Artikelformat

Erfahrungsbericht: Rufnummernportierung blau.de zu FYVE

Nachdem ich vor einiger Zeit noch nach fairen (Smartphone-)Tarifen gesucht habe, bin ich nun bei FYVE gelandet.2012-01-20 11h23_41

Da ich weder ein Fan des ‘Studentennetzes’ O2 bin, noch mich weiterhin ‘auf dem Lande’ auf die Suche nach dem E-Plus (Daten-)Netz machen wollte, blieben schlussendlich nur Tarife im Telekom bzw. Vodafone-Netz. Wie im damaligen Artikel schon festgestellt, gestaltete sich diese Suche schwieriger als gedacht. Am Ende kristallisierten sich congstar (Telekom Tochter) und FYVE (Vodafone Reseller) als Endgegner heraus.

Ich habe mich für FYVE entschieden, da das Tarifmodell, zumindest gefühlt, fairer und besser gestaffelt ist als bei congstar. Ich brauche keine dicke Flatrate und bin mit 100MB/Monat, welche ich die 2,5 Jahre vorher auch bei blau.de hatte, mehr als zufrieden.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine Rufnummernmitnahme vom alten auf den neuen Anbieter stand an.

Was ist zu tun?

  1. Bei der blau.de Hotline (Tel: 1805-660016) anrufen bzw. per E-Mail (service@blau.de) eine Verzichtserklärung anfordern. Diese ist notwendig, damit die Nummer portiert werden kann. Diese Verzichtserklärung muss ausgefüllt und an blau.de zurückgefaxt (Fax: 01805-086600) werden.
  2. Die Portierungsgebühr von 24,95 Euro muss nun an blau.de überwiesen werden.

      Commerzbank Gütersloh
      BLZ 478 400 65
      Kto. 1590900

      WICHTIG: Eine Verrechnung mit eventuell noch vorhandenem Guthaben ist bei blau.de nach wie vor nicht möglich. Daher muss der exakte Betrag von 24,95 Euro unter dem Verwendungszweck der Handynummer überwiesen werden.

  3. Neue SIM-Karte bei FYVE bestellen und den alten Prepaid-Vertrag als ‘gekündigt’ markieren.
  4. Jetzt die Bestätigung der im zweiten Punkt getätigten Überweisung an blau.de abwarten. Das dauert i.d.R. zwei bis drei Werktage und erfolgt per E-Mail. Ab diesem Zeitpunkt hat der neue Anbieter genau 30 Tage Zeit die Nummer zu portieren.
  5. Anschließend die FYVE Hotline (Tel: 01805-543012) informieren, dass die Nummer ‘frei’ ist und portiert werden kann. Hier kann man natürlich auch gleich das Wunschdatum für die Portierung angeben.
  6. Auf das FYVE-Starterpaket warten und zum besagten Wunschdatum die SIM-Karte tauschen.
  7. Restguthaben von blau.de auszahlen lassen – Das geht leider nicht automatisch, sondern muss ebenfalls über ein spezielles blau.de-Formular (über die Hotline bzw. per E-Mail anfordern und entsprechend zurück faxen) angestoßen werden.

Mein Portierungsdatum hatte ich auf heute gelegt. Das Starterpaket von FYVE, das neben einer SIM- auch eine Micro-SIM-Karte beinhaltet, kam gestern per Post bei mir an.

Die Portierung ansich lief total problemlos. Großes Kompliment an blau.de und FYVE. Ich habe ehrlich gesagt mit mehr Schwierigkeiten bzw. Netzausfällen gerechnet. Gestern Abend habe ich noch mit blau.de telefoniert. Heute Morgen zeigte das iPhone “kein Netz”; daher SIM-Karte getauscht und ich stand im Vodafone Netz. SMS, MMS, sowie UMTS/HSDPA-Einstellungen kamen Sekunden nach dem Einlegen der neuen SIM-Karte per SMS und wurden vom iPhone übernommen.

Fazit

Von den kleinen Steinen abgesehen, die mir von blau.de zwischen die Füße geworfen wurden, bin ich mit dem Ablauf der Portierung zufrieden.

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

10 Kommentare

  1. Danke für den Artikel – genau das mache ich auch gerade. Bin aber erst bei Punkt 2 angelangt und hoffe, dass der Rest auch glatt geht! Ab wann genau kann man die Portierungsgebühr an Blau.de überweisen? Sobald die Verzichtserklärung ausgefüllt an Blau gefaxt wurde – oder muss das von denen auch noch mal bestätigt werden? Will nicht, dass die 24,95 Euro am Ende ungewollt als Guthaben auf meiner Karte „landen“.

  2. Ich habe direkt nach dem Fax in Punkt 1 überwiesen. Vielleicht als kleiner Zusatz

    Erklärung und Einwilligung
    Hiermit löse ich meinen blau.de-Vertrag für o.g. Handynummer auf und melde mich innerhalb von 30 Tagen bei meinem neuen Mobilfunkanbieter bezüglich der Handynummern-Mitnahme. Mir ist bekannt, dass die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 24,95 € für die Mitnahme der blau.de-Handynummer an den neuen Mobilfunkanbieter von mir auf das rechts oben angegebene Konto
    der blau Mobilfunk GmbH überwiesen werden muss.

    Wichtiger Hinweis: Bitte geben Sie bei der Überweisung unbedingt Ihre Handynummer als Verwendungszweck an und überweisen Sie die Wechselgebühr i. H. v. 24,95 € erst, nachdem Sie einen Antrag zur Handynummern-Mitnahme beim blau.de Service gestellt haben. Andernfalls wird Ihre Überweisung als reguläres Telefonguthaben verbucht. Sofern Sie diese vorliegende Verzichtserklärung direkt von unseren Service-Mitarbeitern per E-Mail oder per Post erhalten haben, wurde ihre Portierungsanfrage bereits bei uns erfasst und Sie können die Wechselgebühr direkt überweisen.

  3. Kommt mir das nur so vor oder ist das bei euch iwi extrem umständlich? o.O

    Ich hab vor nem knappen Jahr auch gewechselt…einfach in den A1-Shop spaziert: „Hallo, ich würde gerne zu „euch“ wechseln und meine Rufnummer portieren.“…“Klar gerne…unterschreiben Sie hier, wir erledigen den Rest.“ und das wars eig. auch schon ^^

    • A1, sprich die mobilkom austria AG, also quasi die Telekom von Österreich mit x Milliarden Euro Umsatz und weiß ich wie vielen Ladengeschäften vergleichst du mit nem ‚kleinen‘ Reseller wie FYVE, der ausschließlich online agiert?

      Das hat was von Birnen und Äpfeln ;)

      Wenn ich direkt zu Vodafone oder T-Mobile gehen würde, wäre mein Weg dem deinem nicht ganz unähnlich.

      • Achsoo…wusste nicht das FYVE nur online tätig ist ^^

        …dann kannst du vergessen was ich gesagt habe *g* ;)

        PS: hör blos auf…seit A1 mit der Telekom ins Bett geht funktioniert gar nix mehr so wie es soll x.x

  4. FYVE hat aber einen grossen Nachteil gegenüber Blau:
    Blau hat eine 1-wöchige EU Lands Flatrate (50 MB – 5 Euro) im Angebot, FYVE nicht. Ist zwar immer noch s**teuer aber ich habe dieses Feature bei meinen letzten Urlauben „lieben“ gelernt.

  5. Muss eigentlich in jedem Fall gefaxt werden? Wird ein Postbrief oder der gemailte Scan eines unterschriebenen Formulars nicht akzeptiert?

    Ich meine, diese Aufforderung zum Faxen ist doch nur ’ne weitere Schikane. Wer hat denn heutzutage noch direkten Zugang zu einem Fax?

    • Du musst das natürlich nicht faxen. Du kannst die ganze Sache auch per Post zusenden oder einscannen und per E-Mail an FYVE schicken. Fax war für mich aber die unkomplizierteste Geschichte.

  6. bei meinem wechsel anfang des monats war das höchst easy von o2 zu discotel. o2 bei der kündigung gesagt, dass die nummer mitgenommen wird, das häkchen beim online formular von discotel gesetzt und dann nahtloser übergang (zugegebenermaßen mit knapp 2 monaten vorlaufzeit) …

  7. Pingback: Welches Netz nutzt blau.de? | Welches Netz - welche Vorwahl wird genutzt?