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Ausprobiert: In-Ear-Kopfhörer C5 von Bowers & Wilkins

Kopfhörer sind dank Kopfhörer-kauenden Hund bei mir immer reichlich Mangelware. Da habe ich mich gefreut, als mich Bowers & Wilkins ansprach, um ihre neuen In-Ear-Kopfhörer C5 auszuprobieren. Habe ich sehr gerne gemacht, 2 Woche sehr intensiv getestet und hier ist meine Meinung zu diesem Produkt.

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Ich muss zugeben, bei Kopfhörern denke ich eher pragmatisch, als audiophil. Und die Marke Bowers & Wilkins war mir bis dato auch nicht unbedingt ein Begriff, was aber wahrscheinlich am mangelden Interesse an Audio-Hardware liegt.

Vorneweg – der Preis dieser In-Ear Kopfhörer hat es in sich. 179€ UVP muss man für diese Teile auf den Ladentisch legen. Eine Menge Asche für so kleine Kopfhörer, wie ich finde. Dafür bekommt man ein rundes Produkt, welches nicht nur klanglich, das beste war, was ich jemals ausprobiert hatte. Es hat auch diverse andere gut durchdachte Vorteile. Zum Beispiel sind die Kabel nicht nur gut abgeschirmt, sondern auch so in sich verdreht, dass sie sich bei mir eigentlich nie verknotet haben. Was mich zum Beispiel bei anderen Kopfhörern, wie auch den Apple iPhone/iPod beigelegten Kopfhörern sehr oft in den Wahnsinn getrieben hat. Die Kabel sind transparent und aus sauerstofffreiem Kupfer hergestellt.

Die Bauform der C5 ist eher ungewöhnlich und auch eine Geschmacksfrage. Ich weiß nicht genau, wozu der Bogen gedacht ist. Eventuell schütz dieser vor dem Abknicken der Kabel. (Stichpunkt: Secure Loop Design) Im folgenden Werbevideo kann man erkennen, dass der Bogen auch dazu gedacht ist, den Kopfhörern einen sicheren Halt im Ohr zu geben.

Video:

Die Verpackung und die Aufmachung ist sehr edel. Die Kopfhörer kommen mit einer eigenen Tasche, passenden Wechsel-Aufsätzen aus Silikon und Anleitungen. Das sollte man für diesen Preis aber auch verlangen.

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Zur klanglichen Qualität: Ich habe diese Kopfhörer hauptsächlich beim Fahrradfahren eingesetzt. Windgeräusche hat man damit fast überhaupt nicht mehr. Podcasts lassen sich damit sogar relativ leise hören. So weit das meine ungeschulten Ohren beurteilen können, klingt der Bass sehr fett und direkt und das ohne irgendwelche Höhen- oder Mitteltöne fehlen würden. Ich habe sie sowohl am iPhone, als auch direkt am Rechner ausprobiert. Lobenswert auch die iPhone-kompatible Fernbedienung am Kabel, die auch Mac wunderbar funktioniert.

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Alles in allem sind die C5 von Bowers & Wilkins ein wirklich teures, aber auch qualitativ hochwertiges und empfehlenswertes Stück Hardware.

Links
http://www.bw-c5.de/
http://www.bowers-wilkins.de/

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

1 Kommentar

  1. Für Interessierte habe ich eben herausgefunden,
    es handelt sich bei dem B&W um einen dynamischen Treiber, also kein Balanced Armature wie man vielleicht annehmen könnte.
    Quelle: CNET Asia