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Cappuccino: kostenloser RSS News Reader für Google Reader

Ich denke in Sachen RSS Newsreader mit Google Reader Anbindung sind wir uns einig: Die Reeder-App ist auf dem Mac einfach das Nonplusultra.

Leider werden beim Kauf von Reeder for Mac auch 7,99 Euro fällig, die nicht jeder ausgeben möchte. Eine neue kostenlose Alternative ist ab sofort Cappuccino

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Direkt zum Start von Cappuccino muss man sich mit seinem Google Reader Account einloggen. Anschließend erfolgt ein erster Sync.

Das Userinterface erinnert in seiner Art direkt an die Reeder App. Links befinden sich die Subscriptions, in der Mitte die Artikel-Überschriften und rechts der eigentliche Text.

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Eine Suche ist ebenfalls integriert, man kann die Updatezeit einstellen oder Growl Notifications zulassen. Darüber hinaus gibt es eine ‚Share-Funktion‘ für Mail, Facebook, Google Plus und Twitter.

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Was völlig fehlt bzw. noch nicht funktioniert ist ein Subscription-Management. Diese ‚Probleme‘ bin ich aber auch schon von diversen Betaversionen der Reeder App gewöhnt. Von daher nicht weiter schlimm. Cappuccino ist frisch erschienen, damit eine sehr junge App und sicher entwicklungsfähig. Ein Anfang ist gemacht und Potential ist definitiv vorhanden.

Cappuccino setzt minimal Mac OS X 10.6.8 voraus und ist ab sofort ausschließlich über den Mac App Store verfügbar.

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LINKS
http://cappuccino-app.com/

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

19 Kommentare

  1. Was ich in letzter Zeit recht schade finde ist, dass sich bei kostenlosen Newsreadern ohne Google-Anbindung so wenig tut. Ich nutze derzeit Vienna, aber das bekommt nur alle Jubeljahre mal ein Update. Die einzige wirkliche Alternative wäre wohl NetNewsWire.

    • Leider ist dem so, was durchaus schade ist.

      RSS-Reader ohne G-Sync und dann noch mit self-hosted Sync das wäre mal was, aber bleibt wohl nur Wunschdenken sowas…

  2. sieht ja wirklich schön aus, aber absolut unbrauchbar für mich da das Programm bei jedem Klick auf einen bestimmten Feed bei mir sofort abstürzt.

    • Hmm, bei mir läuft es stabil. Hier und da hakt es mal, da irgendwas nachgeladen wird aber alles in allem läuft der Hobel.

      • Bei mir stürzte es so lange ab, bis es alle Feeds geladen hatte, also vielleicht etwas Geduld und immer neu starten.

  3. „leider auch 7,99 Euro fällig“

    Der Betrag ist für das gebotene doch ein Witz.

    (Off-topic: Früher gäbe es kaum Mac-Warez. Seitdem jeder Hipster einen Mac hat, ist das anders. 1800 Euro als Student für ein MBP ausgeben und dann den Edu-Gutschein unter Wert bei eBay verkloppen – „brauch ich nicht“. Auch unter den lieben Kollegen: Irgendwann ein iOS-Gerät angeschafft und der App Store zeigt ein paar hundert Updates an. Warum? „Höhö, alles gezogen.“ Wohlgemerkt, akademische Besserverdiener die mit ihren Geräten („Iphone“, „Ipad“) an sich rumprotzen. Aber ich schweife ab ;))

    • Sicher sind 7,99€ für Reeder ein guter Preis, dennoch gibt es tatsächlich Leute (klingt komisch, ist aber so), denen das zuviel für einen Feed Reader ist.

      Und ich kenne ehrlich gesagt kaum Studenten, die sich neue Apple Hardware kaufen (können). Das sind meisten 2-3 Jahre alte MacBooks, die um die maximal 500 Euro kosten. Und wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ist man als Student alles andere als flüssig und spart wo man kann.

      Mit Vienna, NNW, Cappuccino oder auch die Google Reader Webobfläche bieten sich ja kostenlose Möglichkeiten an ;)

  4. Bal ne blöde Frage… Warum braucht man einen Reader für einen Reader?
    Was kann ein Offline-Reader besser als ein Online-Reader?
    Ich sehe derzeit keinen Sinn, auf die wie ich finde völlig gelungene Google Applikation ein weiteres Programm aufzusetzen. Allerdings habe ich auch noch keine ausprobiert.
    Ich hab ca. 50 Feeds im Abo…

    • Alles fein mit Shortcuts steuerbar, individuelle Einstellmöglichkeiten (gerade bei Sharing-Optionen wie Read It Later), schickere Oberfläche, kein Login bei Google nötig, gewisse Offline-Nutzung, mit einem Tastenkürzel aufgerufen, in wenigen Sekunden verschiedene Rubriken überblickt (Steuerung mit Tastatur), keine Abhängigkeit von online Design-Änderungen und den potentiellen Auswirkungen auf Erweiterungen zur Anpassung …

      (vorhin versehentlich beim Namen vertippt – keine Sockenpuppen-Spiele)

  5. Also ich benutze auf meinem iPad und iPhone schon lange Reeder und daran wird sich so schnell auch nichts mehr dran ändern.
    Reeder für den Mac habe ich mir allerdings nie gekauft.
    Hab es lange in der Beta Version genutzt, aber man nutzt es dann doch irgendwie zu wenig am MacBook.
    Ich denke gerade die kostenlosen Google Reeder Apps sollten sich langsam mal ran halten, denn der Google Reader wird auch immer übersichtlicher.

    • Richtig, Gruml war auch nicht übel. Die App habe ich aber das letzte Mal vor ca. einem Jahr benutzt und kann zum aktuellen Entwicklungsstand überhaupt nichts sagen.

      Reeder ist einfach schnell, durchdacht, sieht gut aus und funktioniert ohne Ausnahmen. Schau dir einfach mal unser kleines Review (oben verlinkt) an. Oliver hatte sogar n kleinen Screencast aufgenommen.

      • Gruml ist mein aktueller Reader. Reeder konnte mich nicht überzeugen. Weder auf dem Mac, noch unter iOS. Für mein iPodTouch hatte ich es mir gekauft, bin dann wieder zu Byline zurückgekehrt. Bei Gruml stört mich, dass es ewig benötigt, Artikel zu laden. Besonders, wenn ich eine Zeit lang nur mit dem iOS Gerät Artikel gelesen habe. Ich glaube, weil ich es konfiguriert habe, auch gelesene Artikel zu laden, damit ich auch auf diese Artikel eine Suche durchführen kann. Mir kommt trotzdem die Ladezeit lang vor.

        Dann gibt es momentan noch einen Bug, dass er beim Lesen mit der Spacetaste (Artikel seitenweise scrollen bzw. zum nächsten Artikel springen) bei langen Artikeln die Scrollrichtung ändert. Nach zwei drei Spaces scrollt es wieder hoch.

        Als eingefleischter Apple Fan könnte man noch bemängeln, dass es nicht wie eine typische Mac App aussieht.

        Das Verwalten der Abos ist auch nicht ganz intuitiv. Auch da hatte ich ganz seltsame, langsame Effekte. Da ich es selten benutze, hat es mich weniger gestört.

        Mal sehen, wie sich Cappuccino anfühlt. Hab’s gerade installiert. Sieht auf jeden Fall schon mal hübsch aus.

        • Gruml ist nett, auch weil in Tabs geöffnete Seiten stehen bleiben, bis man sie manuell schließt und nicht bei jedem Neustart verschwinden.

  6. in cappucino finde ich die browser – read – funktion sehr interessant. keine gekürzten feeds mehr und aufgearbeitet wie auf der seite. aber leider gibt es keine tabs, bei mir ist es oft so das ich was interessantes bei gruml im tab öffne und später lesen. ohne geht nicht mehr.

    • Das Umschalten von Feed-View auf Browser-View ist echt genial und super schnell. Der Button „Open in Safari“ erinnert mich allerdings sehr an iOS, dort ist „Safari“ auch immer Synonym für „Browser“ – zum Glück gibt es „Browser Changer“.