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WordPress vs. Drupal vs. Joomla!

Irgendwann steht jeder mal vor der Frage: Auf welches CMS soll ich in Zukunft setzen?

Folgende Infografik kann bei dieser Entscheidung vielleicht etwas behilflich sein… Leider fehlt dort Typo3, ansonsten perfekt umgesetzt.

wordpress-drupal-oder-joomla

(via)

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

20 Kommentare

  1. Ja, die liebe Not mit den CMS’s…
    Die ersten Fragen müssen immer sein: „Was will ich machen?“ und „Wie gut kenne ich mich aus bzw. wie viel Zeit möchte ich investieren?“

    Für einen Blog ohne großen HickHack ist eindeutig WordPress am geeignetsten, sollte die Seite schon umfangreicher sein wäre Joomla eine gute Wahl (mit Drupal habe ich zu wenig Erfahrung um es wirklich einordnen zu können).

    Was hier leider fehlt und nahezu jeden Bereich abdecken kann (allerdings auch am meisten Wissen und Einarbeitungszeit benötigt) ist TYPO3

  2. Inzwischen kann man mit WordPress fast alles machen, was man unter CMS versteht.

    Denke Typo3 ist mehr ein deutschen bzw. europäisches Phänomen. Vielleicht ist es deshalb nicht dabei.

    Tom

    • Inzwischen wird TYPO3 wirklich hauptsächlich im deutschsprachigen Raum weiterentwickelt, hab mich auch schon gewundert warum? who knowes? ^^

      Große (internationale) Firmen vertrauen aber immer noch auf TYPO3, liegt wohl auch daran das es eine der besten Möglichkeiten für Mehrsprachigkeit bietet.

      Kommt natürlich auch sehr darauf an womit man bereits umgehen kann, wann wird sich wohl nicht für jede HP an ein neues CMS gewöhnen ^^

  3. Lol, da kann man mal sehen wie subjektiv hier die Meinung sein kann :-)

    Für mich gibt das Schaubild Drupal nicht richtig wieder. Sicher stimmt der Vergleich zu WordPress, aber Joomla ist da IMHO nicht besser und man muss mit Drupal auch nicht über eine Klippe klettern, wenn man es benutzen möchte =)

  4. Für kleinere Projekte ist WordPress sehr gut geeignet. Die Lernkurve/Einstiegshürde ist sehr niedrig angesetzt und geht mit zunehmenden Anforderungen steil nach oben. Mich hat WordPress vor allem durch die vielfältigen Plugins überzeugt und mittlerweile habe ich einige Projekte damit erfolgreich umgesetzt.
    Joomla, Drupal und Typo3 sehe ich eher für Unternehmens-Plattformen – vor allem, wenn es um Mehrsprachigkeit geht, ist z.B. Typo3 mein klarer Favorit.
    Bei WordPress stört mich in erster Linie der enorme Ressourcenverbrauch: wer von einer 32-Bit auf eine 64-Bit-Architektur umsteigt, sollte den Arbeitsspeicher im Auge behalten. Mittlerweile gibt es ja einige Cache-Plugins, die die Anzahl der Datenbank-Abfragen reduzieren, allerdings handelt man sich dadurch oft Interferenzen mit anderen Plugins ein.

    Eine Übersicht über verschiedene CMS gibt es hier
    http://www.gratis-cms.com/
    http://www.cms-vergleich.de/cms/?s=cmsauswahl
    http://www.cmsmatrix.org/

  5. ‚Number of Core Versions‘ – Wen interessiert das, wenn man zwischen den CMS entscheiden will? Generell finde ich diese Übersicht nicht so gelungen.
    Der Einsteiger wird denken, dass WordPress das beste, günstigste, erweiterbarste, … CMS von allen ist und sich fragen, wieso das Weiße Haus so dumm ist, Drupal zu verwenden.

  6. Pingback: manski's blog » WordPress vs. Drupal vs. Joomla

  7. Pingback: [Infografik] Vergleich von Wordpress, Drupal und Joomla « bytelude

  8. Nachdem ich nach Joomla vs WordPress gegoogelt hatte fand ich diese Seite und habe mich nun für Drupal entschieden.

  9. Steve Lukater

    10.03.12, 08:10, #13

    Ich glaube auch eher in Richtung Drupal zu tendieren. Die Livedemo gefiel mir deutlich besser und ist übersichtlicher von der Struktur, als z.B. das Interface von WordPress. Anwendungsgebiet ist eine kleine Seite, die aber nicht ständig das CMS wechseln soll. Installation sieht nicht schwer aus.

    Störend empfinde ich auch das häufige Updateintervall von WordPress. Wenn ‚jeder‘ WordPress verwendet, ist das auch das häufigste Angriffsziel.

  10. Hallo, ich stehe vor der Wahl WP oder Drupal. Letzteres habe ich installiert und schaue ziemlich dumm-mausig der Wäsche. Denn im Gegensatz zu WP finde ich Drupal extrem unübersichtlich was die Einstellungsoberfläche anbelangt. Zudem stelle ich fest das die meisten guten Themes kostenpflichtig sind. Ich bin kein Programmierer und da etwas WP verwöhnt, was die Themes, Plug-Ins und vor allem die Admin-Ebene betreffend der Konfiguration anbelangt.
    Installiert habe ich es um eine Seite aufzubauen die wie ein Bilderwiki funktionieren soll und nicht wie ein blog alles untereinander schiebt. Frag mich nun wirklich ob ich mir ein Benutzerhandbuch kaufen soll, was mir fast schon lächerlich vorkommt oder wieder schlicht auf WP zurück greife.

    Frage wie ich auf diesen blog hier kam war “ WordPress versus Drupal“? Vielleicht kommt noch ein user-comment auf diesen Treat. Happy Blogging!!!*

    • Ich kenne beides nun ziemlich gut. Meine Meinung dazu: Willst du einen Blog betreiben – nimm WordPress, Brauchst du ein CMS, um zB. eine aufwendige Seite zu gestalten, dann greif zu Drupal oder Typo3. Für Letztere empfehle ich aber eine längere Einarbeitung. WordPress ist in vielen Dingen einfacher, aber auch lange nicht so mächtig wie Drupal und co.

    • Was Oliver sagt. Du wirst mit WordPress früher oder später an Grenzen stoßen, die Du ohne viel Gefrickel nicht überwinden kannst, also würde ich an Deiner Stelle die höhere Lernkurve von Drupal in Kauf nehmen, es sei denn, Du willst wirklich bei den einfachen Dingen bleiben.

      • Kann ich nur bestätigen. WP iss echt nur was für Leute, die die Kochrezepte ihrer Oma ins Netz stellen wollen. Die angeblich große Anzahl von Plugins funktioniert oftmals in bestimmten Themes nicht. WP stößt ganz schnell an seine Grenzen, wenn es darum geht, längere Texte >50 Din A 4 Seiten sinnig einzustellen.

  11. Oliver, Stefan,- danke euch. Ihr betätigt mir das was ich insgeheim schon dachte aber eben vor dem Aufwand zurückschreckte. Eine Frage noch. Wie gesagt ich bin kein Progr. arbeite aber seit Jahren im Webumfeld. Kann Scripte lesen, den Aufbau einer Seite über den Quellcode nachvollziehen, also was sie in etwa bewirken, jedoch nicht selber schreiben. Früher arbeitete ich noch mit Dreamweaver oder Fireworks. Inzwischen lasse ich die Finger davon und nehme Progr. mit vorgefertigten Templates falls mal ein Website-Auftrag ansteht. Ihr merkt das bewegt sich im einfachen Rahmen.
    Wie weit muss ich also in Drupal oder auch Typo3 Scripte selber anpassen. Genügt es da auf vorgefertigte Templates zurück zu greifen und sie in der Browserkonfigurations-ebene zu ändern oder geht es dahin dass ich mit einem Editor direkt in den Code muss. Bspl.: Ich will eine Bilderdatenbank aufbauen. Gibt es bei drupal ein Modul mit dem ich die Bilder hochlade, dann über Stichhwörter Kategorien zuordne bis hin die Bilder in versch. Größen ausgebe und letztlich dann auch zum download anbiete in der betr. Größe. Müsste ich diese Module jetzt in einem Editor umschreiben, also programmieren, oder geht das über die Einstellungseben?
    Danke und Gruß