Artikelformat

Spotify bereitet Deutschlandstart vor!

Was lange währt, wird endlich gut.

Nachdem sich heute mit Rdio ein weiterer Musik-Streaming-Kandidat in Deutschland breitmachen darf, scheint es tatsächlich so, als ob der Platzhirsch in dieser Branche, Spotify, den Sprung in naher Zukunft auch schaffen wird.

Bildschirmfoto 2012 01 12 um 20 30 35 s

Wer hier up-to-date und einer der ersten Mitglieder sein will, der Spotify legal in Deutschland nutzen kann, trägt sich am besten auf deren Homepage mit seiner E-Mail Adresse ein. Wann er genau losgeht, scheint noch in den Sternen zu stehen. Wir bleiben aber dran und sagen rechtzeitig bescheid.

Die Tricks & Tipps, wie man Spotify schon seit Jahren in Deutschland hören kann, scheinen demnächst wohl endlich der Vergangenheit anzugehören. Wer hätte damit vor einem Jahr gerechnet?! :)

LINKS
http://www.spotify.com/
(thx Julian, via Twitter)

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

23 Kommentare

  1. Ich glaube zwar auch daran, dass Spotify nun (endlich, endlich!) nachziehen wird – aber diesen gelben Banner gibts schon seit einigen Wochen auf der Website. Ein Indiz dafür, dass der Deutschland-Launch kurz bevorsteht, sehe ich dadurch aber nicht..

    • Mnooooh, nun nimm mir doch nicht die Hoffnung ;)

      Auf jeden Fall scheint derzeit ne Menge Bewegung im Markt zu sein. Bin mal gespannt, wann Netflix oder Hulu hier ankommen, wo wir schon beim Wünschen sind.

  2. Was ist denn eigentlich so toll an diesen ganzen Streaming Anbietern?

    Da zahle ich 120 Euro im Jahr und wenn ich nicht mehr zahle stehe ich mit nichts da.

    Wenn wenigstens die Musikauswahl umfassender wäre. Aber die ist weit weg von komplett.

    • Ich finde das Angebot für meinen Geschmack ganz gut und vermisse eher selten etwas.

      Und sind mir mal ehrlich: Für 60 bzw. 120 Euro/Jahr knapp 20 Millionen Songs immer und überall?! Mach das mal mit CDs oder MP3 Downloads… Und die Songs sind ja nicht weg, wenn du das Abo nicht weiterführen willst. Du hast dann nur Werbung zwischen den Songs und kann die mobilen Apps bzw. den Offline-Modus nicht mehr nutzen.

      • Ja. Und Musik besitzen ist sooo 90er. ;)
        Trennt man sich von dem Gedanken alle Alben besitzen zu müssen ist ein solcher Streamingdienst genial. Viele Alben haben ihre Zeit und sind bei mir irgendwann auch „durchgehört“. Und die Alben die bei mir dauerbrennen kauf ich mir dann auch tatsächlich als Audio-Datei. Abre der Reiz des Stöberns genial! Ich zieh mit! Das ist die Zukunft

        • Ich habe CDs und iTunes/Amazon nie als Musik „besitzen“ gesehen, sondern immer als immerwährende Nutzungserlaubnis. Die hat man bei Spotify & Co. eben nicht.

      • Für 60 Euro hast du die Musik nicht immer und überall verfügbar (nur Online), 120 Euro sind zu teuer, wenn man unter den 15 Millionen Songs (keine Ahnung wo die 20 her kommt) nicht „seine“ Musik dabei hat. Und mit Werbung, ernsthaft? Da kann ich besser gleich Grooveshark und YouTube+Tools bemühen.

        • Die 20 war grob geschätzt, hatte keine aktuelle Zahlen zur Verfügung. Und ich bitte dich: YouTube + Tools?! Darüber müssen wir nicht wirklich diskutieren oder?

          • Ich hätte noch nirgends gehört, dass Tools die das Video ausblenden und nur den Ton wiedergeben illegal wären (wohlgemerkt kein Download oder Ähnliches). Außerdem ist wenn wir in die Richtung gehen ja auch die Zukunft von Spotify & Co. eher zweifelhaft, wenn man das Murren der MI richtig interpretiert (wollen tun die nicht wirklich).

  3. Den Banner gibt es doch schon seit Monaten, ich glaube kaum, dass sich da in nächster Zeit was tut.

  4. Naja, die GEMA hat ja endlich mal konkrete Verträge und so etwas für Streaming Dienste erstellt. Da werden wohl jetzt einige Streaming Dienste nachziehen.

  5. denke auch da tut sich was, da ja nun endlich konkrete Zahlen zwischen der Bitkom u der Gema vereinbart wurden, die Streaming-Dienste zu mindestens auf dem Papier finanzierbar machen.
    Ist sicher nur noch eine Frage der Zeit bis es los geht :)

  6. „You need a Facebook account to register for Spotify. If you have an account, just log in below to register. If you don’t have a Facebook account, get one by clicking the ‚create an account‘ link below.“

    Man stelle sich das mal vor: Man möchte beispielsweise in einen Klamottenladen und kommt nicht rein, weil man für etwas vollkommen anderes nicht registriert ist. Das ist nicht nur ärgerlich und sinnfrei, sondern auch nicht im Interesse des Klamottenladens. Bekloppt, bekloppt, bekloppt.

    • In diesem Fall ist es eher so: Du willst in den Plattenladen, der lässt dich aber nur rein, wenn du vorher nachweislich im Puff warst.

      • Da gebe ich euch Recht. Sowas muss wirklich nicht sein. Mein Account ist beispielsweise noch nicht mit Facebook belastet. Diese Machenschaften gibts bei Spotify erst ca. ein Jahr oder so. Davor konnte man sich ganz normal über ne E-Mail Adresse anmelden.

  7. Pingback: Musikstreaming: Ich freu mich drauf! | GedankenMaschine

  8. ich hätte nichts lieber als dass das wahr wäre, aber ich glaube auch nicht dran. nachdem was ich weiß verlangt die gema 24 cent pro gestreamte minute… und wie ihr euch sicher vorstellen könnt, geht da keine firma drauf ein. 24 cent pro minute muss man sich mal bei youtube vorstellen… und das jedesmal wenn auch nur ein song aus dem radio im hintergrund von einem uservideo läuft… ein riesengroßer scheißverein ist das.

  9. @Digitreo:

    Es gibt ja den Offline Modus bei allen Anbietern, also hat man die Songs doch physisch und kann diese auch Offline hören ;)

  10. Pingback: ‘SpotON Radio’ kreuzt Pandora mit Spotify – iPhoneBlog.de