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Blogbeiträge über Patentstreitigkeiten und die dazugehörigen Kommentare

Ein Wort: Dunning-Kruger-Effekt. Trifft in 90% der Fälle auf die Verfasser zu und vielleicht auch auf denjenigen, der Blogbeiträge über Blogbeiträge über Patentstreitigkeiten und die dazugehörigen Kommentare verfasst. (Bildnachweis: quinn.anya unter CC BY-SA 2.0)

Autor: Stefan D.

Ich bin Stefan, Student einer Naturwissenschaft und nebenbei als Grafiker an meiner Uni tätig. Mit der Zeit bin ich etwas Dienst-sparsamer geworden, aber nach wie vor über die gute alte Mail erreichbar.

4 Kommentare

  1. Es kann gar nicht sein das alle die schönen Blogeinträge falsch liegen!
    Wer hat wohl eher recht…spät pubertierenden Kiddys mit Blogs oder hoch bezahlte Anwälte von Multimilliarden Dollar Konzernen? GENAU…die Kiddys! ^^

    Aber schön zu wissen das es dafür sogar nen Fachausdruck gibt *g* (gleich bei Evernote hinterlegen, wer weiß wann man das wieder braucht ;) )

  2. Themen werden nicht automatisch richtiger, nur weil sie fachlich/technisch/rechtlich korrekt sind.

    Bei Patentstreitigkeiten zeigen sich eher Abgruende unserer Gesellschaft als das die eigentlichen Auseinandersetzungen hier eine Rolle spielen (sollten). Von daher hat auch jeder (noch so dumme Blogbeitrag) eine Rolle u. Bedeutung. Wenn auch nicht inhaltlich.

    • Deine Ergänzung widerspricht meinem Standpunkt ja nicht. Um die von Dir angesprochenen Abgründe jedoch aufzuzeigen und analysieren zu können, bedarf es einer zumindest rudimentären fachlich/technisch/rechtlich korrekten Kenntnis. Das Untermauern seiner Argumente mit Halbwahrheiten und (marken)populistischen Aussprüchen scheint mir da nicht der richtige Weg zu sein. Wenn Patentkriege die Abgründe unserer Gesellschaft aufzeigen, was tun dann wenig reflektierte Stammtischparolen? (Womit ich dann subtil mal Godwins Gesetz erfüllt habe :D)

      • Korrekt. Denke jeder (im Vergleich) höher gebildeter Mensch wird (hoffentlich) schnell erkennen, was Stammtischparolen sind und was ernstzunehmend ist.

        Ich wuerde noch etwas weiter gehen — das blosse “Verteufeln” von Blogs und Stammtischparolen loest das ursaechliche Problem nicht. Die auch hier notwendige tiefgreifende Auseinandersetzung, obgleich der parallel reichlich statt findenden unsachlichen, sollte nicht vernachlässigt werden.

        So long, ich sehe auch keine Kritikpunkte, eher Ergaenzungen u. Reflektion von Ursache u. Wirkung der aktuellen Situation.