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Mozilla, was ist nur aus dir geworden?!

Ich muss zugeben: Ich bin gerade etwas ungehalten!!!

Ich nutze den Firefox, anfangs noch Phoenix/Firebird genannt, und auch den Thunderbird praktisch seit der ersten Stunde.  Der Internet Explorer und Outlook Express regierten das Internet und da war man (ich) froh über jede Abwechslung, sowie über jedes schlankere Programm, das die Webseite oder E-Mail schneller und besser abrufen konnte. Gerne erinnere ich mich noch an die ganzseitige Anzeige in der FAZ zurück, als Firefox 1.0 veröffentlicht wurde. Achja, schöne alte Pionierzeit…

2011-10-11 11h04_11

Leider hat sich meine Einstellung zu den Produkten von Mozilla seit geraumer Zeit sehr zum Negativen verändert, was mich zu obigen Tweet hinreißen ließ. Und das trifft nicht erst seit den regelmäßigen, total schwachsinnigen zweiwöchigen Major-Updates von Firefox und Thunderbird zu.

Gefühlt ist mindestens seit Firefox 4 und Thunderbird 3 der Wurm drin. Langsame Startzeiten*, des Öfteren gerne mal Lags (durch Indexierung?!) und der unendliche Speicherhunger nerven mit jedem Versionsupdate mehr. Dazu kommt der urzeitliche Umgang mit Extensions/Erweiterungen. Wieso muss man da den Browser neu starten?!

Ich glaube spätestens zu diesem Zeitpunkt (FF4/TB3) hatte ich sämtliche Mozilla Produkte von meinem Mac verbannt. Wobei man aber auch sagen muss, dass Mozilla und der Mac noch nie Freunde waren. Sowohl beim Firefox, als auch beim Thunderbird wurde die Entwicklung wohl hauptsächlich auf Windows fokussiert und die Mac Version eher stiefmütterlich behandelt. Im Endeffekt aber auch nicht so schlimm, denn mit Safari und Apple Mail hat man unter OSX mehr als brauchbare Alternativen.

Was ist aber mit Windows?! Der Internet Explorer ist und bleibt für mich ein konsequentes no-go, Outlook Express habe ich, glaube ich, seit Vista nirgends mehr gesehen. Bleiben Chrome (Web) und Opera (Web + Mail)… Der Safari ist unter Windows leider nicht zu gebrauchen.

Wie geht es Euch? Habt Ihr auch das Gefühl, dass es mit den Mozilla Projekten seit einiger Zeit steil bergab geht?

* Ich habe gerade unter Windows meinen Thunderbird 6 auf Version 7.0.1 aktualisiert und müsste sage und schreibe 10 Minuten warten, bis sich das Programm nach der Aktualisierung öffnete. Leider kein Einzelfall…

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

52 Kommentare

  1. Bei meiner Umstellung von Win auf Mac vor ca. fast genau 6 Jahren hatte ich anfangs auch nur die Produkte von Mozilla laufen (Firefox und Thunderbird) da mit der Safari etwas zuuu langsam war. Allerdings regte mich dort auch schon immer auf, das die Produkte von Mozilla auch nicht sooo Bombe waren. So wagte ich doch wieder den Schritt zu Safari und Mail. Seitdem will ich diese Programm nicht mehr missen. Beide funktionieren super und performant. Auf dem Mac nutze ich kein Firefox mehr. Zum testen der Webseite in anderen Browsern starte ich dann doch meine Virtual Machine mit Windows.

  2. Für mich gibt es schon seit langem ausser Chrome und dem GMail Webclient nichts besseres mehr.

    Schon in der ersten Version von Chrome hat er sowas von direkt den Firefox von meiner Festplatte entfernt. Konnte den mist da schon nicht mehr sehen. Im Büro muss ich leider und ärgere mich täglich.

  3. Ich nutze Firefox am Mac ab und an noch für Dinge, die Safari einfach nicht vernünftig hinbekommt. Thunderbird habe ich seit meiner Win XP-Möhre nicht mehr gesehen. Wenn man Firefox immer nur kurz einsetzt und die Sessions nicht zu lang sind, hält sich der Speicherverbrauch noch in Grenzen. Die langen Startzeiten muss man natürlich trotzdem in Kauf nehmen. Neuerdings macht sich Mozilla mit seiner Update-Politik dann gänzlich lächerlich und spätestens seit diesem Zeitpunkt, frage ich mich, ob man dort noch alle Bits in den Bytes hat.

  4. Du sprichst mir, wie so oft, aus der Seele. „Leider“ muss ich im Büro einen PC (Lotus Notes, ERP, usw.) benutzen. Da ich gerne einen Browser habe war das seit vielen Jahren FF auf Mac und PC. Aber mit den Änderungen der letzten Zeit überlege ich immer mehr auf einen anderen Browser umzusteigen. Viele wirklich gute Möglichkeiten gibt es aber leider nicht. Safari/Win ist in meinen Augen grauenvoll. Bleibt also nur Chrome. Ein Arbeitskollege mit MB zuhause und PC im Büro ist schon auf Chrome umgestiegen. Er ist begeistert.

  5. Sehe ich leider exakt genauso. Bin bei Mozilla seit dem Milestone 16 dabei, Firefox und Thunderbird auch von den ersten Alphas und es war damals eine Offenbarung. Habe sogar einige Extensions geschrieben (ThunderSnarl und FireSnarl) und über die verschiedenen Version von TB und FF bis 3.x munter gepflegt und ausgebaut.

    Aber seitdem geht es wirklich steil bergab – die neuen Releases bringen keine echten Vorteile, Extensions gehen nicht mehr (meine auch – und sobald ich das in den Mozilla-Kreisen anprangere (wäre einiges zu ändern – neues Interface) kriege ich immer auf den Deckel, dass ich faule Sau das nicht 100% selber regele (die Doku der APIs ist bei FF so lala und bei TB eine Katastrophe – wenn man nicht im Chat die richtigen Leute findet, hat man kaum eine Chance).

    Leider ist mozilla.org in meinen Augen mittlerweile ein Kleingärtnerverein geworden – mit allem, was negativ dazugehört. Für mich selber habe ich die Konsequenzen gezogen – ich investiere keine Zeit mehr in meine Extensions (die damit in 3.x hängengebliegen sind) und auf dem Mac nutze ich nichts mehr (stattdessen Safari und Mail).

    Unter Windows ist es dann der Chrome und als Mail bin ich noch (mangels echter Alternative) wieder zurück Thunderbird 3.1 – die neueren Releases waren nur zum wegwerfen für mich :(

    Wirklich sehr, sehr schade – es war mal so was großes…

  6. Ich sehe auch, dass es mit Firefox bergab geht. Besonders das Speichermanagement hat mich immer genervt, wobei FF7 da (zumindest gefühlt) eine positive Veränderung gebracht hat.

    Safari kommt für mich nicht in Frage, da ich diverse Addons intensiv nutze, die mir Safari nicht bietet.

    Chrome kommt ebenfalls nicht in Frage. Schon gar nicht die Google-Version.

  7. Frage: Wie schaffe ich es ein Bild und einen Link bei meinem Einträgen zu hinterlegen? Wenn ich auf „ändern“ klicke passiert nichts.

    • Du meinst in den Kommentaren?! Den Link einfach reinschreiben und das auf extern einfach verlinken. Ist normales HTML.

      Oder bin ich jetzt nicht bei dir?

  8. Bei mir war es ähnlich wie bei Philipp. Vor 6,5 Jahren zum Mac gewechselt, anfangs noch mit Firefox und Thunderbird rumhantiert, nach ca. sechs Monaten aber hab ich den Wechsel vollzogen. Aktuell nutze ich Safari, nachdem ich eine ganze Weile nur Chrome benutzt habe, weil die letzte Major-Version des Safari saulahm war. Da mich der schlechte Gmail-Support von Apple Mail nervte, bin ich zu Sparrow gewechselt. Das hat sich bisher auch nicht geändert, auch die Lion-Version von Mail macht mit Gmail-Konten einfach keinen Spaß. Multiple SMTP-Server, Gmail-Labels, all das funktioniert nicht wirklich sauber mit Apples Mailclient.

    Die Mozilla-Produkte haben sich auf dem Mac seit jeher angefühlt wie ein Fremdkörper. Sie passten optisch nicht ins Gesamtkonzept und man hat ihnen ihre Windows-Zentriertheit immer angemerkt. Daran hat sich bisher auch nichts geändert.

    Auf Windows-Systemen bin ich mittlerweile dazu übergegangen, Chrome als Webbrowser und Thunderbird als Mailclient einzurichten. Das ist, aus meiner Sicht, aktuell die beste Kombination. Der Firefox als Webbrowser kann mir auf jeden Fall gestohlen bleiben … Was für den Internet Explorer natürlich gleichermaßen gilt.

    Und du hast Recht, Björn, Outlook Express gibt es seit Vista nicht mehr. Der Nachfolger schimpft sich Windows Mail und ist zwar ein ganzes Stück gereift, aus meiner Sicht funktional aber keine Alternative zum Thunderbird.

    Und, damit dieser Kommentar auch eines Ulf-Kommentars würdig ist :P:

    http://www.das-dass.de/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kommaregeln#Konjunktionen

    • Gottverdammter… ;) Dabei hatte ich es 42x quergelesen. Und Kommas sind fürn Arsch. Die darf jeder wie er will :D


  9. Hansi:

    Chrome kommt ebenfalls nicht in Frage. Schon gar nicht die Google-Version.

    Was genau ist gegen die Google-Version einzuwenden?

  10. Ich gebe Dir Recht. Für mich war Firefox auf dem Mac nie eine ernstzunehmende Alternative zu Safari. Firefox ist einfach (zumindest gefühlt) schrecklich langsam.

    Thunderbird habe ich auf dem Mac nie benutzt. Zu schlecht die Integration in die Betriebssystemeigenen Schnittstellen, zu unkomfortabel die UI. Bisher war ich Mail.app Nutzer, doch seit kurzem ist Sparrow der E-Mailclient meiner Wahl (wer’s nicht kennt: sparrowmailapp.com).

  11. Kann mich den Vorpostern nur bedingungslos anschließen. Der Firefox ödete mich genau nach Deiner Beschreibung schon ewig an und flog mit dem ersten Chrome als wirkliche Alternative unter Windows sofort vom System. Was für eine Erleichterung.
    Anders sieht es da beim Thunderbird aus. Obwohl genauso besch… und lahm wie der Firefox ist es scheinbar unter Windows das einzige Programm, das vernünftig mit Proxies umgehen kann und dabei auch News und RSS-Feeds unterstützt. Ich hab vor einem Jahr mal wirklich intensiv nach einer Alternative gesucht und nichts gefunden. Opera gut und schön, aber leider ein IMAP via Proxy nach „draußen“ (Du kennst unser Netz). Letzlich habe ich auf der anderen Seite auch einige Plugins unter TB leib gewonnen, deren Funktionalität aber auch nicht so ungewöhnlich ist, um nicht in einem alternativen Mailclient untergebracht zu sein können.
    Der GMail Webclient ist für mich leider keine echte Alternative. Ist nett, funktioniert ganz gut und eben als Webandwendung auch überall aber eben auch mit den vielen Nachteilen von halt Webanwendungen. Bei mir ist ein Binary immer noch ein Binary ;)

    Just my 2 cents…

  12. Apropos Thunderbird-Alternative: Postbox http://www.postbox-inc.com/ steht zwar technisch auch auf Mozilla-Beinen, ist aber deutlich besser von der UI (insb. unter Windows – auf dem Mac sind Sparrow und Mail einfach zu sehr gute Platzhirsche ;)).

  13. Die von dir genannte Alternative „Safari“ geht aber auch nicht gerade sparsam mit dem Speicher um. Ohne einen Tab offen zu haben genehmigt sich die aktuelle Safari Version unter Lion nach einiger Nutzung 2Gb aktiven RAM und etwa 4GB Swapspace (sieht man wenn er geschlossen wird, das dann alles Frei wird). Ich sollte mir mal Chrome ansehen.

  14. Was ist mit Linux?
    Nutze dienstlich ein Ubuntu 11 – allerdings mit Chrome ;-) Aber die Kollegen schwören alle immer noch auf Firefox. Ich glaube ich Linux Milieu ist der Firefox keine so schlechte Wahl.

  15. Bin dank der coolen Zoomfunktion / Blättergesten / Rubberband-Scrolling auf OSX Lion wieder von Chrome zu Safari zurückgekehrt. Letztlich würde ich aber bei Alternativen als gleichwertig ansehen: Chrome hat bei Extensions die Nase vorn und die Adressleiste ist um einiges intelligenter als bei Safari. Chrome wäre unter Windows absolut erste Wahl.

    Was Mails betrifft, bin ich gerade frisch in Sparrow verliebt. War für mich lange Zeit unbrauchbar, da ich mit meinem Arbeits-IMAP-Account auf vielen Mailinglisten sitze, die vorher clientseitig in Verzeichnisse gefiltert wurden, was Sparrow nicht unterstützt. Mache das jetzt serverseitig ganz old-school mit Exim und so ziehen jetzt alle Clients automatisch mit.

  16. Ich stimme dir voll und ganz zu.

    Firefox und Thunderbird sind vor einem knappen Jahr komplett von meiner Platte geflogen, nachdem ich sie nur noch sporadisch genutzt habe. Seither ist Chrome der Browser meiner Wahl, für die E-Mail Verwaltung (von mehreren E-Mail-Adressen) nutzte ich ausschließlich Google Mail, für den Kalender Google Kalender. Alles aus dem Browser heraus, mehr brauche ich nicht. Da der Browser mein wichtigstes Arbeitswerkzeug ist, habe ich schlicht und einfach keine Lust, 10 Minuten zu warten bis der Browser komplett einsetzbar ist, für jedes neue Addon neuzustarten oder dass sich beim Absturz eines Addons der gesamte Browser auffhängt.

  17. hi

    also bei bei ist der firefox schon seit der dritten version gestorben, chrome ist meine wahl gewesen und ich weiche sehr sehr sehr selten auf firefox aus (wenn wirklich mal ne seite in chrome rumzickt).
    chrome ist schnell (kommt natürlich auch auf die plugins an die man installiert hat) und hat halt die geile adressleiste (Omnibox), die ich nicht mehr missen möchte!
    was email betrifft, bin ich auch jahrelang mit thunderbird gut gefahren, hab aber postbox für mich entdeckt, kostet zwar geld, aber ich hab das angebot damals nicht ausschlagen können lizenz auf lebenszeit für wenig geld. postbox ist einfach super zu bedienen und sieht dazu auch noch gut aus! hauptsächlich nutze ich ihn auf arbeit per imap. privat nutz ich google mail im chrome…

    der jan

  18. Firefox muss bei mir schon lange draußen bleiben. Viel zu lahm.
    Thunderbird ist ebenfalls schon lange raus, da es immer wieder Probleme bei Mails abrufen gab.
    Für mich ist momentan Mail.app und Chrome erste Wahl.

  19. Gebe dir absolut recht. Die Startup Zeiten von FF und TB sind ein irrsinniges Problem. Eigentlich bin ich mal zu FF gewechselt, weil es ein schlanker und schneller Browser war. Jetzt übernimmt Chrome die Rolle und ich verstehe einfach nicht, warum die Entwickler das nicht auf Prio 1 setzen. Nutze noch den TB, finde für Windows einfach keine gute Alternative. Aber bin schon sehr unzufrieden damit. Wartezeiten von 2 Minuten bis das Teil auf geht sind bei mir ganz normal und das kanns einfach nicht sein.

    Viele Grüße
    Tobi

  20. Ich mach doch gerade eine Screencast Reihe zu Internet Browsern. Was glaubst du wie oft ich heulend vor meinem Rechner sitze?

    Zum Glück kann ich die Gecko Browser nach Abschluss der nächsten Episode endlich von meinem Rechner verbannen. (Ja, ich habe wirklich (fast) alle installiert. Firefox, Flock, SeaMonkey(!!!)) Wenn du mal keine Lust mehr hast über Firefox zu jammern, installier SeaMonkey und editier dann bisschen an einem HTML herum.

    Na? Ausprobiert? Das macht Freude oder? :D

  21. Mal davon abgesehen, dass Firefox zumindest bei mir reibungsfrei läuft, kann ich Chrome schon optisch nicht ab. Falls Erweiterungen installiert sind, wirkt die Oberfläche einfach extrem unausgegoren, während es bei Firefox und Safari eher aus einem Guss scheint. Ja, Innenleben > Formfaktor, aber irgendwo hörts dann auf :) Safari ist da m. E. ein guter Kompromiss.

  22. Ich muss Dir leider Recht geben – und ich habe das in meinem Blog auch vor einiger Zeit meinen Unmut darüber geäußert. Der Mozilla war irgendwann eine Hydra geworden – ich glaube es konnte sogar Photoshop-Plugins laden. Da war dann die Entwicklung des Firefox ein echter Befreiungsschlag. Ein befreundeter Windows-Entwickler sagte erst vor Kurzem zu mir: „Viele Köche …”

    Ich bin inzwischen auch beim Chrome. Silent-Updates, schnell (also: beim starten), sicher, …

  23. Die Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Sowohl Firefox als auch Thunderbird starten bei mir schnell und laufen ordentlich (Mac und Win). Chrome benutze ich auch regelmäßig (weil ich einige Dienste mit mehreren Konten verwende und nicht dauern ein- und ausloggen will). Bezüglich der Geschwindigkeit kann ich keinen Unterschied zu Firefox bemerken. Insgesamt sind die Browser aus meiner Sicht gleichwertig. Firefox bleibt aber zurzeit mein Hauptbrowser, weil ich mich an manche Addons sehr gewöhnt habe und keine exakten Gegenstücke für Chrome kenne.

  24. ich kann mich den meisten chrome usern anschließen. früher war ich mozilla begeistert und heute läuft auf dem windows pc chrome, weil das einfach was taugt.
    thunderbird hingegen finde ich immernoch ganz gut. darüber kann ich nicht mosern. aber ich benutzte es trotzdem nicht mehr, weil ich mit Mail auf dem mac zufrieden bin.

  25. Firefox mochte ich irgendwie nie und benutze seit Urzeiten Opera auf Linux und Win. Aufem Mac habe ich mich für iCab entschieden, da sehr klein und schnell. Chrome habe ich mir auch mal angeschaut aber da konnte ich irgendwie gar nix mit anfangen.

  26. Seit einem Jahr mittlerweile bin jetzt mit Google Chrome im netz unterwegs und habe Chrome sowohl auf dem Macbook als auch auf dem Win Notebook installiert. FF hat mich irgendwann nur noch generft da es merklich langsamer geworden ist. Als Mail Client benutze ich auf dem Win Notebook TB da es, im gegensatz zu Outlook, deutlich flüßiger funktioniert und auf dem Macbook keinen da ich meine Mails direkt im WEB lese. Dazu muss ich noch sagen das ich Privat Apple benutze und Beruflich ein Notebook mit Windows 7.

  27. Mir ging es genau so, vor etwas über einem Jahr hat dann Chrome den Safari abgelöst und seit Lion ist wieder Safari Standard, mir graust jedes mal wenn ich Firefox öffne und das wird sich wohl nicht so schnell ändern.

  28. Das Problem ist doch, das der User jetzt die Auswahl hat und der Konkurrenzdruck stärker geworden ist. Vor allem Chrome.

  29. Also ich kann das Posting überhaupt nicht nachvollziehen. Bin seit Ewigkeiten (also von Anfang an) glücklicher Firefox-Benutzer. Mein wichtigstes Feature ist das Taggen von Bookmarks. Seit dem FF das unterstützt, nutze ich überhaupt erst wieder Bookmarks.

    Außerdem läuft der Browser sehr stabil. Ich habe ständig < 10 Tabs offen, verteilt auf mehrere Fenster auf verschiedenen Spaces. Das RAM-Problem ist mit der 7er-Version etwas besser geworden. Mit 8 GB Arbeitsspeicher ist es aber auch so nicht weiter problematisch.

    Die Update-Politik ist zugegebenermaßen etwas merkwürdig, aber ich denke, man wird sich daran gewöhnen. Grund ist hier doch nur der Druck seitens Google Chrome. Mozilla konnte es sich nicht mehr leisten, im Jahresrhythmus Major-Updates herauszugeben.
    Problematisch ist die Update-Politik für Institutionen, wo FF mit eingeschränkten Rechten läuft und eben nicht so ohne weiteres geupdatet werden kann. An Schulen läuft meistens noch die 3er Version. Das ist bei Chrome besser gelöst.

    Safari als Alternative zu FF zu bezeichnen, ist einfach nur traurig. Safari ist nur für Leute sinnvoll, die ab und zu mal im Internet surfen. Nutzt man Safari länger und intensiver, steigt der RAM-Verbrauch auch immens. Auch Chrome genehmigt sich viel Speicher, wenn man viele Tabs offen hat.

    Thunderbird nutze ich seit dem Umstieg auf Mac nicht mehr. Mir reicht Mail, insbesondere die letzte Version ist toll.

    • Ich nutze den Safari seit bestimmt zwei Jahren ausschließlich als Hauptbrowser. Spätestens seit dem Einzug von Extensions im Safari ist er mehr als eine Alternative zum Firefox.

      Unter Windows gebe ich dir, wie im Artikel geschrieben, Recht. Unter OSX ist es einfach, neben Chrome, der bessere Browser. Das ist nun mal Fakt ;)

    • Safari ist auch mein Haupt-Browser, aber seit dem Update zu Lion ist Safari oft nicht mehr zu gebrauchen… Drei Tabs auf und die beiden Safari-Dienste brauchen über 800MB Ram. Wenn das MacBookPro ein bisschen beschäftig ist, muss Safari die Seite auch dauern neu laden…

  30. Ich persönlich benutz Google Chrome….und beschäftige mich vor allem mit Carnary(Chrome Alpha) und Aurora(Firefox Alpha).
    Allerdings ist Firefox unter Lion selbst mit dem neuen Support in Aurora nicht wirklich zu gebrauchen…
    Ich persönlich habe Firefox schon abgeschrieben…

    Leb wohl Firefox.^^

  31. Unter Windows verwende ich Opera und Chrome und unter MacOs Opera und Safari. Der Firefox ist jetzt an Position 3 gewandert. Und dank Chrome brauche ich den IE nur noch zum Testen von Webanwendungen.

  32. Für mich gibts nur einen Browser – und der heißt Opera.

    Schlank, Schnell, E-Mail an Bord und außerdem Plattformübergreifend synchronisierbar.

    Wer Opera hat, braucht für I-Net fast nichts anderes…

  33. Viren laden schneller. ^^

    Nein, ernsthaft: Firefox wird mit jeder Version messbar schneller. Nimm halt ein FRISCHES Profil, dann ist es nicht so vollgemüllt… und vakuumisiere ab und zu die Datenbanken!

  34. Pingback: Bye bye Firefox. Hello Safari : Alles Roger

  35. Pingback: aptgetupdateDE » Der letzte Mohikaner entdeckt: Safari Erweiterungen

  36. ich kann den post auch nicht direkt verstehen. einige features vom firefox sind nur bedingt sinnvoll und er ist auch nicht der schnellste, aber auf meinem macbook air ist die performance, besonders bei youtube hd-videos, sehr viel besser( weniger als 10% nach dem buffern) als unter chrome und safari… jedenfalls ist mir das besonders wichtig.

    vielleicht mache ich ja nur etwas falsch ;)

    die update politik finde ich jetzt auch nich störender als bei allen anderen browsern.

  37. Peacekeeper:

    Firefox 9.01 = 1765 !

    Chrome 16.0.912.63 = 3432 !!

    Das sagt alles.

  38. Ich will hier keine Stange für den FF brechen; Aber:

    Du weisst schon: Benchmarks sind nur so gut, wie der, der sie gefälscht hat. *reminder

  39. Das persönliche Empfinden entspricht aber den Werten!
    Firefox ist und bleibt unter OSx lahm!

  40. Ach ja, und an die, die sich „ausspioniert“ fühlen:

    Wie man die persönliche ID lahmlegt, auch unter OSx, findet sich im Netz!

  41. Als ich 2007 zum Mac geswitcht bin, habe ich auch (wie unter XP gewohnt) natürlich erstmal FF und TB verwendet, zumal ich seit Version 1 schon dabei und vom Mozilla-Browser mehr als überzeugt war.

    Allerdings waren die OS X-Version damals ziemlich grottig, wurden aber mit jeder Versionsnummer besser und vor allem stabiler. Erst vor ein, zwei Jahren begann der Fuchs, mir Performance-Probleme zu verursachen, weshalb ich dann letztendlich bei Safari und Apple Mail gelandet bin, was aber auch damit zusammenhing, dass ich mir iPhone und iPad zulegte und eben eine „1a-Synchronität“ gewährleisten wollte.

    Mittlerweile möchte ich mich Safari und Mail nicht mehr missen, wobei ich trotzdem immer einen Alternativ-Browser installiert habe. Zuletzt hatte ich Opera und Chrome in Gebrauch, die ich allerdings (zu Gunsten von Firefox) wieder verbannt habe, den ich jetzt in Version 10.0.1 verwende.

    Die Update-Zyklen sind mir eigentlich egal, solange die von mir benötigten Add-Ons genauso flott aktuell gehalten werden. Und ich muss gestehen, dass der aktuelle Fuchs (bei mir) gefühlt flotter ist als Safari. Außerdem ist es immer noch die sehr flexible Anpassbarkeit, die Firefox am multifunktionalsten macht.

    Ich habe zumindest den subjektiven Eindruck, dass der Firefox (nach einer langen Phase des Schwächelns) wieder auf dem richtigen Weg ist. Aber letztendlich entscheiden natürlich die ganz persönlichen Präferenzen, was die Browser-Wahl angeht.