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Tipp: Buch zu Java 7 als kostenloses openbook herunterladen

Kleiner Tipp an alle Entwickler, die sich mit Java rumschlagen müssen

Aktuell wird das Buch Java 7 – Mehr als eine Insel von Christian Ullenboom als kostenloses openbook zum Download angeboten.

2012-02-22 11h59_33

Das gezippte HTML-Format enthält die erste Auflage des Buches. Die gebundene Ausgabe hat über 1.400 Seiten und kostet 49,90 Euro.

Die Fortsetzung des Java-Kultbuchs für Entwickler! Hier bekommen Sie umfassendes und kompetentes Praxiswissen zu den vielen Bibliotheken und Technologien in einem Band. Am Beispiel konkreter Java-Projekte zeigt Christian Ullenboom, was man wissen muss über Swing, Netzwerk- und Grafikprogrammierung, RMI und Web-Services, JavaServer Pages und Servlets, Applets, JDBC, Reflection und Annotationen, Logging und Monitoring, Java Native Interface (JNI) und vieles mehr. Dieses Buch ist Ihr unersetzlicher Begleiter bei der täglichen Arbeit!

LINKS
http://openbook.galileocomputing.de/java7/

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

14 Kommentare

  1. Warum „herumschlagen müssen“? Ich verstehe diese negative Grundhaltung gegenüber Java gar nicht. Java ist eine erwachsene objektorientierte Sprache, wo ist das Problem?

    • Ich habe mit Java während meines Studiums gearbeitet. Vom reinen Programmieren isses ok.

      Ich beziehe mich mehr auf die Apps, die da herauskommen. Multi-Plattform ist ja alles schön und gut aber ich brauch mir nur die Apps von der Logitech Harmony Fernbienung oder Navigon zum Updaten der Karten ansehen: Die sind alle suuuper häßlich, was noch nicht so schlimm ist… aber die Performance. Unglaublich, wie langsam in Java programmierte Programme seien können. Und das sind nur zwei Beispiele. Ich glaube, ich habe ehrlich gesagt noch nie eine sehr gut nutzbare Java-App auf dem Mac gesehen oder gebutzt. Aber ich lasse mich natürlich gerne eines Besseren belehren.

      • Eclipse, PHP Storm, IntelliJ … ach ja, und um das populäre Minecraft nicht zu vergessen. Auch wenn es nicht direkt eine „MacApp“ ist.

        • Das sind alles Developer Tools ;) Ich rede von Apps für ’normale‘ Leute für den täglichen Gebrauch.

          Beispiel: TV-Browser… ansich ne super App, äußerst nützlich usw. Durch Java ist die App zwar plattformunabhängig aber auch derbe träge in der Bedienung. Nun muss man den Entwicklern aber auch ein Kompliment machen: Seit spätestens Version 2 wurde am Speed derart gearbeitet, dass es fast erträglich wird.

          • Kai-Uwe Beyer

            22.02.12, 18:21, #5

            Eine App hätte für den Mac. Der PS3 Media Server. Und den finde ich schon hart an der Hardware entwickelt. ;-) Wenn es den nicht gäbe dank Java, hätte der Mac aus meiner Sicht keinen gescheiten Media Straming Server für meinen Samsung TV. (ich nutz den nur, um mal schnell jemanden etwas zu zeigen). Alle anderen und kommerziellen Mac Varianten haben da aus meiner Sicht kläglich versagt. :(

          • Ich nutze in dem Fall MediaLink sehr erfolgreich und ohne Probleme.

            Hatte mir daher auch den Media Server nie genauer angesehen aber dem Hören sagen soll die App nicht schlecht sein.

  2. Java, Java, Javaaa? … ach das ist doch diese „tolle“ plattformunabhängige „Lösung“ die in x inkompatiblen Varianten daher kommt (besser kam) und wo die damit erstellten Programme zu meist in plattformabhängigen Distributionen mündeten … ach ja … der Gedanke war schon schön … der nächste bitte!

  3. Dass hinter vielen Web-Apps, Backends und Content Management Systemen von Diensten/Pages/Mobile Apps die ihr täglich nutzt und super findet, Java bzw. JSP steckt wisst ihr wohl nicht?

  4. Hi Björn.

    Zuallererst, wieso aktuell zum runterladen, dass war schon immer so bei diesem Buch ^^(Zumindest die letzten 3 Versionen)

    Ich weiss ja nicht wie lange dein Studium her ist, oder wie weit du in dieser Sprache je gegangen bist. Aber z.B. Geschwindigkeitstechnisch ist Java schon seit längerem fast so schnell wie native Sprachen (ca. 1,5:1). Zudem lassen sich immerhin in Java auch über 40 andere Programmiersprachen „inline“ verwenden.

    Langsame Programme resultieren zu aller erstmal aus unsauberem Code. Wenn man sich nie mit optimierten Datenstrukturen beschäftigt hat, glaube ich gerne das viele Programme unglaublich unperformant werden können.

    Wie gut oder schlecht ein Programm ist, liegt zu aller erst mal daran, wie das ganze Programm geplant, designed und umgesetzt wurde. Vom obligatorischen Testen mal abgesehen.

    Wenn du Informatik studiert hast, sollten bei dir sicherlich auch Kurse wie Algorithmen und Datenstrukturen und Objektorientierte Techniken etwas sagen. Sinnvoll angewandt…. Ich muss hier glaube ich nicht mehr weiter parlieren.

    Gute Programmierer machen gute Programme, aber momentan herrscht eh der Spruch:“Mehr Masse als Klasse“.

    • Da gebe ich dir recht. Aber Java wirkt auf allen (Desktop)-Plattformen (mal den Serverbereich ausgeklammert) immer wie ein Fremdkörper. Und ganz ehrlich so viele gute Beispiele gibt es nicht. Aber Java hat seine Berechtigung – keine Frage, darum hat es Björn ja auch erwähnt.

    • Dass es letztendlich nicht nur an der Programmiersprache ansich liegt ist natürlich klar und wäre Java komplett uninteressant hätte ich ganz sicher diesen Artikel nicht geschrieben.

      Es fällt mir nur immer wieder auf, dass komplett auf Java aufsetzende Apps aus genannten Gründen besser nicht auf den Mac portiert werden sollten. Unter Windows ist man (ich nenn es einfach mal so) derartig schlampige Programmierung gewöhnt. Da muss auch nicht unbedingt alles super toll aussehen.

      Ich persönlich habe Java das letzte Mal vor ca. 5-6 Jahren aktiv angefasst. Kann also zum aktuellen Stand wenig sagen. Ich sehe derzeit immer nur die Endprodukte und die sind, wie du schon sagst, mehr Masse als Klasse…

  5. Javas hauptsächlicher Fokus liegt doch heute eher auf dem Web. Selbst so Dinge wie ebay setzen komplett auf Java auf.

    Es gibt übrigens auch in Java extrem gute Frameworks die von leuten entwickelt werden die verstanden haben wo es hingehen muss. Vaadin (vaadin.com) wäre da z.B. zu nennen. Das ist eine finnische Bude die ein Framework anbietet das auf GWT aufsetzt. Ich schreibe als sowohl Server- als auch Clientseite komplett in Java und erhalte nach dem compilen die Clientseite komplett in Javascript (also ohne Plugins etc. benutzbar)

    Wen es interessiert der kann sich hier mal nen Video dazu ansehen http://streaming.java.no/tcs/?id=34FFB33D-45CF-4AB4-83B1-A00FAEB39ADF

  6. Pingback: Openbook: “Java 7 – Mehr als eine Insel”-E-Book » Der Informatik Student