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Mac OS X 10.8 Mountain Lion für den Sommer 2012 angekündigt

Das ging mal schnell! OSX Lion wird spätestens ab dem Spätsommer 2012 zum alten Eisen gehören. Apple hat soeben Mac OS X 10.8 Mountain Lion angekündigt. Entwickler können sogar ab sofort auf eine Preview Version zugreifen.

Bildschirmfoto 2012 02 16 um 14 54 59

Im Allgemeinen soll es eine tiefere Verzahnung mit iOS geben. So ist es auch keine Überraschung, dass Notification Center, Game Center oder iMessage (Beta kann ab sofort getestet werden) für Mac angekündigt wurden. Dazu kommen AirPlay Mirroring und viele kleine andere Sachen. Mehr Informationen zu Apples Berglöwen gibt es bei TechCrunch.

Es war ja irgendwie zu befürchten, dass OSX irgendwann mit iOS verschmelzen würde. Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Eure Meinung dazu?

LINKS
http://www.apple.com/macosx/mountain-lion/

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei andere Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Außerdem habe ich den Geissbock im Herzen, der jedes Wochenende aufs Neue ausbricht und Twitter zuzwitschert. Darüber hinaus bin ich natürlich per E-Mail und neuerdings auch bei App.net erreichbar.

27 Kommentare

  1. Der Tod von Growl … zumindest langfristig … und pleaaaaaaaase Jungs bitte denkt mal über den unbrauchbaren Fullscreen-Mode nach – ich hab zwei 27″ Displays auf dem Tisch und der Fullscreen-Mode ist einfach nur für die Tonne

    • den Fullscreen-Mode finde ich schon nicht schlecht (besonders für Apps die man nicht die ganze Zeit braucht aber nicht schleißen will…Mail und Evernote z.b.), ABER das dabei der zweite Monitor unbrauchbar wird geht gar nicht x.x

    • @Fischermuetze,
      würde den Fullscreen-Mode nicht als unbrauchbar bezeichnen. Ich freue mich immer wieder bei XCode, Safari,… auf meinem Air in Fullscreen zu öffnen. Klar, dass man das bei einem 27″ nicht braucht, aber diesen hat (lieder) nicht jeder….

      • Also ich möchte Fullscreen auf meinem 11er MBA auch nicht mehr missen. Wenn die App es unterstützt, nutze ich es in der Regel auch. Jedes Pixel ist quasi heilig auf so einem kleinen Bildschirm.

        • Ich wurde hier wohl missverstanden:
          Was ich meinte ist, dass der Fullscreen-Mode mit einem 2. oder 3. Monitor sinnlos wird und letztlich nicht zu Ende gedacht wirkt.
          Das nervt z.B. gerade in Anwendungen, bei denen man wirklich Platz on mass gebrauchen könnte. Wenn dann, zudem auch noch die Anwendung “Final Cut Pro X” den 2. Bildschirm völlig für tabu erklärt wird es obernervig.

          Ich würde oft liebend gern den Fullscreen-Mode einsetzen… aber wozu habe ich hier mehrere Monitore? Oder warum wird gerade auf meinem Macbook der zusätzliche Bildschirm tot geschaltet (ja ich weiß, dass man den ext. Monitor zum Hauptbildschirm erklären kann – das ist aber nicht Sinn der Übung)

          Am konsequentesten macht das iTerm2 – die bieten optional gleich einen eigenen Fullscreen-Mode… is auch logisch, weil man vielleicht auf dem 2. Monitor mal ins Manual oder irgend was anders schauen will

  2. Also die Synchronisierung zwischen den Apps bzw. Geräten finde ich schon nicht schlecht, Notification Center dürfte auch gut ankommen, aber ich hoffe das in Zukunft iOS mehr Aspekte von OS X bekommt…und nicht anders herum!

  3. Habe auch sofort an Growl gedacht…aber stören tut es mich nicht…sind ja recht sinnvolle Funktionen.
    Nur für mich ist jetzt nach 10.7 sowieso erstmal Schluss…weiter kann ich mit meinem MacBook Late 08 nicht gehen…denke ich.
    Wenn ich mir in 1 oder 2 Jahren mal ein neues kaufe, werd ich mich drüber freuen.
    Sich allerdings für diese Funktionen einen Mac zu kaufen wäre lächerlich.

    • Also mit meinem MacBook (late 07) merke ich zwischen Leopard, Snow Leopard und Lion keine Performanceunterschiede…zumindest nichts gravierendes…ich werd auf jeden fall testen wies drauf lauft ^^

  4. Pingback: Angeschaut: Messages für Mac OS X | aptgetupdateDE

  5. Da ich weder iPhone noch iPad besitze, ist dieses Update für mich sehr uninteressant – und ich fürchte auch, dass darauffolgende diesselbe Richtung gehen.
    An sich sehe ich hier ein Verschieben vom Producer zum Consumer Markt – Mein iMac wird es sicherlich noch einige Jahre machen … das Betriebssystem darauf wahrscheinlich nicht.

  6. Das Notification-Center an der Seite ist ja mal genial. Endlich wird mal effizient ausgenutzt, dass wird mehr Breite als Höhe haben.

  7. Mountain Lion (was für ein Name) wird der Beta-Test für den Gatekeeper. In 10.9 (Snow Mountain Lion ;) ) werden dann nur noch signierte und AppStore-Apps erlaubt. :/

  8. das video hätte apple sich sparen können, diese funktionen erreicht man teilweise auch mit drittanbieter software. hoffentlich kommt noch mehr neues. das notification center ist gut und das quicktime ans apple-tv streamen kann ist zwar nett, aber nicht bahnbrechend.

    was mich viel eher interessiert hätte, wäre der verweis auf ein retina display oder ob man sich nun doch durchgerungen hat nur noch signierte apps ausm app-store zuzulassen. wenn letzteres der fall ist, würde ich mich vom macbook * allgemein trennen.

    • Bitte beachten: das ist ein Release, welches 1 Jahr nach Lion erscheinen wird – da wird nicht viel mehr kommen. Dafür geht die Entwicklung in kleinen Schritten schneller voran. Auch das ist uns von iOS bekannt.

      Letztes ist optional und ein Sicherheitsfeature – mehr noch nicht.

  9. Pingback: Warum skeuomorphes Design keine Probleme löst | aptgetupdateDE

  10. Man hat den Eindruck, dass Apple in Sachen Technologie kapituliert oder sich völlig verzettelt hat. An Stelle von tauglichen Synchronisationsmechanismen, in die sich Anwendungen und Anbieter von Onlinespeicher einklinken können, darf bei iCloud die Anwendung eines Herstellers nur noch auf die eigenen Daten zugreifen, die auf einer bestimmten Serverfarm liegen müssen. An Stelle von Spaces, die beliebig per Drag and Drop auf Displays und AirPlay-Geräte (oder gar netzwerkfähige Display nach einem offenen Standard) verteilen werden können, wird endlich eine mickrige Mirroring-Funktion nachgereicht. AirPlay funktioniert nur in eine bestimmte Richtung, obwohl man etwas geniales wie einen AirPlay-Receiver mit einem Knopf prominent auf dem Lockscreen des iPads erwarten würde. AirPrint ist immer noch nicht fertig und geht nur mit einigen wenigen Druckern. FaceTime ist kaum mehr als eine Technologie-Demo, der Standard noch immer nicht veröffentlicht. Die vor Jahren erwartete Auflösungsunabhängigkeit scheint Apple aufgegeben zu haben, man wartet jetzt vermutlich auf Display mit exakt doppelter Pixelanzahl. Den Augenblick, den Übergang von HD zu SSD durch eigene Hybridtechnik zu erleichtern, hat man verpasst, obwohl man mit der Kontrolle über Hard- und Software in einer perfekten Position für eine eigene Lösung gewesen wäre. Über das schrottreifen Lion Server (mit einem Stern im AppStore) braucht man gar nicht reden. Auf ein mitgeliefertes und voll unterstütztes MacRuby kann man anscheinend auch lange warten. Fotos vom iPhone lassen sich nicht per W-LAN übertragen. Der ganze W-LAN-Sync mit einem Helper im Hintergrund und anwendungsspezifischen Plugins funktionierte vor über einem Jahrzehnt bei Palm besser als es beim iPhone je der Fall sein wird. Und so weiter und so fort.

    Statt dessen beschäftigt sich die Firma jetzt anscheinend lieber, wie schon mal bei iTunes geschehen, damit, das Mac-Ökosystem durch halbgare eigene Progrämmchen abzutöten. Anstatt grundlegende Schnittstellen anzubieten und die Anwendungen und Dienste anderen zu überlassen, wird Nutzern kurzsichtiger Mist aufgezwungen. Wieso ausgerechnet Twitter, was hat das im OS zu suchen?! Und man kann sich gar nicht mehr über Features freuen, da immer gleich ein Rattenschwanz an Einschränkungen und Gängelungen dranhängt. Das tolle Notification-Center z. B. wird wohl nur mit AppStore-Apps laufen. Game-Center nimmt sich das Recht heraus, den bürgerlichen Namen der Nutzer an Onlinekontake weiterzugeben. Und ob die Notizen wohl noch auf einem anderen Weg als über Apples Server synchronisiert werden können?

    • Uff, die Wahrheit tut manchmal weh aber ich kann dir in vielen Punkten, gerade aus dem ersten Abschnitt, nur zustimmen.

      Dass Apple ein in sich geschlossenes System mit möglichst wenig bis gar keinen Schnittstellen haben möchte, ist ja auch nichts Neues. Das wurde quasi seit dem Apple II so gemacht und seither immer mehr “perfektioniert”. Dass man beim Nutzen dieser Systeme systematisch dem Big Brother ein Profil liefert, ist in der heutigen Zeit leider kaum noch zu vermeiden.

    • Vorweg, deine Meinung zu Twitter teile ich. Der Rest ist aber einfach nur Dummgelaber:

      “Statt dessen beschäftigt sich die Firma jetzt anscheinend lieber, wie schon mal bei iTunes geschehen, damit, das Mac-Ökosystem durch halbgare eigene Progrämmchen abzutöten.”

      “halbgare eigene Progrämmchen”

      Ich weiß ja nicht ob du Mountain Lion schon ausprobiert hast, aber ich finde diese halbgaren Progrämmchen sehr gut, vermutlich weil mir die iPhone und iPad Version ebenfalls sehr zusagt.

      “Anstatt grundlegende Schnittstellen anzubieten und die Anwendungen und Dienste anderen zu überlassen, wird Nutzern kurzsichtiger Mist aufgezwungen.”

      Diese grundlegenden Schnittstellen entwickelt sich aktuell, und nochmal, ich sehe keinen kurzsichtigen Mist, sondern Programme wofür Apple bekannt ist…

      “Wieso ausgerechnet Twitter, was hat das im OS zu suchen?!”

      Wohl wahr.

      “Und man kann sich gar nicht mehr über Features freuen, da immer gleich ein Rattenschwanz an Einschränkungen und Gängelungen dranhängt. Das tolle Notification-Center z. B. wird wohl nur mit AppStore-Apps laufen.”

      Wohl absehbar, und kein Problem? Wie viele Apps hast du, die nicht App Store sind – und auf Notifications angewiesen sein werden? Ich keines.

      “Game-Center nimmt sich das Recht heraus, den bürgerlichen Namen der Nutzer an Onlinekontake weiterzugeben.”

      kA

      “Und ob die Notizen wohl noch auf einem anderen Weg als über Apples Server synchronisiert werden können?”

      Mit Sicherheit, mit iTunes – so wie Kalender, Kontakte, Safari Leseliste, Mail Accounts, Musik und Co.

      • Wie viele Apps hast du, die nicht App Store sind – und auf Notifications angewiesen sein werden? Ich keines.

        - Browser wie Firefox
        - OpenOffice
        - Adium
        - HandBreak

        Reicht dir das? Von wegen “Dummgelaber”

        • Süß ;)
          Abgesehen von Adium ists für mich nicht nachvollziehbar, wobei ich Adium ohnehin für zu instabil halte.

          Und natürlich OpenOffice, sehr wichtig – so wie Benachrichtigungen dass der Papierkorp geleert wurde.

  11. Von dem Twitter-Dreck halte ich gar nichts, aber das wars dann auch was nicht passt!

    Damals kam das iPhone OS raus, welches sich stark an Mac OS orientierte. Und nun, 5 Jahre später werden Dinge die immer wieder perfektioniert wurden, vom iPhone OS zum Mac OS portiert – was ist daran falsch?

    Ein Zitat:
    ” • OS X is the technological foundation of iPhone OS (now iOS).
    • Once on iOS, Apple developed some new apps and user features for it.
    • After a few years, Apple decided to take some apps and user features from iOS (iPad and iPhone) and bring them back to the Mac.”

    Reminders, Notes, Messages, Notification Center – all das wurde immer weiter verfeinert, und nun kommt es für den Mac, endlich. Wo ist das Problem, wo seht ihr Einheitsdreck

    Bezüglich Performance-Unterschiede, ich habe von Leopard zu Snow Leopard zu Lion jedes mal extrem Geschwindigkeit hinzubekommen.

    Zuletzt, eine Lesetipp: http://www.panic.com/blog/2012/02/about-gatekeeper/

  12. Pingback: Mac OSX 10.8 Mountain Lion – Der Berglöwe erscheint im Sommer 2012 | Mobile Life Blog - Unser Leben mit dem Smartphone, Tablet, Notebook und der Konsole