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Gastbeitrag: Fresh Feed – der minimale RSS Reader

Gastautor: Nils Fischer (Twitteraccount)

Es gibt doch sicher Leute hier, die eigentlich gar keinen so dicken Feedreader wollen oder? Und für genau die habe ich jetzt eine kostenlose App im Mac App Store entdeckt: Fresh Feed

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Was macht dieses Tool?

Eigentlich ist es ganz einfach: Die App klinkt sich als kleines Glas in die Menubar ein und füllt sich auf, wenn es mehr ungelesene Artikel in den Feeds gibt. Allerdings sind die Artikel sinnvollerweise nur als Überschriften aufgeführt. Wer mehr lesen will, klickt auf den „more“-Button, der neben jedem Artikel erscheint.

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Das einzige, was ich wirklich doof finde, ist, dass man keine OPML-Dateien importieren kann. Eine Synchronisation mit dem Google Reader gibt es demnach (noch?!) nicht. So muss man alle Feedadressen von Hand eintippen, was nicht sehr schön ist. Der Rest dieser App gefällt mir aber sehr gut.

Fresh Feed (AppStore Link) Fresh Feed
Hersteller: Leonardo Chiantini
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

Danke Nils für deinen Artikel! :)

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

11 Kommentare

  1. Sind RSS Reader nicht langsam obsolete? Seit dem ich einen Twitter-Account habe, benutze ich ich keinen RSS Reader mehr. Alle Infos bekomm ich auch über Twitter, da eh fast jeder heutzutage nen Twitter-Account hat.
    Mit Facebook und Google bin ich dann schon fast überinformiert… Das alles kann doch keiner mehr lesen.

    • Ich bekomme lange nicht alle Infos per Twitter. Ohne RSS könnte ich derzeit eventuell noch nicht leben.

      • Mir fällt spontan keine Seite ein, die mich auch interessiert, die nicht bei Facebook oder Twitter zu finden ist. Selbst kleine unbedeutende Blogs von Freunden sind mit Twitter und Facebook verlinkt.

        • Also ich kann mir das Web ohne RSS auch nur schwer vorstellen. Ich habe ehrlich gesagt überhaupt nicht die Zeit den ganzen Tag Twitter und Facebook zu beobachten, das geschieht nur stichprobenartig…

          Abends auf der Couch wird dann gemütlich der Feedreader gelesen :)

        • Es gibt durchaus Sachen, die gar nicht im Internet von jedermann erreichbar sind. Auch hier hilft RSS bestimmte Inhalte zu konsumieren. (Wikis, interne Kommunikationstools, Firmenblogs) Ich habe da einiges was ich über RSS abarbeite. Twitter und Facebook hilft mir aber die Gesamtheit der „normalen“ RSS Abos zu reduzieren. Außerdem finde ich RSS sicherer zu lesen , als über Twitter und vorallem über Facebook, wo man doch schon gerne mal eine Nachricht über die Masse übersieht. RSS konsumiere ich eher wie Mails im Mailclient. Twitter und Facebook rauscht da doch eher an mir vorbei und ich greife mir immer mal ein paar Sachen raus.

        • Über Twitter bekomme ich auch nicht alles mit. Außerdem habe ich auch nicht immer Lust, mir von jedem die Timeline zuspammen zu lassen.
          Und wenn man dann mehrere Feeds abonniert hat, dann kann ich für mich auch besser sehen, was mich jetzt auch interessiert.
          Über Twitter bekommt man auch mehr Müll, der sich interessant anhört, aber irgendwie nicht das ist, was man erwartet hat.
          Nils

    • Sich komplett über Twitter zu informieren ist für mich ungefähr so gruselig wie sich auf den Marktplatz zu stellen und hoffen beim Waschweibergeschwätz alle relevanten News über das Weltgeschehen zu erhaschen.

      Ich mag Twitter aber es gibt keine sinnvolle Alternative zu RSS um sich seinen persönlichen Newsmix abzuholen.

      Wird RSS irgendwann sterben? Sehr gut möglich, aber nur weil es von einem besseren System mit dem gleichen Funktionsumfang abgelöst wird.

  2. Ich lasse mir sogar die Toptweets von Twitter als RSS zustellen. Bei Google Reader kann ich die Tweets und alle anderen Artikel markieren und später mal danach suchen. Wenn ich was bei Twitter favorisiere, finde ich das nie wieder und Mögen auf Facebook bringt erst recht nichts.

  3. Ich trenne die Medien ganz gerne. Twitter ist für Sachen, die keinen Inhalt haben, man nicht lesen muss und nicht wiederfinden will. RSS übernimmt den Rest.

  4. Pingback: Reeder – Nils TechBlog