeigt unter anderen die aktuelle Verbindung, die Anzahl der verbundenen Clients  und den Akku-Füllstand an.

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Praxis

Ich habe den TrekStor – Portable WLAN Hotspot mit insgesamt 5 Geräten ausprobiert: darunter waren Smartphones und Handys wie das iPhone 3GS, 2G, Samsung Wave, verschiedene Android Geräte, Windows Notebooks und natürlich auch mit einem Macbook und dem Wlan-only iPad. Das klappte alles wunderbar und in Abhängigkeit von der Verbindungsqualität auch ausreichend schnell.

Als persönlichen Einsatzzweck sehe ich bei mir Dienstfahrten, bei dem ich iPad und Macbook gleichzeitig mobil mit dem Internet verbinden muss. Natürlich kann ich in diesem Fall auch auf das iPhone zurückgreifen. Nicht-Jailbreaker sind hier aber auf die Güte ihres Providers angewiesen bzw. bezahlen diesen in meinen Augen nichtgerechtfertigten „Mehrwert“ mit einer Extragebühr. Können aber so Tethering nur per USB Kabel bereitstellen und dann auchnur für ein Gerät. Jailbreaker greifen zum Beispiel zu MyWi und sind glücklich. Alternativ-Smartphone-Besitzer, die zB. mit Android Geräten ab Version 2.2 oder auch mit dem Samsung Wave bzw. dem Palm Pre unterwegs sind, geniessen schon jetzt den im OS eingebauten WiFi-Hotspot.

Natürlich reicht für kurze Sessions das Smartphone mit WiFi Hotspot aus. Im Angesicht der Akku Problematiken sehe ich Geräte wie eben diesem TrekStor – Portable WLAN Hotspot aber ein kleinwenig in Vorteil, da so das Akku des Smartphones geschont wird. Für Wenigbenutzer lohnt der Einsatz so aber nicht.

Wenn ich das Gerät mit 2 Clients verbunden hatte, kam ich auf eine durchschnittliche Arbeitsdauer von ca. 4-5 Stunden. Das hängt aber natürlich stark von dem Gebrauch ab. Notfalls verbindet man das Teil dann per USB an den Rechner.

Benutzung als USB-Modem am Mac

Alternativ wie eben schon erwähnt, kann man den Portable WLAN Hotspot auch per USB verbinden. Dann wird nicht nur der Akku (3,7V 1500mAh Li-Polymer Batt.) geladen, sondern dann fungiert dieses Gerät auch als USB-Modem.

Schließt man das Gerät per USB an den Mac an, verbindet sich automatisch ein Volumen mit der Treibersoftware, die man dann installieren kann. Das kennt man so auch schon von anderen UMTS Sticks. Danach findet man in den Netzwerkeinstellungen einen weiteren Netzwerkadapter, der sich nach ca. 30 Sekunden auch automatisch verbindet und konfiguriert.

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Die Webschnittstelle erreicht man per http://e5.home/ bzw. 192.168.1.1. Dort kann der normale Nutze auf Dateien der eingebauten Micro-SD Karte zugreifen. So kann man das TrekStor Gerät auch als kleinen Fileserver für unterwegs benutzen. Weiterhin kann man auf der Administrationsoberfläche Dinge wie Wlan SSID, Sicherheit, Firewall usw. konfigurieren, SMS versenden und die SD-Karten Freigabe einstellen.

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Fazit

Für ca. 129€ (aktueller Straßenpreis) bekommt man ein solide funktionierendes und sehr handliches Gerät ohne SIM- und Netlock. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn ich den Preis für etwas zu hoch angesetzt halte. Einen dauerhaften Einsatz findet das Gerät aber bei mir nicht, da mir für die kurzen Nutzungsmöglichkeiten iPhone und co. ausreichen.

Links
TrekStor bei Amazon

Das Gerät wurde mir leihweise direkt von TrekStor zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

9 Kommentare

  1. Klingt interessant. Wäre was für meine Workshop um den Teilnehmern Internet zur Verfügung zu stellen. Danke für das Review.

  2. Ich hatte das Ding 5 Tage in England im Urlaub im Einsatz, zusammen mit einer Pay-as-you-go Sim von „3“

    Hab mir aber mit der Karte das nahezu Baugleiche Modell von 3 gekauft. Dieses dann nach dem Urlaub geunlocked.
    Kosten für den Unlock 10 Euro + 65 Pfund für den Mifi.

    Den Trekstore hab ich dann in .de wieder verkauft.
    Auch weil ich ihn häufiger neu starten musste, vor allem nach diversen U-Bahn Fahrten.

    Danach hat er zwar weiterhin 3G angezeigt aber eine Verbindung war nicht mehr möglich.

    Hatte ihn per USB AKKU im Rucksack und so den ganzen Tag eine Wlan fürs iPhone. :) (Bis auf die Resets) :(

  3. Hi, habe seit einem Monat das baugleiche Geräte direkt von Huawei als E5 ihrgendwas, Gekauft habe ich es für ebenfalls 129 € Sim-/Net-/Brandingfrei bei O2 per O2 Myhandy. Also entweder 129 € direkt zahlen oder 9,95 anzahlen und 24*5€ was also eine zinslose Finanzierung ist, welche unabhängig von einem o2 Mobilefunkvertrag ist und auch jederzeit vorzeitig getilgt werden kann. Finde die Variante sehr intressant.

  4. HI,

    danke für den hilfreichen Erfahrungsbreicht.

    EIne Frage hätte ich noch: Kann ich mit diesem Gerät weltweit online gehen oder ist es bspw. auf Europa begrenzt? Stichwort verschiedene GSM-Netze usw.
    Ich kenne mich da leider nicht aus, wäre toll, wenn mir jemand diese Frage beantworten könnte. Danke schonmal :)

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