Archiv für August, 2010
Warum ich mir kein iPhone 4 kaufe
44Ich besitze derzeit ein iPhone 3GS mit iOS 4 und ich gebe ungezwungen zu, dass ich anfangs ziemlich heiß auf das neue iPhone 4 war.

Ich hatte mir sogar ein Exemplar vorbestellt, dass ich leider nicht annehmen konnte, da Apple, kurz gesagt, einen “Fehler” auf der Webseite hatte. Erschwerend kam hinzu, dass ich alles andere als ein der Deutschen Telekom freundlich-gesinnter Mensch bin und es zwingend ein “unlocked” iPhone 4 (trotz verfügbarem Jailbreak und Unlock) sein sollte.
So versuchte ich alternative Bestellwege über Frankreich, England und der Schweiz. Frankreich fiel flach, da mir eine französische Lieferadresse fehlte. Bei England hilft einem Borderlinx aus der Patsche und aus der Schweiz (da Nicht-EU-Land) kommen 19% Einfuhrumsatzsteuer auf Kaufpreis und Frachtkosten hinzu (das iPhone selber, als Mobiltelefon, ist nach Codenummer 8517 1200 900 zollfrei).
Der Preis liegt zwischen 700 und 800 Euro (inkl. Versand) und die Lieferzeit beträgt mindestens drei Wochen. Und genau diese drei Wochen Wartezeit sind, so glaube ich, Schuld an meiner Entscheidung. Ich kaufe Technikzeugs neuerdings immer ziemlich spontan und habe keine Lust aufs Warten. Sprich: Wäre das iPhone 4 sofort verfügbar gewesen, hätte ich mit ziemlicher Sicherheit eines aber so…
…so überlegte ich hin und her, wägte das Für und Wieder ab und kam letztendlich zu dem Schluss, dass ich dieses neue Telefon überhaupt nicht brauche.
Ich möchte einmal kurz die wichtigsten Neuerungen am iPhone 4 zusammen fassen:
- Design
- Retina-Display
- Leistung (A4 Prozessor)
- Frontkamera
- 5MP Kamera mit LED-Blitz
Das Design ist ne Geschmacksfrage und ich bin mit dem des iPhone 3GS zufrieden – also who cares. Das sehr hoch aufgelöste Retina-Display ist ebenfalls ein “nice-to-have Feature” – ich hatte bisher keine Schwierigkeiten etwas auf meinem 3GS-Display zu erkennen. Der hochgelobte A4-Prozessor von Apple mag zwar toll sein aber ob ich nun zwei oder drei Sekunden länger auf etwas warte, bis es auf dem Bildschirm erscheint, ist mir relativ egal.
Bleiben die beiden Kameras inkl. LED-Blitz auf der Rückseite übrig. Da ich nun wirklich ziemlich selten Selbstporträts schieße und auch erst eine Person in meinem Umfeld für eventuelles “Facetimen” ebenfalls ein iPhone 4 besitzt, ist die Frontkamera komplett geschenkt. Bleiben für mich einzig der LED-Blitz und die wirklich gute Kamera auf der Rückseite ein Kaufargument.
Aber sind wir ehrlich: mind. 700 Euro für ne bessere Kamera mit LED Blitz?! Ohne mich! Schon gar nicht vor dem Hintergrund, dass immer wieder Gerüchte auftauchen, dass das iPhone 5 schon im Januar 2011 erscheinen soll (Stichwort: Antennagate).
Schlussendlich will ich aber niemandem das iPhone 4 ausreden. Es ist mit Sicherheit ein tolles Gadget aber ich, für meinen Teil, sehe bis auf die Kamera auf der Rückseite inkl. LED-Blitz keine Vorteile.
Syncopy: Clipboard Synchronisation für Mac und iOS
4Mit Syncopy möchte ich euch mal wieder eine kleine Freeware für Mac und iPhone/iPod vorstellen, mit der man recht einfach den Inhalt des Zwischenspeichers, auch Clipboard genannt, zwischen verschiedenen Macs und iOS Geräten austauschen kann.

Uneingeschränkt empfehlen kann ich diese Software nicht bzw. sollte man diese Software mit Bedacht einsetzen, da Syncopy auf einen externen Server-Dienst angewiesen ist, über den die Inhalte kopiert werden. Der automatische Abgleich lässt sich aber ab- bzw. einstellen, so dass man ganz gezielt bestimmte wichtige Textbausteine so jeder Zeit auf allen Geräten synchronisieren kann. Darüber hinaus kann man Clipboardinhalte auch als Notizen im Synnotes Webfrontend weiterverwenden.

Die iPhone Version ist auch kostenlos, aber werbefinanziert. So sieht man am unteren Rand einen Werbe-Banner. Diese Werbung kann man per In-App-Kauf für 1,59€ ausschalten. Stört aber ehrlich gesagt nicht sonderlich.


Links
http://syncode.com.au/apps/syncopy/
http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=347882966&mt=8
Freebies: Touch Racing Nitro, Dark Nebula
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Eines meiner Lieblingsspiele gibt es derzeit für lau und deshalb auch hier der Hinweis auf Touch Racing Nitro. Die Steuerung ist stark gewöhnungsbedürftig, aber auch recht innovativ, wie ich finde. Man muss sich und dem Spiel schon ein wenig Zeit geben. Nach der Eingewöhnungsphase und wenn man es drauf hat, das Auto mit beiden Daumen zu steuern, macht es unglaublich viel Spass.
Wenn es noch nicht hat und einen Kaufgrund für den 2. Teil sucht, der sollte sich unbedingt Dark Nebula ansehen und es schnell laden, denn dieses gibt es kurzfristig umsonst. Dark Nebula 2 ist auch eine Empfehlung wert, spielt sich aber genauso schnell durch. Leider. Jetzt heißt es wieder warten auf Teil 3 ;)
Links
http://itunes.apple.com/de/app/touch-racing-nitro/id363548886?mt=8
http://itunes.apple.com/de/app/dark-nebula/id331149690?mt=8
Offline-Lektüre: Anonym im Rapid-Internetz
16Meine Urlaubslektüre neigte sich doch schneller zu Ende als ich Anfangs des Urlaubs angenommen hatte. Doch auch hier im Urlaubsort in Tirol findet man an jeder Ecke einen Zeitungskiosks, an dem man auch als Nerd noch die eine oder andere “Spezial-Literatur” abgreifen kann, wenn man sie dann finden sollte.
Leider hatte ich meine Lieblingszeitungen für diesen Monat (LM, ct, ix) schon alle durch, so dass ich mich mal auf die Suche nach einer Alternative machen musste. Und ich habe ehrlich gesagt nichts gefunden. Zeitschriften zum Thema Mac (mit einer positiven Ausnahme, auf die ich später noch mal zurück kommen werde) sind mir einfach zu oberflächlich und zu teuer. PC Zeitschriften beschreiben auch im Jahre 2010 immer noch wie man mit 1.000 Profi-Extra-Super-Duper-Tipps und Tricks Windows Beine machen kann.
Ich habe keine Alternative auch nicht nach 30 Minuten intensiven Suchens und Stöbern im doch reichhaltigen Zeitungsangebot gefunden. Ich erntete schon langsam komische Blicke vom Verkäuferpersonal und wollte schon zu einem X-beliebigen Comic greifen, bis mir die aktuelle Ausgabe der PC Welt direkt an der Kasse für sagenhaft billige 1 Euro und 50 Cent in die Augen sprang. Da habe ich dann notgedrungen zugeschlagen. Bei dem Preis konnte man wahrscheinlich nichts falsch machen.

Meine letzte PC Welt muss schon sage und schreibe 15 Jahre zurück liegen. Unglaublich wie die Zeit vergeht und wie so eine Zeitschrift so lange überleben kann. Doch wie man sich von “1.000 Windows Tipps und Tricks”-Themen weiterentwickelt und neue Käuferschichten versucht anzulocken, liess mich dann doch schon ein wenig schmunzeln und ist auch der Grund für diesen kleinen Artikel.
Die Ausgabe 9 der monatlich erscheinenden PC Welt bietet einen 120 Tage Rapidshare Gutschein an und titelt dann als zweite große Überschrift “Anonym im Internet: IP Adresse wechseln – Flash Spuren löschen – Spionage verhindern”. Nun sind diese Themen wohl auch mittlerweile Massen- und Wohnzimer-tauglich und das geht bestimmt auch schon länger so und ist für den einen oder anderen nichts neues mehr. Ich habe das wohl verpasst. Mich hat es doch etwas verwundert, wie offen, zwar mit vorgehaltener Hand und Warnhinweisen wie “… Es ist grundsätzlich nur dann erlaubt, Dateien weiterzugeben, wenn man auch die Rechte …” und aggressiv neue Leser gesucht und bestimmt auch gefunden werden.
Nichts gegen diese Zeitschrift, ich bin wahrscheinlich nicht Zielgruppen-konform, aber bei vielen Artikeln und vor allem diesen Aufmachern musste ich schon arg schmunzeln und dachte mir: ab und zu tut ein Blick über den Tellerrand gar nicht weh und viel günstiger hättest du dir ein Comic gar nicht kaufen können. Im nächste Jahr nehme ich dann ein richtiges (dickes) Buch mit. Empfehlungen können schon jetzt gerne abgegeben werden.
In diesem Sinne: Viele Grüße aus Österreich, Tirol
Oliver
GastArtikel: Google Wave
4Wie sicherlich einige mitbekommen haben, ist Wave vorgestern von Google zu Grabe getragen wurden. Heute schreibt Tobias aka @RavoxX vom GoogleWatchBlog ein kleinen Nachruf über Google Wave. Bei GoogleWatchBlog gibt es täglich frische News aus der Google-Welt, Gerüchte und Meinungen zu aktuellen Google-Produkten, wie eben auch Wave.
Diese Beitrag beginnt nicht so, wie man sich die ultra traurige Trauerfeier vorstellt. Dennoch gibt es einiges zu sagen, zu diesem Wave, das da einen Hype ausgelöst hatte. Die Geschichte begann auf der Google I/O im Jahr 2009, der charismatische Product Manager stellt “die neue Art der Kommunikation” vor.
Google Wave war dazu bereit, die E-Mail, Twitter und das Universum fertig zu machen und alles in den Schatten zu stellen, was bis dahin da war. Google hat sich echt viel Mühe gegeben, sein Produkt und Projekt zu vermarkten. Dann ging das Projekt erst einmal bei den Nutzern los – doch wo ist Google Wave? Google Wave ist nicht da. Sandbox-Accounts werden so gut wie nicht freigeschalten und fertig ist sowieso nichts.
Sicherheitshalber warnt das BSI noch einmal kurz vorher, damit ja alle Angst bekommen. Ende 2009 kauft dann Google den Etherpad-Erfinder AppJet und lässt das Projekt fallen, wie eine heiße Kartoffel. Klar, Google will seine Technologien voran bringen, braucht die Mitarbeiter nur, damit sie unter dem Namen “Google” arbeiten. Dann tut sich nichts. Nicht gar nichts, sondern nichts. Ein paar Updates sieht man noch, dann ging es auf Mai 2010 zu – und dann verkündet Google das, was 2009 wäre angebracht gewesen: Google Wave ist für Jedermann da. Gestern, nach einem Jahr und drei Monaten nach dem Beginn des Projektes, wurde Wave für tot erklärt, Google stellt den Code online, will aber nicht mehr daran weiterarbeiten.
Soweit zur Geschichte. Google Wave war wirklich innovativ, Google Wave war neu. Wenn ein Nutzer einen Google Wave-Account hatte, war er froh. Doch (s. o.) 2009 war das ganze noch ein kleiner Hype, heute braucht Google Wave kaum jemand. Warum? Vielleicht kam die Öffnung der APIs und der Registrierung zu spät, vielleicht sind die Menschen nicht bereit für so viel Zukunft. Schließlich war es ja schon eine Umstellung, dass man plötzlich den Live-Strip vor anderen Nutzern machte, sie jeden Tippfehler und jedes Tastenklappern sehen konnten. Aber nicht nur das: Viele fanden es schlichtweg unübersichtlich, überladen. Da ist doch ein Word-Dokument auf Dauer praktischer. Andere sehen den Fehler darin, dass es zu langsam war. Vielleicht war es alles zusammen, was Google Wave soweit in den Abseits rückte.
Schade ist auch, dass Google den Untergang von Wave so in einem kleinen Blogeintrag feiert. Vielleicht war es Google wirklich zu neu, vielleicht den Nutzern. Sind wir bereit für eine 1:1-Kommunikation? Oder sind wir einfach zu konservativ? Was auch immer es ist, Google Wave wird bei uns bleiben, denn im Blogeintrag kündigt man schon an, dass man viele Technologien aus Google Wave in andere Services übernehmen will. Geschehen ist das ja schon bei Google Docs, wo es wirklich Sinn macht, dass man jemanden Live tippen sieht. Mit etwas Glück reiht sich das Google Wave-Team jetzt zu den – angeblichen – Google Me-Entwicklern ein und schraubt bereits an dem Super-Sozial-Netzwerk aka. Nicht-Facebook-Klon, den wir schon etwas länger erwarten. Wir werden sehen und danken Google für so viele Wellen, die nun abgeflacht sind.
Dieser Beitrag ist Teil der Sommer-Aktion “Gastautor bei aptgetupdateDE” und wir freuen uns auch weiterhin solche tollen Beiträge zu veröffentlichen. Vielen Dank Tobias.
GarageSale, der eBay Auktionsmanager + Gewinnspiel
60Letzte Woche war es nach unzähligen Beta-Versionen soweit: GarageSale 6 wurde von der iwascoding GmbH aus Berlin veröffentlicht.

Ich persönlich nutzte GarageSale, einen eBay-Auktionsmanager, schon seit einigen Jahren und habe an dieser Stelle die neue Version 6 einmal etwas näher unter die Lupe genommen.
Direkt nach der Installation sollte man GarageSale mit seinem eBay-Account verbinden. Dazu wird, ähnlich wie beim Schwesterprodukt GarageBuy, von der eBay-Seite ein Token angefordert. Ist das gespeichert, sollte man den Bilderserver konfigurieren. Wie sicher jeder weiß, kostet bei eBay jedes zusätzliche Bild eine extra Gebühr. Abhilfe schafft hier der kostenlose GarageSale Bilderservice (bis zu 20 Bildern) oder eigener Webspace (FTP, WebDAV, .mobileMe), der problemlos konfiguriert werden kann.
Zusätzliche typische eBay-Angaben wie Ort des Verkäufers, Auktionsdauer, Startpreis, Versandoptionen, Zahlungsarten, PayPal-Account oder oder oder – alles lässt sich bequem über die GarageSale Einstellungen per default definieren und wird von jeder neuen Auktion automatisch übernommen.
Nun aber zu den eigentlichen Auktionen:

GarageSale bietet derzeit über 140 Designvorlagen, für die jeweils mehrere Layouts zur Verfügung stehen, um sich von anderen Auktionen deutlich abzuheben.
Hat man seine Entscheidung getroffen, findet der Rest der Vorbereitung der Auktion im Auktionsvorschau-Fenster statt. Hier wählt man bequem die passende Kategorie aus und setzt die Artikelmerkmale.
Weiter unten können Produktinformationen direkt von eBay angefordert werden, die die Angebotsbeschreibung komplett ersetzen kann. Sollten keine Informationen verfügbar sein, kann man anschließend in der Designvorlage eine passende Beschreibung hineinschreiben. Hier kann das Text-Block-Feature als Hilfe dienen, mit dem man immer wiederkommende Phrasen vordefinieren und über den Text-Block-Manager einfügen kann. Zusätzlich kann man eigene YouTube-Videos als Beschreibungshilfe hinzufügen.
Weitere Einstellungen können über das Informationen-Icon in der Symbolleiste verfeinert werden.
Bilder werden entweder via Drag&Drop oder durch das Medien-Icon (iPhoto- und Aperture-Anbindung ist vorhanden) in der Symbolleiste hinzugefügt. Durch einen rechten Mausklick auf eines der eingefügten Bilder, kann es als Galeriebild markiert werden. Bildunterschriften zur besseren Beschreibung sind ebenfalls möglich. Darüber hinaus existiert ein rudimentärer Bildeditor.
Ein weiteres Killing-Feature ist, meiner Meinung nach, der eingebaute Zeitplaner, mit dem es ohne zusätzliche eBay-Gebühren möglich ist, Auktionen zu einer ganz bestimmten Zeit automatisch starten zu lassen. Für diese so genannten ‘Ereignisse’ muss GarageSale natürlich zur angegebenen Zeit aktiv sein.
Nicht zu vergessen ist die durch GarageSale angebotene Auktionsverfolgung, die entweder in einem Dashboard-Widget oder direkt in der App möglich ist. Neben den üblichen Statusinformationen geht das sogar soweit, dass man nach Auktionsende die Adresse des Käufers seinem OSX Adressbuch hinzufügen kann.
Diese gerade vorgestellten Features sind zum großen Teil auch schon in GaradeSale 5 verfügbar. GarageSale 6, als kostenpflichtiges Major Update, bietet natürlich eine ganze Menge mehr: Beispielsweise werden eBays neue Artikelzustände genauso unterstützt wie das eBay Variations-Feature oder die Wasserzeichen Option für eBays eigenen Bilderdienst EPS. Man kann nun Bestandsartikel verwalten, Auktionen automatisch ‘Wiedereinstellen’ und mit ‘Pro Designs’ lassen sich problemlos professionelle eBay-Shops erstellen.
Das waren natürlich noch lange nicht alle Features, die GarageSale 6 zu bieten hat. Auf der Homepage der iwascoding GmbH gibt es unzählige Videos und Screenshots zu den einzelnen Features. Außerdem existiert ein Wiki, in dem die wichtigsten Fragen geklärt werden.
GarageSale 6 setzt mindestens Mac OS X 10.5 voraus und kostet in der Einzelplatzlizenz 39,99 Euro, die Familienlizenz (Installation auf bis zu fünf Rechnern) schlägt mit 65,99 Euro zur Buche. Das Upgrade von Version 5 oder früher kostet 16,99 Euro bzw. 21,99 Euro. Die zeitlich eingeschränkte Trial-Version kann hier heruntergeladen und getestet werden.
Darüber hinaus gibt es, in Form von GarageSale Basic, noch eine abgespeckte aber dafür nur 24,99 Euro teure Variante von GarageSale.
Fazit
GarageSale gehört, sofern man ab und an bei eBay etwas verkauft, zu den Must-Have-Apps auf dem Mac. Der Preis von knapp 40 Euro mag vielleicht erst einmal abschrecken aber ich versichere Euch: Der Preis amortisiert sich innerhalb kürzester Zeit. Einfacher, schneller und schöner wird man sein Zeugs bei eBay nie verkaufen können. Nutzt man alle Möglichkeiten der App konsequent aus, lassen sich innerhalb von fünf Minuten Auktionen erstellen, die Ihresgleichen suchen. Zudem befindet sich die GarageSale in einer ständigen Entwicklung. Neue eBay-Funktionen werden idR. schnell durch die Entwickler integriert. Außerdem ist der Support-Bereich vorbildlich.
Ja… ich bin ein Fan von GarageSale ;)
Verlosung
Der Geschäftsführer der iwascoding GmbH, Ilja Iwas, hat den aptgetupdateDE Lesern drei Lizenzen von GarageSale 6 zur Verfügung gestellt. Um an Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlasst bitte einen Kommentar, in dem Ihr Euer kuriosestes eBay-Erlebnis beschreibt. Die Verlosung endet am 10.08.2010.
Bitte denkt daran, dass Ihr eine gültige Mail-Adresse beim Kommentieren verwendet!
GastArtikel: Windfinder
2Oliver hatte ja zu Gastbeiträgen zum Thema Sommerurlaub aufgerufen, und viele verbinden damit ja auch Strand und Wasser und Wassersport. Viele Sportarten wie Wind- und Kitesurfen oder Segeln haben auch mit Wind zu tun, und natürlich gibts auch hierfür eine App. Eine der bekanntesten Webseiten zu diesem Thema ist www.windfinder.com, und von dieser Firma gibt es auch eine iPhone und Android-App zum Thema.
Beide Apps gibt es in einer kostenlosen, werbefinanzierten Version namens “Windinder” sowie einer Bezahlversion “Windfinder Pro” für 1,59 Euro (iPhone) bzw. 1,89 Euro (Android). Zu den Unterschieden später noch mehr. Disclosure: ich arbeite bei www.windfinder.com, aber da ich selbst Kitesurfer und damit ständig auf der Suche nach Wind bin wäre die App auch sonst auf meinem iPhone gelandet :)

Der Feature-Umfang und Look-and-Feel der Apps ist auf beiden Plattformen zunächst ziemlich identisch. Gemeinsam ist dass Wind- und Wettervorhersagen von ca. 15000 Orten weltweit abgerufen werden können. Zusätzlich gibt es noch aktuelle Messwerte von ca. 4000 Wetterstationen weltweit. Es lassen sich natürlich auch Favoriten ablegen, so dass man direkt nach dem Start der App auf einen Blick die aktuellen Wind- und Wetterbedingungen sieht. Bei der Entwicklung haben wir nat√ºrlich auch darauf geachtet dass die Datenübertragung gerade bei schmalen Leitungen möglichst klein ist und dass sich die Apps möglichst flüssig bedienen lassen.

Die jeweilige Pro-Version hat zusätzlich zum Verzicht auf Werbung noch ein weiteres nützliches Feature: hier gibt es auch stündliche Vorhersagen eines hochauflösenden Wettermodells names “Superforecast”. Bei der Windfinder-Pro iPhone App werden zusätzlich noch Wind-Vorhersagekarten angezeigt. Beide Features machen für häufige Anwender der App durchaus Sinn, es erhöht einfach die Wahrscheinlichkeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und aufs Wasser zu können.
Grau ist die Theorie, hier Screencasts der iPhone und Android-Apps:
http://www.youtube.com/watch?v=L0noBJcbuIc&feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=T8bHcUxl8z8&feature=player_embedded
Mehr Infos zu beiden Apps gibts hier:
http://www.windfinder.com/tools/iphone/index.htm
http://www.windfinder.com/tools/android/index.htm
Android-Market-Link Windfinder Pro: market://search?q=pname:com.studioeleven.windfinderpaid
Android-Market-Link Windfinder Free: market://search?q=pname:com.studioeleven.windfinder
iTunes Link Windfinder Pro: http://itunes.com/apps/windfinderpro
iTunes Link Windfinder Free: http://itunes.com/apps/windfinder
Creative Zii Sound D5 + Aurvana In-Ear2 im Test
2Ich freue mich eigentlich immer über neue Hardware, die ich ausprobieren darf und so war es auch bei Creatives neuem kabellosem Soundsystem. Obwohl ich vorneweg sagen muss, dass ich sehr skeptisch war, ob überhaupt über Bluetooth eine so gute Übertragung möglich sein kann, dass man von Musikgenuss sprechen kann. So musste sich das preislich im oberen Sektor angesiedelte Gerät eine Woche lang meinen Tests beweisen. Wie gut es wirklich ist und ob sich das Geld lohnt, erfahrt ihr in diesem Artikel. Darüber hinaus durfte ich auch noch die neuen In-Ear Kopfhörer Aurvana In-Ear2 testen. Perfektes Timing, den meine jetzigen Kopfhörer hatten sich gerade in Wohlgefallen aufgelöst.
Creative Zii Sound D5
Schon das Auspacken hat sehr viel Freude bereitet. Die Verpackung machte einen sehr hochwertigen Eindruck, wie man das zum Beispiel bei Apple Produkte gewohnt ist und es meiner Meinung nach auch heutzutage einfach zu einem guten Produkt dazu gehört. So lässt sich zum Beispiel alles wieder prima einpacken, um die recht kompakte Verpackung auch zum Transportieren benutzen zu können.


In der edlen Verpackung findet man folgende Einzelteile:
- die 1-Wege-Sound-Box:
- Gewicht: ca 2kg
- eine Zubehörbox mit zwei Kaltgerätestecker (1x UK- und 1x Euro-Norm-Stecker), Netzteil, Handbuch und Kurzanleitung
- Bluetooth-Dongle (Creative BT-D5) für das Apple iPod /iPhone/ iPad
- 3,5 mm Klinkenadapter
- Preis: 299€
Der Sound
Das Creative Zii Sound D5 System ist ein 1-Weg-Sound-System, mit integriertem Verstärker und soll damit Hoch-, Mittel-, als auch die Tieftöne bedienen. Man kann zwar mittels 3,5mm Klinke sämtliche Eingabegeräte per Kabel anschließen, gedacht ist dieses System vornehmlich für den kabellosen Anschluss. Ich habe natürlich gleich das iPhone gegriffen und schon nach wenigen Sekunden hörte ich den glasklaren Sound aus dem System. Boa. Und was für einen fetten Sound man hören konnte. Nicht schlecht und das bei den doch recht kompakten Abmassen. Ich war mehr als positiv überrascht. Sämtliche Töne kommen sehr gut rüber. Am besten gefällt mir aber der integrierte Subwoofer, der mein altgedientes 5.1 System auch gut in den Schatten stellen kann. Bis zu dieser Box dachte ich immer, es kommt auf die Größe an – jetzt bin ich aber eines besseren belehrt worden.


Die Bedienung
Die Zii Sound D5 hat genau einen richtigen Bedienknopf und dieser ist an der Hinterseite angebracht und für das An- bzw. Ausschalten da. Die restlichen Bedienelemente werden über Touch Eingabe ermöglicht. So findet man oben, mittig auf der Box die Lautstärkeregelung mit integrierter Anzeige und am vorderen Teil einen Touchfunktionsknopf zum Beispiel für das Bluetooth Pairing.
Creatives Soundbox ist perfekt für Applegeräte gemacht. Das sieht man zum Beispiel auch an dem Bluetooth-Dongle für iPods ohne eigene Bluetooth Unterstützung. Ich habe es mit einem iPod Nano und mit dem iPhone ausprobiert. Das Pairing über den mitgelieferten Dongle dauert ein wenig länger, als ohne. Ich habe auch mein Macbook per Bluetooth angebunden. Das funktioniert sehr einfach und schnell. Die Verbindung hält sogar durch eine Wand und bricht nur ab, wenn man zum Beispiel das iPhone mit Händen bedeckt in die Hosentasche steckt. Den Dongle kann man auch oben in die Box stecken. Dann dient sie dem iPhone als Halter. Die Geräte können darüber dann auch aufgeladen werden. Das Creative Zii Sound D5 System funktioniert mit jedem Bluetooth®-Gerät, wie zum Beispiel Notebooks und Handys.
Was nicht funktioniert hatte, ist das Verbinden mehrerer Geräte mit der Box. Bevor man ein neues Gerät anschließen will, muss die vorherige Verbindung gekappt werden. Per Kabel angeschlossene Geräte funktionieren aber dann doch parallel zum Bluetooth-Connect.

Fazit
Creative Zii Sound D5 hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Es ist ein hochwertig verarbeitetes, edel aussehendes, kompaktes Soundsystem mit einem für meine Ohren erstklassiken Sound. Die Bedienung ist sehr einfach und die Bluetooth-Anbindung funktionierte perfekt. Alles in allem ist das Teil jeden Euro wert.
Creative Aurvana In-Ear2

Als “kleine” Zugabe durfte ich auch noch die recht neuen In-Ear Kopfhörer von Creative, die Aurvana In-Ear2 testen. Bei diesen In-Ear Kopfhörern liegen fünf verschiedene Ohrgummis in unterschiedlichen Größen dabei, so dass die Kopfhörer auf jeden Fall gut passen sollten. Ich habe sie gleich mal mit zum Laufen genommen und war so als ob ich nie andere hatte.
Die Teile sind sehr leicht und tragen sich sehr gut. Der Sound ist im Vergleich zu meinen Sennheiser In-Ear nicht so bassbetont, gehen meiner Meinung nach mehr auf die Mittel-Töne und hören sich dabei auch sehr gut an. Ich werde sie auf jeden Fall weiter verwenden. Die Verarbeitung ist hochwertig und ich denke diese Kopfhörer werden durch die mitgelieferte Tragebox sehr gut geschützt und halten so etwas länger als die üblichen Kopfhörer.
Das besondere an diesen Kopfhörern ist die automatische Unterdrückung der Umgebungsgeräusche. Das funktioniert auch nicht schlecht, wobei man bei passenden In-Ear Kopfhörern auch so schon perfekt abgeschirmt ist.
Fazit
Tolle Kopfhörer, sehr guter Klang, sind aber meiner Meinung nach nicht ganz billig. (Preis: ca. 99€)
Links
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