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Mit MiniShadow zum Schattenmeister + Verlosung

MiniShadow von Blue Crowbar Software hatten ich vor einiger Zeit schon in einem Artikel vorgestellt. Damals war die App noch Freeware und Ihr ahnt es schon… jetzt nicht mehr. Dazu aber später mehr.

2011-09-13 13h29_37

Ich persönlich nutze MiniShadow praktisch täglich. So ziemlich jedes Bild, das ich verblogge, wird vorher mit MiniShadow angepasst.

Angepasst heißt hier, dass die Art der Schatten, die das Bild am Rand hat bzw. nicht hat verändert wird. Wenn man beispielsweise mit Cmd-Alt-4 + Space ein Screenshot von einem kompletten Fenster macht, klemmt OSX einen ziemlich großen Schatten dahinter. Das nimmt zum einen eine Menge Platz weg und sieht auch alles andere als schick aus.

Mit MiniShadow kann man diese Schatten nun in zwei Stufen verkleinern (Mini und Nano) bzw. komplett entfernen (None). Dazu müssen die Bildern, ja es können mehrere gleichzeitig sein, via Drag and Drop in MiniShadow gezogen werden. Anschließend werden diese Bilder als Kopie und mit veränderten Schatten abgelegt.

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Gleiches funktioniert natürlich auch mit Screenshots, die nur mit Cmd-Alt-4 bzw. Cmd-Alt-3 gemacht werden. Hier geht es in der Regel aber darum das betreffende Bild mit Schatten auszustatten. Dass sich an dieser Stelle der OSX Standard und das ‘Schatten entfernen’ (None) nicht unterscheiden, sollte keine Überraschung sein. Wo keine Schatten sind, lässt sich auch nichts entfernen.

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Darüber hinaus kann man durch Drücken der Cmd-Taste während des Draggen und Droppens dem Bild einen weißen Hintergrund unter den Schatten legen. Ferner kann MiniShadow das Bild skalieren bzw. verkleinern. Die entsprechende Prozentanzeige befindet sich direkt in der App.

Fazit
Ich liebe MiniShadow! Die App funktioniert tadellos und macht genau das, was sie soll – ohne groß mit Bildbearbeitungsprogrammen herumzuturnen. Die Bilder sehen mit kleinen Schatten einfach edler aus und setzten sich besser vom Untergrund ab. Eine kleine Einschränkung gibt es aber: Das ganze Prozedere funktioniert ausschließlich mit PNG-Bilddateien.

Leider ist es aber auch so, dass mit der Einführung des Mac App Store MiniShadow von einer Free- zu Shareware geworden ist. Die Gründe dafür konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Wahrscheinlich geht es einfach nur darum für seine gute und harte Arbeit bezahlt zu werden ;)

Sei es drum: Die Software ist es allemal wert! Die kostet derzeit 1,59 Euro im Mac App Store und setzt Mac OS X 10.6.6 voraus. Auf der Homepage kann man das Ganze in einer kostenlosen Trial-Version testen.

MiniShadow (AppStore Link) MiniShadow
Hersteller: Blue Crowbar, BVBA
Freigabe: 4+
Preis: 1,79 € Download

Verlosung
Steven von Blue Crowbar Software hat aptgetupdateDE drei Promo Codes für den Mac App Store zur Verfügung gestellt. Für die Teilnahme sagt uns bitte, wie Ihr Eure Bilder fürs Bloggen, Web Design oder was auch immer vorbereitet. Die Verlosung endet in zwei Tagen, am 17.09.2011.

Bitte nutzt zum Kommentieren eine gültige E-Mail Adresse und beachtet auch unser derzeit anderes Gewinnspiel zu Sparrow, das heute ausläuft.

LINKS
http://bluecrowbar.com/minishadow/

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

13 Kommentare

  1. Ich hab es auch schon gemerkt, dass viele Freeware nicht mehr erhältlich ist und nun im App Store Geld kostet. Bei einigen sehe ich es ein und kaufe gern, aber anderes macht sich damit bei mir dann echt überflüssig.

    Von MiniShadow würd ich trotzdem gern eine Lizenz haben wollen :) Hilft mir als WebDesigner sicherlich gut.

  2. Zur Zeit nutze ich Skitch und Pixelmator. Das Tool ist echt gut und würde mit etwas Zeit ersparen.

    Danke für das Review.

  3. Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Programm, das genau das Gegenteil macht: Den OS X Schatten zu einem Bild hinzuzufügen (besser wäre der “Mini”-Schatten dieses Programms), das noch keinen Schatten hat.
    Any ideas?

  4. Ich mache es entweder mit dem Windows Live Writer oder lasse es beim Verwenden des WordPress-Backends einfach bleiben.