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Wer braucht schon DNS?

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… und sind wir mal ehrlich, die meisten Benutzer tippen doch eh die Adresse nicht in das Browseradressfeld ein, sondern direkt in die Google-Suche oder? Doch wie lange hält wohl Google stand?

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

7 Kommentare

  1. Es passiert mir selten, dass ich Google nutze, anstatt den Domainname einfach in die Adressleiste vom Firefox einzugeben. Ich habe ohnehin dieses Awesomebar-Ding aktiv, also tippe ich die Domain auch nur einmal, danach ist sie in der History.

    Ich bin froh, dass es noch Möglichkeiten gibt, im Netz zu navigieren, *ohne* dabei an Zuckerbergen oder Schmidts vorbei zu müssen und werde es tunlichst lassen, Google auch noch mitzuteilen, welche Seiten ich permanent besuche.

  2. Auch wenn ich Daniel prinzipiell Recht gebe, finde ich es schön, dass Googles Infrastruktur in die Presche springt, wenn andere – politisch motiviert – nachgeben.
    Ich bin in der Lage, mich auch über andere Kanäle (Twitter) über die aktuellen IP-Adressen zu informieren. Aber alle anderen Interessierten auch?

  3. Basti, das ist richtig, nur weil wir etwas können, kann das nicht der Rest der Welt, der weniger affin ist. Da spielt Google schon eine Rolle.

    Ich rechne es Google sehr hoch an, dass sie noch keine Schritte unternommen haben, WikiLeaks aus dem Index zu verbannen. Aber auf die Suchmaschinen richtet sich gerade auch keine Aufmerksamkeit und entsprechend gering ist der Druck.

    Generell haben wir viel aus der Misere der letzten Wochen gelernt: Das Netz ist weiterhin unzensierbar. DNS ist eine Schwachstelle. Amazon hat bewiesen, dass man sich auf Cloud-Computing nicht verlassen darf.

    Wenn es in Zukunft P2P-DNS gibt, bin ich höchst zufrieden. Das muss sich dann nur noch durchsetzen.

  4. @Basti: Wohl noch nicht mitbekommen dass Twitter jegliche Wikileaks Themen aus den Trending Topics „zensiert“??

  5. Ich freue mich, dass Google noch keine Schritte eingeleitet hat. Weiterhin bin ich sehr froh, dass Mirrors von Wikileaks angeboten werden. Die Pressefreiheit darf nicht sterben.